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„Lagerfunde“:

Aufkleber-Berge wieder entdeckt

(gpp) – Zugegeben, es waren keine Scheunenfunde, aber als Lagerfunde gehen sie problemlos durch, die Berge von kleinen Rallye-Aufklebern, wie sie früher nur ausgesuchten, heute fast jedem Besucher mit dem Aufdruck „Ich war dabei“ ausgegeben werden.
Aber die Aufkleber, die wir in den tatenlosen Wochen in den unterschiedlichsten Ecken unseres Rallye-Büros wieder gefunden haben, sind teilweise aus den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts und damit wohl schon ein klein wenig ´antiquiert`, oder?
Für Sammler haben wir uns noch zwei weitere Tage gegönnt, und sie in drei Teile 1990 bis 1999, 2001 bis 2009 und 2011 bis 2019 aufgeteilt und bieten sie nun in der Rubrik „devotionalienbörse“ in unserem Internet-Auftritt www.gerdplietschpresse.de Interessierten an.
Schauen Sie ´mal ´rein, vielleicht finden Sie ja auch noch die eine oder andere Broschüre, mit der Sie lange, motorsportlose Wochenenden überbrücken – und uns eine kleine Einnahme – generieren lassen können.

Gerd Plietsch


Weitblick voraus:

Olympia-Rallye Revival 2022

(gpp) – Nachdem die Vorausschauen für die nächsten Wochen und Monate eigentlich immer schlechter und zudem mit immer weniger Motorsport-Veranstaltungen gefüllt sein werden, wollen wir es doch ´mal wagen, einen Blick auf das nächste Jahr, auf 2022, werfen.
Dann nämlich soll eine Veranstaltung zu ihrem 50-jährigen Jubiläum noch einmal „und letztendlich“ wiederbelebt werden, die nicht nur in Deutschland, sondern auch und vor allem in Deutschland einmalig war – und bleiben wird: Die sagenumwobene und legendäre Olympia-Rallye!
In dem Jahr, in dem das weltweite Festspiel der Sport-Jugend in Deutschland Station machte, hatten sich auch ein paar (man kann durchaus sagen ´verrückte`) Motorsportler zusammen gefunden und unter Anleitung des Marktredwitzer Hoteliers und Rennfahrers Hans Schwägerl eine Rallye aus dem Boden gestampft, deren Ausmaße mindestens so gigantisch waren, dass sie dem weltweiten olympischen Spektakel durchaus Paroli bieten konnten.
Eine Rallye über fünf Tage (13. bis 19. August) mit 3.371,2 km Gesamtlänge und 62 durchgeführte, von den 67 geplanten, Wertungsprüfungen. 3.000 verschickte Ausschreibungen (acht Zentner Post!), 417 abgegebene Nennungen und am Ende 307 Starter in Kiel von denen 147 am Ziel in München ankamen. Und das alles mit nur einer einzigen (!) Übernachtungspause… (Weitere Zahlen gefällig? Etwa 3.000 Helfer aus 36 ADAC-Ortsclubs, gut 300 Journalisten – die mit Bussen zu einzelnen Punkten der Rallye chauffiert wurden, dazu stand eine ganze Reihe von Hubschraubern bereit, zwei Privatflugzeuge, ein nachtflugtauglicher Zeppelin und da eine WP an einem größeren Gewässer (WP 63 „Dachau-Moos) vorbeiführte – sogar rein vorsorglich ein bereit stehender Taucher).
Doch genug von der Rückschau. Auch wenn sich in den vergangenen Jahren etliche Teilnehmer immer wieder dieser Rückschau annahmen und Treffen veranstalteten. Zweimal im hohen Norden im Umfeld der ersten WP „Mölln“, wohin sich jeweils eine Handvoll ehemaliger Teilnehmer und handfester Traditionalisten einfanden, und mit dem Nachbau des damaligen Warmbold-Werks-BMW sogar einige Show-Starts durchführten. Im Jahr 2018 traf man sich dann sogar zusammen mit dem Doppel-Weltmeister Walter Röhrl im Fichtelgebirge und bevor, begleitet und beklatscht von zahlreichen Zuschauern die damalige Spezialetappe „Fichtelgebirge“. Auch wurde bereits zum 40-Jubiläm eine Broschüre über die Olympia-Rallye 1972 herausgegeben, die unter den einschlägigen Protagonisten großen Anklang fand (www.gerdplietschpresse.de).
Für das im kommenden Jahr anstehende, 50-jährige Jubiläum ist – und das ist der langen Einführung kurzer Sinn – nicht nur eine ´Evolution` dieser Broschüre in Vorbereitung, sondern auch und vor allem eine Revival-Veranstaltung. Diese ist für die Woche vom 8. bis 13. August 2022 geplant, und wenn die Veranstalter ihr Budget zusammen bekommen, wird es ein einmaliges, mehrtägiges Revival geben, bei dem geplant ist, dass Walter Röhrl mit einer Replika seines damaligen Ford Capri RS an den Start gehen soll.
Weitere Informationen und die Möglichkeit der Abonnierung eines Info-Letters gibt es im Internet unter www.olympiarallye72.com.

