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Die gpp - gerdplietschpresse -agentur besch├Ąftigt sich mittlerweile seit bereits

40 (!) Jahren mit-

├ľffentlichkeitsarbeit im Motorsport

Danke allen, die dabei in irgendeiner Art und Weise mitgeholfen haben;
Danke denen, die Mut zugesprochen haben, und nicht mehr unter uns sind um dies zu erleben: Klaus Albert, Klaus Berg, Alfred Schlegel, Otmar Stengel, Lutz Voit, und viele, viele andere mehr...
 


Gedankenspiele:

Umbruch im Rallyesport

(gpp) – Vor einiger Zeit ┬┤sinnierte` der Presse-Kollege Sch├Ąfer aus dem Hessischen ├╝ber den Motorsport im Allgemeinen, und ├╝ber den seiner Meinung nach ┬┤schleichenden` Tod des Rallyesports in Mittelhessen.
.Nun k├Ânnen wir nichts ├╝ber den Rallyesport in Mittelhessen sagen – aber, wir erinnern uns sofort, folgerichtig und nachhaltig an die Termin-Sitzung des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO), der nach eigenen Angaben zufolge ├Ąltesten und gr├Â├čten Motorsport-Pokalrunde Deutschlands (die im Jahr 2020 im ├ťbrigen ihr 50-J├Ąhriges (!) Jubil├Ąum feiert; Anm. d. Verf.) im vergangenen Dezember: Dort wurde beim Versuch, gen├╝gend Rallye-Veranstaltungen f├╝r einen Rallye-Pokal zu finden, ├╝berraschend festgestellt: ÔÇ×Wen nehmen wir denn jetzt dazu?“
Denn von den 30 (!) Motorsportclubs, die dort zur Zeit vertreten sind, f├╝hrt/e im Jahr 2017 kein einziger eine Rallye, bzw. mindestens einen Rallye-Sprint durch?!? Die einzige Veranstaltung, die von einem dem NOO angeh├Ârenden Verein h├Ątte durchgef├╝hrt werden sollen, fiel einer umfangreichen Kanal-Sanierung im Ortsgebiet des geplanten Rallye-Zentrums zum Opfer.Gut, da k├Ânnte es 2018 vielleicht wieder klappen…
Aber ansonsten fehlen in Nord-Ost-Oberfranken Traditions-Rallyes: wie die in Sonnefeld, die in Coburg, die in Lauf, die in Sche├člitz. Andere Traditions-Veranstalter, wie der MSC Tirschenreuth oder der MSC Wiesau, fehlen zudem schon seit l├Ąngerer Zeit, so dass Rallyes im ehemaligen ┬┤Osten` (wobei dies keinesfalls negativ gemeint ist!) wie in Weida oder in Plauen schon seit l├Ąngerem Eingang in die Wertung zur Rallye-Sparte des NOO-Pokals finden.
Lediglich die Rallyes in Ebern und in der Fr├Ąnk. Schweiz scheinen problemlos durchgef├╝hrt werden zu k├Ânnen…..
Der einzige Hoffnungsschimmer scheint uns in dieser Zeit der Orientierungssport zu sein. Denn seit ein paar Jahren gibt es neben Traditions-Orie┬┤s wie der ÔÇ×Mauritius“ in Coburg oder der ÔÇ×Sewastopol“ in Helmbrechts, gibt es seit einiger Zeit auch wieder neue, oder auch alte, Veranstalter, wie den MSC Wiesau, den MSC Marktredwitz, den MSC Presseck und ganz neu, den MSC Gefrees.
Sollte der gute alte Orientierungssport wieder zum Leben erwachen? Mit der Trennung von Amateuren und Profis ist ja schon seit einigen Jahren ein erster Schritt gemacht worden, die Einstiegs-H├╝rden f├╝r den Nachwuchs ein wenig abzumildern, ohne dass die Profis allesamt mit Null-Fehlern das Ziel erreichen und um den Sieg w├╝rfeln m├╝ssen…..
Zudem, der Verfasser mit der Gnade der fr├╝hen Geburt erinnert sich, hat er sein Beifahrer-Handwerk in den goldenen siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts im Orientierungssport gelernt.
Und da ja viel ┬┤altes` immer wieder neu rekrutiert wird (ÔÇ×RETRO“) – vielleicht gibt┬┤s damit einen neuen Aufschwung im Rallyesport???

Gerd Plietsch


11. Euregio-Egrensis-Classic:

ÔÇ×Schaust Du auf die Schilder?!“

(gpp) – Die f├╝r europ├Ąische Mittelgebirge eigentlich v├Âllig untypische Berg- und Talbahn wird immer enger, und die den gottseidank asphaltierten Weg noch immer s├Ąumenden B├Ąume r├╝cken n├Ąher wie die LKW┬┤s in einer verengten Baustelle auf der Autobahn (ÔÇ×…wir fahren in den Frankenwald, wobei die Betonung auf Wald liegt!“; so Fahrtleiter Wolfgang Bareuther bei der Fahrerbesprechung im Hof des Marktredwitzer Meister-B├Ąr-Hotels.).
Als sich die B├Ąume dann zu einem Dach zusammen finden und der Tunnelblick sich immer weiter verengt, erinnern wir uns an eine weitere Aussage Bareuthers: ÔÇ×Auch wenn ihr denkt es geht nicht weiter – trotzdem, weiterfahren!“ Und er hat recht, nach etlichen Kilometern taucht pl├Âtzlich doch anstelle der mit Grausen erwarteten Wand mit den umgebogenen N├Ągeln mit ein, zwei, drei H├Ąusern doch wieder die Zivilisation auf. Ein wenig Ablenkung und Erholung bringt schlie├člich die Fahrt auf der breit ausgebauten B 173 durch das Tal der wilden Rodach.
Die Euregio-Egrensis beschr├Ąnkt sich nicht nur auf das westliche B├Âhmen und Ost-Oberfranken, sondern bezieht auch S├╝d-Th├╝ringen und Sachsen mit ein. Deshalb lie├čen de Marktredwitzer ihre knapp 70 Teilnehmer in diesem Jahr des Beginns der zweiten Dekade der ÔÇ×Euregio-Egrensis-Classic“ einmal weder nach S├╝den oder Osten fahren, sondern nach Norden. Durch Hochfranken in den Frankenwald` und ├╝ber das Fichtelgebirge zur├╝ck nach Marktredwitz.
ÔÇ×Schaust Du auf die Schilder?“ kommt die Ermahnung von rechts und meint die schwarzen Buchstaben und Zahlen die auf gelbem Karton entlang der zu fahrenden Strecke in unterschiedlichen Abst├Ąnden aufgestellt sind und in die Bordkarte eingetragen werden m├╝ssen um den Nachweis der richtigen Fahrtstrecke auch zu dokumentieren. Diese nicht zu ├╝bersehen ist Aufgabe des Fahrers, der bei einer solchen Veranstaltung ÔÇ×ja nicht wirklich gefordert ist!“
Die Strecke f├╝hrt von Marktredwitz aus ├╝ber Wunsiedel, Kirchenlamitz nach M├╝nchberg, und von Marktschorgast nach Wallenfels und schlie├člich ins ├Ąu├čerst versteckt liegende Wilhelmsthal zum Berggasthof ÔÇ×Bauernhannla“. Doch zun├Ąchst m├╝ssen die letzten Serpentinen bis zur – leider v├Âllig verregneten – Mittagspause zur├╝ckgelegt werden, bevor man bei Schweinebraten und / oder Schnitzel zum ersten Informationsaustausch zusammen kommt.
Nach der mitt├Ąglichen St├Ąrkung geht es weiter durch den hochalpinen Frankenwald, und nach Nordhalben wird urpl├Âtzlich rallyesportlich-geschichtlich wertvolles Terrain befahren: Namen wie ÔÇ×Tschirn“ und ÔÇ×Geroldsgr├╝n“ erinnern die Teilnehmer der etwas fr├╝heren Geburt an die wirklich goldenen siebziger Rallye-Jahre des vorigen Jahrhunderts, und damit an die legend├Ąre ÔÇ×Olympia-Rallye“, die ja untrennbar nicht nur mit dem Namen Hans Schw├Ągerl verbunden ist, sondern auch ganz stark mit dem des MSC Marktredwitz.
ÔÇ×Schaust Du auf die Schilder?“ kommt wieder die Erinnerung von rechts und unterbricht vehement und j├Ąh die der Wirklichkeit etwas entr├╝ckten Gedanken an den antiken Rallyesport, bevor ├╝ber Schwarzenbach/Wald, Schauenstein und Sparneck am Waldstein das ÔÇ×Waldsteinhaus“ erreicht wird und die Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen bereits eine erste positive Bilanz der Veranstaltung ziehen.
ÔÇ×Schaust Du auf die Schilder?“ Ein letztes Mal kommt die Ermahnung, aber Augen und Gedanken sind m├╝de, die durchaus sportliche Anforderung von knappen 120 Kilometer Strecke und rund f├╝nf Stunden reiner Fahrzeit erinnert so manchen ÔÇ×Classicer“, wie anspruchsvoll das Fahren mit Oldtimern ist, vor allem dann wenn das Wetter nicht wirklich zum vielleicht gew├╝nschten ÔÇ×Offen-Fahren“ reicht und heutige technische Hilfsmittel wie Servo-Lenkung oder –bremse fehlen.
ÔÇ×Endlich!“ am Ziel angekommen, muss sich die ersch├Âpfte Besatzung des Vorausfahrzeugs die Frage gefallen lassen: ÔÇ×Habt ihr auch wirklich alle Schilder aufgeschrieben? Fehlen da nicht ein paar?“ – und der Fahrer muss sich ein letztes Mal anh├Âren: ÔÇ×Hab┬┤ ich Dir nicht gesagt:
Schau auf die Schilder?!?!?!“
Und komme am Ende zur Erkenntnis: der Wechsel vom angeblich so hei├čen (weil verantwortungsvollen?!“) Beifahrer-Sitz an┬┤s Volant war nicht wirklich kriegsentscheidend, denn: Schuld an der Misere war wieder einmal – nur der Autor…
Damit dieser allerdings zumindest noch seiner Chronistenpflicht nachkommt sei erw├Ąhnt, dass von den 64 gestarteten Fahrzeugen alle in Wertung zur├╝ck nach Marktredwitz ins Ziel gekommen waren, und das Ehepaar Wolfgang und Renate Stadlbauer mit einem Porsche 911 Carrera Targa die 11. Euregio-Egrensis-Classic vor Marco Kapler/Markus Frauenreuth auf GM Corvette C4 und Reinhard Bayer/Helmut Dostler auf Porsche 911 Carrera gewann. In den einzelnen Klassen siegten: Manfred und Frank Czurda auf BMW M 3 (Youngtimer), Wolfgang und Renate Stadlbauer aufPorsche 911 Carrera Targa (Klassische Automobile von 1972 bis 1987), Klaus und Elke George auf Triumph TR 4 (Klassische Automobile von 1961 bis 1971), Frithjof und Thiemo Schelenz auf Volvo PV 444 (Historic von 194 bis 1990) und Hermann Maier/Christoph M├Âller auf AC 16/70 (Classic von 1931 bis 1945).
Weitere Informationen, Bilder und alle Ergebnisse im Detail von der in allen Bereichen (!) gut gelungenen Veranstaltung gibt es im Internet unter
www.msc-marktredwitz.de.

