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Die gpp - gerdplietschpresse -agentur besch├Ąftigt sich mittlerweile seit bereits

40 (!) Jahren mit-

├ľffentlichkeitsarbeit im Motorsport

Danke allen, die dabei in irgendeiner Art und Weise mitgeholfen haben;
Danke denen, die Mut zugesprochen haben, und nicht mehr unter uns sind um dies zu erleben: Klaus Albert, Klaus Berg, Alfred Schlegel, Otmar Stengel, Lutz Voit, und viele, viele andere mehr...
 


Opa und S├Âhne, Enkelin und Urenkel:

Die Motorsport-Dynastie Blumreich

(gpp) – Dass erfolgreiche Motorsportler ihre Gene hin und wieder sehr erfolgreich an ihre Kinder weitergeben, ist – wie in vielen anderen Sportarten auch – im Motorsport nat├╝rlich ebenfalls keine Seltenheit. Der Sohn (Mick) des gro├čen Michael Schumacher, oder der Sohn (Luca) des ÔÇ×K├Ânigs der Nordschleife“ Klaus Ludwig, sind nur einige wenige aus dem Gros vieler anderer, herausragender Beispiele, die dies dick unterstreichen. Aber dass diese Gene bis in die n├Ąchsten Generationen, also bis zu den Enkeln (und im vorliegenden Fall sogar noch eine Generation weiter, n├Ąmlich bis zum Urenkel!) reichen, ist ├Ąu├čerst selten – und genau aus diesem Grund ist die Motorsport-Dynastie der Hohenknoden┬┤er (b. Bad Berneck) Familie Blumreich etwas ganz besonderes und soll in den nachfolgenden Zeilen ein wenig aufgehellt werden. Zudem feiert der ┬┤Ahnherr` dieser Motorsport-Dynastie, Edgar Blumreich, im April diesen Jahres seinen 75. Geburtstag – und das in weitestgehend guter Gesundheit; herzlichen Gl├╝ckwunsch dazu, Edgar!!! (Und auch dem NSU TTS, der bereits am 23. M├Ąrz 50 (!) Jahre alt geworden ist).
Edgar Blumreich kam mit einem Besuch des Formel 1-Rennens im August des Jahres 1961 zum Motorsport und nachdem er sechs Jahre sp├Ąter dem Motorsportclub (MSC) Gefrees beigetreten war, begann zusammen mit seiner Frau Gudrun und dem dritten Platz bei der clubeigenen Orientierungsfahrt auf einem 40-PS-VW K├Ąfer, seine motorsportliche Karriere. Die n├Ąchsten vier Jahre war das Team Blumreich/Blumreich bei vielen Motorsport-Veranstaltungen mit (wie es damals ├╝blich war) den unterschiedlichsten Aufgabenstellungen aktiv, bevor sich Edgar Blumreich ab 1971 dem Slalom-Sport zuwandte, der vor allem nach der Gr├╝ndung des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals im gleichen Jahr, auf Anhieb einen ungeahnten Zulauf bekam.
Mit einem 65-PS-starken 1200┬┤er NSU TT stieg er in die Szene ein, tauschte den gebrauchten TT nach gut zweieinhalb Jahren jedoch gegen ein Neufahrzeug ein und begann, dieses fahrwerkstechnisch aufzur├╝sten – fuhr aber immer noch mit dem gleichen Auto auch Orientierungsfahrten – und wochentags zur Arbeit (wie wir alle zu dieser Zeit; Anm. d. Verf.). ÔÇ×Das schlimmste war immer, f├╝r Orie┬┤s den Unterschutz anzubringen, da der TT ja f├╝r die Slalom-Wettbewerbe tiefergelegt war, und danach wieder abzubauen – ohne B├╝hne oder Grube!“ grinst Edgar Blumreich bei der Erinnerung an diese ÔÇ×dennoch sehr sch├Âne Zeit!!!“. In der er z. B. im Jahr 1973 in der damals noch in Fahrer- und Beifahrer getrennten Wertung in der NOO-Sparte Orientierungsfahrt die Fahrerwertung gewann, und Ehefrau Gudrun den dritten Platz belegte. Doch schon ein Jahr sp├Ąter wurde der NSU TT nur noch bei Slaloms eingesetzt, und es begann eine  Siegesserie sondersgleichen:
Nach zwei dritten (1971 und 1973) und einem siebten Platz (1972) gab┬┤s f├╝r Edgar Blumreich bei den Bundes-Motorsport-Meisterschaften des Rad- und Kraftfahr-Bundes ÔÇ×Solidarit├Ąt“ (RKB Soli) bis zum Jahr 1982 ausschlie├člich erste Pl├Ątze, also acht (!) Titel in Folge. Auch wenn er im Jahr 1977 im schw├Ąbischen Lommersheim nicht am Start war. Ansonsten dr├╝ckte der Gefreeser diesem bundesweiten Wettbewerb mit Vehemenz seinen Stempel auf. Von Hof ├╝ber Augsburg und N├╝rnberg sowie Speyer, Lommersheim, Karlsruhe, und von G├Âppingen bis Moers und sogar nach L├╝beck f├╝hrte die Erfolgs-Spur des Edgar Blumreich kreuz und quer durch die damals noch fest geteilte Republik.
Aber er trat nicht nur in seiner Paradedisziplin, dem Automobil-Slalom-Sport auf den Plan, er fuhr auch PKW-Geschicklichkeitsturniere – und holte sich 1973 in Moers den Titel und war in den Folgejahren in Augsburg (1974), in Offenburg (1975) und im heimischen Hof (1976) jeweils bundesweiter Vize-Meister.
ÔÇ×Am meisten bedeuten mir aber die Titel in der Bayerischen Slalom-Meisterschaft“, so Blumreich im Gespr├Ąch, ÔÇ×denn dort trafen sowohl alle Nord- als auch die S├╝dbayerischen Slalom-Spezialisten aufeinander“ – und der oberfr├Ąnkische NSU-Treter holte sich zweimal den Vize-Meister-Titel (1981 und 1982), nachdem er bereits 1979 und 1980 auf dem Meister-Podest ganz oben gestanden hatte.
In all diesen Jahren kamen nat├╝rlich neben diesen ├╝berregionalen Erfolgen auch noch jede Menge Titel, zum Beispiel im regionalen Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO) zusammen, wo Edgar Blumreich hin und wieder auch noch im Orientierungssport antrat – und (nat├╝rlich) ebenfalls als Gewinner ┬┤auffiel`.
Dem Verfasser dahingehend, dass man bei der Orientierungsfahrt ÔÇ×Durchs obere Maintal“ des MSC Bischofsgr├╝n im Herbst 1975 erstmals aufeinandertraf, und beide Teams dabei die gesamte Veranstaltung mit ÔÇ×NULL“ Strafpunkten absolvierten. Was die Veranstalter zu einem nachdenklichen Blick in die Tiefen des Reglements veranlasste, und woraufhin am Ende Edgar Blumreich gewann, weil er mit einem NSU Prinz 1000 C angetreten war (erinnert sich einer unserer geneigten Leser ├╝berhaupt an dieses herausragende ┬┤Rallyeauto`?), w├Ąhrend sich der Verfasser eines Opel Kadett┬┤s bedient hatte und zur damaligen Zeit bei Punktegleichheit das schlechtere Leistungsgewicht – das des 1000┬┤er Prinz – den Ausschlag gab.
1977 legte Edgar Blumreich eine ┬┤Kunstpause` ein, und ├╝berlegte sich: ÔÇ×Aufh├Âren, oder aufr├╝sten???“
Und wie nicht anders zu erwarten, h├Ârte Edgar Blumreich keineswegs auf, sondern ganz im Gegenteil: er r├╝stete auf!
Und zwar auf einen NSU TTS (ÔÇ×Ein Traum wird wahr!“, erz├Ąhlte Edgar Blumreich voller Stolz jedem, der es h├Âren wollte“), den er allerdings erst wieder auf die Anforderungen und Bed├╝rfnisse des damaligen, nationalen und regionalen Slaloms zur├╝ckr├╝sten mu├čte. Denn der von der Firma Auto-Hagen KG (Lanzendorf) erhaltene NSU TTS war ein Bergrenn-Fahrzeug, welches f├╝r den ├Âffentlichen Stra├čenverkehr ├╝berhaupt nicht zugelassen war. Aufwendige Umbauarbeiten (unter anderem die Abnahme der ├╝berbreiten Kotfl├╝gel und die R├╝ckr├╝stung im Motor- und Getriebebereich) waren notwendig, um eine Wiederzulassung f├╝r den ├Âffentlichen Stra├čenverkehr zu erhalten.
Doch p├╝nktlich zum Slalom des ÔÇ×Quelle Racing Teams“ vor der N├╝rnberger Steintrib├╝ne hatte der neue TTS den beh├Ârdlichen Segen erhalten und Edgar Blumreich holte sich auf Anhieb einen Klassensieg sowie den dritten Rang im Gesamtklassement – obwohl wegen mangelndem Zugfahrzeug samt H├Ąnger, die Fahrt nach und von N├╝rnberg mit dem TTS angetreten werden mu├čte?!
Und mit dem Klassen- und Gesamtsieg beim Slalom seines Vereins, des MSC Gefrees auf der still gelegten Autobahn bei Feilitzsch begann die eingangs bereits erw├Ąhnte, unglaubliche Siegesserie, die den Namen Blumreich endg├╝ltig in die motorsportlichen Steintafeln Nordbayerns pr├Ągte: Sieben Klassensiege und ein weiterer Gesamtsieg bei einem Hofer Automobilslalom – wieder auf dem stillgelegten Autobahnst├╝ck bei Feilitzsch, rundeten das Jahr 1977 ab.
1978 erzielte Blumreich 18 (!) Klassensiege, war dabei auch wieder dreimal Dritter in der Gesamtwertung, belegte in der Jahresendwertung des damals hoch eingesch├Ątzten, bundesweiten VALVOLINE-SACHS-POKAL den zweiten Platz und feierte bei den Bundes-Motorsport-Meisterschaften der RKB (Rad- und Kraftfahrbund) ÔÇ×Solidarit├Ąt“ einen weiteren Klassensieg und wurde in der Gesamtwertung Vierter.
Im Jahr 1979 gab es einen kleinen ┬┤Reifenkrieg` in der Slalomszene, als die Konkurrenten Blumreich┬┤s versuchten, mit besonderen Pneus die Vormachtstellung des Gefreeser┬┤s zu brechen. Doch dank der Hilfe des inzwischen leider bereits verstorbenen Freddy Sch├╝tz (ebenfalls nord-ost-oberfr├Ąnkische Slalom-Legende; Anm. d. Verf.) konnte sich auch Edgar Blumreich die speziellen Michelin und Kleber-Reifen aufschnallen und holte sogar 20 (!) Klassensiege, war dabei zus├Ątzlich zw├Âlfmal (!) mit seinem kleinen NSU sogar Gesamtsieger und zweimal Zweiter. Bei den Bundesmotorsport-Meisterschaften (BMM) gab┬┤s einen weiteren Klassensieg, was der inzwischen f├╝nfte (!) Bundesmeister-Titel f├╝r Edgar Blumreich war.
In den n├Ąchsten beiden Jahren holte sich Edgar Blumreich noch zwei weitere Bundes-Motorsport-Meister-Titel, gewann wieder ├╝ber zwanzig Mal seine Klasse und holte zus├Ątzlich noch zw├Âlf Gesamtsiege bei den unterschiedlichsten Slalom-Veranstaltung in Nord-Ost-Oberfranken.
1982 unternahm der Gefreeser auch seine weiteste Reise zu einer Bundes-Motorsport-Meisterschaft, denn diese wurde in L├╝beck-Ahrensb├Âk ausgefahren. Blumreich gewann seinen achten BMM-Titel und holte sich sogar Sohn Stefan, der ebenfalls mit dem v├Ąterlichen Spezialtourenwagen in der Klasse bis 1000 ccm Hubraum angetreten war, aufs Podium und ├╝berreichte ihm, der wegen eines Pylonenfehlers einen Podestplatz verpa├čt hatte, seinen eigenen Pokal. Auf der gut siebenst├╝ndigen R├╝ckfahrt ins heimische Hohenknoden ┬┤beschlo├č `Edgar dann f├╝r das n├Ąchste Jahr seinen R├╝cktritt vom aktiven Motorsport.
Einzig die Teilnahme an den Bundes-Motorsport-Meisterschaften in Karlsruhe war vorgesehen, doch das Abschiedsfest fiel nicht nur wegen des Dauerregens ins Wasser. Das geplante Karriereende raubte wohl etwas die Konzentration, zudem gefiel Blumreich der Parcours nicht sonderlich – der langen Rede kurzer Sinn: Zum Abschluss gab┬┤s ┬┤nur` noch den Vizemeistertitel; ÔÇ×aber auch der war etwas wert!“
Aber Edgar Blumreich w├Ąre nicht Edgar Blumreich, wenn er sich nicht an die erinnern w├╝rde, die diese glorreiche Karriere nicht nur begleiteten, sondern auch kr├Ąftig f├Ârderten: seine Vereinskameraden Karlheinz Mager, Freddy Sch├╝tz, Hannes H├╝bner und Rudi J├╝ttner, ÔÇ×und nat├╝rlich und vor allem unsere Frauen“, die sich fast jedes Wochenende und fast jeden abendlichen Wochentag mit dem Hobby des Mannes teilen mu├čten!“
Doch der Name Blumreich blieb und bleibt (zumindest vorerst) dem nord-ost-oberfr├Ąnkischen Motorsport erhalten: die S├Âhne Thomas und Stefan fanden, nach ┬┤Versuchen` im Ski-Langlauf (Sohn Stefan) und im Fahrrad-Trial zum Motorsport und erprobten sich dort im Motorrad-Trial, und bei Rallyes, Slaloms und Orientierungsfahrten.
Sohn Stefan holte sich 1988 den Bayer. Slalom-Pokal und fand nach Eins├Ątzen auf Opel Kadett C im Cross- und bei Eis-Slaloms zwei Jahre sp├Ąter als Copilot im Orientierungssport seine Heimat. Er war mehrmaliger Bezirksmeister des Bezirks Oberfranken des Bayer. Motorsport-Verbandes (BMV) sowie mehrfacher Landesmeister des Deutschen Motorsport-Verbandes. Er holte sich Gesamtsiege bei der Internationalen Alpenp├Ąsse-Fahrt (1993) war zweimal Gesamtsieger der Langstrecken-Orientierungsfahrt von Kulmbach nach Prag (1999 und 2000) und holte sich einen Titel (2006) und einen Vize-Titel (2004) in der Deutschen Langstrecken-Orientierungs-Meisterschaft (Veranstaltungen mit mindestens 350 km L├Ąnger; Anm. d. Verf.).
Bruder Thomas kam noch vor dem Erwerb eines F├╝hrerscheins als Beifahrer in den regionalen Orientierungs- und Rallyesport und wechselte ab 1983, als ÔÇ×endlich“ die lang ersehnte Fahrerlaubnis erteilt wurde, auf den Sitz hinter dem Lenkrad und bet├Ątigte sich bei Slaloms, Rallyes und Cross-Slaloms. Mit einem Ford Escort holte sich Thomas im Jahr 1985 den nordbayerischen Rallyemeister-Titel und stieg dann in den Slalomsport um. Sowohl im Deutschen ONS-Slalom-Pokal als auch im Deutschen Slalom-Pokal fuhr er sich mit jeweils einem dritten Rang sogar auf┬┤s Siegertreppchen. Es folgte der Titel des Bundesmotorsportmeisters im Slalom und der Vizetitel in der Rallye, und 1987 ein erneuter Nordbayerischer Meister, diesmal wieder im Slalom. Als Einsatzleiter eines befreundeten Rennsportteams (Vizethum-Racing in der Fr├Ąnk. Schweiz; Anm. d. Verf.) konnte Thomas Blumreich im ÔÇ×Fiesta-Cup“ sogar internationale Rennluft in Polen, ├ľsterreich, Ungarn und Tschechien schnuppern, bevor er sich nach diversen Orientierungsfahrten mit Bruder Stefan aus beruflichen Gr├╝nden bis 2015 aus dem Motorsport zur├╝ckzog. Doch seit dem vergangenen Jahr (2016) ist er wieder aktiv und tummelt sich mit seiner Nichte Nina erfolgreich bei diversen Cross-Slaloms und mit seinem Bruder Stefan im Orientierungssport.
Im Jahr 1987 trat Stefans Tochter Nina auf den Plan, fuhr zun├Ąchst Kartslalom und machte erste Versuche bei Orientierungsfahrten. Mit Erhalt des F├╝hrerscheins machte sie auch erste Gehversuche bei Slaloms, kam aber rasch wieder ┬┤zur├╝ck` in den Orientierungssport wo sie sich im Jahr 2005, in ihrer ersten kompletten Orie-Meisterschaft, im Bayerischen Orie-Cup (BOC) den Meistertitel in den Anf├Ąngerklasse holte.
Und Nina Blumreich blieb auf dem ┬┤hei├čen Stuhl` sitzen, wechselte ab 2008 jedoch zus├Ątzlich in den ┬┤richtigen` Rallyesport. 2010 wiederholte sie ihren Meistertitel im Bayerischen Orie-Cup und fuhr 2012 ihre erste komplette Saison im bundesweiten ADAC-Rallye-Masters. Doch auch im Orientierungssport war sie immer wieder zu sehen, und zwei Jahre sp├Ąter startete sie zudem noch bei den nord-ost-oberfr├Ąnkischen Cross-Slalom-Wettbewerben. 2015 und 2016 chauffierte sie ihren Vater Stefan durch die nord-ost-oberfr├Ąnkischen Orientierungs-Veranstaltungen, f├Ąhrt mit ihrem VW Polo im Cross-Slalom und ist feste Copilotin im Mitsubishi des N├╝rnbergers Stefan Stich, mit dem sie die nordbayerische Rallye-Elite aufmischt. Im vergangenen Jahr fuhr sie mit ihrem Sohn Dominik in der Orie-Anf├Ąngerklasse und mit Onkel Thomas nach dessen ┬┤R├╝ckkehr` in den Motorsport im Cross-Slalom.
Dominik, inzwischen Ur-Enkel von ┬┤Dynastie-Begr├╝nder` Edgar, begann mit sechs Jahren – wie seine Mutter – im Jugend-Kartslalom und fand nach einigen Jahren Fu├čball, als Copilot seiner Mutter Nina zur├╝ck zum Motorsport. Wie sein Opa Stefan versuchte er sich auch im Fahrrad-Trial und seit der Saison 2017 f├Ąhrt er in der Slalom-Einsteiger-Klasse sowie im Cross-Slalom.
Damit d├╝rfte es sich bei der Familie Blumreich um die wohl bundesweit einzige Motorsport-Familie handeln, die ├╝ber vier lebende Generationen Motorsport betrieben hat und noch betreibt. ┬┤Stammvater` Edgar ist mit seinen inzwischen 75 Jahren zwar nicht mehr aktiv – aber er l├Ą├čt sich bei der einen oder anderen Veranstaltung immer wieder sehen (bei Meisterehrungen ganz besonders!) und freut sich auf einen kleinen Plausch mit alten (und nat├╝rlich jung gebliebenen) Weggef├Ąhrten – ÔÇ×Freunde!“ korrigiert er.

Gerd Plietsch


ÔÇ×Jetzt ist es endg├╝ltig“:

Der diesj├Ąhrige Rallyesprint des AC Hof wird abgesagt

(gpp) – Schon lange vor Saisonbeginn war es fraglich, ob der sich in den letzten Jahren ├╝beraus gut entwickelte Rallye-Sprint des Automobilclubs (AC) Hof im vogtl├Ąndischen Schwand in diesem, seinem siebten Jahr (hat es etwa etwas mit dem ┬┤verflixten` siebten Jahr zu tun?), ├╝berhaupt durchgef├╝hrt werden w├╝rde.
Grund waren die Kanal- und die damit verbundenen Stra├čenbauarbeiten in dem kleinen ├ľrtchen Schwand, in dem sich nicht nur das zentrale Rallye-Zentrum befand, sondern wo im Feuerwehr-Ger├Ątehaus auch das Rallye-B├╝ro sowie eine mit Verpflegung best├╝ckte Aufenthalts-M├Âglichkeit bestand. Zudem war der Start zu den knapp f├╝nf Kilometer langen Asphalt-Wertungspr├╝fung am Ortsrand von Schwand und die Strecke ber├╝hrte in der ersten H├Ąlfte auch noch einmal das ├ľrtchen Schwand.
ÔÇ×Also optimal!“ urteilten Veranstalter und Teilnehmer unisono, da sich alles in Schwand konzentrierte und es nur weniger Gehminuten bedurfte, auch ein wenig von der Aktion auf der Wertungspr├╝fungen zu beobachten.
Doch da diese Bauarbeiten im Sommer stattfinden und dazu das halbe ├ľrtchen auf- und umgegrabem, ÔÇ×ist leider f├╝r uns in diesem Jahr kein Platz!“, so AC-Vorsitzender Karl-Heinz Bauer (Hof), dessen Suche nach einer Ersatzl├Âsung ÔÇ×leider nicht von Erfolg gekr├Ânt war!“
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ac-hof.de.
www.ac-hof.de.

Gerd Plietsch


Grundstein und Werdegang des ÔÇ×Rasenden Rallye-Reporters“

Wie alles begann – und wo ┬┤wir` heute stehen

(gpp) – Im Mai 1977 (also vor genau 40 Jahren!) startete der Chronist als Beifahrer im Fiat 128 rally des Arzbergers Richard Tsch├Âpel bei der Clubrallye des damals sehr stark in diesem Sport engagierten RMC (Rad- und Motorsportclub) Eckersdorf (b. Bayreuth).
Und wie es schon damals ├╝blich war und auch heute nicht anders ist, wird und wurde vorher unter den Teilnehmern eifrig und intensiv diskutiert. ├ťber die Veranstaltung, die m├Âglichen Strecken, die fahrbaren Unters├Ątze und ├╝ber die Welt im Ganzen….
Nur der Chronist hatte ein anderes Thema zu besprechen und wandte sich deshalb hilfesuchend an den inzwischen leider schon lange verstorbenen Klaus Berg aus Coburg, der jedoch nicht nur Beifahrer-Kollege des Chronisten war, sondern in einer seiner weiteren Besch├Ąftigungen eben auch Chronist. F├╝r die damals seit zwei Jahren auf dem Markt befindliche Zeitschrift ÔÇ×Sportfahrer“ verfa├čte er k├╝rzere und l├Ąngere Berichte, meist nat├╝rlich von den Veranstaltungen, bei denen er mit einem seiner mehreren Fahrer am Start gewesen war.
Und der Chronist hatte sich dem ÔÇ×Sportfahrer“ ebenfalls angedient und – man glaubt es kaum, er war gebeten worden, eben von dieser Clubrallye des RMC Eckersdorf seinen ersten ┬┤Probebericht` zu schreiben.
ÔÇ×Wie, was, wor├╝ber, wieviel kann, darf, soll ich schreiben????“
Die Fragen kamen wie die Ansagen in den Orientierungsetappen oder in den damals allerdings noch nicht l├Ąnger als 400 oder 800 Meter langen Wertungspr├╝fungen – also praktisch wie aus der Pistole geschossen.
Klaus Berg zeigte sich nicht nur verst├Ąndnisvoll, sondern auch kooperativ und ├╝beraus hilfsbereit. Informierte ausf├╝hrlich dar├╝ber, wovon zu schreiben war, und wovon tunlichst lieber nicht.
So kam es, dass der Chronist von der Eckersdorfer Rallye mit einem ├╝bervollen Kopf nach Hause kam, und w├Ąhrend sein Fahrer die verdiente und notwendige M├╝tze Schlaf von Samstag auf Sonntag fand, widmete er sich seiner Schreibmaschine und bearbeitete das gute St├╝ck solange, bis ein – nach eigener Meinung – durchaus ansprechender Bericht fertig war (Am Sonntagmorgen ging┬┤s n├Ąmlich gleich zur n├Ąchsten Rallye in┬┤s mittelfr├Ąnkische Gro├čhabersdorf – zu Zeiten der ÔÇ×SPORTFAHRER-VALVOLINE/MOBIL OIL-SACHS-Pokale“ hie├č es in jeder der vier Regionen Deutschland, zu fahren, zu fahren und zu fahren, um Punkte, Punkte und Punkte einzufassen, und um am Ende in einer gro├čz├╝gigen Sachpreisvergabe so weit als m├Âglich vorne zu sein!) Aber das nur am Rande, diese Geschichte wird an anderer Stelle erz├Ąhlt, versprochen!
Der Bericht des Chronisten fand schlie├člich seinen Platz im Sportfahrer ohne gro├če ├änderungen und oder K├╝rzungen, zusammen mit einem Bild wurde eine ganze Seite gef├╝llt – SUPER!!!
Meiner Einer war stolz wie Oskar!
Und die (Rallye-) Kollegen fanden ebenfalls lobende Worte; unvergessen der Ausspruch des leider ebenfalls schon verstorbenen Wolfgang ÔÇ×Bill“ Herpich, der sagte: ÔÇ×Du schreibst holt so – wie┬┤s woar!“
Dieser Berichtplatz hielt einige Jahre, sp├Ąter wurde der ÔÇ×Sportfahrer“ von ÔÇ×RallyeRacing“ ├╝bernommen, und der Platz wurde weniger. Noch sp├Ąter ├╝bernahm ÔÇ×BILD“ – mit einer seiner vielen Sparten-Zeitungen (ÔÇ×AutoBILD motorsport“) – die Zeitschrift ÔÇ×RallyeRacing“, und der Platz wurde noch weniger. Lange nach dem Millenium verschwand ÔÇ×AutoBILDmotorsport“ dann vom Markt und wurde zu einem Einhefter in ÔÇ×AutoBILD“ und es gab f├╝r den ÔÇ×wirklichen“ Breitensport ├╝berhaupt keinen Platz mehr.
Diesen ┬┤├╝bernahmen` nun Serien wie die VLN (Veedol-Langstreckenmeisterschaft), die DTM (Deutsche TourenwagenMasters) und die Rallye-DM (Deutsche Rallyemeisterschaft) – mit viel Platz f├╝r entsprechende Werbung...
In etwa dieser Zeit reifte im Unterzeichner der Entschluss, sozusagen nun seine ┬┤eigene Zeitung` zu machen. Im aufstrebenden Internet-Zeitalter wurde mit einem 14-t├Ągigen Informationsdienst (├Ąhnlich der fr├╝her vor allem in Finanzkreisen sehr gesch├Ątzten ÔÇ×Fuchs-Briefe“) ein Medium gefunden, dass f├╝r eigene Berichte gen├╝gend Raum lie├č, und auch Gelegenheit bot, eigene Meinungen – so sie denn von irgendjemandem gelesen werden – unters Volk zu bringen.
Das war die Geburtsstunde des gpp – motorsport-info, welches es nach ├╝ber 16 Jahren immer noch gibt, auch wenn es mit gut 1000 Erstbeziehern und zahlreichen Zweit- und Dritt-Beziehern (das sind Clubs, Teams oder Vereine, die unser info an ihre Mitglieder weiterleiten) nat├╝rlich nicht wirklich ┬┤Meinung` machen kann!
ÔÇ×Aber es tut manchmal gut, sich etwas von der Seele zu schreiben – und hinterher sogar die eine oder andere R├╝ckmeldung dazu zu bekommen!“
ÔÇ×Ist doch toll, wenn einer oder vielleicht sogar zwei unsere info┬┤s lesen……“

Gerd Plietsch



Wegen Termin-├ťberschneidungen:

HUBERTUS – Herbst-Ausfahrt heuer eine Woche fr├╝her

(gpp) – Wegen ├ťberschneidungen mit anderen (wichtigen!) Motorsport-Terminen wird der Termin f├╝r die diesj├Ąhrige HUBERTUS – Herbst-Ausfahrt um eine Woche nach vorne, auf Samstag, den 7. Oktober, vorgezogen.
Damit k├Ânnen wir das bislang ┬┤zarte` Pfl├Ąnzchen dieser Veranstaltung weiter ┬┤aufp├Ąppeln`, und kommen zudem den W├╝nschen und Bef├╝rchtungen einiger Teilnehmer entgegen, die f├╝r Mitte Oktober bereits mit Schnee – oder zumindest gesalzenen Stra├čen – rechnen. Und deshalb ihre automobilen Sch├Ątzchen lieber schon f├╝r den Winter in die heimische Garage stellen, anstatt noch einmal auszufahren.
Streckenm├Ą├čig werden wir aller Voraussicht nach in die benachbarte Tschechische Republik fahren und dort mitunter einige legend├Ąre Strecken vergangener SECHS├äMTERLAND-Classic-Rallye befahren.
Aber, lassen Sie sich ├╝berraschen….
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.gerdplietschpresse.de.
www.gerdplietschpresse.de.

Gerd Plietsch


DANKE!!!

Ein seit langem (eigentlich vielen Jahren) notwendiger Wechsel von Hard- und Software hat uns in den letzten Tage und Wochen etliche zerbrochene K├Âpfe und gr├╝beln durchwachte N├Ąchte beschert, bis alles wieder einigerma├čen im ÔÇ×Lot“ war und ist, und wir uns auch in der Bedienung der neuen Ger├Ąte einigerma├čen sicher sind und nicht dauernd kleinere und gr├Â├čere Helferlein in der Hinterhand halten mussten.
Die letzten diesbez├╝glichen T├Ątigkeiten betrafen dann die Durchsicht der verschiedenen Mail-Speicher und der dort abgelegten Schreiben. Worunter sich auch zwei Dateien mit den Titeln Genesungsw├╝nsche 2007 und 2009 befanden. Neuere gpp – Kunden sind sicherlich nicht auf dem Laufenden, aber unsere ┬┤altgedienten` Leser, die uns seit 2002 treu mit dem Lesen unseres gpp – motorsport-infos erfreuen, wissen sicherlich noch, was damit gemeint ist.
Die beiden Krebs-Erkrankungen unseres ┬┤rasenden` Reporters, Redakteurs, Herausgeber und Verlegers in diesen Jahren, in denen das 14-t├Ągige Erscheinen unseres gpp – motorsport-i-info┬┤s nicht nur immer wieder verschoben, sondern auch zeitweise eingestellt werden musste. Auf die diesbez├╝gliche Mitteilung eines seiner S├Âhne erreichten uns zahllose (__ !) Genesungsw├╝nsche, deren Durchsicht uns nochmals die eine oder andere Tr├Ąne in die Augen trieb. Und die uns daran erinnerten, welche Anteilnahme diese Schicksalsschl├Ąge hervorriefen.
Allerdings fanden wir dort auch etliche Namen von Freunden, die uns in den vergangenen zehn Jahren bereits verlassen haben, und somit ┬┤nur noch` die himmlische Rallye-Familie verst├Ąrken.
Dass uns in den letzten Jahren eine dritte K-Erkrankung ereilte, sei nur nebenbei bemerkt viel wichtiger ist es uns, noch einmal nachdr
├╝cklich all┬┤ jeden zu danken, die sich damals um uns sorgten. Vor allem bei denen, von denen wir dies in keinster Weise erwartet hatten.
DANKE!!!

Gerd Plietsch


Teilnehmerrekord:

Hunderte str├Âmen zum Youngtimer-Treffen des Automobilclubs Hof

(gpp) – Ein wei├čblauer Himmel mit immer wieder daraus hervorstechender Sonne trieb zahllose Youngtimer-Besitzer aus H├Ąusern und Garagen und f├╝hrte ├╝ber 100 von ihnen in die Hofer Hohensaas, wo rund um das Autohaus Engel das inzwischen schon zu Tradition gewordene Youngtimer-Treffen des Automobilclubs (AC) Hof stattfand. Schon lange vor dem offiziellen Beginn um elf Uhr reihten sich Opel Manta┬┤s an Fiat 600, Porsche 911 an Opel GT oder Chevrolet Corvette an VW Karman Ghia etc., etc., etc.
ÔÇ×Gut ├╝ber den Winter gekommen?“, lautete denn auch die meistgestellte Frage an die Freunde bzw. Gleichgesinnten, denen man w├Ąhrend der kalten und dunklen Jahreszeit nicht mehr ├╝ber den Weg gelaufen war. Und es wurde debattiert und analysiert, an welchen Veranstaltungen man in den kommenden Wochen und Monaten teilzunehmen gedenkt.
├ťber die H├Ąlfte der sogar aus Dresden und Mittelfranken bzw. der Oberpfalz angereisten automobilen Historiker wollten dann auch an der optional-ausgeschriebenen Ausfahrt teilnehmen, und die Hofer Oldtimer-Referentin Anita Schumacher (Hof) hatte mit ihren Helferinnen und Helfern alle H├Ąnde voll zu tun, dem Ansturm der Youngtimer-Fahrer Herr zu werden. Und w├Ąhrend Autohaus-Chef Friedhelm Engel (Birk b. Wei├čenstadt) die interessierten Teilnehmer und sonstigen Besucher mit Anekdoten und guten Ratschl├Ągen sowie sach- und fachkundigen Tipps f├╝r die Restauration und Pflege der ┬┤Objekte der Begierde` versorgte, k├╝mmerte sich Ehefrau Astrid Engel mit ihren Helfern f├╝r das leibliche Wohl aller Teilnehmer (sowie der Helfer des AC Hof), das zun├Ąchst aus Kaffee und Kuchen bestand. Sp├Ąter zog auch noch der Duft von Bratw├╝rsten und Steak um das Hofer Toyota-Autohaus. ├ťber 50 (!) Youngtimer-Fahrer wollten schlie├člich an der kleinen Ausfahrt teilnehmen (ÔÇ×mit so vielen hatten wir weder gerechnet noch gewollt!“, so Streckenchef Peter Schumacher) und nahmen in Reih und Glied Aufstellung, um die gut 50 Kilometer von Hof aus ├╝ber Konradsreuth, Reuthlas, Ahornberg, Leupoldsgr├╝n und weiter ├╝ber Sellanger, Brunn, K├Âditz und W├Âlbattendorf zur├╝ck nach Hof, in Angriff zu nehmen. Doch vor dem Start hatten Helfer des AC Hof noch eine erste kleine Pr├╝fung vorbereitet, bei der mit der rechten Fahrzeugseite ein ganz bestimmter Seitenabstand zu einem Balken zentimetergenau einzuhalten war
Am Ende der Ausfahrt, noch bevor zum gem├╝tlichen Teil ├╝bergegangen werden konnte, galt es noch einen zentimetergenauen Abstand nach vorne einzuhalten, und danach noch einmal genau 73 cm nach vorne zu fahren.
Aufgaben, die manche mit mehr oder weniger Ehrgeiz hinter sich brachten, ÔÇ×viel wichtiger ist, das gemeinsame `Benzin` zu reden“, und Kontakte aus dem vergangenen Jahr wieder aufzufrischen oder erneute Kontakte zu kn├╝pfen. Fahrer, die bereits an ersten Veranstaltungen teilgenommen hatten, berichteten zudem von neuen Aufgabenstellungen bei den einzelnen Veranstaltern von Classic-Veranstaltungen und gaben so wichtige Tipps und Hinweise f├╝r die gerade beginnende Saison.
Am fr├╝hen Nachmittag waren dann die Bordkarten der einzelnen Ausfahrt-Teilnehmer ausgewertet und es ging zu einer kleinen Siegerehrung, bei der Anita Schumacher und ihr Mann Peter als Organisatoren des Youngtimer-Treffens die besten Teilnehmer ehrten: Den ersten Platz bei den Motorr├Ądern holte sich Sebastian Berthel (Weiden) mit einer 1982┬┤er Simson vor Herbert Horstmann (Hof) und dem Helmbrechtser Ludwig Gareis auf einem Trike.
Bei den Autofahrern siegte Claus-Peter M├╝ller (Selbitz) auf einem Ford Escort Cabrio vor Eberhard Fugmann aus Altenkunstadt mit einem BMW 325i und dem Konradsreuther Klaus Dunkel auf Alfa Romeo Alfetta.
Weitere Informationen sowie alle Ergebnisse im Detail gibt es im In www.ac-hof.de.

Gerd Plietsch


ÔÇ×Prinz Leopold von Bayern und Philipp Graf Philipp von und zu Lerchenfeld“:

Hochherrschaftliche Teilnehmer bei der Milli Miglia der Oberpfalz

(gpp) – Ihr Aufw├Ąrtstrend ist seit Jahren ungebremst, die Teilnehmerzahlen schie├čen in anfangs ungeahnte H├Âhen und ein Ende scheint nicht abzusehen: Die ÔÇ×Classic-Rallye Regensburg (1. und 2. Juli), seit Jahren als die inoffizielle ÔÇ×Mille Miglia der Oberpfalz“ – nicht zu Unrecht! – tituliert, ist Anziehungspunkt und Blickfang der motorsportlichen Classic-Szene zugleich, und weit ├╝ber die Grenzen der Region hinaus bekannt und beliebt.
Nicht nur dass die zur Verf├╝gung stehenden Startpl├Ątze jedes Jahr zunehmen (2017 sind es 160!), auch die Vergabe mutiert mittlerweile zum Internet-Online-Wettbewerb, der in der Nacht von 28. Februar auf 1. M├Ąrz allerdings schon innerhalb einer Viertelstunde bereits wieder vor├╝ber war.
Und dieses 160 Fahrzeuge starke Teilnehmerfeld hat es nicht nur fahrzeugm├Ą├čig, sondern auch in punkto Fahrer-Besatzung in sich: denn es befinden sich darunter nicht nur gut ein Dutzend Vorkriegsfahrzeuge (ab Baujahr 1928) sondern auch h├Âchst-herrschaftliche Fahrer stehen in der Nennliste: Ganz oben dabei der langj├Ąhrige und sowohl im In- wie auch Ausland ├╝beraus erfolgreiche BMW-Werksfahrer Prinz Leopold von Bayern, der ein BMW 503 Coupe aus 1959 steuern wird. Nicht weit darunter rangiert der Bundestagsabgeordnete Philipp Graf von und zu Lerchenfeld, der einen Vintage V 8 von 1938 an den Start auf dem Regensburger Neupfarrplatz bringen wird.
Nach ersten administrativen und technischen Abnahmen am Samstag (1. Juli) sowie einer Fahrzeugpr├Ąsentation vor der stilvollen Kulisse des Regensburger Doms und einer abendlichen Party mit der Big Band ÔÇ×Chicken-Swings“) beginnt der sonnt├Ągliche Rallye-Tag mit dem inzwischen schon traditionellen Wei├čwurst-Fr├╝hst├╝ck in den historischen R├Ąumen des Hauses Heuport, und ab 9 Uhr erfolgt der Start in Minutenabst├Ąnden vom Regensburger Neupfarrplatz aus.
Die rund 200 Kilometer lange Strecke f├╝hrt von der Weltkulturerbestadt Regensburg aus in den n├Ârdlichen Landkreis Regensburg. ├ťber das Regental und die Oberpf├Ąlzer Seenlandschaft geht es weiter in den Bayerischen Wald und von dort aus durch den Vorwald wieder zur├╝ck nach Regensburg. ├ťber wunderbar kurvige Stra├čen werden der Steinberger-, Murner- und Klausensee passiert und dann die so genannte ÔÇ×Buchberger Challenge“, auf einem mit 4 000 Fahrzeugen geparkten Fahrzeugen einer ehemaligen Bundeswehr-Kaserne, ausgefahren. Eine besondere Herausforderung f├╝r alle Teilnehmer wird zudem die gut vier km lange, fr├╝here Bayerwald-Bergrennstrecke bei R├Âtz sowie ein ÔÇ×Oldtimer-GrandPrix“ auf dem Werksgel├Ąnde des Sportwagenherstellers Roding-Automobile sein.
Fast alle St├Ądte, M├Ąrkte und Gemeinden entlang der Strecke veranstalten f├╝r sich, f├╝r die zahlreichen Zuschauer, aber vor allem f├╝r die Teilnehmer kleinere und gr├Â├čere Stra├čen- oder Ortsfeste, wo die chromblitzenden Objekte der automobilen Begierde von den zahllosen Fans begutachtet werden k├Ânnen.
Am sp├Ąten Nachmittag werden die Teilnehmer dann wieder auf dem Regensburger Neupfarrplatz zur├╝ck erwartet und begeben sich nach dem wohlverdienten Sektempfang zur St├Ąrkung zur intensiven Besprechung des gerade erlebten mit ihren Freunden und Kollegen in die historischen R├Ąume des Hauses Heuport, wo am Sonntagabend auch die Siegerehrung durchgef├╝hrt wird.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.amcdeuerling.de.

Gerd Plietsch


Wir haben ihn ja schon am Jahresanfang (ÔÇ×…├╝ber den ┬┤Schell┬┤n-Ober“) gelobt, unseren Zeitnehmer und Auswerter, J├╝rgen Pfaffenberger. Und trotzdem wollen wir noch einmal eine Lanze f├╝r ihn brechen, denn im Gegensatz zu manch anderen Auswertungs-Genie┬┤s, welche als vereinseigenes Computer-Gew├Ąchs dem heimischen Club unn├Âtige (???) Kosten ersparen wollen, und deswegen ihre Teilnehmer und auch uns – die Presse – hin und wieder ├╝ber Geb├╝hr auf belastbare Ergebnisse warten lassen, kann sich der geneigte Motorsportler nach einem sonnt├Ąglichen Automobil-Slalom, bei dem Pfaffi vor Ort war, am Montagmorgen zuversichtlich in seinen Internet-Auftritt (www.pfaffis-auswertung.de) einklicken – und die kompletten Ergebnisse sind vorhanden.
Und vor allem richtig (auch und vor allem das soll noch einmal ausdr├╝cklich dazu gesagt werden!), ohne dass sp├Ątere Reklamationen oder ├änderungen bzw. Berichtigungen vorzunehmen w├Ąren.
Chapeau und DANKE!!!

Pfaffi,

und mach┬┤ weiter so…

Gerd PLIETSCH


ÔÇ×Papier, Bleistift und / oder Handy“:

Netz – Los

(gpp) – Fr├╝her hatten wir Blocks und Bleistifte.
Und notierten damit und darin, was f├╝r sp├Ątere Berichte notwendig war, und haupts├Ąchlich das, was wir uns merken wollten – oder mu├čten!
F├╝r die Kommunikation unterwegs gab┬┤s an vielen Stellen Telefonzellen, Telefone in Tankstellen, Caf├ęs und Restaurants – und wer sich eine luxuri├Âsere Unterkunft leisten konnte, hatte evtl. ein Telefon in seinem Zimmer. Aber das war damals auch – noch – ein wenig weniger wichtig.
Als Informations-Sammler des ADAC S├╝dbayern, dem damaligen Veranstalter der zu diesen Zeiten nicht nur zur Deutschen, sondern hin und wieder sogar auch zur Rallye-Europameisterschaft z├Ąhlenden ADAC-3-St├Ądte-Rallye, war man nicht nur gezwungen weit im Vorfeld Kleingeld zu sammeln, sondern sich zudem auch zu ├╝berwinden, in ┬┤wichtigen` F├Ąllen (oder wenn das Kleingeld ausgegangen war) auch an unbekannten Haust├╝ren zu klingeln und um Einla├č und die – untert├Ąnigste – Benutzung des Telefons zu bitten.
Ein erster Fortschritt in der Kommunikation war die Teilnahme von Audi sport im Deutschen Rallyesport. Denn deren Sport-Presse-Chef, der ehemalige (und inzwischen leider bereits verstorbene) Beifahrer-Kollege Dieter Ludwig Scharnagl, hatte in seinem Dienstwagen, einem schwarzen Audi 200, ein Autotelefon – was ┬┤ausgew├Ąhlte` Kollegen durchaus nutzen durften.
In den Folgejahren gab┬┤s es dann auch die ersten tragbaren Telefone. Allerdings war es zu deren Benutzung nicht von Nachteil wenn man, wie etwa der damalige AM-Chef und gro├čz├╝gige Rallye-Sponsor, Walter Schleicher, nicht nur ├╝ber einen Hubschrauber als Transportmittel verf├╝gte, sondern auch ├╝ber einen ┬┤Handy`-Tr├Ąger, der seinem Chef mit dem damals noch sehr schwerem Ger├Ąt (wie der englische Prinz Philip seiner angetrauten K├Ânigen) in diskretem Abstand folgte.
Aber die Telefone, mittlerweile Handy┬┤s genannt, wurden klein und kleiner, am Ende soo klein, dass schon ein spitzer Stift vonn├Âten war, um die winzigen Tasten fehlerfrei bedienen zu k├Ânnen, und ohne ungewollt einen ganzen Satz zu versenden. Klein, kleiner am kleinsten war ├Ąu├čerst chic.
Im gleichen Ma├č eroberte das Internet und die digitale Fotografie des gesamte Leben, und auch und vor die Motorsport-Berichterstatter und –Fotografen. Diese mu├čten sich nun nicht mehr stundenlang in der Dunkelkammer einschlie├čen, sondern durften ganz entspannt (???) am Computer sitzen und hunderte von Bilder sichten, um das eine, ultimative Foto herauszufinden, welches zu verwenden und – wenn n├Âtig – hundertfach in die ganze Welt zu versenden war.
Heute werden Handy┬┤s wieder gr├Â├čer, um Apps, Whats App┬┤s und das gesamte Internet einigerma├čen ├╝bersichtlich und lesbar darin unterzubringen und mittlerweile funktioniert das gesamte Leben in allen seinen verschiedenen Auspr├Ągungen, nicht mehr ohne das Ganze, umfangreiche digitale Internet.
Die bei Rallyes zur Deutschen Meisterschaft anwesende Fotografenschar, die meist alleine und nur selten gemeinsam ausr├╝ckte um an den einzelnen Wertungspr├╝fungen (WP) zu fotografieren, traf sich –v├Âllig ├╝berraschend -. meist immer wieder an den gleichen exponierten Stellen und der dort gepflegte Humor war jahrelang sprichw├Ârtlich. Heute dagegen gehen nach jedem –meist motorm├Ą├čig ausschweifenden  ┬┤Schuss` der eigene Kopf und die K├Âpfe der Kollegen nach unten – zu einem Kontrollblick auf den Monitor und l├Âst sich dort erst wieder, wenn sich der n├Ąchste Teilnehmer mit Get├Âse ank├╝ndigt.
Umso best├╝rzter, ja schon fast v├Âllig verzweifelt ist der geneigte Zeitgenosse in seiner gesamten, kleinen Internet-Welt dann, wenn das Internet einmal versagt, und das Handy keine Nachrichten mehr ausspuckt. In der zu diesen Zeiten meist aufkommenden Panik, bekommen Blocks und Bleistifte wieder Sinn, und dem einem unbekannten Zeitgenossen zugeschriebene Satz: ÔÇ×Zu einem g┬┤scheit┬┤n Rechner und einem guten Handy g┬┤h├Ârt eigentlich immer noch ein Block und ein Bleistift!?!“ – dem ist doch eigentlich nichts hinzuzuf├╝gen, oder???

Gerd Plietsch


ÔÇ×Ereignisreiches 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife des N├╝rburgringes“:

Defektteufel bremsen und stoppen Reinhard Schall vorzeitig

(gpp) – Einige technische Pannen bremsten und stoppten letztendlich den Dettinger Rennfahrer Reinhard Schall bei seinem dritten Einsatz im ÔÇ×skate aid-Team“ um den M├╝nsteraner Titus Dittmann beim diesj├Ąhrigen, 45. ADAC-24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife des N├╝rburgringes. Obwohl sowohl die Trainingsphase als auch die ersten Rennrunden auf der schwierigsten Rennstrecke und dem bedeutendsten Rennen der Welt durchaus zu Optimismus einlud.
Nach einem ÔÇ×sehr emotionalen“ Erlebnis ┬┤Race-Day` am Mittwochnachmittag in der Adenauer Stadtmitte, bei dem sich Skater-Legende Titus Dittmann mit seinem Board von seiner Viper durch die Menschenmassen ziehen lie├č, und ÔÇ×wo wir wirklich die zahllosen Fans und deren unvorstellbaren Enthusiasmus hautnah erleben durften“, so Schall ├╝berw├Ąltigt, begann der ┬┤Ernst des Rennsport-Lebens` f├╝r das Dittmann-Team am Feiertag Christi Himmelfahrt ab 15:50 Uhr mit dem ersten freien Training. Dem Kennenlernen der Strecke und vor allem dem Kennenlernen und vertraut machen mit der neuen Dodge Viper Competition Coupe (CC), die ja nicht mehr mit Autogas betrieben wurde, sondern mit dem umweltfreundlichen E 20 - Biosprit. Und deren weitere Eckdaten: 8,3 Liter Hubraum, 10 Zylinder, ein Gewicht 1450 kg und eine reglementskonforme Leistung von 549 PS sind.
 Nach einer kurzen Verschnaufpause begann am Abend ab 20 Uhr das erste, dreist├╝ndige, Qualifikationstraining, in dem Reinhard Schall gleich in seiner zweiten Runde ├╝ber die 25,378 km der N├╝rburgring-Nordschleife und dem GrandPrix-Kurs noch bei Helligkeit mit 9:27.126 min. eine erste ┬┤Duftnote` setzte und die Mitbewerber in der Klasse der Alternativen Antriebe damit zun├Ąchst auf Distanz hielt. Erst in der letzten halben Stunde des inzwischen bei v├Âlliger Dunkelheit ausgefahrenen Trainings, entbrannte (ÔÇ×bei Gottseidank wenig Verkehr!“) noch einmal ein heftiger Dreikampf um den ersten Platz in der Klasse – den letztlich erneut Reinhard Schall (der nachweislich auch in der Nacht fast genauso schnelle Zeiten abliefern kann wie am Tag; Anm. d. Verf.) in der zehnten Runde mit einer Zeit von 9:12.469 min. f├╝r das Dittmann-Team entschied und die Mitbewerber damit um gute zehn, bzw. 30 (!) Sekunden distanzierte.
Beim zweiten Qualifikationstraining am Freitagvormittag pokerte das Team lange, beobachtete die Mitbewerber und deren gefahrene Zeiten aufmerksam und erst in der letzten dreiviertel-Stunde ging der Dettinger erneut in den Wettbewerb. Bei schon langsam nachlassenden Verkehr stanzte er eine weitere (ÔÇ×sensationelle!“) