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Die gpp - gerdplietschpresse -agentur beschäftigt sich mittlerweile seit bereits

40 (!) Jahren mit-

Ă–ffentlichkeitsarbeit im Motorsport

Danke allen, die dabei in irgendeiner Art und Weise mitgeholfen haben;
Danke denen, die Mut zugesprochen haben, und nicht mehr unter uns sind um dies zu erleben: Klaus Albert, Klaus Berg, Alfred Schlegel, Otmar Stengel, Lutz Voit, und viele, viele andere mehr...
 


Internationale Rallye Tour d´Europe“ machte immer wieder Station in Marktredwitz:

Nachts, wenn die Rallye-Autos kamen…

(gpp) – Die erste „Tour d´Europe“ fand 1956 statt, und von Anfang an war es das Bestreben der Veranstalter, die europäischen Rallye-Sportler auĂźerhalb aller politischen Parolen und Glaubensfragen zusammen zu fĂĽhren und den gesellschaftlichen Austausch sowie eine evtl. Annäherung aneinander ĂĽber das gemeinsame Hobby, dem Rallyefahren, zu fördern um damit evtl. – zumindest im kleinen Kreis – eine ´Überwindung` politischer Gegensätze anzustreben.
Lange bevor sich der „Eiserne Vorhang“ Anfang der siebziger Jahre erstmals ein wenig öffnete, war es fĂĽr westeuropäische Motorsportler also die einzige Möglichkeit, bei der „Tour d´Europe“ an den Start zu gehen, um ĂĽber den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen und völkerverbindende Freundschaften zu knĂĽpfen und um weiteren Verlauf der nächsten Jahre bis Jahrzehnte auch zu pflegen.
Allerdings war es auch und vor allem damals schon nicht Jedermanns-Sache, für eine ganze Woche oder noch mehr, der Arbeit bzw. dem Geschäft fernzubleiben und entsprechende Startgelder und sonstige Ausgaben zu stemmen!
Und gleich von Anfang an waren neben Teilnehmern aus fast allen westeuropäischen Staaten auch TĂĽrken, Griechen, Tschechoslowaken, und im Jahr 1960 schon die ersten Teilnehmer aus der DDR, am Start. Doch in der Hauptsache waren es Deutsche, die die im Schnitt meist um die 10.000 km lange Rallye unter die Räder nahmen. In den sechziger Jahren war die „Tour d´Europe“ eine rein touristische Veranstaltung ohne WertungsprĂĽfungen – doch wer denkt, auch sonst ohne Probleme, der irrt. In der Ergebnisliste ist bei 1963 vermerkt: „Rudi Golderer in der TĂĽrkei inhaftiert.“ Der Eislinger hatte mit seinem Fiat 2300 SC T1 offensichtlich einen Unfall und wurde (wohl deswegen?) inhaftiert. Weiteres ist leider nicht bekannt.
Zwei Jahre später ereilte auch die noch immer touristisch ausgefahrene „Tour d´Europe“ der erste nachhaltig schlimme Unfall: Der Möglinger Manfred Schiek hatte mit seinem Mercedes 230 SL in der Nähe von Prag, also gleich nach dem Start in Bad Nenndorf, einen Unfall, bei dem er verstarb.
Und schon ein weiteres Jahr später, 1966,  hatte die „Tour d´Europe“ auch ihren ersten technischen Skandal, denn die punktbesten Deutschen Willi ter Wint (Herford) und Heiko Henneking (Göttingen) wurden wegen zu groĂźer Lampenöffnungen – Ausschnitte im KĂĽhlergrill – in ihrem Opel Kadett B 1.1 aus der Wertung genommen.
Und die Pechsträhne blieb: 1968 verunglückten die Schweizer Dr. Robert Wran (Zürich) und Horst Wanko (Aldrans) mit ihrem VW 1500 in Griechenland, wobei Beifahrer Horst Wanko verstarb. 1970 gab es den nächsten schweren Unfall, das Team der Europawelle Saar, der Berschweiler Günter Schons verunglückte mit seinem Ford Capri in Marokko, wurde dabei schwer verletzt und sein Beifahrer, der Büdericher Hans-Peter Biechely verstarb.
Dann kehrte fĂĽr zwei Jahre Ruhe ein, und die ersten ´Erweiterungen` im Starterfeld waren Teams aus Jugoslawien, Rumänien und Russland. Doch schon 1973 gab es in Ungarn mit dem Remscheider Datsun 1600 SSS-Piloten Herbert Schlösser den nächsten tödlichen Unfall. Hinter dem ausgefallenen Team Axel Falkenberg und Reinke Maarfeld (beide Delmenhorst) auf Opel Ascona 19 SR steht in der Ergebnisliste der Vermerk: „FuĂźgänger tot“ – auch leider ohne jedem weiteren Hinweis?!
1975 gab es einen diplomatischen Eklat, denn auf dem Weg nach Tanger bzw. Algier durfte eines der vier russischen Team, die seit ein paar Jahren das Starterfeld bereicherten, wegen eines ´Visa-Fehlers` nicht den vorgesehenen Grenzübergang Frankreich / Belgien passieren.
Immer öfter fĂĽhrte der Weg der „Tour d´Europe“ von Deutschland aus durch den Eisernen Vorhang in die Tschechoslowakei ĂĽber Marktredwitz, was sich nicht nur aufgrund seiner ´BerĂĽhmtheit` durch die Olympia-Rallye 1972, sondern auch und vor allem durch die zahlreichen Bayer. ADAC-Winterrallyes, die zu dieser Zeit fast ausnahmslos in der benachbarten Tschechoslowakei ausgefahren wurden, als perfekte letzte Servicestation im Westen anbot. Und dies wurde auch genutzt, es geht die Mär, dass bei einem nächtlichen Service zwischen Marktredwitzer Hauptbahnhof und dem Marktredwitzer Bahnhofshotel (damals noch im Besitz und unter der Leitung des Marktredwitzer Rallye-Papstes Hans Schwägerl; Anm. d. Verf.) ein technischer Defekt eines Teilnehmers nur dadurch gehoben werden konnte, dass ein Marktredwitzer Rallye-Fan sein eigenes Auto als Ersatzteillager kurzfristig zur VerfĂĽgung stellte und die osteuropäischen Servicemechaniker mit dem Wechsel unter freiem Himmel ein wahres HusarenstĂĽck vollbrachten.
Dabei wurden rallyegeschichtliche Strecken, wie 1978 z. B. die WertungsprĂĽfung ĂĽber das „Egerer Waldhäusl“ gefahren, und auch wenn in den offiziellen Listen von 1978 „keine WP´s“ steht, der Chronist stand selbst am Start dieser WP, als der nagelneue, und sogar mit einem Kölner Autokennzeichen versehene TOYOTA-.Starlet unter Klaus Fritzinger und Henning WĂĽnsch in diese WP gestartet wurde. Fritzinger/WĂĽnsch gewannen und wiederholten 1979 ihren Vorjahressieg, und 1980 wurden (lt. Liste) die ersten 39 ĂĽber 550 km fĂĽhrenden WP´s gefahren.
Zur damaligen Zeit gab es wohl weltweit fast keine Rallye, bei der nicht auch Starter des MSC Marktredwitz am Start waren. So natĂĽrlich auch nicht bei der Tour d´Europe, In der Hauptsache war es der Metzgermeister und Speisehaus „Dannhorn“-Gastwirt August („Gustl“) Rössler, der 1979 als Copilot beim Homburger Hermann Höfer in dessen Opel Kadett GSi 16V debĂĽtierte – und gleich den vierten Platz in der Klasse belegte. Ein Jahr später, 1980, tauschten beide die Plätze im Opel Kadett und es kam ein Sechster Platz in der Klasse heraus. 1984 und 1985 startete Rössler mit dem Neunkirchener Dieter Pinzer auf einer Toyota Corolla AE 86, und wurde mit diesem zunächst Zweiter in seiner Klasse und sogar Neunter (!) im Gesamtklassement und 1985 wurden beide in ihrer Klasse Sechste. 1987 wurden die beiden auf einem Suzuki Swift 37.te im Gesamt, 1988, wieder auf Opel Kadett GSi 16V, Vierte in der Klasse und erneut Neunte im Gesamtklassement. 1989 kamen Rössler/Pinzer in ihrer Klasse auf Platz acht und kurz vor dem Ende 1992, wurde Dieter Pinzer mit dem Gifhorner Erwin Fricke auf dessen Opel Kadett 1990 noch einmal Zwölfter im Gesamtklassement.
1984 gab es eine eigene Klasse für Journalisten, in der sich 14 Teams aus Deutschland, Jugoslawien und der Tschechoslowakei tummelten. 1985 gab´s eine eigene Dieselklasse, die 1986 der damalige Mitsubishi-ralliart-Teamchef Deutschland, Ingolf Raiss mit Beifahrer Ralf Schmierer auf Mitsubishi Colt Diesel gewann.
1986 startete der zweifache Deutsche Rallyemeister Harald Demuth (Harlachhof) mit seinem Mercedes-Teamchef Reinhold Fricker (Ulm) mit einem Mercedes 190 E 16V in den von Schweinfurt aus gestarteten Wettbewerb, fiel aber trotz umfangreicher Vorbereitung und umfassendem Service in der WertungsprĂĽfung (WP) 29 auf der Insel Zypern in FĂĽhrung liegend mit einem Differential-Defekt vorzeitig aus.
1987 führte die Tour ausschließlich durch Westeuropa, und im nächsten Jahr, 1988, starteten August Rössler und Dieter Pinzer wieder, diesmal auf einem Opel Kadett GSi 16 V, und wurden Vierte in ihrer Klasse und erneut Neunte im Gesamtklassement. 1989 rutschten Rössler/Pinzer in ihrer Klasse auf Rang acht und wurden im Gesamt ´nur` 29.te.
Nach der Ă–ffnung der Grenzen in die DDR war im Jahr 1990 erstmals die älteste Naturrennstrecke Deutschlands, das Schleizer Dreieck, Anlaufpunkt fĂĽr die „Tour d`Europe“. Mit den russischen Siegern Sergej Aliasov und Aleksands Levitan auf einem Lada Samara 1992 endete die „Tour d´Europe“, da deren Bedeutung und Stellenwert nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nicht mehr wirklich gegeben, und nötig war.
Zwar gab es später hin und wieder Versuche, die „Tour“ wieder zu beleben, doch am Ende scheiterten alle an den sich gegenĂĽber den goldenen sechziger und siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts.

(FĂĽr vielfältigste Informationen ĂĽber die „Tour d´Europe“ sagen wir ganz herzlichen Dank an Alfred Gorny (www.top100-rallye.de) und Thomas Mager, der mit seinem Internet-Auftritt (www.tourdeurope-thomas.com) ein riesiges Tor an detaillierten Informationen aufgestoĂźen hat. Danke, das wir dies alles nĂĽtzen durften!)

Gerd Plietsch


Reise in die rallyesportliche Vergangenheit:

Winterrallye Steiermark knĂĽpft an goldene sechziger und siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts an

(gpp) – FĂĽr all´ diejenigen Rallyesportler, denen frĂĽher sowieso alles besser und schöner schien, und denen es nichts ausmacht, ihren Old- oder mittlerweile auch Youngtimer einmal auf Schnee und Eis zu bewegen, gibt es seit einigen Jahren eine einzigartige Adresse bzw. Veranstaltung: Die Winterrallye Steiermark.
Von Leoben aus, direkt am gleichnamigen Autobahnknoten von A 9, S 6 und S 36 gelegen, geht es seit zehn Jahren ca. 750 km ĂĽber tief verschneite und vereiste Wald- und NebenstraĂźen durch die dunklen Täler und ĂĽber die Berge des Murtales, Oberkärntens und der nördlichen Oststeiermark. Und zwar auf Strecken, die, wie u. a. „Hiaslegg“, „Salzstiegel“, „Thayagraben“ oder „Katschwald“, lebhafte und ereignisreise Erinnerungen an frĂĽhere traditionsreiche österreichische Rallye-Veranstaltungen wecken: wie z. B. die Ă–sterreichische Alpenfahrt, die Semperit- oder die 1000.Minuten-Rallye; und natĂĽrlich an Rallye-Ikonen wie Harri Kallström, Rauno Aaltonen oder den leider bereits verstorbenen Björn Waldegaard,
Die Winterrallye Steiermark (19. und 20. Januar 2018) kommt nach eigenen Angaben mit einer Funkuhr sowie dem Tacho aus, so dass hochkomplexe, elektronische MeĂźanlagen nicht notwendig sind. „Bei uns entscheiden keine 1000-stel oder 100-stel Sekunden, sondern Minuten – und bei entsprechender Witterung – vielleicht sogar Stunden“, erläutert Rallyeleiter Dipl.-Ing. Kurt Schimitzek (Kreuth) in einem Pressegespräch.
„Bei uns wird gefahren wie in den goldenen sechziger und siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts“, fährt Schimitzek weiter fort, „es gibt Zeit- und Passierkontrollen die fast ausnahmslos nach Karte und in der richtigen Reihenfolge anzufahren sind. Im Vordergrund steht allerdings das Ankommen am Ziel in Leoben unter winterlichen Bedingungen!“
Zugelassen zur inzwischen elften Winterrallye Steiermark sind maximal 50 Fahrzeuge der Baujahre 1946 bis 1990 und Youngtimer ab Baujahr 1991. Nennschluss ist der 1. Dezember 2017.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.winterrallye.at.

