|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
|
|
|
|
(gpp) - gerd plietsch presse - berichte - bilder - pressemappen -
|
|
|
|
|
|
|
|
Die gpp - gerdplietschpresse
-agentur beschäftigt sich mittlerweile seit bereits
34 (!) Jahren mit-
Öffentlichkeitsarbeit im Motorsport
Danke allen, die dabei in irgendeiner Art und Weise mitgeholfen haben; Danke denen, die Mut zugesprochen haben, und nicht mehr unter uns sind um dies zu erleben: Klaus
Albert, Klaus Berg, Alfred Schlegel, Otmar Stengel, Lutz Voit, und viele, viele andere mehr...
|
|
|
|
|
|
|
|
Vorbereitungen laufen
SECHSÄMTERLAND-Classic 2012
(sc) – Während die winterlich-engagierten
Motorsportler am fehlenden Schnee und mangelnden Minustemperaturen schon fast verzweifeln, sind die Verantwortlichen der SECHSÄMTERLAND-Classic 2012 (22. und 23. Juni 2012) froh um jeden Tag, „bei dem man ohne
Schnee und Eis nach draußen kann!“ Rallyeleiter Gerd Plietsch (Marktleuthen) und sein Team haben die gesamte bisherige Winterzeit bestens genutzt, letzte Hand an die Streckenführung der zweitägigen
Veranstaltung durch das der Veranstaltung den Namen gebende Sechsämterland, durch HochFranken und das angrenzende Westböhmen zu legen. „Gleichzeitig konnten wir aufgrund der freien Straßen auch problemlos das
gesamte RoadBook erstellen und vor allem alle Fotos für unser umfangreiches Organisations-Handbuch erarbeiten!“ In diesem Organisations-Handbuch sind alle Strecken-Stellen, an denen später Zeit- oder
Durchfahrtskontrollen aufgebaut werden, akribisch notiert, mit Kartenskizzen genauestens eingegrenzt und fotografisch dokumentiert, „damit jeder Funktionär genau auf die Minute und genau auf den Meter weiß, wann
und wo er sich zu postieren – und welche Aufgabe dort zu erledigen ist.“ Dieses – im wahrsten Sinn des Wortes – überaus umfangreiche Buch ist über hundert Seiten dick und wird allen verantwortlichen
Strecken-Posten der SECHSÄMTERLAND-Classic – in Auszügen – zur Verfügung gestellt. Aber auch das RoadBook muss erarbeitet werden: jede Kreuzung, jede Abzweigung, jeder Ortsanfang und jedes Ortsende wird
auf 10 Meter genau ausgemessen und als so genanntes Chinesenzeichen notiert und bildet - in gebundener Form („und aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls gut 100 Seiten stark!“) - dann die Grundlage für die
Teilnehmer (die sich im Übrigen seit Jahren lobend über dieses ausführliche und umfangreiche, „aber dennoch einfach und leicht zu lesende“ RoadBook äußern) die SECHSÄMTERLAND-Classic überhaupt absolvieren
zu können. Tage haben die Macher zunächst draußen vor Ort verbracht, um danach („mindestens!“) noch einmal die gleiche Zeit am Schreibtisch, und inzwischen in der Hauptsache am Computer, zu verbringen
„damit die ganze Angelegenheit in digitaler Form vorliegt, und nach erneuten akribischen Kontrollen schließlich auch zum Druck freigegeben werden kann!“ Zur Zeit läuft bei den Genehmigungsbehörden der
verschiedenen, von der SECHSÄMTERLAND-Classic berührten Landkreise und Polizeiinspektionen, das jeweilige Genehmigungsverfahren, „welches aber nach den ersten Rückmeldungen mehr oder weniger problemlos über
die Bühne gehen dürfte“, versichert Rallyeleiter Plietsch. „Und in der Zwischenzeit hoffen wir, dass sich unsere Teilnehmer mit der neuen Ausschreibung vertraut gemacht haben und uns so bald als möglich
mit ihren Anmeldungen ´bombardieren`“, so der Wunsiedler Organisationsleiter Günther Boßner, bei dem seit Jahren alle Fäden der SECHSÄMTERLAND-Classic zusammen laufen. Und tatsächlich, bis zum
Redaktionsschluss Ende Januar 2012 lagen bereits zahlreiche Nennungen vor, „so dass wir sicher sind, die Maximalzahl von 100 Autos auch heuer wieder nur ganz knapp zu verpassen!“
Weitere Informationen zur SECHSÄMTERLAND-Classic 2012 gibt es im Internet unter www.sechsaemterland-classic.de
sc
|
|
|
|
|
|
|
|
Der Unterschied zwischen Bestzeit- und Gleichmäßigkeits-Veranstaltungen:
„Motorsport is dangerous“
(gpp) – Motorsport ist gefährlich! Dieser so einfache wie allgemeingültige, und den Motorsport
in seiner Gänze umfassend beschreibende Satz, charakterisiert diese Sportart auf einfache, griffige Art und Weise. Und genau deshalb hat die Sicherheit, sowohl der Aktiven, als auch der Zuschauer, an, auf und
rund um den Renn- und Rallyestrecken landauf- landab oberste Priorität. Alles andere und weitere hat sich dieser Prämisse unter zu ordnen und es gibt keine Ausnahme und kein Abweichen! Diese Sicherheit kostet
– natürlich – auch Geld. Daher gab und gibt es immer wieder Veranstalter, die ihre Rennen und oder Rallyes deswegen irgendwann einstellen mußten, „weil sich die Kosten für die notwendige Sicherheit nicht
mehr erwirtschaften ließen!“ Leider, aber immer noch besser, als verletzte Fahrer oder Zuschauer, oder noch Schlimmeres! Auch die Teilnehmer mußten und müssen Ihr eigenes Motorsport-Engagement dem Aspekt der
Sicherheit unterordnen, und auch hier gab und gibt es nicht selten welche, die sich dieses Engagement aufgrund der „Gottseidank!“ immer besser (aber damit natürlich auch teuerer) werdenden
Sicherheits-Vorschriften, nicht mehr leisten können – oder auch wollen. Warum dies so ausführlich dargestellt wird? Weil die Sicherheit im Motorsport wirklich und ausschließlich oberstes Gebot ist, und sich
ausnahmslos alle (!), die sich damit befassen, sich diesem Diktat unterwerfen müssen! Doch seit ein paar Jahren, seit der immer mehr um sich greifenden Einführung der Oldtimer-Veranstaltungen, gibt es den in
vielen Bezugspunkten nicht zu unterschätzenden Unterschied zwischen Bestzeit-Prüfungen bzw. -Veranstaltungen, und solchen, die – auf dem Papier – auf so genannte ´Gleichmäßigkeit` oder ´Sollzeit`
ausgefahren werden. Wo es ´nur` auf die möglichst genaue Einhaltung von vorgegebener Zeiten (vom Veranstalter vorgegebenen Sollzeiten) ankommt, oder die Fahrer in einem ersten Lauf auf einer bestimmten Strecke
eine eigene Referenzzeit vorlegen, und diese in einem oder mehreren, weiteren Läufen so genau wie möglich wieder treffen müssen. Im Unterschied zu Gleichmäßigkeitsprüfungen, die oftmals auf abgesperrten
Rennstrecken stattfinden, schossen in den letzten Jahren aber auch immer mehr und unzählige Veranstaltungen aus dem Boden, die den Motorsport wieder – außerordentlich – gefährlich machen. Zum Beispiel die
zahllosen Oldtimer-Rallyes oder auch neu aufgelegte, ´historische` Ausgaben von Berg- oder anderen Renn-Veranstaltungen. Und dort, unter der Prämisse auf den vom Veranstalter bestimmten Strecken
vorgegebenen Sollzeiten oder (bei Gleichmäßigkeit) von den Teilnehmern selbst vorgegebenen Referenzzeiten, die nachher immer wieder bestätigt werden müssen, wird offiziell ´Langsamkeit` impliziert. Diese
´verleitet` dann die sportlichen und öffentlich-rechtlichen, also kommunalen, Genehmigungsbehörden dazu, nur auf geringfügigeren Sicherheits-Auflagen zu bestehen, da eben nicht „auf Bestzeit“ gefahren wird!
In den Fahrtunterlagen werden dazu Sollzeiten, die höchstens einem 50´er Schnitt entsprechen, vorgegeben, und Strafpunkte für die Abweichungen angedroht. Doch was ist, wenn einem oder vielleicht sogar mehreren
Teilnehmern diese Strafpunkte egal sind, und sie ohne Rücksicht auf Verluste Gas geben? Das ist vielleicht bei kurzen Historic-Rallye-Prüfungen an Orten mit Zuschauern (mit wenigen hundert Metern Länge und kurzer
Sekundendauer) eher weniger der Fall, aber ehem. Rallye-Bestzeitprüfungen, die im Rahmen einer historischen Rallye gefahren werden, verleiteten den einen oder anderen immer wieder dazu, die vorgegebene Sollzeit zu
vergessen und Gas zu geben. Vergessen wird dabei aber meist, dass Absperrungen (wenn überhaupt vorhanden) keineswegs so aufgebaut sind, als würden Bestzeitprüfungen stattfinden – schließlich wird ja nur auf
Sollzeit gefahren, also ´langsam`! Schlimmer geht es oftmals bei historischen Renn-Veranstaltungen zu. Denn die, in der Vergangenheit oftmals den immer weiter gestiegenen Sicherheitsanforderungen zum Opfer
gefallenen, früheren Rennveranstaltungen, erleben jetzt eine Wiederkehr als Revivals mit Gleichmäßigkeits-Charakter. Eben wegen dieses Gleichmäßigkeits-Charakters müssen sie nur noch wesentlich geringere
Sicherheitsauflagen erfüllen – und sind auf einmal wieder (finanziell) durchführbar. Aber auch hier wird meist vergessen, was passiert, wenn nicht jeder Teilnehmer langsam fährt?! Eine überwachte, und mit
Strafpunkten bewehrte Mindestfahrzeit wird in den allerwenigsten Fällen vorgegeben – oftmals wirbt der Veranstalter sogar damit, dass ohne eine solche Mindestfahrzeit gefahren werden kann. Und vernachlässigt
dabei, dass weder die passiven Sicherheitsvorkehrungen an der Strecke dafür ausgelegt sind, noch die aktive Sicherheit in allen der teilnehmenden Fahrzeuge entsprechend vorhanden ist. Eine fatale Entwicklung!