Gerd Plietsch


Forderung des ADAC Südbayern:

„Erlaubt wieder Motorsport!“

(gpp) – In einer Pressemitteilung fordert der ADAC Südbayern, dass – auch – der Motorsport wieder erlaubt werden soll. Schließlich hat die CORONA-Pandemie im vergangenen Jahr neben dem ganz gewöhnlichen, normalen Leben auch alles andere, Gastronomie, Hotellerie, alle möglichen Kultur-Veranstaltungen auch den Motorsport (den normalen, nicht die Formel 1, schließlich ist ja auch der Bezirks- und Kreisliga-Fußball verboten, ganz im Gegensatz zur Bundesliga) verboten.
Durchdachte Hygienekonzepte sollen in einem ersten Schritt zumindest ein Training im Breitensport wieder ermöglichen!
„Wer auf einem Kart, in einem Auto, einer Trial-, Speedway- oder Motocross-Maschine sitzt, betreibt Individualsport unter Anleitung unserer lizenzierten Trainer in den Ortsclubs“, sagt Fritz Schadeck, Vorstand für Jugend und Sport im ADAC Südbayern, der Dachverband für über 200 Vereine ist. Wir haben schon im Jahr 2020 mit und für unsere Clubs Konzepte für den Trainingsbetrieb und Veranstaltungen erstellt. „Der Motorsport stellt keine höhere Gefahr dar als andere Sportarten und darf in der Öffnungs-Beurteilung nicht benachteiligt werden. Im Vergleich zu Mannschaftssportarten ist bei uns das Infektionsrisiko sogar geringer“, sagt Schadeck. Zudem sei es nötig, gerade den Nachwuchssportlerinnen und -sportlern wieder eine Perspektive zu geben, ihrem Hobby nachgehen zu können. Auch für die Vereinsarbeit und den vielen engagierten Ehrenamtlichen sei dies wichtig.
Aber auch die Zunahme illegaler Autorennen bereitet dem ADAC Südbayern große Sorgen: Im Jahr 2020 hat die bayerische Polizei 560 verbotene Rennen mit 771 Teilnehmern festgestellt – eine Steigerung um rund 90 Prozent! Dabei waren sieben Tote und 77 Verletzte zu verzeichnen. Das konsequente Ausschöpfen des gesetzlichen Strafmaßes hat offenbar eine nur bedingt abschreckende Wirkung. „Und deswegen ist der ADAC und sein breites motorsportliches Angebot quer durch alle Sparten genau die richtige Heimat, hier im rechtlich legalen Rahmen unterwegs sein zu können“, betont ADAC Südbayern-Vorsitzender Dr. Gerd Ennser, der zugleich im Präsidium des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) sitzt. „ADAC und DMSB arbeiten aktiv an der Zukunft des Motorsports.“
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.presse.adac.de/sby

Gerd Plietsch


Es geht schon wieder los:

Absagen, Einschränkungen und Verschiebungen

(gpp) – Das Motorsportjahr 2021 hat noch nicht einmal richtig begonnen, da überschlagen sich schon wieder die Absagen, die Einschränkungen und die Verschiebungen.
Angefangen bei der großen weltumspannenden Formel 1 bis hinab zu den regional-lokalen Orientierungsfahrten im Frankenwald und im Steinwald. Und die den Auftakt zur Rallye-Weltmeisterschaft bildende Rallye Monte Carlo mußte sich mit den diversen Einschränkungen mit der kürzesten aller Rallyes begnügen – spannend, war´s aber trotzdem. Sicher aber nicht wegen der lediglich nur gut 200 WP-Kilometer, sondern weil das Wetter – wie so oft –seine waltenden Hände im Spiel hatte. Und weil der eine oder andere Protagonist vielleicht etwas unvorbereitet, oder temporär unkonzentriert war…
Aber wir schweifen vom Thema ab!
Formel 1-Auftakt abgesagt, die beiden Auftakt-Veranstaltungen zur österreichischen Rallyemeisterschaft und zur inoffiziellen Europameisterschaft der Amateure und Privatfahrer abgesagt, der Auftakt zur Deutschen Rallyemeisterschaft abgesagt, die historische Winterrallye Steiermark in den Winter 2021 verschoben, die für März geplante „Coppa d´Europa“ wurde auf 2022 verschoben, etc. etc., …
Die WTCR (WorldTouringCarRacing) verschiebt den Auftakt von Slovakia-Ring nicht nur an die Adria sondern auch vom 22. und 23. Mai auf den 31. Juli und 1. August, so dass der Auftakt im Rahmen des 24-Stunden-Rennens auf der Nordschleife des Nürburgringes stattfindet. Auf dem Hugaroring wird am 21. und 22. August gefahren und das Rennen im südkoreanischen Inje wird um eine Woche nach hinten auf den 16. und 17. Oktober verschoben.
In der Rallye-Europameisterschaft sind die beiden Portugal-Veranstaltungen „Fafe“ und auf den Azoren in der Schwebe und auch die Rallye in Kroatien (22. bis. 25. April) ist noch nicht endgültig in trockenen Tüchern.
In der DTM ist der Auftakt im russischen St. Petersburg bereits Geschichte, und hinter – oder besser vor – den Läufen auf dem Noris- und dem Nürburgring stehen momentan noch mehr Frage- als Ausrufungszeichen.
Alles in allem scheint es uns wie ein klassisches Deja vu – der gemeine Motorsport-Veranstalter plant und plant und plant – und CORONA kommt und räumt alles über den Haufen…
Und da auch das allgemeine Impfen immer wieder verschoben wird, haben wir nur noch die Hoffnung, dass vielleicht bis zu diesem Herbst dann endlich und eventuell doch alles wieder besser wird……

Gerd Plietsch


Perfekte Einsteigerplattform: Tourenwagen Revival:

Tollkühne Männer in old-schoolen ´Kisten`

(gpp) – Sie ist eine Einsteiger-Plattform par excellence: Die ´Rennserie` „Tourenwagen-Revival“. Denn sie wird im Rahmen hochkarätiger Rennserien auf anspruchsvollen Rennstrecken ausgefahren – allerdings ohne jeglichen Zeitdruck. Schließlich handelt es sich um Gleichmäßigkeitsprüfungen für Touren- und Sportwagen, bei denen jeder Fahrer seine eigene Fahrzeit nach eigenem Gusto anlegen und bestimmen kann.
Die Vorzüge liegen auf der Hand: Es gibt auf der Strecke keinen Rennstress, jeder konzentriert sich auf sich selber. Im Freien Training stehen 30 Minuten zur Verfügung, um sich mit der Strecke vertraut zu machen. In der dritten Runde der beiden 30-minütigen Sessions je Rennwochenende, wird die persönliche Rundenzeit gesetzt, die im Folgenden möglichst genau bestätigt werden muss. Gewertet werden sechs Runden mit dem geringsten Abstand zur Richtzeit. Jede Zehntelsekunde Abweichung wird mit einem Strafpunkt belegt. Sieger ist am Ende der Fahrer, der die wenigsten Strafpunkte auf seinem Konto verbucht hat.
Teilnahmeberechtigt sind Touren- und Sportwagen. Nachdem in den vergangenen zehn Jahren vor allem historische DTM-Fahrzeuge und Elfer aus dem Porsche Carrera Cup mit von der Partie waren, öffnet sich das Tourenwagen-Revival in diesem Jahr weiter. Der Bandbreite sind praktisch keine Grenzen gesetzt – solange das Fahrzeug cool ist und über die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen verfügt.
Ein weiter nicht zu unterschätzender Aspekt des „Tourenwagen-Revivals“ ist das professionelle Umfeld. Die beiden Veranstaltungen am Sachsenring (7.-9. Mai) und dem Nürburgring (15.-17. Oktober) finden im Rahmen von etablierten Motorsport-Events statt. Mit einer perfekten Infrastruktur und dem erfahrenen Organisationsteam der Tourenwagen Legenden werden vor allem Motorsport-Neulinge bei ihren ersten Einsätzen auf der Rennstrecke optimal begleitet. Natürlich sind auch ´alte Hasen` jederzeit willkommen. Das familiäre Umfeld sorgt neben der Action auf der Rennstrecke für ein entspanntes Freizeitvergnügen – inklusive den gerühmten Benzingesprächen rund um das Fahrerlager.
Alle Informationen zum „Tourenwagen Revival (Ausschreibung und der Link zum Online-Nennportal) gibt es im Internet unter www.Tourenwagen-Legenden.de/tourenwagen-revival.

Gerd Plietsch – Patrik Koziolek


Sie werden immer weniger…:

Unsere Rallye-Helden sterben

(gpp) – Es scheint, als würden wir sie nun doch wohl verlieren, einen nach dem anderen: Die Rallye-Helden unserer Kinder- und Jugendtage, zu denen wir achtungs- und ehrfurchtsvoll aufgeblickt, und vor denen wir uns demütig verbeugt haben, wenn wir von ihren Heldentaten in den britischen oder skandinavischen Wäldern lesen durften, liebevoll aufbereitet vom österreichischen Rallye-Intimus Herbert Völker.
Wir standen im Geiste unterwürfig neben den Strecken, wenn sie auf der Türschnalle ums Eck kamen und saßen ehrerbietig mit allen rotglühenden Ohren lauschend auf dem Nebenhocker, wenn eines ihrer Fahrzeuge – warum auch immer, sei es wegen eines technischen Defektes oder wegen eines ´Rauswurfs (was zu den damaligen Zeiten durchaus aller Ehren wert war; Anm. d. Verf.) – seinen Dienst versagt hatte und man – welch göttliche Fügung – in unmittelbarer Nähe eine einsam gelegene Waldwirtschaft vorfand, an deren Bar man sich nicht nur gegenseitig seine heroischen Taten, sondern auch zerknirscht seine „völlig unverschuldeten“ Ausfälle mitteilte.
Den Anfang des Sterbens machte Ove Anderson, der Schwede, der Toyota in den weltweiten Motorsport einführte, und von der Deutschen Rallyemeisterschaft bis hin zur Formel 1 und LeMans alle wichtigen Veranstaltungen besuchen und meist auch gewinnen ließ. 2008 starb er im Alter von 70 Jahren bei einer historischen Orientierungsfahrt im öffentlichen Straßenverkehr in Kenia.
Ihm folgte 2014 sein Landsmann Björn Waldegaard, der große aber überaus schnelle Schweiger, der mit fast allen Autos gut und sicher unterwegs war und bei seinen 45 WM-Rallyes 16 Siege holte und 1979 Rallye-Weltmeister wurde. Waldegaard, der viel und gerne an historischen Rallyes teilnahm, starb im Alter von 71 Jahren an einer Krebserkrankung.
Drei Jahre später verabschiedete sich Timo Mäkinen, der finnische Baum von einem Mann, der sich trotzdem in einen Mini Cooper hinein- und diesem seinen Willen aufzwängte. So der kleine Engländer ´mal nicht soo willig war – eine einsam gelegene Waldwirtschaft war bestimmt in fußläufiger Nähe… siehe oben. Mäkinen nahm an 39 Rallyes teil, holte sich vier Siege, kam 2010 in die Hall of Fame des Rallyesports und starb ím Alter von 69 Jahren.
Und nun der „Fliegende Finne“, der „Marathon-Man“, Hannu Mikkola, der mit dem Gewinn der London – Mexiko-Rallye im Jahr 1970 weltweit auf sich aufmerksam gemacht hatte und vor allem neben englischen Ford Escorts die bayerischen Audi Quattros um die Ecken prügelte, als Teil des Triumvirates mit Stig Blömqvist und Walter Röhrl. Er holte sich damit 1983 den Weltmeistertitel und wurde 2011 in die Hall of Fame des Rallyesports aufgenommen.
Nun starb er, woran seit Jahrzehnten weltweit die meisten Menschen sterben, an Krebs, und der Formulierung „lange und schwere Krankheit“ kann der Insider entnehmen, mit welchem Aufwand der 78-Jährige gekämpft haben mag, damit sich solange als irgend möglich ein oder mehrere ´Räder` bewegen.
Ob wir wollen oder nicht, wir müssen wohl akzeptieren, dass unsere Helden in die Jahre gekommen sind, und auch wenn viele von ihnen oftmals haarsträubend scheinende Unfälle mehr oder weniger schadlos überstanden haben, halt doch nicht unsterblich sind…
Leider…..
PS: Und sollten wir in unserer beispielhaften Aufzählung nach Meinung geneigter Leser den einen oder anderen vergessen haben, geschah das völlig unabsichtlich! Wir wollten und wollen keinen übergehen!!