Gerd Plietsch


„Die NOO`ler haben fertig!“:

Die ´alten` Meister sind größtenteils auch die neuen

(gpp) – Bis auf wenige Ausnahmen sind die ´alten`, vorjährigen Sieger im Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO) auch wieder die Neuen – der ´Generationenwechsel` wird wohl doch noch einige Jahre aufgeschoben werden. Zum Abschluss der Saison 2017, der im Ăśbrigen 47.ten, gewinnen Bernd Michel und Bernd Hartbauer (Schwarzenbach/Sarganz-CH) vom MSC Naila und vom MSC Gefrees zum wiederholten Mal die Rallye-Wertung und verteidigen damit ihren Meister-Titel erfolgreich. Erfolgreich verteidigt hat seinen Titel (zum zweiten Mal und hat damit einen lupenreinen Hattrick zustande gebracht) auch der fĂĽr den MSC Marktredwitz startende Andreas Krämer (Marktredwitz) in der Sparte Slalom und auch der Vorjahressieger in der Sparte PLW-Geschicklichkeitsturnier, der fĂĽr den MSC Globus Pausa startende Christian Löwe (Pausa), konnte seinen Titel erfolgreich verteidigen (auch zum zweiten Mal) und damit ebenfalls einen lupenreinen Hattrick landen – fast genauso wie der Gewinner der Gleichmäßigkeits-Wertung im Automobilslalom, der fĂĽr den AMSC Bindlach startende Klaus Schlesak (Weidenberg), der sich den Titel allerdings nun schon zum insgesamt fĂĽnften Mal (!) in Folge sichern konnte.
Neue Gewinner gibt es in der Sparte Slalom-Einsteiger – aus nachvollziehbaren GrĂĽnden, da die das entsprechende Alter besitzenden Starter von der Einsteiger- in die ´richtige` Klasse (der Erwachsenen) wechseln (mĂĽssen). In diesem Fall blieb der Titel jedoch im Verein, dem MSC Pegnitz, denn der Vorjahressieger Benedikt Siegel wurde abgelöst durch Justin Varlemann. Der MSC Pegnitz gewann auch deutlich die Slalom-Mannschaftswertung!
Veränderungen gibt es dagegen in der Profiklasse im Orientierungssport, denn anstatt der ´üblichen Verdächtigen` konnten sich im abgelaufenen Jahr erstmals die von  Saison zu Saison besser und erfolgreicher werdenden AMC Coburger Dieter Strunz und AndrĂ© Wittmann gegen die arrivierten Konkurrenten vom AMC Naila und dem AC Hof durchsetzen und ihren ersten Meister-Titel feiern, auch wenn die Vizemeisterschaft dann doch wieder an die Routiniers Helmut Hodel und Wolfgang Schmidt vom AC Hof ging. Bei den Amateuren gelang dem fĂĽr den AMSC Bindlach startenden Dominik BuĂź mit seinem MĂĽnchberger Fahrer Frank Goldmann die Verteidigung des Vorjahres-Titels, doch ab 2018 steht dann der ´Aufstieg` in die Profiklasse an, und es wird wohl einen neuen Amateur-Titelträger geben. Doch die langjährige Dominanz der Orientierer vom AMC Naila scheint doch etwas gebrochen zu sein, denn auch den Mannschaftssieg im Orientierungssport geht an den AMC Coburg im ADAC.
Eine wirkliche Neuerung gibt es im Cross-Slalom-Sport, denn auch hier wurden die Starter von AMC und MSC Naila, die seit 16 (!) Jahren den Titelträger stellen, zum ersten Mal ´ausgebremst`, und zwar von Alexander Hofmann vom MSC Nordhalben, dem früheren Mitsubishi-Händler und Rallyefahrer, der in Berg, in direkter Rufnähe der beiden Hauptaustragungsorte des NOO-Cross-Slaloms, in Hadermannsgrün und Rothleiten, wohnt, und mit seinem inzwischen schon zum Oldtimer avancierten Mitsubishi Lancer EVO hin und wieder, und am Ende insgesamt, sogar die mitkonkurrierenden Allradler hinter sich zurück läßt.
Aber auch Alexander Hofmann ist ein langjähriger NOO-Motorsportler und taugt nicht wirklich zur BegrĂĽndung eines Generationenwechsels im NOO-Pokal, der wohl wahrscheinlich doch noch ein wenig auf sich warten läßt – vielleicht bis zum Super-Jubiläum des NOO-Pokals, der im Jahr 2020 sein 50 (!) Jähriges Bestehen feiern wird!
Wann und wo die Ehrung der Titelträger für 2017 stattfinden wird, entscheidet die alljährliche Termintagung aller Vereinsvorsitzenden und Sportleiter Anfang Dezember.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter
www.noo-pokal.de.

Gerd Plietsch


Zum Abschluss noch einmal auf Platz zwei:

Jochen und Inge Autsch beschließen diesjährige Historic-Saison bei letzter Ebern-Klassik

(gpp) – „Es war schon etwas Wehmut dabei!“, berichteten Jochen und Inge Autsch von ihrer diesjährigen letzten Historic-Rallye, der Ebern-Klassik. Denn die traditionsreiche und weit ĂĽber die Grenzen der Region hinaus bekannte und beliebte Veranstaltung wird es ab dem kommenden Jahr nicht mehr geben. Der langjährige Organisator, einstige Vorsitzende des AC Ebern und dessen Oldtimer-Beauftragte, Gotthard Schleicher, hat aus AltersgrĂĽnden seinen RĂĽcktritt abgekĂĽndigt – „und leider ist ein Nachfolger nicht in Sicht!“
Das fĂĽr den AMC Coburg im ADAC startende Weidhausener Ehepaar lieĂź sich aber davon während der Veranstaltung nicht beeindrucken, schlieĂźlich sind bei bislang neun (!) Teilnahmen sechs Gesamtsiege angefallen, „was doch einen gewissen Druck erzeugt!“
Zur Abschluss-Veranstaltung hatte sich Fahrtleiter Gotthard Schleicher noch einmal neue Strecken und „superschnelle“ PrĂĽfungen ausgesucht, von denen vor allem die rund um das FTE-Gelände in Ebern, höchste Aufmerksamkeit und Konzentration von den Teilnehmern erforderten. Autsch/Autsch lenkten ihren Porsche 911 3.0 SC (1977) souverän und sicher durch alle PrĂĽfungen und muĂźten sich am Ende lediglich mit ganzen sechs Zehntel-Sekunden RĂĽckstand geschlagen, und mit Rang zwei in der so genannten „Sanduhr-Klasse“ ´zufrieden` geben („Sanduhr“ bedeutet, dass keinerlei elektronische Hilfsmittel zur Wegstrecken- und Zeit-Ermittlung benutzt werden dĂĽrfen; Anm. d. Verf.). Im Gesamtklassement der 42 Teilnehmer kamen Jochen und Inge Autsch auf Platz sechs.
„Jetzt wird der Porsche noch einmal gewaschen und gewienert, und dann ĂĽber den Winter ´eingemottet`, um im kommenden FrĂĽhjahr wieder zu Leben erweckt zu werden!“ so Jochen Autsch nach der Siegerehrung.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch



„Motorsport läßt nicht mehr los“:

Alex Hofmann holt Cross-Slalom-Titel im Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO), im Regionalpokal Oberfranken (RPO), in der Bezirksmeisterschaft Oberfranken des Bayer. Motorsport-Verbandes (BMV), beim ADAC Nordbayern und wird damit Clubmeister bei seinem MSC Nordhalben.