Die Gottseidank bislang nur wenigen Unfälle im historischen Motorsport haben glücklilcherweise bislang immer ´nur` “Leicht“-Verletzte gefordert (wobei auch nur ein einzelner, schon einer zu viel ist) und
keine Schwer-Verletzten – oder gar noch Schlimmeres. Und wie schrieb schon der neue Chefredakteur von MotorKlassik, Hans-Jörg Götzl in seinem Antritts-Editorial in Heft Juli 2011:
„...rein statistisch ist es nur eine Frage der Zeit, bis irgendwann...Schlimmeres geschieht!“ Wohl verstanden: Mit diesem Artikel soll und wird auf keinen Classic-Veranstalter mit dem Finger gezeigt und schon
gar nicht soll der historische Motorsport insgesamt an den Pranger gestellt werden. Er möchte die Verantwortlichen im historischen Motorsport wachrütteln und die ihn Ausübenden dazu! Er soll anregen,
nachzudenken, inne zu halten und zu reagieren, bevor der ultimative Worst-Case-GAU eintritt, der dem in Deutschland vor allem bei den Genehmigungsbehörden bislang so wohl gelittenen Oldtimersport von heute auf
morgen, gleichsam über Nacht, den Garaus machen könnte. Und das kann nicht im Interesse eines jeden Motorsport-Treibenden, also unser aller, sein!
Gerd Plietsch
|
|
|
|
|
|
|
Nord-Ost-Oberfranken-Pokal:
Termine für 2012 vereinbart
(gpp) – Die zur Zeit 28 Mitgliedsvereine der inzwischen ältesten und räumlich wohl größten
Motorsport-Veranstalter-Gemeinschaft, des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO), trafen sich wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit, um die zu Ende gegangene Saison endgültig abzuschließen, und die Termine für die
bereits im Januar 2012 beginnende neue Saison festzuklopfen. Traditionsgemäß fand dieses Treffen in den Clubräumen des Nailaer Automobilclubs (AMC) statt, wo ´Hausherr` Frank Morgenstern (Lobenstein) die zum
Teil weitgereisten Vertreter begrüßte. Thomas Fleischer vom Automobilsportclub (AMSC) Bindlach, der den NOO-Pokal seit einigen Jahren leitet, berichtete dann zunächst vom abgelaufenen Jahr, in dem einige
Veranstaltungen abgesagt werden mußten, aber in dem alle durchgeführten Veranstaltungen problemlos und beschwerdefrei über die Bühnen gebracht wurden. Auch zu den Endergebnisen gab es von Seiten der Aktiven
keine Einwände, so dass der Motorsportclub (MSC) Sparneck mit der Planung und Ausrichtung der Siegerehrung beauftragt werden konnte. Der endgültige Termin wird noch kurzfristig bekannt gegeben. Breit diskutiert
wurden danach einige Anträge zu verschiedenen Wertungen, wobei sich die Anwesenden gegen eine eigene Wertung für die noch in den Kinderschuhen steckenden Rallyesprints aussprachen und auch einer geplanten
Änderung der Punktwertung in der Sparte Rallye eine Absage erteilten. Wie immer gab es dann eine kleine kulinarische Stärkung, die der gastgebende AMC Naila gegen ein geringes Entgelt bereitstellte, und dem die
einzelnen Sport-, Sparten- und Vereinschefs kräftig zusprachen. Den Hauptteil nahm dann die alljährliche Terminabsprache für die kommende Saison 2012 ein, bei der sechs PKW-Geschicklichkeitsturnier, sechs
Orientierungsfahrten, möglicherweise 14 (!) Cross-Slaloms, elf Automobil-Slaloms, fünf Rallyes und evtl. zwei Rallye-Sprints terminiert wurden. „Mit insgesamt 44 Veranstaltungen haben wir das Niveau der letzten
Jahre gut gehalten“, so Thomas Fleischer erfreut, „im Gegenteil, bei den Cross-Slaloms ist sogar eine Zunahme zu verzeichnen!“ In diesem Zusammenhang gab er bekannt, dass für die bei den
Cross-Slalom-Veranstaltungen teilnehmenden Fahrzeuge ab dem Jahr 2012 bei entweder offizielle Zulassungen, Wagenpässe des DMSB (Deutscher Motorsport-Bund) oder rote 07-Kennzeichen vorgeschrieben sind. Auch die
Klasseneinteilung wurde vereinfacht. Nach einer weiteren Aussprache über die Finanzen des NOO-Pokals, die nach den Worten Fleischers keinen Anlass zur Sorge bereiten, wurde die nächste Terminsitzung auf den 3.
Dezember 2012, wieder beim AMC Naila, vereinbart. Weitere Details und vor allem alle Termine gibt es im Internet unter www.noo-pokal.de. Oliver Wirth vom MSC Naila informierte die Anwesenden dann noch über die
neuen Termine des oberfränkischen EisPokals 2012, die seit kurzem ebenfalls im Internet unter www.eispokal-oberfranken.de einsehbar sind.
Gerd Plietsch
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
„Ein Wunder!“:
Fünftägige Olympia-Rallye führte 1972 von Kiel nach München
(gpp) – Am Rande des FIA-GT-Weltmeisterschaftslaufes am Nürburgring,
Mitte August 2010, trafen unter anderen auch der FIA-Boß Jean Todt und der Würzburger Rechtsanwalt und internationale Sportkommissar Michael Schwägerl zusammen. Während des Gespräches, bei dem sich der Franzose
bei Michael Schwägerl auch nach dem Befinden des zu Beginn des gleichen Monats 85 Jahre alt gewordenen Vaters Hans erkundigte, machte er diesem abschließend noch ein nachträgliches Kompliment für die vor 38
Jahren von seinem Vater durchgeführte Olympia-Rallye 1972 und bezeichnete diese als „die schönste Rallye, die ich jemals gefahren bin!“ Nun ist nicht bekannt, ob und ggf. wie die Erinnerung des ehemaligen
Peugeot- und Ferrari-Rennleiters in den vergangenen Jahrzehnten gelitten haben mag und ob evtl. seine Platzierung (schließlich gewann Todt als Copilot von Jean-Pierre Nicolas in einer der blauen Renault Alpine die
vom hohen Norden bis in den tiefen Süden Deutschlands führende Veranstaltung) evtl. auch sein Urteil beeinflusst haben mag. Schließlich war Todt damals als Copilot fast rund um den gesamten Erdball unterwegs
gewesen und hatte zudem wahrscheinlich mit mehr unterschiedlichen Fahrern mehr Rallyes bestritten, als sonst jemand anders. Dennoch war der Jubilar (Hans Schwägerl) aus der ehemals „rallyefreundlichsten Stadt
Deutschlands“, aus Marktredwitz, über dieses Lob „aus berufenem Mund“ sehr erfreut, und angetan. Kurz danach gab der so Gelobte in einem Gespräch in seinem mit Devotionalien aus über fünfzig Jahren
Motorsport voll gestopften Rallyebüro, und vor allem aus Anlass des in diesem Jahr anstehenden, vierzigjährigen ´Jubiläums` dieser einzigartigen, aus allen anderen Veranstaltungen weit herausragenden Rallye,
einiges aus seinem Erleben von damals, und seiner Erinnerung, zum Besten: Detailliert erinnert sich Hans Schwägerl daran, dass er es war, der darauf gedrängt hat, die Nürburgring-Nordschleife in Gegenrichtung
zu befahren, um den Rennfahrern unter den Teilnehmern keinen Wettbewerbsvorteil zu gewähren. „Zudem habe ich auch immer darauf geachtet“, so Schwägerl weiter, „dass immer zwei oder gar drei
Wertungsprüfungen mit demselben Belag, Asphalt oder Schotter, hintereinander folgten, um den Teams unnötige Services und unnötig viele Reifenwechsel zu ersparen.“ Gut in Erinnerung ist dem Jubilar auch der
finanzielle Einsatz der heute als Sponsor bezeichneten, autofremden, Industrie. „Besonders das Engagement der Bitburger Brauerei hielten viele damals für ´anrüchig`, obwohl der Slalom, den wir in einer deren
Hallen durchführten, recht interessant war; die finanzielle Unterstützung dagegen, war allerdings alles andere als berauschend!“ Beim Sichten der (leider) nur noch wenigen Unterlagen, die sich in einer der
vielen Schachteln in seinem dunklen Büro offenbaren, findet sich ein Original-Programmheft und etliche schwarz-weiß-Fotos. Bilder, die den einst als „Rallyepabst“ titulierten Schwägerl in jungen Jahren, mit
vollem Haar und leicht getönter Brille zeigen. Meist zusammen mit seinem damaligen Assistenten, dem damaligen ONS-(Oberste Nationale Sportkommission für den Automobilsport in Deutschland; Anm. d. Red.) Boss
Sigismund von Kahlen, und vielen weiteren damaligen Weggefährten, unter anderem AvD-Chef Huschke von Hanstein, um nur einige der Vielen zu nennen. Und ein für ihn offensichtlich ganz wichtiges Schreiben zieht
er auch noch hervor. Es ist von der ONS-Arbeitsgruppe Olympia-Rallye 1972 mit Datum vom 11.9.1972 (wer hätte damals gedacht, was sich 29 Jahre später mit diese Datum verbinden würde) und darin bestätigt
Sigismund von Kahlen Hans Schwägerl, dass er (Schwägerl) „seine Tätigkeit als Fahrtleiter der Olympia-Rallye ehrenamtlich ausgeführt hat, und ihn lediglich seine Auslagen gegen Vorlage von Belegen erstattet
wurden.“ „Ich hab´ nie Geld dafür bekommen“, unterstreicht Schwägerl gestenreich, und fügt an: „ich hab´ vielmehr eigenes dazu gegeben!“ Im etwa einjährigen, organisatorisch wichtigsten, Vorfeld
der Rallye absolvierte Schwägerl zusammen mit seinem Wunsiedler Assistenten und Fahrer Ludwig Kleemeier, dem späteren Rallyeleiter vieler Marktredwitzer Bayer. ADAC-Winterrallyes, in einem vom Opel-Werk zur
Verfügung gestellten Opel Ascona ca. 45 000 km kreuz und quer in der gesamten Bundesrepublik. Die Olympia-Rallye 1972 war nach Schwägerls Worten auch die erste und zugleich fruchtbare Zusammenarbeit des
Motorsports mit dem BUND Naturschutz, „bei denen damals Peter Gauweiler mein Ansprechpartner war.“ In Zusammenarbeit mit den Naturschützern wurden im Verlauf der Veranstaltung regelmäßig
Auspuff-Geräuschmessungen bei den Teilnehmern durchgeführt und Lautstärke-Sünder zur entsprechenden Behebung gebeten. Dass die gesamte Rallye kein Spaziergang war, offenbarte nicht nur der damalige Zeitplan
mit einer einzigen Übernachtung für fünf Tage und 3.371,2 km Rallye. Nach den 62 Wertungsprüfungen sollten nach damaligen Vorhersagen nicht mehr als 50 der über 300 gestarteten Teams das Ziel in München in
Wertung erreichen, so die Vermutung der Veranstalter. Am Ende waren aber dann doch 145 Teams in Wertung, und feierten sich und ihre Sieger im Münchner Sheraton-Hotel, wo sich bereits vor und nach der gesamten
Rallye das gesamte Rallyezentrum samt Auswertung befand. Nach Abschluss der gesamten, damaligen Veranstaltung fasste Hans Schwägerl seine ersten Eindrücke wie folgt zusammen: „Unter dem Strich gesehen, war
die Olympia-Rallye für alle ein faszinierendes Wunder, das reibungslos und trotzdem hervortretend auf unseren Straßen abrollte. Ein Blechwurm von rund 300 Kilometer Länge, begeistert beklatscht noch dazu,
fürwahr ein Wunder! Für die Kenner der Materie war es eine Augenweide, die Fahrzeuge, die Fahrer, die Fahrkunst einerseits, der minutiöse Ablauf, das Ineinanderspielen der geplanten und praktischen
Organisation, kein Ausfall einer Wertungsprüfung oder einer Kontrollstelle, keine Neutralisation, nichts, aber auch gar nichts, was streckenmäßig hätte Ärger geben können, es war für Skeptiker und für
Optimisten, für Gegner und Freude gleichwohl der Beweis, dass eine derartige Mammut-Rallye auch bei uns möglich ist. Für mich war es eine Bestätigung und Genugtuung zugleich, trotz Widerstand und
Gleichgültigkeit eine wahre Rallye-Demonstration erzielen zu können. Die über ein Jahr dauernde intensive Arbeit, die langwierigen, oft deprimierenden Verhandlungen, die seelische Belastung und der nicht
aufsteckende Einsatz, die manchmal erdrückende Sorge und Verantwortung, all das hat sich letztlich doch gelohnt. Der triumphale Beifall bei der Siegerehrung war der herrlichste Dank!“
Gerd Plietsch
|
|
|
|
|
|
|
Die Alten sind auch wieder die Neuen:
Vorstandschaft des AC Hof einstimmig im Amt bestätigt
(gpp) – In den Räumen der Gaststätte „Grüne Linde“ in Wölbattendorf trafen
sich die Mitglieder des Automobilclubs (AC) Hof zu ihrer alljährlichen Hauptversammlung. Vorsitzender Klaus Gräbner (Hof) begrüßte die Anwesenden, und hieß besonders Alfred Thomaka (Sonnefeld), eines der
Vorstandsmitglieder des ADAC Nordbayern, willkommen, der die Grüße, den Dank und alle guten Wünsche des Dachverbandes überbrachte. In einem kurzen Bericht ließ Gräbner dann das abgelaufene Vereinsjahr 2011
noch einmal Revue passieren und erinnerte an so manche Highlights. Breiten Raum nahmen danach die einzelnen Berichte der verschiedenen Spartenleiter ein, wobei 2. Vorsitzender Reinhard Wenig vor allem die
gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins thematisierte, die zum Teil in der Lage waren, wieder neue, alte Vereinsmitglieder zu requirieren. Sportleiter Udo Braun erinnerte an die einzelnen eigenen
Motorsport-Veranstaltungen die nach seinen Worten überaus erfolgreich durchgeführt und enorm sicher abgewickelt wurden. Am Ende pries Braun die Erfolge der Sportfahrer des AC Hof und benannte noch einmal die vier
verschiedenen Clubmeister: das Rallyeteam Helmut Hodel und Wolfgang Plank, den Slalomfahrer Stefan Vogtmann, den Oldtimerspezialisten Klaus Gräbner und den Cross-Slalom-Fahrer Robert Plietsch. Werner Popp, der
in Personalunion zwei Ämter gleichzeitig bekleidet, berichtete zunächst von seiner Arbeit als Verkehrsreferent, in deren Eigenschaft er im Verkehrsbeirat der Stadt Hof tätig ist und an verschiedenen Schulen
wieder für zahlreiche Schülerlotsen Warnwesten ausgegeben hat. Als Schatzmeister stellte er den Anwesenden dann ausführlich die finanzielle Situation des Vereins vor, sie sich trotz eines negativen
Jahresergebnisses 2011 als äußerst positiv darstellt. Die Revisoren Klaus Fuhrmann und Günter Lang bescheinigten eine einwandfreie und überaus übersichtliche Kassenführung und beantragten Entlastung, die die
Versammlung auch einstimmig erteilte. Nach Feststellung der Stimmliste organisierte Wahlleiter Wolfgang Schmidt in gewohnt launiger Form die anschließenden turnusmäßigen Neuwahlen der Vorstandschaft, aus der
keine Personalrochaden hervorgingen, denn die Hofer Automobilsportler bestätigten die bisherigen Amtsinhaber einstimmig in ihren Ämtern, die diese auch wieder annahmen. Im Ausblick auf das kommende Jahr 2012
erinnerte der alte und neue Vorsitzende Klaus Gräbner an die eigenen zahlreichen Veranstaltungen für die ein eigener Flyer herausgegeben wurde, und die auch im vom AC-Schriftführer Peter Schumacher völlig neu
gestalteten Internet-Auftritt des AC Hof (www.ac-hof,.de) nachgelesen werden können. Er teilte mit, dass der AC Hof wieder aktiv an der SECHSÄMTERLAND-Classic am 22. und 23. Juni mitwirken wird, und warb noch um
Teilnehmer für den für Mitte Juli (13. bis 15. Juli) geplanten Vereinsausflug in die Lüneburger Heide und erinnerte an den Anmeldeschluss am 15. Februar. Anträge waren nicht gestellt worden, und unter Punkt
Verschiedenes gab Sportleiter Udo Braun noch bekannt, dass Beiratsmitglied Tobias Altmann in der kommenden Saison 2012 in den Automobilslalomsport einsteigen wird und dort den bislang einzigen Hofer Slalomfahrer
Stefan Vogtmann unterstützen – oder möglicherweise Konkurrenz bereiten – wird.
Gerd Plietsch
|
|
|
|
|
|
|
|
Am Samstag ist es soweit:
Winter-Orientierungsfahrt des Motorsportclubs Marktredwitz
(gpp) – Am morgigen/heutigen Samstag (11. Februar) ist es soweit: der
Startschuss zur 2. Winter-Orientierungsfahrt des Motorsportclubs (MSC) Marktredwitz fällt. Vom Meister-Bär Hotel am Marktredwitzer Bahnhof aus führt die Veranstaltung auf Nebenstrecken vor allem in den
oberpfälzischen Steinwald, seit Jahrzehnten beliebtes ´Ausflugsziel` sowohl oberfränkischer, als auch oberpfälzischer Motorsportler. Doch bevor es soweit ist, müssen die einzelnen Beifahrer die erstellte
Fahrtanweisung entschlüsseln und die einzige, logische und richtige Streckenführung finden. Dies ist insbesondere nicht ganz so einfach, da dafür vor dem Start nur eine kurze Zeit zur Verfügung steht, innerhalb
der meist nur ein Teil der gesamten Strecke erarbeitet werden kann. Der Rest muss während der Orientierungsfahrt selbst und mehr oder weniger nebenbei erledigt werden – oder die Teilnehmer nehmen bereits an der
Start-Zeitkontrolle Zeitstrafpunkte in Kauf. Da aber auch die Wegfindung, vor allem in der Dunkelheit nicht immer ganz einfach ist, wird die richtige Findung der Strecke und ihre anschließende ´Bewältigung`
für viele Teilnehmer immer wieder zu einer Abwägung: „...unbedingt die richtige Strecken finden und ihr folgen – oder den einen oder anderen Streckenteil auslassen und dabei evtl. auch so genannte „stumme“
und andere Durchgangskontrollen verpassen, dafür aber die nächste Zeitkontrolle zeitgerecht erreichen?!“ Wer kartenkundig ist, Orientierungssinn hat und sich auch in solchen Streß-Situationen nicht aus der
Ruhe bringen läßt sowie über einen Fahrer mit Führerschein und ein ordnungsgemäß zugelassenes Fahrzeug verfügt, kann am Samstag noch bis 15 Uhr zu einem Nenngeld von 35 Euro eine Nennung abgeben und
teilnehmen. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.msc-marktredwitz.de.
Gerd Plietsch
|
|
|
|
|
|
|
|
Die ´Alten` sind auch wieder die Neuen:
Vorstandschaft des 1. AC Bamberg ausnahmslos und einstimmig in ihren Ämtern bestätigt
(gpp) – Im Ristorante „Trieste“ in Gaustadt
trafen sich die Mitglieder des 1. Automobilclubs (AC) Bamberg am vergangenen Freitagabend zu Ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Bernd Schrüfer (Bamberg) begrüßte nach einer kurzen
Gedenkminute an das im vergangenen Jahr verstorbene Mitglied Amalie Schneider die Anwesenden, und darunter ganz besonders den Vorsitzenden des ADAC Nordbayern, Herbert Behlert, der die Grüße und die Glückwünsche
des Dachverbandes überbrachte. In seinem weiteren Grußwort erinnerte Behlert an die gemeinsamen Ideen der gesamten ADAC-Familie, die wohl noch in diesem Jahr das 1. Millionste Mitglied wird begrüßen können. Den
Bamberger Motorsportlern dankte er für deren Einsatz sowohl im sportlichen als auch im verkehrstechnischen Beriech, beglückwünschte noch einmal die „auch überregional überaus erfolgreichen, jugendlichen
Sportfahrer“ und lud alle ein, das neue Fahrsicherheitszentrum in Schlüsselfeld zu besuchen. Bei Pizza und Spaghetti lauschten die Anwesenden dann ihrem Vorsitzenden, der vor allem die gesellschaftlichen und
touristischen Aspekte des abgelaufenen Vereinsjahres in einem kurzen Rückblick noch einmal Revue passieren ließ. Ausdrücklich dankte er allen Mitgliedern für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit und
erinnerte launig an verschiedenen Highlights, vergaß aber ebenfalls nicht, seinen Motorsportlern zu ihren „tollen, sogar überregionalen Erfolgen“, herzlich zu gratulieren. Großen Raum der alljährlichen
Sitzung nahm danach der Bericht des Jugendleiters Josef Hänschke ein, der ausführlich Aufschluss über die zahlreichen und vor allem überaus erfolgreichen, motorsportlichen Aktivitäten des traditionellen und
rührigen 1. Bamberger Automobilclubs gab. So ist vor allem die Jugendkart-Slalom-Mannschaft weiterhin eine sichere Bank für Erfolge, was der inzwischen achte Gewinn (in Folge!) der Mannschaftswertung in der
Jugendkart-Slalom-Meisterschaft des Regional-Pokals Oberfranken (RPO) nachdrücklich unterstreicht. Aber auch im Einzelnen ist die Bamberger Kartslalom-Jugend sehr erfolgreich: In der Klasse 3 der 12-13-Jährigen
siegte Konstantin Will (Wiesengiech) nach einer überragenden Saison souverän und deutlich. In der Klasse 2 der 10-11-Jährigen holte der 1. AC Bamberg mit Kristian Lieb (Rattelsdorf) und Patrick Seiler (Erlau)
sogar einen Doppelsieg und bei den Anfängern in der Klasse 1 der 8 – 9-Jährigen fuhren die Neulinge Niklas Baraga (Bamberg) und Marius Will (Wiesengiech) auf die Plätze zwei und fünf und lassen damit weiterhin
hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Kristian Lieb´, der im Jahr 2010 nur knapp die Teilnahme an der deutschen Jugendkart-Slalom-Meisterschaft verpasste, fuhr 2011 in bestechender Manier in der Bayerischen
Meisterschaft auf das Siegertreppchen und qualifizierte sich mit diesem dritten Platz zur Teilnahme am Endlauf zur deutschen Meisterschaft. In Rinteln bei Hannover, zeigte noch einmal er sein ganzes Können und