Gerd Plietsch


Coburger Orientierungssportler auf gro├čer Fahrt“:

Furkert/Wittmann bei internationaler Alpenp├Ąsse-Fahrt auf Platz zwei!

(gpp) – Seit Jahren berichten nord-ost-oberfr├Ąnkische Orientierungssportler in h├Âchsten T├Ânen von der internationalen Alpenp├Ąsse-Orientierungsfahrt, so dass sich in diesem Jahr gleich drei Teams des AMC Coburg im ADAC ein Herz fa├čten und sich um eine Teilnahme bei dieser Veranstaltung bem├╝hten.
An den Start dieser gut 430 km langen und von Deutschland aus durch ├ľsterreich, die Schweiz und Italien f├╝hrenden Orientierungsfahrt waren Inge und Jochen Autsch auf einem Ford Mustang, Erik und Anja Schneider auf VW K├Ąfer (ÔÇ×da hatten wir auf das schw├Ąchste Auto im gesamten Feld gesetzt – hatten aber dennoch jede Menge Spa├č“, so die beiden, die zwischendurch auch einige Male die Pl├Ątze im Auto getauscht hatten; Anm. d. Verf.) sowie Markus Furkert und Andr├ę Wittmann auf  einem Opel Kadett, gegangen.
In insgesamt elf (!) Stunden ging es ├╝ber Wolfratshausen nach Ettal, Reutte (Plansee, ├ľsterreich), Lermoos und den Fernpass und Nassereith zur Fr├╝hst├╝ckspause. ├ťber Imst, die Pillerh├Âhe (1559 m), ging es weiter nach Wenns, Kauns und Pfunds zur Mittagspause. Die letzte Etappe f├╝hrte schlie├člich ├╝ber Nauders in die Schweiz nach Ramosch, Scuol, Lavin und Zernez zum Ofenpass (2149 m). ├ťber Tschierv, Santa Maria und den Umbrailpass (2400 m) wurde schlie├člich noch ein Abstecher nach Italien gefahren und ├╝ber das Stilfser Joch (2758 m) und Gomagoi ÔÇ×endlch!“ das Ziel in Prad (915 m) erreicht.
Markus Furkert und Orientierungs-Profi Andr├ę Wittmann mu├čten sich lediglich zehn Strafpunkte f├╝r eine ├╝bersehene Kontrolle anrechnen lassen (ÔÇ×…und das war genau in dem Dorf, wo eine Kuhherde den Almabtrieb hinter sich brachte und uns dadurch den Blick auf die Tafel am Stra├čenrand versperrte!“ ├Ąrgerte sich Co Wittmann) und belegten damit in ihrer Klasse den zweiten Platz hinter dem punktgleichen Sieger, der seine Strafpunkte allerdings sp├Ąter im Verlauf der Veranstaltung machte und deshalb den Vorrang in der Platzierung bekam. In der gleichen Klasse landeten Erik und Anja Schneider einen ÔÇ×nie erwarteten“ sechsten Platz und das Weidhausenere Ehepaar Jochen und Inge Autsch brachte seinen Ford Mustang in der anderen Klasse ebenfalls auf Rang sechs.
ÔÇ×Das war zwar richtig anstrengend, aber Super!“ urteilten die Motorsportler des AMC Coburg im ADAC und haben sich die dann 30. Internationale Alpenp├Ąssefahrt im kommenden Jahr 2018 schon dick in ihren Kalendern notiert.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Marktredwitzer Motorsportclub:

Jonah G├╝nther ist Bayer. Kartslalom-Vizemeister – und qualifizierte sich f├╝r den Bundesendlauf

(gpp) – Das war ein ganz besonders erfolgreiches Wochenende f├╝r den Marktredwitzer Nachwuchs-Motorsportler Jonah G├╝nther: Beim Endlauf zur Bayer. Kartslalom-Meisterschaft des Bayer. Motorsport-Verbandes (BMV) am zweiten September-Sonntag im mittelfr├Ąnkischen Ansbach, gelang ihm mit schnellen und vor allem fehlerfreien Fahrten nicht nur ein weiterer zweiter Platz in seiner Altersklasse – er holte sich damit auch den Bayer. Vizemeistertitel in seiner Klasse und qualifizierte sich damit last but not at least f├╝r die Deutsche Meisterschaft, die am 21. und 22. Oktober in Wolfrath stattfindet,
Schon Ende Juli fand in Bad Br├╝ckenau der Kartslalom-Endlauf zur nordbayerischen Meisterschaft des ADAC statt, und auch hier holte sich der Marktredwitzer Junior den zweiten Platz in seiner Altersklasse, fuhr zudem den schnellsten Einzellauf in seiner Klasse und darf nun auch am Bundesendlauf am 14. und 15. Oktober im s├╝dbadischen Kuppenheim teilnehmen.
Dabei ist diese Saison erst die zweite f├╝r den gerade acht Jahre jungen Jonah G├╝nther, in der er bei 27 Kartslalom-Rennen 21 (!) gewonnen hat. Dreimal wurde er Zweiter und dreimal Dritter – ÔÇ×eine wirklich ├╝berzeugende Leistung!“ attestieren ihm seine erwachsenen Vereinsmitglieder, und f├╝hlen sich damit in ihrer vereinseigenen Nachwuchs-Arbeit mehr als best├Ąrkt!
Kurz vor dem Ende seiner diesj├Ąhrigen Kartslalom-Saison hat Jonah G├╝nther bereits die Titel des ADAC- und BMV-Bezirksmeisters Oberfranken in der Tasche sowie den Klassensieg im Regionalpokal Oberfranken (RPO) und im Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO).
ÔÇ×Und jetzt wollen wir ┬┤mal schauen, was wir au├čerhalb unseres ┬┤Tellerrandes` noch einheimsen k├Ânnen!“, freuen sich Jonah und sein Vater Jens auf die kommenden Kartslalom-Highlights im Oktober.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.msc-marktredwitz.de.