(gpp) – In den achtziger und neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war er auf vielen Rallyepisten in Nord-Ost-Oberfranken und auch weit darĂĽber hinaus (Alex Hofmann startete auch bei einigen der wenigen und damals auch zur Deutschen Rallyemeisterschaft zählenden, Berlin-Brandenburg-Rallyes; Anm. d. Verf.) zugange, und war nicht nur wegen seines anfangs martialischen Autos, eines Mitsubishi Starion, sondern auch wegen seiner verwegenen Fahrweise und seiner Erfolge, ĂĽber kurz oder lang allenthalben bekannt – und gefĂĽrchtet.
Der frĂĽhere Berg´er Mitsubishi-Händler Alexander Hofmann startet fĂĽr den Motorsportclub (MSC) Nordhalben und bereitet seine Autos auch heute noch selbst vor. Nach den eingangs erwähnten Erfolgen im Rallyesport, wurde es rund um das Millenium etwas ruhiger um ihn, und er tauchte nur sporadisch bei Motorsport-Veranstaltungen auf. Anfangs als Zuschauer, und dann am liebsten bei den Veranstaltungen vor seiner HaustĂĽr. Gemeint sind damit die in der damaligen Zeit immer beliebter gewordenen Cross-Slalom-Wettbewerbe, die fĂĽr kleines Geld eine hohe SpaĂź-Garantie boten, und noch immer bieten. Und da die in den ersten Jahren fast ausschlieĂźlich in einem Steinbruch bei HadermannsgrĂĽn, in fast direkter Rufweite zu Alex Hofmann, ausgefahren wurden, fĂĽgte es sich beinahe wie von selbst, dass er nach anfänglichem Zuschauen irgendwann auch ein Auto mitbrachte und selbst in den Wettbewerb eingriff. „Das was die können, kann ich auch – und schon lange!
Und was ein ´gelernter Wettbewerber` ist, der will ja weder zuschauen noch ein wenig mitfahren, sondern sich auch und vor allem dem Wettbewerb stellen – und ihn dann natĂĽrlich auch gewinnen!
Und nach etlichen Jahren, in denen Alexander Hofmann mit seinem Mitsubishi Lancer in der Endabrechnung der Cross-Slalom-Sparte des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO) immer wieder auf den Plätzen drei (2009 und 2011) fuhr, und im vergangenen Jahr sogar Vizemeister wurde, holte er sich in dieser Saison „endlich“ den längst verdienten Meister-Titel, und zwar nicht nur im Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO) – sondern auch noch im Regionalpokal Oberfranken (RPO), beim ADAC Nordbayern sowie in der Bezirksmeisterschaft Oberfranken des Bayer. Motorsport-Verbandes (BMV) – und das nicht zum ersten Mal, nein, der Berg´er war schon 2016 erfolgreich und konnte diesen BMV-Titel erfolgreich verteidigen. Zudem wurde er Clubmeister bei seinem MSC Nordhalben.
Und er kann dabei auf eine fast akellose Saison 2017 zurĂĽckblicken:
Bei der Auftakt-Veranstaltung der Saison 2017, beim AMC Naila, holte er gleich auf Anhieb zwei Gesamtsiege, muĂźte sich bei der zweiten Veranstaltung beim MSC Bayreuth jedoch – recht zerknirscht – mit zwei dritten Plätzen zufrieden geben. DafĂĽr schlug der Berg´er mit seinem historischen Mitsubishi Lancer beim AC Hof und vierzehn Tage später auch beim MSC Bayreuth mit jeweils zwei weiteren Gesamtsiegen wieder erbarmungslos zu.
In den letzten beiden Läufen, beim AMSC Bindlach und beim AMC Naila, holte er sich in Bindlach noch einmal wichtige Punkte mit zwei zweiten Plätzen und beim Abschluss in Naila fuhr er im ersten Lauf einen weiteren Gesamtsieg heraus und wurde in Lauf zwei, Zweiter. Damit gewann er souverän nicht nur den Meister-Titel im Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO) mit über zwei Punkten deutlich, sondern sicherte sich mit einem Vorsprung von sogar sieben Punkten auch den Titel im Regionalpokal Oberfranken und den beim ADAC Nordbayern. Den bereits 2016 eingefahrenen Titel des Bezirksmeisters Oberfranken des Bayer. Motorsport-Verbandes (BMV) konnte er dabei erfolgreich verteidigen.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter
www.noo-pokal.de sowie bei www.regionalpokal.de. .

Gerd Plietsch


47. Winter-Nacht-Orientierungsfahrt „Sewastopol“:

Orientieren statt „Stärketrinken“

(gpp) – Anstatt dem an diesem Feiertag (6. Januar und Heilige Drei Könige) anstehenden, traditionellen „Stärke Antrinken“ zu frönen, mĂĽssen sich die Teilnehmer der ebenso traditionellen Winter-Nacht-Orientierungsfahrt „Sewastopol“ des Motorsportclubs (MSC) eine alkoholmäßige ZurĂĽckhaltung auferlegen. SchlieĂźlich ist die oberfränkische Polizei seit Jahren Partner des MSC Helmbrechts und postiert entlang der zu fahrenden Strecke immer wieder so genannte „Blitzer“, um das – angeblich – zu schnelle Fahrer der Orientierungsfahrt-Teilnehmer festzustellen und anschlieĂźend zu ahnden. Allerdings tappten in den vergangenen Jahren eigentlich immer mehr ´zivile` Verkehrs-Teilnehmer in die polizeilichen Fallen, als „Sewastopol“-Starter.
„Eigentlich haben wir ganz vernĂĽnftige Teilnehmer“, resĂĽmiert der ´Vater` der „Sewastopol“ Georg Riedel (Helmbrechts), „von einigen hin und wieder auffallenden Ausnahmen einmal abgesehen.“ Daher bekommen die Helmbrechtser auch alle Jahre wieder ihre Genehmigung von der Polizei und allen anderen, beteiligten Behörden, und können so ihrer jahrelangen Tradition erfolgreich frönen. 2018 ist es im Ăśbrigen die bereits 47.te Ausgabe, dieser einst als ´normale` Sommer-Orientierungsfahrt gestarteten Veranstaltung, die ihren Austragungszeitpunkt erst Ende der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts auf den jeweils ersten Samstag im neuen Jahr legte. „Ausnahme ist nur, wenn der erste Samstag auch Neujahr ist!“
Deswegen wird bei den teilnehmenden Fahrzeugen auch peinlich genau darauf geachtet, dass ordentliche Winter-Pneus aufgezogen sind („auch bei den immer mehr teilnehmenden Allrad-Fahrzeugen“) und eine Schaufel mitgefĂĽhrt wird. Allerdings waren die Winter der letzten Jahren schon lange nicht mehr soo schneereich, dass eine Schaufel auch tatsächlich benötigt worden wäre.
Der Startschuss zur Helmbrechtser „Sewastopol“ und damit in die nordbayerische Motorsport-Saison fällt wie schon in den letzten Jahren in WĂĽstenselbitz bei Helmbrechts, wo im dortigen SchĂĽtzenhaus ab 13 Uhr die Abnahmen beginnen und nach der Fahrerbesprechung um 15:40 Uhr ab 16:30 Uhr die Fahrtunterlagen ausgegeben werden und ab 17:01 Uhr der ultimative Startschuss fällt.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.sewastopol.de.

Gerd Plietsch


Bezirk Oberfranken des Bayerischen Motorsport-Verbandes:

Meister und Vizemeister en massé

(gpp) – Die schon zu einer schönen Tradition gewordene Ăśbung, am zweiten Adventssonntag die erfolgreichen Motorsportler des Bezirks Oberfranken des Bayerischen Motorsport-Verbandes (BMV) in einem gebĂĽhrenden Rahmen zu ehren und zu feiern, fand in diesem Jahr aufgrund der kĂĽrzeren Adventszeit bereits am Sonntag vor dem ersten Advent statt. Aber dennoch, oder vielleicht sogar deswegen, fanden sich in den Räumen des Gasthofes „Opel“ Himmelkron zahlreiche erfolgreiche Motorsportler ein, darunter, auch wie in allen Jahren vorher, zahlreiche jugendliche Nachwuchs-Motorsportler, die ihre zwei- oder auch vierrädrige Karriere erst so richtig in Angriff nehmen und sich dabei von Eltern und Verwandten gerne begleiten lassen.
Und ebenfalls wie in allen Jahren vorher, waren auch diesmal kommunal-politische Würdenträger vor Ort, um die Bedeutung des Motorsports und vor allem seines Nachwuchses deutlich zu unterstreichen. Neben Himmelkrons stellvertretendem Bürgermeister Peter Assmann waren vor allem Motorsport-Funktionäre wie der Vorsitzende des ADAC Nordbayern, Herbert Behlert, der Vorsitzende des Bayerischen Motorsport-Verbandes (BMV) Ludwig Heining, der Vorsitzende des DMV Nordbayern, Uwe Liebig, und fast die komplette Führungsmannschaft des BMV-Bezirks Oberfranken anwesend, die in ihren jeweiligen Grußworten nicht nur den Meistern und Vizemeistern ihre Glückwünsche übermittelten, sondern auch und vor allem die vorbildliche Verkehrs-Erziehung und die damit zu erlernende Disziplin automobilen Straßenverkehr lobten.
Den Meistertitel im Rallyesport holte sich in der Fahrer-Wertung Frank Hornfeck (AMC Naila) vor dem Vorjahressieger Sebastian Schmidt (MSC Bayreuth) und dem für den AMC Coburg startenden Patrick Dinkel. Den Beifahrer-Meistertitel errang Sabine Heinzel vom AC Hof vor Tobias Hornfeck (AMC Naila) und Felix Kießlich vom MSC Gefrees. Den Meistertitel bei den Orientierungsfahrern holten sich die beiden für den AMC Naila startenden Björn und Dominika Baier, jeweils in der getrennten Fahrer- und Beifahrer-Wertung. Vizemeister bei den Fahrern wurde André Fleischmann vor seinem Vereinskameraden Dieter Strunz (beide AMC Coburg im ADAC). Vizemeister bei den Beifahrern wurde André Wittmann (AMC Coburg im ADAC) vor Wolfgang Schmidt vom AC Hof.
Den Meister-Titel bei den Cross-Slalom-Fahrern gewann erneut Alex Hofmann (MSC Nordhalben) vor Matthias Bätz (AMC Coburg) und dem Wiedereinsteiger in den Motorsport, Thomas Blumreich vom MSC Gefrees). Im Automobil-Slalom-Sport setzte sich erneut Andreas Krämer (MSC Marktredwitz) gegen Horst Scherzer (MSC Pegnitz) und seinen Vater Helmut (MSC Marktredwitz) durch, vor Fabian Sandner vom AC Hof und Mario RĂĽckner (AMC Naila). Die so genannte „Rookie-Wertung“ (steht fĂĽr Neueinsteiger und/oder Nachwuchsfahrer; Anm. d. Red.) gewann Philipp Varlemann (MSC Pegnitz) vor Nico Grams (MSC Coburg) und Benedikt Siegel (ebenfalls MSC Pegnitz).
Bei den historischen Automobilisten konnte Harald Schroll seinen Meister-Titel vom Vorjahr wiederholen, Vizemeister wurde Herbert Hoffmann (beide MSC Fränk. Schweiz) und Dritter Helmut Duwe (MSC Coburg). Bei den Motorradfahrern siegte der für ebenfalls für den MSC Coburg startende Horst Leineweber.
Den Motorrad-Enduro-Sport dominierten drei fĂĽr den AC Kronach startende Fahrer: Meister wurde Kenny Stegner, vor John Trapper und Marco Wegner.
Bei den Erwachsenen Moto-Cross-Piloten (Klasse MX 2/2) führte kein Weg an Sascha Wölfl (MSC Höchstädt) vorbei, hinter ihm platzierten sich Maximilian Schneider (MSC Fr. Schweiz) und Marc Rotermund vom MSC Höchstädt. Bei den Erwachsenen Moto-Cross-Piloten mit Viertakt-Maschinen (Klasse MX 1) siegte der Höchstädter Nico Raabe vor seinem Vereinskameraden Tony Steinhäuser und Tim Meister vom MC Tauperlitz. In der Klasse der Senioren siegten die beiden Höchstädter Roland Fiegl und Thomas Rotermund von dem Sonnefelder Jens Langbein,
Bei den Schülern A (sechs bis neun Jahre) siegte Rocco Sessler vom MSC Höchstädt vor Hannes Neubig vom MSC Fränk. Schweiz und Hannes Kolb vom AMC Sonnefeld. Die Klasse der Schüler B (acht bis zwölf Jahre) gewann Toni Montag (MSC Fränk. Schweiz) vor Henri Wegmann und David Jerome Röß (beide MSC Höchstädt). In der Jugendklasse A (10 bis 16 Jahre) ging der Sieg an Sebastian Zohner (AC Kronach) vor den beiden Höchstädtern Lukas Kosch und Marius Schricker. Die Jugendklasse B (14 bis 18 Jahre) gewann Andreas Wohlrab vom MSC Höchstädt vor Lukas Fuchs (MC Tauperlitz) und Raphael Montag (MSC Fränk. Schweiz).
Einen großen Andrang vermeldete schließlich auch wieder die Fraktion der zweirädrigen Trial-Sportler, denn dort gibt es schon für die allerjüngsten eine Fahrrad-Meisterschaft. Den Fahrrad-Pokal gewann Patrick Kunz (MSC Gefrees) vor Lina Knauer und Vinzenz Häfner (beide MSC Fr. Schweiz). Den Fahrrad-Cup sicherte sich Felix Mielke (MSC Fr. Schweiz) vor Volker Beierlorzer (AC Kronach) und Samuel Riedel (MSC Fränk. Schweiz) und die Fahrrad-Meisterschaft gewann Hannes Hopfengärtner vor Vizemeisterin Luis Knauer und Noah Lämmlein (alle MSC Fränk. Schweiz). Im Schülerpokal siegte Jonas Tröger vor Magdalena Zowe (beide MSC Gefrees) und Franziska Weimann (MSC Kasendorf). Den Jugend-Pokal gewann Nikolas Rutkowski (AC Kronach) vor Tobias Peggau (MSC Fr. Schweiz) und Lea Kauppert (MSC Kasendorf). Den Trial-Pokal gewann Tobias Schmidt (MSC Fränk. Schweiz), vor Thomas Passing (MSC Kasendorf.) und Jürgen Rehm (MSC Fr. Schweiz).
Im Jugendkart-Slalom-Bereich dominierte in diesem Jahr der Motorsportclub (MSC) Marktredwitz, denn von fĂĽnf Meister-Titeln gingen drei  an den rĂĽhrigen Traditions-Club sowie eine Vizemeisterschaft und ein Dritter Platz. Im Einzelnen siegte in der Klasse 1 (acht- und neunjährige) Jonah GĂĽnther (MSC Marktredwitz) vor Nele Distler (MSC Schesslitz) und Kirill Gaus (ebenfalls MSC Marktredwitz). In der Klasse 2 (zehn- bis elfjährige) siegte Alina Götz (MSC Schesslitz) vor Nils Bauer (MSC Marktredwitz) und Fynn GĂĽrtler (AMC Coburg im ADAC). In der Klasse 3 (zwölf- und dreizehnjährige) gewann Vivian Weigert (MSC Schesslitz) vor Yannik Durst (AMC Sonnefeld) und Sofie Mayr (MSC Pegnitz). In der Klasse 4 (14- bis 15-jährige) gewann mit Alina Fabian nicht nur ein weiteres Mädchen eine Klasse, sondern auch erneut eine vom MSC Marktredwitz, gefolgt von Timo Hölzel (SF Konradsreuth) und Janin Götz (MSC Schesslitz). Bei den fast erwachsenen 16- bis 18-jährigen gewann Chanal Buchholz vom MSC Marktredwitz vor Jonas Klinger (MSC Nordhalben) und Philip Mayr (MSC Pegnitz).
Am Ende entlieĂźen JĂĽrgen Bachhelm (MSC Sparneck), Vorsitzender des BMV Oberfranken und sein Stellvertreter und Moderator der Siegerehrung Horst Scherzer (MSC Pegnitz) die jungen und älteren Aktiven in die wohlverdiente vorweihnachtliche Pause und wĂĽnschten allen neben einem friedvolles Fest auch und vor allem einen geruhsamen Ăśbergang in das neue Sportjahr 2018 – „und dort allen Erfolg, den Ihr Euch selber wĂĽnscht!“.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter:
www.oc-naila.de/BMV.html