wurde “völlig überraschend - aber keineswegs unverdient(!)“ Fünfter. „Mit diesem für ihn wohl größten Erfolg seiner bislang noch jungen Karriere wurde er nach 2009 auch 2011 zum bereits zweiten Mal zum
Jugend-Clubmeister des 1. AC Bamberg ernannt!“ beendete Hänschke seine Ausführungen zu den Jugendkart-Slalom-Piloten, und überreichte dem so Geehrten einen großen und wertvollen Pokal. Den Jugendkart-Slalom
bereits hinter sich gelassen hat Leander Rademacher aus Hartlanden, der in der vergangenen Saison den Einstieg in die ADAC-Junior-Slalom-Challenge gewagt hat, und sich als 16-Jähriger auf den vom ADAC gestellten
Fahrzeugen gleich auf Anhieb für den Endlauf in Wiesau qualifizierte, wo er unter den 34 Startern immerhin noch einen achtbaren 23. Platz erreichte. Ebenfalls den Jugendkart-Slalom-Schuhen entwachsen ist Max
Schröder, der nach seinem Süddeutschen Meistertitel in der Bambini-Klasse 2010 im vergangenen Jahr in die „X 30-Klasse“ der Junioren aufgestiegen ist, und die Saison 2011 nach einer durchwachsenen Saison
dennoch mit dem Süddeutschen ADAC-Kart-Cup Vizemeister-Titel abschloss. In diesem Jahr will man sich im Team auf die bundesweite Kart-Masters-Serie konzentrieren, und diese komplett bestreiten. Im ´richtigen`
Automobilslalomsport betätigen sich Vater und Tochter Bernd und Ramona Schrüfer und starten auf ihrem Peugeot 206 GTI bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen in ganz Oberfranken. In der entsprechenden Wertung
des Regional-Pokals Oberfranken eroberte sich Bernd Schrüfer mit Rang drei sogar eine Endplatzierung auf dem Siegertreppchen, während Tochter Ramona souverän die Damenwertung gewann. Hänschke berichtete der
Versammlung abschließend auch noch von den eigenen sportlichen Veranstaltung wie dem Jugendkart- und dem Automobil-Slalom, bevor er bekanntgab, sich künftig vom Amt des Jugendleiters zurückzuziehen. Wie es mit
der Jugendkart-Gruppe weitergeht, wurde in einem internen Gespräch mit den betroffenen Eltern erörtert. 1. Vorsitzender Bernd Schrüfer bedankte sich ganz besonders bei Hänschke für dessen jahrelanges, überaus
erfolgreiches Engagement und wünschte sich ihn auch im Hintergrund weiterhin als Berater und Betreuer, um zumindest für die erste Zeit des Überganges eine gewisse Kontinuität zu erhalten. Dies sicherte der
scheidende Jugendleiter gerne zu. Dann ließ Rennleiter Hans Schrüfer durch seinen Sohn noch einmal an die historische Bergprüfung am ersten September-Sonntag im vergangenen Jahr erinnern, zu der weit über 100
Fahrzeuge aus der gesamten Bundesrepublik und dem benachbarten Ausland begrüßt werden konnten. Zigtausende von Zuschauern säumten das Dörfchen Würgau und die gesamte Berg-Strecke und bescherten dem Verein nicht
nur eine Rekordzuschauerzahl sondern auch wieder zahlreiche überregionale Beachtung. Seinen besonderen Dank richtete Schrüfer dabei an die Feuerwehr und den Sportverein Würgau, „ohne deren tatkräftige Hilfe
die Veranstaltung sicher nicht so souverän und sicher abgelaufen wäre, wie sie ist!“ Von einer guten Kassenlage konnte denn dann auch Schatzmeisterin Lydia Schmuck berichteten, wobei sie Einnahmen und
Ausgaben detailliert skizzierte und auch Aufschluss über die verschiedenen Investitionen des Vereins gab. Daraufhin bescheinigten ihr die Revisoren Florian Fischer und Christian Radmacher nicht nur eine
einwandfreie und übersichtliche Kassenführung, sondern beantragten bei der Versammlung auch die entsprechende Entlastung, die diese sofort einstimmig erteilte. Bei den turnusmäßig anstehenden Neuwahlen wurden
der 1. Vorsitzende Bernd Schrüfer, die Schatzmeisterin Lydia Schmuck, Sportleiter Florian Fischer und Beisitzer Christian Rademacher einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Im Ausblick auf das gerade beginnende
Jahr 2012 benannte Schrüfer noch einmal die im Einzelnen geplanten Veranstaltungen und Termine und bat um eine erneut rege Teilnahme. Danach erhielten die aktivsten Clubmitglieder der vergangenen Saison durch den
alten und neuen Vorsitzende ihre 2011´er Präsente, die diesmal aus gravierten Weizenbier- und Sternseidelgläsern bestanden. Ausgezeichnet wurden Florian Fischer, Michael und Lydia Schmuck, Bernd und Ramona
Schrüfer, die punktgleich den ersten Platz belegten. Punktgleich Zweite wurden Hans Schrüfer, Christian Rademacher und Marcel Thomas und auf Rang drei folgten Steffi Rademacher, Marion Schrüfer, Robert Seiler,
Thomas Lieb, Franz Will, Josef Hänschke und Hans Meixner. Den Abschluss der Jahreshauptversammlung bildete schließlich die Übergabe der Startgeld-Rückerstattungen an die verschiedenen Sportfahrer, „damit
diese für die neue Saison gleich ein kleines Startkapital haben!“ Bernd Schrüfer bedanke sich für das zahlreiche Erscheinen und wünschte allen Bamberger AC´lern eine gute, gesunde und erfolgreiche Saison 2012
und schloss mit dem AC-Schlachtruf: „Ein dreifach-kräftiges Töff, Töff, Hurra!“ Weitere Informationen über den 1. AC Bamberg und seine Aktivitäten und Erfolge gibt es im Internet unter www.ac-bamberg.de.