Gerd Plietsch


Bekannt in Schwand:

Das Auf und Ab des Hofer Rallyesprints

(gpp) – Seit gut einem Jahrzehnt gastieren die Motorsportler des Automobilclubs (AC) Hof im vogtländischen Schwand. Die kleine Gemeinde ist einmal im Jahr an einem Sonntag Dreh- und Angelpunkt des Rallyesprints der Hofer Rallyeenthusiasten. Die gut 4,5 lange Strecke ist egal von rechts- (mit Start direkt in Schwand) oder links herum (mit Start in Unterkemnitzmühle) gefahren, äußerst anspruchsvoll und lockte in den ersten Jahren dennoch nur eine handvoll Rallye-Teams aus Thüringen und Nordbayern an.
Aus diesem Grund verlegten die Hofer AC´ler den Austragungstermin im Jahr 2014 von Mitte August auf Mitte April, um mit dem Saisonstart mehr Teilnehmer ins vogtländische Schwand zu bringen. Inmitten des kleinen Dorfes befindet sich im Feuerwehrhaus das Rallye-Zentrum, dort findet auch die Pause zwischen den einzelnen Durchgängen statt und bei entsprechender Fahrtrichtung auch immer wieder einmal der Start. Am Besucherträchtigsten ist jedoch der Zuschauerpunkt am südlichen Ortsende von Schwand, wo die Teams in jeder Fahrtrichtung vorbei fahren und wo vor allem für das leibliche Wohl aller Rallye-Fans bestens gesorgt ist.
2017 mußte der Hofer Rallyesprint dann zum ersten Mal pausieren, da sämtliche Schwand´er Dorfstraßen wegen Kanalbauarbeiten aufgerissen und unbefahrbar waren.
Der nächste Ausfall traf die eingeschworene Rallye-Gemeinde im vergangenen Jahr mitten im ersten CORONA-Lockdown und nun ist auch der diesjährige Austragungstermin, Sonntag, der 18. April ´gestorben`, denn die CORONA-Pandemie beherrscht weiterhin große Teile des Landes.
Allerdings haben die Verantwortlichen um den Hofer AC-Chef Karl-Heinz Bauer schon mit einem Ausweichtermin Vorsorge getroffen, und hoffen nun, dass die Austragung ihres Rallyesprints am Sonntag, den 29. August, wirklich und tatsächlich stattfinden kann.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ac-hof.de.

Gerd Plietsch


Über das Vorgeschriebene hinaus…

Mehr Eigenverantwortliche Sicherheit im Motorsport

(gpp) – Aktive Motorsportler (in diesem Fall Slalomfahrer) weisen – aus gegebenem Anlaß – darauf hin, die eigenen Sicherheits-Richtlinien im Motorsport genauestens einzuhalten, bzw. diese – soweit möglich – sogar zu übertreffen. „Wir wollen jeden Fahrer anregen, über seine Sicherheit nachzudenken und dann eine bewußte Entscheidung für sich selbst zu treffen, nämlich sich nicht nur mit den reglementskonformen Vorschriften zufrieden zu geben, sondern für sich selbst mehr zu tun!“
Die Aktion ist ausschließlich von Aktiven an andere Aktive gerichtet, und möchte darauf hinweisen, dass
a)ein Helm sowieso Vorschrift ist, aber ein HANS- (oder Simpson-Hybrid-) System nochmal deutlich
besser den Nacken schützen kann!
b)zum Gesamtsystem aber dann auch ein moderner Sitz mit vorgezogenen Seitenwangen gehört.
c)auch Gurt und Gurtführung bestimmte Kriterien erfüllen müssen, um optimal mit HANS zusammen zu wirken.
d)ein Sechspunktgurt um Welten sicherer ist als ein 4-Punkt-Gurt, da er Durchtauchen wirksam verhin-
dert, selbst wenn der Beckengurt nicht 100%ig sitzt.
e)ein Fahrer-Overall (mit Schulterschlaufen zur besseren Bergung) nicht nur ein Schutz vor Feuer ist.
Die beiden Initiatoren, Hans-Martin Gass und Tony Tute wollen zu Freiwilligkeit und Eigeninitiative animieren und sprechen sich dagegen aus, dass mancher Motorsportler, der bei nationalen oder gar internationalen Veranstaltungen mich hochwertigen Sicherheitsausrüstungen an den Start geht, diese nicht auch beim national-regionalen Slalom um die Ecke verwendet.
„Es sollte sich keiner genieren, höherwertige Standards anzulegen, auch wenn sie nicht gefordert sind!“, so die eindringliche Bitte der beiden Slalomprofis!
Da die ganz persönliche Sicherheit, aber auch die der Mitbewerber und evtl. Zuschauer, ohne Frage an oberster Stelle bei der Ausübung unseres Sportes steht, dürfte dieser Bitte wohl nichts entgegenstehen!