Gerd Plietsch


„Wann wird´s ´,mal wieder richtig Winter?“:

Eis-Pokal-Teilnehmer warten sehnsĂĽchtig auf Eis und Schnee

(gpp) – Schon seit einigen Jahren macht sich der Winter rar in Oberfranken, und wenn doch einmal etwas Schnee fällt, sind die gefallenen Mengen meist sehr ĂĽbersichtlich und die gleichzeitigen Temperaturen nicht soo lange gleichbleibend unter Null Grad, dass sich ein fester Parcours fĂĽr die oberfränkischen Motorsportler präparieren lieĂźe.
Im abgelaufenen Jahr 2017 konnten zumindest die Fichtelberger und die Marktleuthener Motorsportler einen Parcours anbieten, und die Starterzahlen schossen aufgrund der begrenzten, dargebotenen Möglichkeiten bis weit ĂĽber 100 Teilnehmer an die Decke. „Nach jeweils nur einer Veranstaltung in 2015 und 2016 ist dies ja schon eine Steigerung um 100 Prozent“, so der fĂĽr die Organisation des oberfränkischen Eis-Pokals zuständige Oliver Wirth vom MSC Naila in einem Pressegespräch. Damit die oberfränkischen Eis-Eiligen aber auch eine abschlieĂźende Wertung aus den einzelnen Veranstaltungen erstellen können, sollen nach den Statuten mindestens jedoch drei Eis-Pokal-Veranstaltungen stattfinden.
Der Terminkalender fĂĽr die Saison 2018 ist eigentlich keine Ăśberraschung, es beginnt am zweiten Januar-Sonntag (14. Januar) und dann folgen im Wochentakt die nächsten Veranstaltungen. Oliver Wirth erklärt im Pressegespräch das seit einigen Jahren eingefĂĽhrte Rotationsprinzip: „Wer im abgelaufenen Jahr der letzte Veranstalter war, ist im kommenden Jahr der erste, und dann folgen die weiteren Veranstalter in der seit Jahren festgelegten Reihenfolge“. Allerdings hat der MSC Marktredwitz, der 2017  den Abschluss hätte bilden sollen, die 2018´er Auftakt-Veranstaltung zum oberfränkischen EisPokal bereits abgesagt, aufgrund des völlig ĂĽberraschenden Todes ihres Sportleiters Wolfgang Bareuther und der im Moment noch völlig ungeklärten Nachfolgeregelung der sportlichen Veranstaltungen.
So wird die Veranstaltung beim MSC Sparneck den Auftakt bilden, aber bei den in den letzten Jahren aus Sicht der Eispokal-Fahrer „völlig unzufriedenstellenden“ Witterungsbedingungen, „…wird der Verein den Auftakt bilden, bei dem ein befahrbarer Parcours gewährleistet ist!“, so Serienkoordinator Wirth weiter, „die einzelnen Motorsportclubs haben da keinerlei Probleme, kurzfristig umzudisponieren und die Teilnehmer werden ĂĽber unseren Internet-Auftritt und natĂĽrlich telefonisch jederzeit aktuell informiert!“
So sehen die oberfränkischen Motorsportler sehnsĂĽchtig auf Eis und Schnee wartend, in die nächste Zukunft und wĂĽnschen sich: „Wann wird´s ´mal wieder richtig Winter?!“
Weitere Informationen ĂĽber die Termine und Ergebnisse gibt es im Internet unter
www.eispokal-oberfranken.de.

Gerd Plietsch


„Die fĂĽnfzig steht schon vor der TĂĽr“:

Nord-Ost-Oberfränkische Motorsport-Veranstalter feiern in 2020 ihren 50 (!) Geburtstag