Gerd Plietsch
|
|
|
|
|
|
|
|
Endlich Eis für -´Eilige`!:
Tobias Hornfeck gewinnt ersten diesjährigen EisPokal-Lauf beim MSC Sparneck
(gpp) – Wochenlang hatten sie gehofft und gebangt, gewartet
und gefiebert. Täglich sowohl in den Himmel als auch auf die Wetterkarte geguckt – und wochenlang dort nur Regen und Wolken und vor allem Plus-Temperaturen gesehen. Doch nun hatte zumindest Väterchen Frost ein
Einsehen, und bewahrte die oberfränkischen EisPokal-Fahrer doch noch vor einem „Winter der ein Sommer war“, wie ein 1976 erschienener Roman von Sandra Paretti heißt. Der Motorsportclub (MSC) Sparneck
spuckte tatsächlich und bildlich sowohl in die Hände als auch auf die Hang-Wiese beim Sportplatz des ASV Stockenroth, beförderte nach einem ´kleinen Schneefall` noch etliches an Wasser dorthin und walzte es, als
Anfang der Woche eine Kaltfront aus Osteuropa zum Teil zweistellige Minus-Temperaturen nach Nordbayern schickte. „Die ´bergauf-Stellen` haben wir dann händisch und mittels eines Radlader aufgerauht, so dass ein
ordentlich zu fahrender Parcours herausgekommen ist!“ so die Sparnecker Motorsportler zu Beginn des überaus sonnigen, aber immer noch mit zweistelligen Minusgraden geradezu ´paradiesisch` anmutenden
EisPokal-Sonntages. Die seit Wochen tatenlosen EisPokal-Protagonisten nahmen diese Herausforderung auch gerne an und wahr - und ´überschwemmten` den MSC Sparneck mit insgesamt 79 Nennungen. Vor allem diejenigen
EisPokal-Fahrer, die sich im Spätsommer des letzten Jahres noch extra mit den für gute Platzierungen unabdingbaren neuen Spezialreifen aus Finnland eingedeckt hatten, stürzten sich mit Feuereifer in den
Wettbewerb. Allerdings war an diesem Sonntag gegen die althergebrachten, tschechischen Barum-Reifen „wenig auszurichten“, wie ein gefrusteter Teilnehmer nach seinen beiden Läufen einigermaßen entnervt und
ratlos konstatierte. Obwohl es fast keinerlei langwierige und zeitraubende Rutsch-, Schiebe- oder gar Bergeaktionen gab, lief der Zeitplan erneut aus dem Ruder, was aber aufgrund der „großen Starterzahl“ kein
Wunder war. Bei den heckgetriebenen Fahrzeugen, die am späten Vormittag den Auftakt bildeten, dominierte der ´Macher und Motor` des Sparnecker EisPokal-Laufes, Jürgen Bachhelm, mit einer Zeit von 52,30 sec.
und knappen drei Zehntel-Sekunden Vorsprung vor dem EisPokal-Chef Oliver Wirth vom MSC Naila und dem AMC Nailaer Bastian Fickentscher. Der anfangs noch gut griffige Parcours wurde im Verlauf des Tages immer
glatter und stellte vor allem dien differenzialsperrelosen Fronttriebler an den beiden bergauf-Passagen vor größere Probleme, so dass es nur noch wenigen Teilnehmern gelang, im zweiten Durchgang eine
Zeitverbesserung zu erzielen. Mit einem Vorsprung von über zwei Sekunden (!) holte sich der für den AMC Naila startende Mario Rücker mit 51,46 sec. souverän den Klassensieg, vor Marion Herzig vom MSC Bayreuth
und Oliver Wirth vom MSC Naila. Dann schlug die Stunde der leider nur sechs Allradler, und dort die des für den AMC Naila startenden Tobias Hornfeck, der nach der kurzen Mittagspause unschlagbare 49,88 Sekunden
in den Stockenrother Wiesen-Eis-Parcours brannte, und damit nicht nur souverän seine Klasse vor seinem Bruder Frank und dem Marktredwitzer Herbert Scharf, sondern auch das Gesamtklassement, für sich entschied.
Die Klasse der Geländewagen, die mit sieben Startern besetzt war, gewann Manfred Janda von den Geländewagenfreunden Bayreuth mit 1:00.56,69 min. vor seinen Vereinskameraden Bernd Kraus und Jürgen Korus. Die
Damenwertung ging an Marion Herzig vor Mareen Morgenroth (AMC Naila), der Mannschaftssieg ging ungefährdet an den AMC Naila vor dem MSC Marktleuthen. Die nächste Veranstaltung zum oberfränkischen EisPokal ist
bereits für den kommenden Sonntag (12. Februar) beim MSC Fichtelberg terminiert, und nach den Aussagen der Verantwortlichen „steht die Strecke ´bombenfest`!“; endgültige Aussagen finden sich im Internet unter
www.eispokal-oberfranken.de oder www.msc-fichtelberg.de.
Gerd Plietsch
|
|
|
|
|
|
|