Gerd Plietsch


Tod vor 50 Jahren:

Hommage an Jo Siffert

(gpp) – Am Vor-Vor-vergangenen Freitag (Karfreitag, 2. April) errang der Schweizer Rennfahrer Jo (Joseph) Siffert seinen ersten Sieg auf vier Rädern, und zwar mit einem neuen Lotus 18 in der Formel Junior-Europameisterschaft im italienischen Cesenatico. (Cesenatico? Da klingelt doch ´was, bei den professionellen, bayerischen Radiohörern, oder?? War, bzw. ist, Cesenatico nicht der bevorzugte italienische Urlaubsort der berühmt-berüchtigten Münchner Radio-Familie „Nullinger“??? – Aber das ist dann wohl doch eine andere Geschichte…). Der rot lackierte Lotus war mit seinem rotbehelmten Fahrer, den zwei weissen Streifen und dem Schweizer Kreuz Runde um Runde leicht erkennbar – bis die Zielflagge das Ende des Rennens anzeigte.
Mehr als ein Jahrzehnt begeisterte und faszinierte Jo Siffert die ganze Schweiz, bis zu seinem tragischen Tod in Brands Hatch am Sonntag, den 24. Oktober 1971.
Aus diesem Grund werden im Lauf des Jahres 2021 in der Schweiz verschiedene Veranstaltungen und Gedenkfeiern stattfinden, bei denen an den herausragenden Rennfahrer erinnert wird.
Es begann bereits vor über 14 Tagen, am Karfreitag, mit einer Ausstellung zu Ehren von Jo Siffert im Swiss Viper Museum in Givisiez mit vielen Objekten und Fahrzeugen eines Jahrzehntes des Jo Siffert Racing-Teams. Dort ist auch das brandneue Buch „His name was Siffert, Jo Siffert!“ sowie weitere Erinnerungen an sein Rennfahrerleben erhältlich.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.josiffert21.ch.

Gerd Plietsch


2021 keine Bad Saarow-Classic:

„The DRIVE“ ist auf 2022 verschoben

(gpp) – Da hatten sich die Verantwortlichen um Rallyeleiter Alexander Gregor (Berlin) so ein tolles und völlig anderes Konzept für ihre diesjährige Bad Saarow-Classic ausgedacht, dass alle Mitbewerber und potentiellen Teilnehmer verblüfft die Ansagen wahrnahmen und die teilnahmewilligen das Nennbüro schier überranten – doch dann fällt ihnen die Pandemie derart in den Rücken, dass die diesjährige Veranstaltung auf das kommende Jahr 2022 verschoben werden muss.
Schade, sehr, sehr schade!
„Aber die aktuellen Bestimmungen der Bundesregierung und Länder zur Eindämmung und Bekämpfung der Covid-19 Pandemie und der daraus resultierenden „Bundes-Notbremse“ führen nun auch zu einer Absage unser diesjährigen Bad Saarow Classics.“ Und weiter: „Aufgrund der deutlich verschärften Infektionslage und den bestehenden Regelungen zum Infektionsschutz müssen wir nach Rücksprache mit den örtlich zuständigen Ämtern die diesjährige Bad Saarow Classics schweren Herzen und einen Monat vor deren Beginn am ersten Juni-Wochenende absagen“, so Alexander Gregor. „Die Entwicklungen wie auch die aktuellen Bestimmungen lassen bei einem kleinen Landkreis wie dem hiesigen kaum Möglichkeiten. Bei 178.000 Einwohnern ist eine Überschreitung des kritischen Wertes schon bei nur 25 Infektionen am Tag erreicht.“
„Uns wie auch unseren Partnern ist dieser Schritt extrem schwer gefallen, haben wir doch insbesondere in den letzten Monaten überwältigen Zuspruch für unser Konzept erhalten. Zudem hatten wir vorgesorgt und sahen uns mit enger Kooperation mit dem für Bad Saarow vorgesehenen Testzentrum im Esplanade Hotel und einem umfangreichen Hygienekonzept gut gewappnet. Doch spätestens nach Konkretisierung der „Bundes- Notbremse“ mit ihrem achtwöchigen (!) Zeitraum war klar, dass sich die Rahmenbedingungen noch einmal massiv verschärft haben.“
Der neue Termin für „The DRIVE“ ist vom 16. – 19. Juni 2022, und bis dahin wird es weitere Informationen im Internet unter www.saarow-classics.com geben.