(gpp) – Zwar stand das ĂĽbliche Programm, Abschluss der 47. Pokalrunde 2017 und Vorbereitung der 48. Pokalrunde im kommenden Jahr 2018, im direkten Fokus der alljährlichen Terminsitzung des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO), doch das im Jahr 2020 anstehende, 50 (!) –Jährige Jubiläum der damit eindeutig ältesten und auch räumlich größten Motorsport-Pokalrunde Deutschlands, schwebte ĂĽber allen Diskussionen und Wortbeiträgen.
Doch zunächst begrüßte Björn Baier vom gastgebenden AMC Naila, in dessen Vereinsheim am Gailer Weg, diese Tagung seit Jahrzehnten stattfindet, und übergab dann das Wort an den NOO-Pokalleiter Thomas Fleischer vom AMSC Bindlach. Dieser berichtete, dass in der abgelaufen Saison 41 Veranstaltungen (fünf Rallyes, sieben Orientierungsfahrten, elf Automobil-Slaloms, zwölf Cross-Slaloms und sechs PKW-Geschicklichkeitsturnier stattfanden. Größere Probleme habe es im Ablauf der einzelnen Veranstaltungen lt. Fleischer nicht gegeben, so dass Auswerter Günter Porst (Plattling) die momentan noch inoffiziellen Ergebnisse mit einer letzten Einspruchsfrist bis 17. Februar 2018 schon ´mal in trockene Tüchern einpacken konnte.
Die Siegerehrung des Jahres 2017l wird am 17. Februar 2018 beim MSC Nordhalben stattfinden.
Dann ging´s an die Hauptarbeit, die einzelnen Veranstaltungen der fünf NOO-Sparten für 2018 festzuklopfen, was aufgrund der sich seit Jahren angeeigneten Routine von Vorsitzenden und Sportleitern ebenfalls zügig und problemlos abgewickelt werden konnte.
Es sind wieder sechs PKW-Geschicklichkeits-Turniere geplant, neun Orientierungsfahrten (womit der NOO-Pokal nach einer langen Zeit der Orientierungs-Rezession offenbar peu á peu an seine Wurzeln von fast vor 50 Jahren anzuknüpfen scheint; Anm. d. Verf.), zwölf Slalom-Veranstaltungen, acht Cross-Slaloms und sechs Rallyes geplant, deren entsprechende Termine zeitnah im Internet-Auftritt des NOO-Pokals eingesehen werden können.
Der NOO-Pokal konnte auch zwei neue Mitgliedsvereine, den AC Kirchenthumbach sowie den MSC Wunsiedel, begrüßen, so dass der Veranstalter-Gemeinschafaktuell aktuell 31 (!) Motorsport-Vereine angehören.
Für das in drei Jahren anstehende Jubiläum wurde ein eigener Ausschuss gebildet, dem NOO-Leiter Thomas Fleischer sowie Horst Scherzer vom MSC Pegnitz und Hans Walther vom MSC Wiesau angehören. Zudem wurde angeregt, anstelle eine Beitragserhöhung zu beschließen, für die Ausgestaltung der 50-Jahr-Feier von jedem Verein einen einmaligen Obolus zu erheben.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.noo-pokal.de.

Gerd Plietsch


Nikolaus-Geschenke und vorzeitiger Abbruch:

André Wittmann und Stefan Rüger gewinnen Coburger Nikolausfahrt

(gpp) – Er kann nicht nur sportlich, wie seine diesjährigen Erfolge im Rallye- und im Orientierungssport verdeutlichen, der Sohn des frĂĽheren Coburger Rallyefahrers Erhard Wittmann, AndrĂ©, ist auch bei gesellschaftlich-motorsportlichen Veranstaltungen nicht zu unterschätzen. Gewann er doch zusammen mit seinem Beifahrer Stefan RĂĽger auch die diesjährige Nikolausfahrt des AMC Coburg im ADAC.
Die schon zur schönen vorweihnachtlichen Coburger Tradition gehörende Ausfahrt begann wie in allen Jahren vorher auch am Coburger Anger, und hätte die 18 (!) teilnehmenden Teams bei winterlichen Temperaturen und erstem Schnee auf gut 130 Kilometer durch Unterfranken fĂĽhren sollen und berĂĽhrte dabei die HaĂźberge und das SchloĂź Königsberg. Dort wurde die schon erwartete GlĂĽhweinpause samt Lebkuchen-Probierstation eingelegt. Leider muĂźte die Fahrt wegen Unpassierbarkeit einiger Nebenwege im zweiten Teil abgebrochen werden und die Teams erreichten das Ziel im Gasthof „Schwarzer Bär“ in Beiersdorf/Coburg vorzeitig. Dort verteilte schlieĂźlich der Nikolaus an die mitgefahrenen Kinder kleine Geschenke, während sich die Eltern darĂĽber austauschten, wer von ihnen im Verlauf der Fahrt welche Erlkönige erkannt hatte und wem es gelungen war, Weihnachtslieder zu vervollständigen. Zudem muten die Teams an einem Konzentrationsspiel teilnehmen und viel SpaĂź machte auch das Zusammensetzen von Schrauben und Muttern auf Zeit – wobei sich ĂĽberraschenderweise ein ungewohntes Linksgewinde unter den EinzelstĂĽcken befand. FĂĽr die sportlicheren unter den Teilnehmern stand schlieĂźlich noch das Befahren einer Geschwindigkeitsmessanlage an, bei der sich die vorgegebenen Geschwindigkeit dreimal (!) änderten!
Als Sieger präsentierte sich wie eingangs erwähnt, der neue Coburger Clubsportmeister André Wittmann mit seinem Beifahrer Stefan Rüger vor Bea und René Liebschner und Matthias Bätz und Andreas Wohlfahrt.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Ronny Hering erhält ´goldene Ananas`, und…

Fabian Sandner ist Motorsport-Clubmeister

(gpp) – Im Rahmen eines vorweihnachtlichen Abends, bei dem mit gutem Essen und einem gemĂĽtlichen Beisammensein mit Besinnlichkeit Abstand vom motorsportlichen ´Tagesgeschäft` gefunden wurde, ehrte der Automobilclub (AC) Hof in der Gaststätte Matz´n in Neudorf b. LeupoldsgrĂĽn seine erfolgreichen Motorsportler der zu Ende gegangenen Saison 2017. Nach Riesen-Burgern, Sauerbraten und Truthähnen sowie selbstgebackenen Plätzchen rief Sportleiter Tobias Altmann (Trogen) noch einmal die sportlichen Erfolge der Hofer Automobilisten in Erinnerung, wie zum Beispiel den Sieg der Orientierungsspezialisten Helmut Hodel und Wolfgang Schmidt im Bayerischen Orie-Cup (BOC) und den Gewinn des Meistertitels der Rallye-Beifahrer im Bezirk Oberfranken des Bayerischen Motorsport-Verbandes (BMV) durch Sabine Heinzel.
Hodel/Schmidt gewannen zudem den Vizemeistertitel im Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO), und weitere Vizemeistertitel gab es fĂĽr den Slalomfahrer Fabian Sandner im BMV, fĂĽr Sabine Heinzel beim ADAC Nordbayern und im Regionalpokal Oberfranken (RPO) und den Bergrennfahrer Uwe Schindler im NSU-Berg-Pokal.
Den Titel des AC-Clubmeisters verdiente sich der Himmelkroner Fabian Sandner fĂĽr seine Erfolge im Slalomsport, wo er sich in der abgelaufenen Saison endgĂĽltig vom Nachwuchs-Status „freigeschwommen“ hat.
Die ´goldene Ananas` erhielt dagegen der Lengenfelder Ronny Hering, der nach gut einem Jahr der technischen Neuentwicklung seines Bergrenn-Fahrzeugs gerade einmal eineinhalb Veranstaltungen bestreiten konnte – ehe ihm der neue Motor „um die Ohren flog – und die Saison vorzeitig beendet war!“
Breiten Raum nahm schlieĂźlich die schon zur guten Tradition gehörende Tombola ein, bei der die Hofer AC´ler zunächst kräftig in die Tombola-Kasse einzahlten um ausreichend Lose zu erwerben, und dann ess- und trinkbare, dekorative, nĂĽtzliche und „Fragezeichen hervorrufende“ Preise abräumten.
Am Ende gab es viel Lob fĂĽr die KĂĽchenmannschaf der Gaststätte „Matz´n“, die ĂĽberaus kurzfristig in eine Bresche gesprungen war, die die Absage des ursprĂĽnglich angestrebten Lokals fĂĽr den AC Hof hervorgerufen hatte. „Und Ihr habt Euere Sache bestens gemacht!“ lobte Vorsitzender Karl-Heinz Bauer (Hof)!
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.ac-hof.de.