Gerd Plietsch


ÔÇ×Auf zum Saison-Highlight“:

ADAC-3-St├Ądte-Rallye steht vor der T├╝r

(gpp) – Der bayerische Rallyesport hat seit ├╝ber f├╝nf Jahrzehnten einen festen Termin: Ende Oktober ist 3-St├Ądte-Zeit. Und es ist ganz egal, ob von die ÔÇ×3-St├Ądte“ von M├╝nchen ├╝ber Wien bis nach Budapest f├╝hrte, sp├Ąter sich der Rallye-Tro├č von Landshut bzw. Straubing aus in den Bayerischen Wald und wieder zur├╝ck bewegte, oder sich jetzt rund um die drei niederbayerischen B├Ąder Birnbach. F├╝ssing oder Griesbach ┬┤tummelt!` ÔÇ×3-St├Ądte“, der Name ist Programm und synonym f├╝r harten, sportlichen Wettstreit am Saisonende, da immer irgendjemandem noch irgendwelche Punkte zu irgendwelchen Meisterschaften oder Platzierungs-Verbesserungen fehlen.
Seit Jahren ist der deutschlandweit wohl ber├╝hmte ÔÇ×Haslinger Hof“ bei Bad F├╝ssing Zielpunkt der allj├Ąhrlichen ÔÇ×3-St├Ądte“, die sich mittlerweile auf dem weitr├Ąumigen Festplatz bei Karpfham  (b. Bad Griesbach) einen ├╝beraus zentralen Start- und Serviceplatz erschlossen hat, der allen W├╝nschen und Anforderungen rund um den deutschen Saisonabschluss im Rallyesport gerecht wird.
2017 werden vom Freitag, 20. Oktober, bis Samstag, 21. Oktober, insgesamt f├╝nf Wertungspr├╝fungen jeweils zweimal befahren, so dass am Ende 129 Bestzeit-Kilometer ├╝ber Sieg und Niederlage entscheiden werden. Darunter so bekannte wie gef├╝rchtete WP┬┤s wie der Asphalt-Rundkurs ÔÇ×St. Salvator“ b. Bad Griesbach), seit jeher H├╝rde f├╝r die ambitionierten und engagierten Rallye-Teams, aber auch die ÔÇ×Fellner-Arena“ (b. Bayerbach) will zweimal erfolgreich umrundet werden, so dass die Heerscharen von Zuschauern zu ihrem Recht kommen, und spannenden Rallyesport zu sehen bekommen. Interessant d├╝rfte aber vor allem der sp├Ąte Freitagnachmittag sein, denn nach langen Jahren der ┬┤Abstinenz` wird dieser heuer erstmals wieder in ├ľsterreich, auf den Pr├╝fungen bei St. Roman und Esternberg.
Am Samstagabend zieht dann der komplette Rallye-Tro├č in Richtung Bad F├╝ssing, um sich und seine Erfolge im ÔÇ×Haslinger Hof“ entsprechend feiern zu lassen.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.3-staedte-rallye.de.

Gerd Plietsch



Robby Fischer

NACHRUF

(gpp) – Als die ersten Expertenrunden zusammengestellt wurden, um die M├Âglichkeiten der Durchf├╝hrung einer ÔÇ×SECHS├äMTERLAND Classic“ zu sondieren und zu diskutieren, war er einer der ganz wenigen an den Tischen, die ich nicht kannte – und war skeptisch. Diese Skepsis verflog jedoch recht schnell, denn er war ohne Zweifel in dieser Materie zu Hause, was er zudem mit Anekdoten und Bonmots aus dem innersten Zirkel der Marktredwitzer Motorsportler humoristisch hintergr├╝ndig immer wieder unter Beweis stellte.
Als es mit der ÔÇ×Classic“ dann wirklich ernst wurde, war er eine ┬┤der tragenden` S├Ąulen dieser Veranstaltung, einer, ohne den wir oftmals sehr dumm aus der W├Ąsche geguckt h├Ątten. Robby Fischer entwarf das Logo der ÔÇ×SECHS├äMTERLAND-Classic“ gestaltete die allj├Ąhrlich neuen Plakate, stellte den druckfertigen Entwurf des Programmheftes zusammen und lieferte alles, was an Aufklebern und ├Ąhnlichem vonn├Âten war. Irgendwann brachte er auch Rallyeleiter Visitenkarten, allerdings in einer Anzahl, dass sogar meine Enkelkinder damit spielen k├Ânnten – sollte ich jemals welche haben.
Er organisierte auch das Film-Team, welches sich in jedem Jahr der ÔÇ×SECHS├äMTERLAND-Classic“ von neuen Seiten n├Ąherte, und so manche Begebenheit mit einem Schmunzeln humoristisch kommentierte. Robby Fischer war einer der kreativsten K├Âpfe unserer Veranstaltung, und einer der humorvollsten dazu.
Als ich ihn vor einigen Wochen in der Erlanger Klinik am Telefon erreichte, wo er sich Chemotherapie um Chemotherapie unterzog, wies er den Gedanken an eine schwere Krankheit weit von sich: ÔÇ×Hier, um mich ┬┤rum, da sind Leute, die sind wirklich krank!“ Doch auch der nach au├čen hin unendliche St├Ąrke und Unverwundbarkeit demonstrierende, kann in seinem Innersten manchmal doch auch nur noch ein kleines H├Ąuflein Elend sein – ich wei├č, wovon ich rede.
Nun hat er sich – leider, und wie soo viele – doch beugen m├╝ssen, und ich m├Âchte dem Spruch der Todesanzeige (die mir schon alleine wegen der Schlussbitte: ÔÇ×…auf Trauerkleidung zu verzichten!“ unseren unnachahmlichen Robby noch tiefer ins Ged├Ąchtnis pr├Ągen wird): ÔÇ×Sch├Ân, dass Du da warst“ erweitern um: ÔÇ×Robby, was h├Ątten wir nur ohne Dich gemacht, all┬┤ die Jahre????“
ÔÇ×Jedenfalls kannst Du nun daf├╝r sorgen, dass die himmlische Rallye auch das ihr zustehende Layout und ihr entsprechendes graphische Outfit bekommt….“

Gerd Plietsch


ÔÇ×Fah┬┤n, fah┬┤n, fah┬┤n, ├╝ber die oberpf├Ąlzische ┬┤Stra├čenbahn`“:

Oldtimer-Ausfahrt AC Waldershof

(gpp) – Der Automobilcub (AC) Waldershof ist dem noch immer ein wenig n├Ąher als manch anderer, schlie├člich war:
Der AC Waldershof die erste motorsportliche Heimat des Chronisten. Leider ist jedoch fast keiner der ÔÇ×in Ehren ┬┤ergrauten` alten M├Ąnner“ der ersten Stunden noch da, obwohl die Erinnerungen an einen Volkmar L├Âw (Vau- und Super-Vau-Pilot) oder einen Gerhard Michel, etc. zwar verbla├čt, aber keineswegs verschwunden ist. Vor allem deshalb, weil es ihnen viele ┬┤junge` M├Ąnner v├Âllig unn├Âtigerweise ┬┤nachgemacht┬┤ haben, gemeint ist zu ┬┤verschwinden`: Rudi Neugirg, Freddy Sch├╝tz (dessen letzte motorsportliche Heimat nach zahllosen ┬┤Umtrieben` in anderen Vereinen der AC Waldershof war), und Thomas Schinner.
Gottseidank ist neben dem Peter K├╝nzel auch der Heining ┬┤Lug` noch da, auch wenn er (wie wir alle), erwachsen geworden ist, wobei ich mich noch gut an seine Berg-Auftritt im Bergrenn-BMW vom Hofmann Paul erinnern kann (ja, das war ja auch ein Waldershofer, und auch ihn gibt┬┤s noch, hat erst vor wenigen Wochen mit mir telefoniert….), und auch die ┬┤Schrauber-Legende`, der ÔÇ×H├Âsl-Lug“ schraubt und schraubt und schraubt..!
Aber genug in der Vergangenheit geschwelgt, die heutige Aufgabe erfordert alle Sinne, denn die Erinnerung an nicht gesehene SK┬┤s – Baumaffen – wie Ihr wollt (ÔÇ×Schaust Du auf die Schilder!?!) ist noch allgegenw├Ąrtig….
Aber, das Augenmerk braucht nicht geschult werden, die gesamte Strecke ist ausgepfeilt, auf die ┬┤Schilder` wird verzichtet, und nach dem Fr├╝hst├╝ck geht┬┤s endlich los und wir fahren in die s├╝d├Âstliche Oberpfalz.
Auf Strecken, zum Niederknieen! – Und fliegen lassen!!! Gut ausgebaut, bester Belag, breit, und dazu lange, 4┬┤er und 5┬┤er Kurven (also schnell, schneller am schnellsten…..) – da macht(e) es Laune die Pferde ├╝ber eine lange ├ťbersetzung an die R├Ąder weiterzuleiten und in bestem Tempo durch die Kurven hinauf und hinab zu schwingen. Dazu herrscht so gut wie kein Verkehr – es scheint, als h├Ątte man die Stra├čen evtl. f├╝r uns sogar gesperrt???. Es k├Ânnte soo oberaffeng… sein, wenn nicht allenthalben diese runden rot-wei├čen Schilder mit den schwarzen Zahlen (80, 50, 70, 60, etc.) v├Âllig unvermittelt in der Landschaft herumstehen w├╝rden. Von den generellen 100 ganz zu schweigen,,,,
In Eslarn, in der N├Ąhe von Waidhaus, beim bayerisch-tschechischen Grenz├╝bergang, gab┬┤s ein ordentliches Mittagessen und f├╝r Interessierte auch einen Besuch und eine F├╝hrung durch eine Zoigl-Brauerei. Und nach einer erholsamen Pause geht┬┤s zur├╝ck.
Danach R├╝ckfahrt, wieder auf kurvenreichen Berg- und Tal-Strecken, ebenfalls gut ausgebaut, nicht ganz so breit und daher etwas gebremster, aber erneut tolle Fahrerstrecken, und das Highlight war wieder einmal der Friedenfelser Berg kurz vor der Kaffeepause im Marktredwitzer Haus, wo die fast 200 km lange Ausfahrt ausgiebig besprochen und allgemein und allesamt f├╝r gutbefunden wurde – Waldershofer, macht weiter so!

Gerd Plietsch


Slalom-Saisonabschluss auf dem Helmbrechtser Flugplatz“:

Nord-Ost-Oberfr├Ąnkische Slalomprofis haben fertig:

(gpp) – Mit dem traditionellen Flugplatzslalom des Motorsportclubs (MSC) Helmbrechts ist die diesj├Ąhrige Saison im nordbayerischen Automobil-Slalom beendet, Die letzten der insgesamt 107 Starter festigten ihre Positionen in den einzelnen Meisterschaften und Pokalrunden, oder konnten sie in den besseren F├Ąllen sogar noch ein wenig verbessern. Bei k├╝hlem und regnerischem Herbstwetter (schlie├člich war ja 1. Oktober; Anm. d. Verf.) kamen nicht immer alle Reifen auf optimale Betriebstemperatur und trotzdem gab es nicht mehr Strafpunkte f├╝r Pylonenfehler als sonst ├╝blich.
107 Teams aus fast dem gesamten bayerischen Raum dr├Ąngten an die Startlinie f├╝r diesen 1200m langen Parcours auf der Helmbrechtser Start- und Landebahn, und die Starter des AMC Coburg im ADAC, des AC Hof und vor allem des MSC Marktredwitz waren in ihren Klassen fast ├╝berall ganz vorne mit dabei und holten etliche Klassensiege.
Dem Vorjahressieger Andreas Kr├Ąmer (Marktredwitz) gelang dabei mit einer fulminant schnellen und fehlerfreien Fahrt, w├Ąhrend der er seine weiteren Verfolger um fast f├╝nf (!) Sekunden hinter sich zur├╝cklie├č nicht nur ein souver├Ąn-verdienter Klassen- und Gruppensieg bei den serienm├Ą├čigen Autos – sondern ganz am Ende des Tages auch die Wiederholung seines Vorjahres-Gesamtsieges, bei dem er seinen n├Ąchsten Verfolger um gute eineinhalb Sekunden (!) hinter sich zur├╝cklie├č. Der Marktredwitzer Slalominator lie├č bei seinen furiosen Fahrten mit dem Familien-BMW M 3 nicht nur seinen Vater Helmut hinter sich zur├╝ck (dieser wurde in der Klasse Dritter, in der gesamten Gruppe der serienm├Ą├čigen Autos Sechster und kam im Gesamtklassement sogar noch auf TopTen-Platz zehn), sondern f├╝hrt, nachdem er vor Wochenfrist in Marktheidenfeld ebenfalls einen Klassen- und einen Gesamtsieg eingefahren hatte, fast alle Meisterschaften und Pokalserien an (ADAC-Slalom-Pokal, NOO-Pokal, Regionalpokal Oberfranken, BMV-Bezirksmeisterschaft Oberfranken), und d├╝rfte diese auch alle –einige davon wieder – gewinnen.
Auch die Starter des Automobilclubs (AC) Hof waren diesmal ganz vorne mit dabei und holten sich sogar einige Platzierungen auf dem Siegertreppchen. Bei der serienm├Ą├čigen Fahrzeugen brachte der Himmelkroner Fabian Sandner den Familien-Peugeot 206 auf den zweiten Platz in der Klasse und Bruder Florian rutschte mit Rang vier nur um knappe eineinhalb Zehntelsekunden am letzten Podestplatz vorbei. Eine hervorragende Leistung brachte Vater Thomas Sandner zuwege, denn er platzierte sich hinter seinem Junior auf Platz f├╝nf. In der gesamten Gruppe der serienm├Ą├čigen Fahrzeuge fuhr sich Fabian Sandner mit einem ÔÇ×nie erwarteten“ Rang drei sogar noch auf┬┤s Siegertreppchen, Bruder Florian wurde Siebter und Vater Thomas schaffte es mit Rang neun sogar noch unter die Top Ten. Einen ÔÇ×Slalom-Versuch“ unternahmen ihre Vereinskameraden Marco Bayreuther (Stammbach) und Stefan Lindemann (M├╝nchberg) in der Klasse der seriennahen Fahrzeuge bis 1600 ccm Hubraum, kamen aber wegen Pylonenfehler und den daf├╝r ausgelobten Strafpunkten mit ihrem Nissan Sunny nur auf die Pl├Ątze 13 und 14. Einen ÔÇ×v├Âllig unerwarteten“ zweiten Platz in der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1300 ccm Hubraum holte sich mit zwei schnellen und fehlerfreien Fahrten dagegen der Hofer Stefan Vogtmann, der seinen VW Polo in der Gruppe der verbesserten Fahrzeuge sogar noch auf Rang zehn brachte.
Seinen vierten Klassensieg holte sich der f├╝r den AMC Coburg im ADAC startende Thomas G├╝rtler (Grub am Forst) mit seinem Opel Corsa bei den seriennahen Fahrzeugen bis 1300 ccm Hubraum. In der gesamten Gruppe der seriennahen Fahrzeuge verpa├čte G├╝rtler die Top Ten mit Rang zw├Âlf nur knapp. Mit einem VW Polo startete der Ebersdorfer Nico Grams in der Klasse der serienm├Ą├čigen Fahrzeuge und holte sich dabei einen ÔÇ×tollen“ zweiten Platz. Ebenfalls einen Klassensieg fuhr Arnfried B├Ątz (Meeder) auf dem schnellen Opel City Kadett in der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1300 ccm Hubraum heraus und wurde in der gesamten Gruppe der verbesserten Fahrzeuge mit dem giftgr├╝nen Slalomauto immerhin noch Achter.
Damit sind die Wettbewerbe in den einzelnen Meisterschaften und Pokalserien abgeschlossen, die Fahrer k├Ânnen durchschnaufen und sich zur├╝cklehnen bevor sie ihre fahrbaren Unters├Ątze f├╝r die Winterpause fertig machen und sehns├╝chtig auf die Bekanntgabe der einschl├Ągigen Ergebnisse warten.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de, www.ac-hof.de und www.msc-marktredwitz.de.