Gerd Plietsch


Eine Absage jagt die Nächste:

43. Int. Rallye Wiesbaden abgesagt

(gpp) – Die Streckenführung stand fest, viele Teilnehmer hatten sich gemeldet und sogar schon die Nenngelder bezahlt, doch vom 26. bis 29. Mai wird es auch in diesem Jahr – leider – keine Int. Rallye Wiesbaden geben.
Tief geknickt hat das Präsidium des WAC um Präsident Norbert Seezer in diesen Tagen die Rallye abgesagt.
„Es ist derzeit überhaupt nicht erkennbar, ob Ende Mai Freizügigkeiten bei Reisen, Übernachtungen und Restaurantbesuchen möglich sein werden oder Zuschauer im Ziel anwesend sein dürfen. Selbst bei einer teilweisen Lockerung wollen wir das Risiko einer Ansteckung für Teilnehmer, Organisations-Team und Bewirtungspersonal definitiv vermeiden. Bei einer Verlegung auf einen späteren Zeitpunkt in 2021 wäre ein Konflikt mit anderen, zu diesem Zeitfenster etablierten Veranstaltungen gegeben, was ihnen gegenüber unfair wäre“, so der Rallye Wiesbaden-Chef.
Deshalb soll im nächsten Jahr dann 50 Jahre Walter Röhrl Gesamtsieger und 100 Jahre Rallye Wiesbaden gefeiert werden, voraussichtlich entweder vom 18. – 21., oder vom 25. – 28. Mai 2022.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rallye-wiesbaden.com. 

Gerd Plietsch


DM-, EM- und ÖM-Rallyes abgesagt / ADAC scheint auf Rallye-WM-Lauf zu verzichten…:

Geht dem Rallyesport die Luft aus?

(gpp) – Schon der Auftakt zur diesjährigen Deutschen Rallye-Meisterschaft im sächsischen Erzgebirge, die in und um Stolberg beheimatete, traditionsreiche „Erzgebirgs-Rallye“ (gern „Erze“ benannt), geplant für Mitte April, wurde abgesagt, und nun ist diesem Trend auch die Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ gefolgt, die am zweiten Mai-Wochenende durchgeführt werden sollte.
Da auch die „Sachsen-Rallye“ rund um Zwickau schon vor einiger Zeit auf Ende Oktober verlegt wurde, kann mit einem Start zur Deutschen Rallye-Meisterschaft – wenn überhaupt – erst Mitte Juni am „Stemweder Berg“ geplant werden. Ob auch gerechnet (?) werden kann, scheint aufgrund der weiter steigenden Infektionszahlen mehr als fraglich.
Damit fällt auch der schon für das vergangene Jahr geplante Start des ADAC-Opel e-Rally Cups erneut ins Wasser und wird – wieder – nicht stattfinden, und als wäre das alles nicht genug, macht auch der ´allmächtige` ADAC wenig Anstalten, die Rallye Deutschland in den Rallye-Weltmeisterschafts-Kalender zurückbringen zu wollen….(Schließlich wurde eine entsprechende Entscheidung in deren höchsten Gremien von Mitte April auf Mitte Mai verschoben, ohne rechtfertigende Gründe anzugeben; Anm. d. Verf.).
Auch in der Rallye-Europa-Meisterschaft ist der Auftakt auf den Bergkämmen der Azoren abgesagt worden, die erste Rallye wird nach momentanem Stand erste gegen Ende Juni in Polen stattfinden können.
In unserem südlichen Nachbarland ist bereits die Rebenland-Rallye abgesagt worden, in diesen Tagen folgte die traditionelle Lavanttal-Rallye, so dass nicht nur die österreichische Rallye-Meisterschaft ihrer Auftakt-Veranstaltungen verlustig ging, auch die inoffizielle Rallye-Europameisterschaft der Amateure und Privatfahrer, der traditionsreiche Rally-Mitropa-Cup muss sich mit dem Beginnen gedulden….
Geht dem Rallyesport die Luft aus?
Man könnte es fast glauben. Zwar kann – leider – für CORONA nicht wirklich ein ´festnagelbarer` Verantwortlicher gefunden werden, aber andere Meisterschaften und Serien finden doch auch statt, warum nicht auch der Rallyesport?
Man ist geneigt an die Zeiten zurück zu denken, in denen die Ölkrise und der Umweltschutz versucht haben, unserem geliebten Sport den Garaus zu machen – Gottseidank ist es nicht gelungen.
Ob es uns allen auch diesmal gelingt, die diesmal allerdings globalen Herausforderungen zu überwinden?
Von dieser Stelle aus werden auf jeden Fall alle verfügbaren Daumen gedrückt! Versprochen!!
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rallye-dm.de.

Gerd Plietsch

 


Absage folgt auf Absage:

PANDEMIE – Deja vu…

(gpp) – Unser nach dem Winter in mühevoller Klein- und Recherchearbeit zusammengestellter Kalender von diversen Veranstaltungen im Jahr 2021 wird in den letzten Wochen immer roter und röter (und die Rallyes und Slaloms immer tot und töter….) – und hinter den entsprechenden Strichen durch die einzelnen Wettbewerbe findet sich immer mehr das – ebenfalls in dickem Rot notierte – Wort: „abgesagt!!!“
Hat man uns vor gut einem dreiviertel Jahr nicht gesagt, dass nach dem Winter alles besser werden würde? Oder haben wir das in unserer grenzenlosen Einfalt nur so hören wollen?? Fakt ist jedenfalls, das sich auch – zumindest in unserem Kalender – in diesem Jahr bis zum Redaktionsschluss nur rote Einträge befinden. Text, siehe oben…
Mut könnten die verschiedenen Andeutungen machen, dass wir mit Impfstoff überschüttet werden und die Priorisierungen aufgehoben werden könnten – aber dann stauen sich wahrscheinlich die Termine der ´regulären` Veranstaltungen mit den verschobenen….
Was können wir tun?
Durchhalten, Geduld haben und uns in der Diktion des Kaisers – einer uns im Moment völlig entfallenen Sportart – anzuschließen: „Schau´n ´mer ´mal, dann seh´n wir schon…..!“