Gerd Plietsch


Clubmeister-Ehrung und Weihnachtsfeier:

André Wittmann ist neuer Clubmeister

(gpp) – Der Lautertaler AndrĂ© Wittmann ist neuer Clubmeister 2017 des AMC Coburg im ADAC. Bei der Clubmeister-Ehrung im Rahmen einer vorweihnachtlichen Feier, wurde der Sohn des frĂĽheren Lautertaler Rallyefahrers Erhard Wittmann, der sich sowohl als Rallye-Fahrer, als auch als Beifahrer im Orientierungssport betätigt, in seiner dritten Saison als bester Coburger Motorsportler des Jahres 2017 ausgezeichnet und geehrt. Zusammen mit seinem Fahrer Dieter Strunz holte sich Wittmann in der abgelaufenen Saison nicht nur den Orientierungs-Meistertitel im Regionalpokal Oberfranken (RPO), sondern auch im Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO).
Der bisherige, mehrfache Clubmeister, Dominik Dinkel (der zusammen mit seinen BrĂĽdern Patrick und Marcel die väterliche Motorsport-Affinität konsequent und erfolgreich weiterfĂĽhrt), kam mit seinem Vizemeistertitel in der Deutschen Rallyemeisterschaft auf Platz zwei der internen Clubmeister-Wertung, vor dem Slalom-Artisten Arnfried Bätz, der zumindest in dieser Motorsport-Sparte – noch – die Fahne der Altvorderen hochhält. SchlieĂźlich lieĂź er seine Söhne Matthias und Stefan hinter sich zurĂĽck. Vierter wurde Patrick Dinkel, der die Juniorenwertung des RPO gewann und sich auch beim ADAC Nordbayern die Vizemeisterschaft in Junioren-Vizemeisterschaft holte. Danach folgte auf Platz fĂĽnf Matthias Bätz, der  im Cross-Slalom-Sport insgesamt neun (!) Klassensiege einfuhr. Auf Platz sechs rangierte Michael Stoschek vor Orie-Fahrer und AMC-Jugendbeauftragten Dieter Strunz, Volker Honold (der sich im Orientierungssport, im Slalom und  bei Rundstrecken-Gleichmäßigkeitsrennen betätigt) und dem zweiten Bätz-Sohn Stefan, der sich seinem Vater im familieninternen Slalom-Duell trotz einiger herausragender Erfolge in der Endabrechnung dennoch beugen muĂźte. Den zehnten Platz belegte schlieĂźlich Martin Pietschmann, ´der` Allrounder des AMC Coburg im ADAC, der in fast allen Motorsport-Sparten – und nicht unerfolgreich – zu Hause ist. Insgesamt wurden 22 (!) Motorsportler auf vier Rädern klassiert, was das Engagement der Motorsportler des AMC Coburg im ADAC deutlich unterstreicht.
Motorsport-Routinier Wolfgang HĂĽbner, der wie in allen Jahren vorher, launig durch das Programm fĂĽhrte, verdeutlichte den Einsatz der Coburger Motorsportler, indem er die vielen Motorsport-Sparten aufzählte, in  denen Coburger Motorsportler aktiv und erfolgreich sind: Jugendkart-Slalom, Orientierungsfahrt, Automobilslalom, Gleichmäßigkeits-PrĂĽfungen, BergprĂĽfungen, Langstrecken-Orientierungsfahrten, Motorrad-Rundstrecken-Rennen, Rallyes national und international sowie Rundstrecken- und Bergrennen. „Insgesamt waren unsere Aktiven ĂĽber 270 (!) am Start!“, freute sich Moderator HĂĽbner.
Aber auch den zahlreichen und engagierten Helfern am Rande der verschiedenen Motorsport-Pisten, „ohne die der Motorsport ĂĽberhaupt nicht zur DurchfĂĽhrung kommen könnte!“ dankte HĂĽbner, denn die erfahrenen Streckenposten werden nicht nur bei den eigenen Veranstaltungen eingesetzt, sondern sind auch bei den befreundeten Veranstaltern, wie dem AC Ebern und dem MSC Fränk. Schweiz, sehr geschätzt.
Im Nachwuchs-Bereich, dem Jugendkart-Slalomsport, beklagte HĂĽbner eine „Schrumpfung“, da sich an der Clubwertung 2017 lediglich vier Jugendliche beteiligten. Trotzdem waren die vier in ganz Bayern erfolgreich unterwegs und trugen den Namen AMC Coburg im ADAC weit ĂĽber die Grenzen der Region hinaus. Den Titel, und damit den Wanderpokal der Fahrschule Kopietz holte sich Fynn GĂĽrtler in seiner dritten Saison, in der er 26 (!) Veranstaltungen bestritten hatte und dabei zahlreiche Top-Ten-Platzierungen erreichte. Der letztjährige Meister, Marvin Seifert, kam auf Platz zwei vor Sascha Fritsch und Felix Schneider.
In der Zweirad-Wertung dominierte wie in allen Jahren vorher, auch 2017 wieder die Familie Liebschner, diesmal mit Vater René als Clubmeister vor seiner Tochter Sophia, Sebastian Dressel, Selina Liebschner und Christian Zipfel. Die Familie Liebschner fuhr in der Saison 2017 insgesamt 74 (!) national und internationale Rennergebnisse ein und will auch in 2018 mit ihren Yamahas R 6 im German Endurance Cup und im HR-Classic-Cup antreten.
Doch neben der Ehrung der erfolgreichen Motorsportler der abgelaufenen Saison stand auch die Besinnlichkeit im Fokus des Coburger Abends, wozu auch der Besuch des Nikolauses zählte, der aus seinem Sack nicht nur kleine Mitbringsel an die Anwesenden verteilte, sondern auch mit einigen Anekdoten und Bonmots an besonders lustige Vorfälle und Ereignisse aus der abgelaufenen Saison erinnerte: So erhielt unter anderen Martin Pietschmann einen Beutel Katzenstreu sowie eine Tupperdose, um nach einem Ausrutscher auslaufendes Getriebeöl kĂĽnftig entweder sammeln oder zumindest binden zu können. Moderator Wolfgang HĂĽbner bekam ein Laufrad um fĂĽr kĂĽnftige Einsätze auf zwei Rädern ĂĽben zu können, Selina Liebschner erhielt ein Bobbycar um kĂĽnftig zu vermeiden, das Auto ihres Vaters bei Nikolausfahrten in einen Graben zu setzen und Michael Metzner erhielt weiĂźe Handschuhe mit den Aufschriften „links“ und „rechts“, um bei kĂĽnftigen Orientierungsfahrten dem Problem einer falschen Abbiege-Ansage entgegen zu wirken.
Am Ende wĂĽnschte Wolfgang HĂĽbner allen Mitgliedern eine weiterhin schöne Vorweihnachtszeit, „ein paar geruhsame Feiertage und einen unproblematischen Ăśbergang in das neue Jahr 2018 – und wir Orientierungssportler sehen uns ja bereits am 6. Januar bei der Winter-Nacht-Orientierungsfahrt „Sewastopol“ des MSC Helmbrechts wieder!“
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch

 


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