Gerd Plietsch


ÔÇ×Wer ist denn der???“:

Erster Stammtisch f├╝r altgediente Motorsportler fand breite Zustimmung

(gpp) – ÔÇ×Mensch, Dich gibt┬┤s auch noch???“
ÔÇ×Dich hab┬┤ ich ja schon 1000 Jahre lang nicht mehr gesehen!!!“
Das H├Ąndesch├╝tteln und Schulterklopfen wollte kein Ende nehmen an diesem Freitagnachmittag im Himmelkroner Gasthof ÔÇ×OPEL“, als sich ein gutes Dutzend meist ehemaliger Motorsportler zu einem ersten OLDIE-Stammtisch.-Versuch einfanden. Allerdings gab┬┤s auch heimliche Fragen an den Tischnachbarn: ÔÇ×Wer ist er denn???“ wenn die letzte Begegnung schon jahrzentelang zur├╝cklag.
Schon im ┬┤mail-schen` Vorfeld, als zu diesem Oldie-Stammtisch eingeladen wurde, gab es freudige Zustimmung zuhauf (auch wenn sich die Absagen aus den unterschiedlichsten Gr├╝nden mehrten), doch als sich die Oldie┬┤s, zumindest diejenigen, welche nicht durch aktuelle Veranstaltungen oder andere Verpflichtungen verhindert waren, doch endlich in die Augen und die zumeist meist wei├č gewordenen Haare schauen konnten, da kam sogar bei hartgesottenen Motorsportlern kurzfristig sogar so etwas wie Wehmut auf!
Doch nicht lange, dann wurden die guten alten Zeiten hervorgekramt – ÔÇ×wegen denen wir ja alle hier sind!“, so die nord-ost-oberfr├Ąnkische Motorsport-Legende Edgar Blumreich, der mit seinen 75 ┬Ż Jahren wohl der Senior an diesem Sp├Ąt-Nachmittag war.
Das ÔÇ×wei├čt Du noch?“ und ÔÇ×Kannst Dich noch erinnern???“ wollte kein Ende nehmen, und so kamen die Anwesenden schnell ├╝berein, den Oldie-Stammtisch zu einem festen Termin und Treffpunkt zu machen. Das n├Ąchte Treffen soll in einem Vierteljahr, am ersten Freitag des entsprechenden Monats sein. Einladungen an alle, von denen der Chronist eine eMail-Adresse hat, gehen zeitnah ┬┤raus.

Gerd Plietsch


Regen, Wind und Dreck beim Saisonabschluss:

Noch einmal Podiumspl├Ątze f├╝r nord-ost-oberfr├Ąnkische Cross-Slalom-Piloten

(gpp) – Es war der letzte Aufgalopp in der Cross-Slalom-Sparte des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO) und er fand wie gewohnt im Hartsteinwerk Hof GmbH in Hadermannsgr├╝n (Berg) direkt an der BAB A 9 N├╝rnberg – Berlin gelegen, und veranstaltet vom r├╝hrigen AMC Naila, statt.
Noch einmal hie├č es f├╝r die ├╝ber 30 Starter sich ├╝ber die vier Terrassen in den Steinbruch hinab, und wieder hinauf zu bewegen, und dabei keine der aufgestellten Pylonen zu verschieben oder gar zu werfen, denn daf├╝r waren Strafpunkte vorgesehen. Regen und eine mit zahlreichen Wasserpf├╝tzen gespickte Strecke verlangte von den Fahrern noch einmal h├Âchste Konzentration und gro├čes Fahrk├Ânnen, bevor die fahrbaren Unters├Ątze nach gr├╝ndlichen Reinigungen, versteht sich, bis zum n├Ąchsten Jahr eingemottet werden k├Ânnen.
Vom AMC Coburg im ADAC waren Matthias B├Ątz und Michael Schwanert (beide Meeder) mit ihrem blauen Sp├Ârl-Opel Corsa am Start, der bei der letzten Veranstaltung des AMSC Bindlach einige Bodenkontakte mit der ├ľlwanne hatte und nur aufgrund der Umsicht von Mitbewerbern von einem gr├Â├čeren Schaden bewahrt worden war. Mit frischem Mut und abgedichteter ├ľlwanne ging Matthias B├Ątz (Meeder) in die Spur, mu├čte sich aber um zwei Zehntel-Sekunden einem Mitbewerber beugen und wurde Zweiter. Im zweiten Lauf zog B├Ątz dann die Gurte offensichtlich enger, verbesserte seine Zeit vom ersten Lauf um ├╝ber eine Sekunde auf 1:18,53 min. und holte sich damit und mit sieben Zehntel-Sekunden Vorsprung doch noch den Klassensieg sowie den sechsten Rang in der gesamten Gruppe der verbesserten Fahrzeuge. Sein Vereinskamerad Michael Schwanert konnte dieser schnellen Gangart nicht wirklich folgen und verpa├čte mit Rang vier sogar das Siegertreppchen in der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1600 ccm Hubraum. Der R├Âdentaler Udo Fischer brachte einen BMW compact in seiner Klasse der verbesserten Fahrzeuge ├╝ber 2 l Hubraum auf Platz vier.
In der Nachmittags-Veranstaltung fuhr Matthias B├Ątz in ersten Lauf erneut seinem Mitbewerber hinterher und konnte sich erst mit einer Verbesserung in Lauf zwei von ├╝ber einer Sekunden doch noch den Klassensieg und den erneute sechsten Rang in der Gruppe sichern. Trotz des gerade in dieser Klasse str├Âmenden Regens konnte sich Michael Schwanert besser behaupten und sicherte sich mit einer halben Sekunde noch den dritten Rang auf dem Siegertreppchen. Und auch Udo Fischer konnte sich in der Nachmittags-Veranstaltung steigern und erfuhr sich mit Rang drei das Siegertreppchen bei den verbesserten Fahrzeugen ├╝ber 2 l Hubraum.
Vom Automobilclub (AC) Hof waren neben Helmut Hodel (Hof) und Robert Plietsch (R├Âslau) auch der M├╝nchberger Stefan Lindemann am Start und dieser holte sich mit seinem Subaru Justy auf Anhieb in der Vormittags-Veranstaltung Platz zwei und wurde auch in der gesamten Gruppe der serienm├Ą├čigen Fahrzeuge Zweiter. Der normalerweise immer einen Podiumsplatz erzielende Helmut Hodel hatte einen schlechten Tag erwischt und wurde zeitlich abgeschlagen, ┬┤nur┬┤ F├╝nfter. Der R├Âslauer Robert Plietsch kam mit der engel-Corolla sogar ┬┤nur` auf Rang sieben. Am Nachmittag, als der Regen gerade w├Ąhrend die verbesserten Fahrzeuge bis 1600 ccm Hubraum an den Start gingen, heftiger wurde, fiel Lindemann in seiner Klasse auf Rang vier zur├╝ck, Helmut Hodel konnte sich erneut Platz f├╝nf sichern und Robert Plietsch wurde Achter.
Eine tolle Leistung zeigte dagegen der f├╝r den Motorsportclub (MSC) Marktredwitz startende Thomas Gottfried (Fuchsm├╝hl), denn ihm gelang es in den jeweils ersten Wertungsl├Ąufen des Vor- und des Nachmittags, dem Klassenprimus einige Zehntel-Sekunden abzujagen – doch am Ende blieb f├╝r ihn in beiden Veranstaltungen jeweils ┬┤nur` der zweite Platz ├╝brig – ÔÇ×aber ich habe gezeigt, was machbar ist!“, so Gottfried ├╝beraus zufrieden.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de, www.ac-hof.de und www.msc-marktredwitz.de, die Ergebnisse im Detail sind unter www.amc-naila.de abrufbar.