Gerd Plietsch


„Endlich!!!“:

Berg-Cup-Saison beginnt – auch für Ronny Hering

(gpp) – Gut eineinhalb Jahre lang war Pause, Zwangspause. Für die bundesweit meisten Hobby-Motorsportler und damit natürlich auch für den Vogtländer Ronny Hering (Lengenfeld). Gut eineinhalb Jahre stand der neue Motor im historischen VW Scirocco still, „gut, ein paar Mal habe ich ihn schon gestartet, einfach um kleinere Überarbeitungen zu überprüfen`“, schmunzelt der langjährige Motorsportler, der eine solche Pause auch in 28 (!) Jahren aktiven Motorsports in vielen Bereichen „noch nie auch nur annähernd“ mitmachen mußte.
Doch in der sich gerade wieder entdeckenden Saison des „KW-Berg-Cups“ scheint es nun auch für Ronny Hering wieder Gelegenheiten und Möglichkeiten zu geben, seinen schwarz-roten Renner nicht nur aus der Garage zu holen, sondern ihn auch auf den Anhänger hinter dem Familien-Wohnmobil zu stellen und sich auf den Weg zu den berühmt-berüchtigten Bergrennen in ganz Deutschland zu machen. „Um dann dort endlich wieder ordentlich und evtl. sogar auch siegbringend Gas geben zu können!“
Und auch wenn bereits jetzt wieder einige Veranstaltungen abgesagt wurden, der Auftakt fand statt! Und wie!!
Allerdings nicht am Berg, sondern völlig neu auf der Rundstrecke, und zwar schon Mitte März im Motodrom im schwäbischen Hockenheim.
In der langen, über 30-jährigen „KW-Berg-Cup“-Geschichte war es das erste Sprintrennen, ausgetragen im so genannten Quali-Modus, bei dem pro Lauf (insgesamt gab es zwei; Anm. d. Verf.) in 20-minütigen Zeitfenstern um die schnellste Runde gekämpft wurde. „Man fuhr also nicht gegeneinander, sondern ´nur` gegen die Uhr!“, erläuterte Hering bei einem längeren Presse-Telefonat, bei dem er auch erklärte, dass er aufgrund des frühen Termins nicht am „KW-Berg-Cup“-Auftakt teilnehmen konnte.
„Schließlich mußten für die Rundstrecke einige Änderungen an Getriebe und Kühlung vorgenommen werden.“
Doch das zweite Sprintrennen, ausgetragen nach dem gleichen Modus, wird Ronny Hering nicht verpassen, denn das findet am zweiten Mai-Wochenende (7. und 8. Mai) auf der Börde-Rennstrecke „Oschersleben“ statt – „und da haben wir auch schon unsere Nennung abgegeben und werden den ´schwarz-roten Blitz` endlich wieder zünden!“
117 Fahrer haben sich mit insgesamt 108 in den bundesweiten „KW-Berg-Cup“ eingeschrieben und mit der fest vergebenen Startnummer 632 eben auch wieder der Lengenfelder Bergrennfahrer Ronny Hering. In seiner Wertungsklasse hat er mit vier weiteren Mitbewerber die Klasse voll und braucht nicht zu befürchten wegen zu wenig Konkurrenten in eine höhere und damit leistungsstärkere Klasse hochgestuft zu werden.
Und auch wenn wegen der Pandemie keinerlei Veranstaltungen möglich waren, stand der 1600´er Renner nicht unbeachtet in der vogtländischen Garage, nein. Ronny Hering hat in dieser Zeit ein von der Firma Pfeifer-Fahrwerkstechnik (Waldmünchen) eigens für seinen Scirocco entwickeltes Fahrwerk eingebaut, „zu dessen ausgiebigen Tests sich die Rundstrecke in Oschersleben bestens eignet!“ Danach sollen bei Präsentationsfahrten in Rebesgrün weitere Testrunden erfolgen, bevor die ´richtigen` Bergrennen dann Mitte Juni beginnen.
Nach seinem Klassensieg beim Berg-Saisonabschluss 2019 in Mickhausen brennt Ronny Hering darauf, „endlich wieder loszulegen!“
Den schwarz-roten „Blitz“ zieren weiterhin die Sponsoren-Aufkleber der Firmen „Boxenstopp LE“ in Lengenfeld, „Berner“ Werkzeuge in Künzelsau, „Elektro-Riedel“ in Schönbrunn, Metzgerei Otto in Mylau, DiKa Karosseriebau in Brockau bei Plauen, SIM-Autoservice in Netzschkau und Büchl-Rennsporttechnik (Denkingen b. Tuttlingen), die für den Motorenbau verantwortlich zeichnen.
„Ein großer Dank gilt – wie in allen Jahren vorher auch – aber vor allen meinen weiteren, zumeist auch familiären, Helfern, ohne die ich das gesamte Projekt wohl nicht stemmen könnte!“ so Hering, und denkt dabei neben seinem Motorenmann Mario Kalv (Falkenstein) und seinem Service-Mechaniker bei vielen Veranstaltungen vor Ort, Frank Köhler (Dungersgrün), vor allem an seine Familie, bestehend aus Frau und Sohn, die das Hobby ihres Mannes bzw. Vaters uneingeschränkt teilen. Wobei nicht verschwiegen werden soll, dass Sohn Nick bereits in die motorsportlichen Fußstapfen seines Vaters getreten ist, und sich im Kartsport nicht unerfolgreich engagiert!
Interessierte Motorsport-Fans können sich bei Facebook/´Ronny Hering` über weitere Details informieren, oder aber mit dem Piloten in direkten Kontakt treten.

Gerd Plietsch


SECHSÄMTERLAND - Classic:

Keine Revival – Tour

(gpp) – „So ´was können wir doch auch!“
Diese von Günter Boßner locker aus dem Handgelenk geschüttelte Bemerkung am Rande der Fichtelgebirgsfahrt des MSC Wunsiedel im Jahr 2003 war der Grundstein und Startschuß zu einer Motorsport-Veranstaltung mit dem historischen Automobil, der „SECHSÄMTERLAND – Classic“.
Und auch die vom Chronisten und späteren Rallyeleiter mehrfach geäußerte Anmerkung: „Wollen wir das wirklich machen???“ konnte die in der Eigenwerbung als „etwas andere Historic-Rallye“ betitulierte Veranstaltung nicht mehr wirklich verhindern.
In´s Sechsämterland und darüber hinaus – bis hinein nach Tschechien – zogen mehr als zehn Jahre lange arbeitsintensive, langwierige, mühsame, aber an jedem Ende doch immer wieder zufriedenstellende Aufgaben und Anforderungen ein, die für viele anfangs noch unbedarfte Verantwortliche und Mitstreiter völlig neu und mehr als ungewohnt waren.
Nun soll an dieser Stelle nicht noch einmal alles an Berichten und Reportagen wiederholt, sondern darauf hingewiesen werden, wie sich in diesen zehn Jahren eine Gemeinschaft, ja Familie zusammen gefunden hat, bei der jedermann und jede Frau überaus engagiert und ehrgeizig zu Gange war und die gestellten Aufgaben meist mehr als erforderlich erfüllte und damit seine ganz persönliche Befriedigung erfuhr. Jeder kannte seine Handgriffe aus dem Eff-Eff und die Tätigkeiten aller mündeten am Ende in einem begeisterten Applaus der Teilnehmer bei den jeweiligen Siegerehrungen.
Im Jahr 2013 fand die „SECHSÄMTERLAND – Classic“ nach mehrmonatigen und überaus kontroversen Diskussionen und Debatten ihr Ende, unter anderem wegen der zweifachen Krebs-Erkrankung des Rallyeleiters und dem alljährlichen ´Kampf` mit der Steuerverwaltung, die immer wieder und immer verstärkter die ausbleibende Gewinnerzielung der Veranstaltungs-GmbH bemängelte.
Bis heute gibt es aber keine Treffen von Motorsportlern, ganz besonders von denen, die diesen Sport mit dem historischen Automobil betreiben, bei denen nicht von der „SECHSÄMTERLAND – Classic“ gesprochen und sie gelobt wird – und eine oder mehrere Wiederholungen erbeten, ja fast möchte man sagen, ´erfleht`, werden.
Doch obwohl angeblich niemand unersetzbar ist, gibt bzw. gab es im direkten Umfeld der Verantwortlichen ein paar Helfer, die nicht wirklich und nicht leicht zu ersetzen sind – weil verstorben.
Trotzdem die Pandemie in den letzten Monaten (fast) alles Leben beherrschte, machten sich einige der Veranstalter lange und ausführliche Gedanken um vielleicht den vielfachen Wünschen zahlreicher ehemaliger Teilnehmer doch gerecht werden zu können.
Doch die fehlenden Verantwortlichen, die veränderten Rahmen-Bedingungen (auch ohne Einbeziehung von CORONA) und der enorme Aufwand für eine einzige Veranstaltung sind zu hoch, zu umfangreich und zu verantwortungsvoll, um eine einmalige „Revival – Tour“ zu generieren.
So bleiben am Ende nicht mehr als die Sprüche der drei Westernhelden der Münchner Geschichten am Ende des Faschings: „Schee wars!“ – „Schee wars scho!!“ – „Wunderschee wars!!!“ und die Erinnerung an eine Veranstaltung, die es so wohl niemals wieder geben wird.
Leider....

Gerd Plietsch


Auch Oldtimer dürfen – jetzt noch - nicht fahren:

Hofer Schnauferl-Fahrt auf 6. Juni verschoben

(gpp) – Was den schnellen Nord-Ost-Oberfränkischen Motorsportler nicht möglich ist, nämlich die Durchführung des Automobil-Slaloms beim AC Hof, trifft die Motorsportler mit dem historischen Automobil natürlich genauso. Und so wundert es nicht, dass auch die Schnauferl-Fahrt der Hofer Automobilisten (geplant für Sonntag, den 16. Mai) aufgrund der im Landkreis und der Stadt Hof nur sehr langsam sinkenden Inzidenzzahlen momentan nicht möglich ist.
Nach Auskunft von AC-Chef Karl-Heinz Bauer (Hof) wurde von Seiten des Vereins und der für die Genehmigung zuständigen Behörden schon einmal ein Ausweichtermin am Sonntag, den 6. Juni, ins Auge gefaßt.
„Wir haben Ablauf und Strecke fertig in der Schublade“, so Oldtimer-Referentin Anita Schumacher, „wir warten nur darauf, dass die Zahlen kräftig und dauernd sinken, und wir den offiziellen Startschuß für unsere Schnauferl-Fahrt ´endlich` erhalten!“
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ac-hof.de.

Gerd Plietsch