Gerd Plietsch


ÔÇ×Ein Super-Saisonabschluss“:

Noch einmal zwei Klassensiege f├╝r Gefreeser Thomas Blumreich

(gpp) – ÔÇ×Das ist ein Super-Saisonabschluss!“, freute sich der f├╝r den Motorsportclub (MSC) Gefrees startende Thomas Blumreich ├╝ber seine beiden Klassensiege bei der Cross-Slalom-Doppel-Veranstaltung des AMC Naila am vergangenen Sonntag.
Der Schlussakkord der diesj├Ąhrigen NOO-Cross-Slalom-Sparte fand wie der Beginn, im Hartsteinwerk bei Hadermannsgr├╝n (Berg) statt, und wie zu Anfang der Saison zeigte sich das Wetter nicht gerade von seiner besten Seiten. K├Ąlte, Wind und hin und wieder Regen erforderten von Menschen und Maschinen ganzen Einsatz, den der Pillmersreuther Blumreich auch von Anfang an zeigte.
Gleich im ersten Lauf fuhr er den Mitbewerbern in der Klasse der serienm├Ą├čigen Fahrzeuge mit einer Zeit von 1:22,24 min, um ├╝ber zwei Sekunden davon, und im zweiten Lauf konnte er sich sogar auf 1:21,50 min. steigern und war mit seinem VW Polo ungef├Ąhrdeter Klassensieger. In der mit zw├Âlf Startern stark besetzten, gesamten Gruppe der serienm├Ą├čigen Fahrzeuge gelang Blumreich zudem noch der dritte Platz.
Am Nachmittag wurden die Zeiten noch schneller und die Mitbewerber in der Klasse versuchten, an Thomas Blumreich heranzufahren. Doch dieser verbesserte sich im ersten Lauf auf 1:20,51 min. und best├Ątigte diese Zeit mit 1:20,74 min. auch im zweiten Lauf und gewann am Ende erneut mit einem Vorsprung von ├╝ber zwei Sekunden die Klasse. In der gesamten Gruppe der serienm├Ą├čigen Fahrzeuge landete Blumreich erneut auf dem dritten Podestrang.
ÔÇ×Damit ist die Saison abgeschlossen und wir warten nun sehns├╝chtig auf die ersten inoffziellen Ergebnisse!“, freute Blumreich am Ende und entschwand, um sich an der Vorbereitungen f├╝r die nach langer Pause erstmals wieder im Motorsport-Kalender aufgetauchte Orientierungsfahrt des MSC Gefrees am 14. Oktober tatkr├Ąftig zu beteiligen.
Die kompletten Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter
www.amc-naila.de.

Gerd Plietsch


Saisonabschluss statt Auftakt:

Neue Marktredwitzer Langstrecken-Orientierungsfahrt gliedert sich in zwei Teile auf – und erinnert an die Marktredwitzer Motorsport-Legende Hans Schw├Ągerl

(gpp) – Die Winter-Orientierungsfahrt, die bis zum letzten Jahr den Auftakt in die Marktredwitzer Motorsport-Saison bildete, ist pass├ę. Der Motorsportclub (MSC) Marktredwitz hat seine Orientierungsfahrt auf den letzten Samstag im Oktober (28. Oktober) verschoben, und beendet damit die Saison in Nord-Ost-Oberfranken. Und da man bei ├änderungen auch ganz gerne das ganz gro├če ┬┤Besteck` auspackt, wird aus der Marktredwitzer Winter-Orientierungsfahrt die 1. MSC / ADAC – Langstrecken-Orie Marktredwitz, mit dem Untertitel: ÔÇ×Hans-Schw├Ągerl-Ged├Ąchtnislauf“. Aufgeteilt ist diese Langstrecken-Orie in die am Vormittag des 28. Oktober stattfindende Orientierungsfahrt Marktredwitz, und in die vom Nachmittag bis in den Abend des 28. Oktober stattfindende Nacht-Orientierungsfahrt.
Der Start zur Vormittags-Orientierungsfahrt findet ab 10:15 Uhr beim Meister-B├Ąr-Hotel in Marktredwitz statt, die Zielankunft ist f├╝r etwa 15 Uhr vorgesehen. Die Nachmittags-Veranstaltung startet ab 16:20 Uhr und um 20 Uhr wird das erste Fahrzeug im Ziel erwartet.
Die beiden Orientierungsfahrten werden aussschlie├člich in der Tschechischen Republik ausgefahren und erinnern deshalb sehr an die legend├Ąren Bayer. ADAC-Winterrallyes vom Ende der 1960┬┤er Jahr bis in die Mitte der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, die auch gr├Â├čtenteils in der damaligen Tschechoslowakei ausgefahren wurden. Die Strecken der beiden Orientierungsfahrten sind 155 km bzw. 120 km lang, ausf├╝hrliches Kartenmaterial wird vom Veranstalter zur Verf├╝gung gestellt. Die Aufgabenstellungen f├╝r die Beifahrer sind Chinesenzeichen ohne Kilometerangaben nach Natur oder Karte sowie Pfeil-, Strich- und Punktskizzen.
Der MSC Marktredwitz weist seine Teilnehmer extra darauf hin, dass f├╝r Tschechien eine gr├╝ne Versicherungskarte mitzuf├╝hren ist, dazu eine Warnweste f├╝r jeden Fahrer und darauf, dass in Tschechien auch am Tag das Fahrlicht eingeschaltet sein muss.
Das Nenngeld betr├Ągt pro Veranstaltung 30 ÔéČ, daf├╝r werden in jeder Klasse an 30 % der gestarteten Teilnehmer Pokale vergeben.
Die Marktredwitzer Veranstaltung ist der letzte und abschlie├čende Lauf zum Bayer. Orientierungs-Cup (BOC), zum Regionalpokal Oberfranken (RPO) und zum Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO).
Weitere Informationen sowie die Ausschreibung und ein Nennformular gibt es im Internet unter
www.masc-marktredwitz.de.

Gerd Plietsch


Auf den Spuren des gro├čen Bruders:

Erster Gesamtsieg f├╝r Patrick Dinkel

(gpp) – Der gro├če Bruder Dominik f├Ąhrt in der Deutschen Rallyemeisterschaft und ist d┬┤ruf und d┬┤ran, diese evtl. sogar zu gewinnen. Und der j├╝ngere, ebenfalls f├╝r den AMC Coburg startende, Bruder Patrick ist in die Spuren seines gro├čen Bruders gefahren und hat am vorletzten September-Wochenende f├╝r Aufsehen gesorgt: Beim Rallyesprint des MC Lauf ÔÇ×N├╝rnberger Land“ war eine Pr├╝fung dreimal zu befahren und gleich beim ersten Mal lie├č Patrick Dinkel mit seiner Deggendorfer Beifahrerin Alessandra Baumann den Mitsubishi Lancer EVO 9 RS m├Ąchtig fliegen und fuhr auf Anhieb seine erste Bestzeit. Beim zweiten Durchgang fehlten dem jungen Rossacher zwar ganze drei Zehntel-Sekunden auf die WP-Bestzeit, doch beim dritten und letzten Durchgang drehten Dinkel/Baumann noch einmal richtig auf und setzten ihre zweite Bestzeit. Mit dieser holten sich die beiden nicht nur einen Klassensieg, sondern auch den Sieg in der gesamten Gruppe der seriennahen Fahrzeuge – und am Ende den Gesamtsieg mit letztlich genau drei Sekunden vor den weiteren Mitbewerbern.
Zwei Wochen sp├Ąter, am ersten Oktober-Wochenende, trat das erfolgreiche Mixed-Team bei der Rallye Emstal in Nordhessen an – und fuhr dort ebenfalls gleich ganz vorne mit. In der ersten Wertungspr├╝fung (WP) fuhren beide mit einem R├╝ckstand von 1,6 Sekunden die drittschnellste Zeit. Bei teilweise schlammigen Bedingungen und hin und wieder auch Regen, blieben Dinkel/Baumann aber d┬┤ran und waren auch in der WP zwei mit 1,5 Sekunden erneut Dritte. Aufgrund eines Ausrutschers in der WP drei, rutschten die beiden Mitsubishi-Piloten zwar kurzfristig auf Rang f├╝nf ab, doch in der WP vier rissen sich beide noch einmal zusammen, fuhren kompromi├člos auf Angriff und verpa├čten die WP-Bestzeit nur um ganze drei Zehntel-Sekunden. Mit einer viertschnellsten Zeit in der f├╝nften und letzten WP holten sich beide am Ende verdienterma├čen den dritten Rang in der Klasse, in der Gruppe und auch im Gesamtklassement.
Sollte sich da der gro├če Bruder Dominik schon Gedanken machen???Im Hause Dinkel ist man auf jeden Fall m├Ąchtig stolz, dass die motorsportlichen Gene des Vaters Michael so erfolgreich an seine S├Âhne weitergegeben werden konnte.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Internationale Rallye Tour d┬┤Europe“ machte immer wieder Station in Marktredwitz:

Nachts, wenn die Rallye-Autos kamen…

(gpp) – Die erste ÔÇ×Tour d┬┤Europe“ fand 1956 statt, und von Anfang an war es das Bestreben der Veranstalter, die europ├Ąischen Rallye-Sportler au├čerhalb aller politischen Parolen und Glaubensfragen zusammen zu f├╝hren und den gesellschaftlichen Austausch sowie eine evtl. Ann├Ąherung aneinander ├╝ber das gemeinsame Hobby, dem Rallyefahren, zu f├Ârdern um damit evtl. – zumindest im kleinen Kreis – eine ┬┤├ťberwindung` politischer Gegens├Ątze anzustreben.
Lange bevor sich der ÔÇ×Eiserne Vorhang“ Anfang der siebziger Jahre erstmals ein wenig ├Âffnete, war es f├╝r westeurop├Ąische Motorsportler also die einzige M├Âglichkeit, bei der ÔÇ×Tour d┬┤Europe“ an den Start zu gehen, um ├╝ber den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen und v├Âlkerverbindende Freundschaften zu kn├╝pfen und um weiteren Verlauf der n├Ąchsten Jahre bis Jahrzehnte auch zu pflegen.
Allerdings war es auch und vor allem damals schon nicht Jedermanns-Sache, f├╝r eine ganze Woche oder noch mehr, der Arbeit bzw. dem Gesch├Ąft fernzubleiben und entsprechende Startgelder und sonstige Ausgaben zu stemmen!
Und gleich von Anfang an waren neben Teilnehmern aus fast allen westeurop├Ąischen Staaten auch T├╝rken, Griechen, Tschechoslowaken, und im Jahr 1960 schon die ersten Teilnehmer aus der DDR, am Start. Doch in der Hauptsache waren es Deutsche, die die im Schnitt meist um die 10.000 km lange Rallye unter die R├Ąder nahmen. In den sechziger Jahren war die ÔÇ×Tour d┬┤Europe“ eine rein touristische Veranstaltung ohne Wertungspr├╝fungen – doch wer denkt, auch sonst ohne Probleme, der irrt. In der Ergebnisliste ist bei 1963 vermerkt: ÔÇ×Rudi Golderer in der T├╝rkei inhaftiert.“ Der Eislinger hatte mit seinem Fiat 2300 SC T1 offensichtlich einen Unfall und wurde (wohl deswegen?) inhaftiert. Weiteres ist leider nicht bekannt.
Zwei Jahre sp├Ąter ereilte auch die noch immer touristisch ausgefahrene ÔÇ×Tour d┬┤Europe“ der erste nachhaltig schlimme Unfall: Der M├Âglinger Manfred Schiek hatte mit seinem Mercedes 230 SL in der N├Ąhe von Prag, also gleich nach dem Start in Bad Nenndorf, einen Unfall, bei dem er verstarb.
Und schon ein weiteres Jahr sp├Ąter, 1966,  hatte die ÔÇ×Tour d┬┤Europe“ auch ihren ersten technischen Skandal, denn die punktbesten Deutschen Willi ter Wint (Herford) und Heiko Henneking (G├Âttingen) wurden wegen zu gro├čer Lampen├Âffnungen – Ausschnitte im K├╝hlergrill – in ihrem Opel Kadett B 1.1 aus der Wertung genommen.
Und die Pechstr├Ąhne blieb: 1968 verungl├╝ckten die Schweizer Dr. Robert Wran (Z├╝rich) und Horst Wanko (Aldrans) mit ihrem VW 1500 in Griechenland, wobei Beifahrer Horst Wanko verstarb. 1970 gab es den n├Ąchsten schweren Unfall, das Team der Europawelle Saar, der Berschweiler G├╝nter Schons verungl├╝ckte mit seinem Ford Capri in Marokko, wurde dabei schwer verletzt und sein Beifahrer, der B├╝dericher Hans-Peter Biechely verstarb.
Dann kehrte f├╝r zwei Jahre Ruhe ein, und die ersten ┬┤Erweiterungen` im Starterfeld waren Teams aus Jugoslawien, Rum├Ąnien und Russland. Doch schon 1973 gab es in Ungarn mit dem Remscheider Datsun 1600 SSS-Piloten Herbert Schl├Âsser den n├Ąchsten t├Âdlichen Unfall. Hinter dem ausgefallenen Team Axel Falkenberg und Reinke Maarfeld (beide Delmenhorst) auf Opel Ascona 19 SR steht in der Ergebnisliste der Vermerk: ÔÇ×Fu├čg├Ąnger tot“ – auch leider ohne jedem weiteren Hinweis?!
1975 gab es einen diplomatischen Eklat, denn auf dem Weg nach Tanger bzw. Algier durfte eines der vier russischen Team, die seit ein paar Jahren das Starterfeld bereicherten, wegen eines ┬┤Visa-Fehlers` nicht den vorgesehenen Grenz├╝bergang Frankreich / Belgien passieren.
Immer ├Âfter f├╝hrte der Weg der ÔÇ×Tour d┬┤Europe“ von Deutschland aus durch den Eisernen Vorhang in die Tschechoslowakei ├╝ber Marktredwitz, was sich nicht nur aufgrund seiner ┬┤Ber├╝hmtheit` durch die Olympia-Rallye 1972, sondern auch und vor allem durch die zahlreichen Bayer. ADAC-Winterrallyes, die zu dieser Zeit fast ausnahmslos in der benachbarten Tschechoslowakei ausgefahren wurden, als perfekte letzte Servicestation im Westen anbot. Und dies wurde auch genutzt, es geht die M├Ąr, dass bei einem n├Ąchtlichen Service zwischen Marktredwitzer Hauptbahnhof und dem Marktredwitzer Bahnhofshotel (damals noch im Besitz und unter der Leitung des Marktredwitzer Rallye-Papstes Hans Schw├Ągerl; Anm. d. Verf.) ein technischer Defekt eines Teilnehmers nur dadurch gehoben werden konnte, dass ein Marktredwitzer Rallye-Fan sein eigenes Auto als Ersatzteillager kurzfristig zur Verf├╝gung stellte und die osteurop├Ąischen Servicemechaniker mit dem Wechsel unter freiem Himmel ein wahres Husarenst├╝ck vollbrachten.
Dabei wurden rallyegeschichtliche Strecken, wie 1978 z. B. die Wertungspr├╝fung ├╝ber das ÔÇ×Egerer Waldh├Ąusl“ gefahren, und auch wenn in den offiziellen Listen von 1978 ÔÇ×keine WP┬┤s“ steht, der Chronist stand selbst am Start dieser WP, als der nagelneue, und sogar mit einem K├Âlner Autokennzeichen versehene TOYOTA-.Starlet unter Klaus Fritzinger und Henning W├╝nsch in diese WP gestartet wurde. Fritzinger/W├╝nsch gewannen und wiederholten 1979 ihren Vorjahressieg, und 1980 wurden (lt. Liste) die ersten 39 ├╝ber 550 km f├╝hrenden WP┬┤s gefahren.
Zur damaligen Zeit gab es wohl weltweit fast keine Rallye, bei der nicht auch Starter des MSC Marktredwitz am Start waren. So nat├╝rlich auch nicht bei der Tour d┬┤Europe, In der Hauptsache war es der Metzgermeister und Speisehaus ÔÇ×Dannhorn“-Gastwirt August (ÔÇ×Gustl“) R├Âssler, der 1979 als Copilot beim Homburger Hermann H├Âfer in dessen Opel Kadett GSi 16V deb├╝tierte – und gleich den vierten Platz in der Klasse belegte. Ein Jahr sp├Ąter, 1980, tauschten beide die Pl├Ątze im Opel Kadett und es kam ein Sechster Platz in der Klasse heraus. 1984 und 1985 startete R├Âssler mit dem Neunkirchener Dieter Pinzer auf einer Toyota Corolla AE 86, und wurde mit diesem zun├Ąchst Zweiter in seiner Klasse und sogar Neunter (!) im Gesamtklassement und 1985 wurden beide in ihrer Klasse Sechste. 1987 wurden die beiden auf einem Suzuki Swift 37.te im Gesamt, 1988, wieder auf Opel Kadett GSi 16V, Vierte in der Klasse und erneut Neunte im Gesamtklassement. 1989 kamen R├Âssler/Pinzer in ihrer Klasse auf Platz acht und kurz vor dem Ende 1992, wurde Dieter Pinzer mit dem Gifhorner Erwin Fricke auf dessen Opel Kadett 1990 noch einmal Zw├Âlfter im Gesamtklassement.
1984 gab es eine eigene Klasse f├╝r Journalisten, in der sich 14 Teams aus Deutschland, Jugoslawien und der Tschechoslowakei tummelten. 1985 gab┬┤s eine eigene Dieselklasse, die 1986 der damalige Mitsubishi-ralliart-Teamchef Deutschland, Ingolf Raiss mit Beifahrer Ralf Schmierer auf Mitsubishi Colt Diesel gewann.
1986 startete der zweifache Deutsche Rallyemeister Harald Demuth (Harlachhof) mit seinem Mercedes-Teamchef Reinhold Fricker (Ulm) mit einem Mercedes 190 E 16V in den von Schweinfurt aus gestarteten Wettbewerb, fiel aber trotz umfangreicher Vorbereitung und umfassendem Service in der Wertungspr├╝fung (WP) 29 auf der Insel Zypern in F├╝hrung liegend mit einem Differential-Defekt vorzeitig aus.
1987 f├╝hrte die Tour ausschlie├člich durch Westeuropa, und im n├Ąchsten Jahr, 1988, starteten August R├Âssler und Dieter Pinzer wieder, diesmal auf einem Opel Kadett GSi 16 V, und wurden Vierte in ihrer Klasse und erneut Neunte im Gesamtklassement. 1989 rutschten R├Âssler/Pinzer in ihrer Klasse auf Rang acht und wurden im Gesamt ┬┤nur` 29.te.
Nach der ├ľffnung der Grenzen in die DDR war im Jahr 1990 erstmals die ├Ąlteste Naturrennstrecke Deutschlands, das Schleizer Dreieck, Anlaufpunkt f├╝r die ÔÇ×Tour d`Europe“. Mit den russischen Siegern Sergej Aliasov und Aleksands Levitan auf einem Lada Samara 1992 endete die ÔÇ×Tour d┬┤Europe“, da deren Bedeutung und Stellenwert nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nicht mehr wirklich gegeben, und n├Âtig war.
Zwar gab es sp├Ąter hin und wieder Versuche, die ÔÇ×Tour“ wieder zu beleben, doch am Ende scheiterten alle an den sich gegen├╝ber den goldenen sechziger und siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts.

(F├╝r vielf├Ąltigste Informationen ├╝ber die ÔÇ×Tour d┬┤Europe“ sagen wir ganz herzlichen Dank an Alfred Gorny (www.top100-rallye.de) und Thomas Mager, der mit seinem Internet-Auftritt (www.tourdeurope-thomas.com) ein riesiges Tor an detaillierten Informationen aufgesto├čen hat. Danke, das wir dies alles n├╝tzen durften!)

Gerd Plietsch


Goldene Herbst-Ausfahrt:

Sell/Riedel gewinnen die Gefreeser Orientierungsfahrt

(gpp) – Andreas Sell und Jochen Riedel vom MSC Helmbrechts sind die Gewinner der 10. Jubil├Ąums-Orientierungsfahrt des Motorsportclubs (MS) Gefrees, die dieser nach einer Pause von 2007 bis 2016 am vergangenen Samstag erneut veranstaltete. Bei bestem, goldenen Herbstwetter hatten sich 16 Teams am Vereinsheim des MSC Gefrees an der Witzleshofener Stra├če eingefunden, von wo aus die 115 km lange Strecke nicht nur dem Titel nach: ÔÇ×Durch das sch├Âne Fichtelgebirge“, sondern auch aufgrund des goldenen Oktober-Samstages, durch dieses f├╝hrte.
Die Aufgabenstellung bestand aus sechs farbigen Kartenkopien, die im Ma├čstab 1:25 000 wild durcheinander gew├╝rfelt waren und von den Beifahrern zun├Ąchst in die richtige Reihenfolge gebracht werden mu├čten, bevor daran gegangen werden konnte, die ermittelte Strecke auch in der Natur zu finden und zu befahren. Von Gefreees aus f├╝hrte die Strecke die Teams rund um Wei├čenstadt, und weiter nach Kirchenlamitz, wo eine kleine Bachdurchquerung als besonderes Highlight auf die Teilnehmer wartete. Die zeigten jedoch ordentlich Respekt vor dem Wasser und durchquerten das B├Ąchlein h├Âchst vorsichtig. ├ťber Niederlamitz und Wustung ging es zum ÔÇ×Schiedateich“ und vorbei an Unter und Oberschieda wieder zur├╝ck nach Kirchenlamitz. Dann wieder nach Niederlamitz, rund um Gro├čwendern und weiter ├╝ber Habnith und Holzm├╝hl nach R├Âslau. Die letzten Stationen waren Franken und Grub, bevor an Wei├čenstadt vorbei und ├╝ber Voitsumra das Ziel in Kornbach erreicht wurde.
Die Neuauflage der Gefreeser Orientierungsfahrt gestaltete sich f├╝r die in der Profi-Klasse gestarteten Teilnehmer ├Ąu├čerst spannende, da die ersten drei Teams mit lediglich zehn Strafpunkten ins Ziel kamen. Aufgrund der l├Ąngeren fehlerfreien Fahrt rutschten die f├╝r den AC Hof startenden Helmut Hodel und Wolfgang Schmidt auf Platz drei ab, und die Entscheidung ├╝ber den Sieg f├╝hrte letztendlich ├╝ber das Leistungsgewicht, da die beiden verbliebenen Teams ihren Fehler bei der gleichen Kontrolle machten. Mit ganzen 3,23 Z├Ąhlern war der NISSAN PickUp von Sell/Riedel etwas schw├Ącher motorisiert als der Suzuku von Bj├Ârn und Dominika Bayer vom AMC Naila. Die f├╝r den AMC Coburg strtenden Dieter Strunz und Andre Wittmann kamen mit 30 Strafpunkten auf Platz f├╝nf.
Bei den Amateuren siegten die f├╝r den AMC Coburg im ADAC startenden Andi Fleischmann und Michael Metzner, vor Frank Goldmann/Dominik Bu├č vom AMSC Bindlach und Michael B├Âhm und Julia Kuhbandner vom MSC Wunsiedel. Martin Peter und Volker Honold (AMC Coburg) wurden Vierte, und der AMC Coburg im ADAC holte sich zudem den Mannschaftssieg.
Bei der Siegerehrung lobten die beiden Fahrtleiter Stefan und Thomas Blumreich das faire und unauff├Ąllige Verhalten der Teilnehmer unterwegs, ÔÇ×da es weder Beschwerden noch ├╝berm├Ą├čig strapazierte Wege gegeben h├Ątte. Die beiden Blumreichs bedankten sich auch bei den Streckenposten des Vereins, f├╝r das disziplinierte Ausharren entlang den Strecken.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter
www.msc-gefrees.de.

Gerd Plietsch


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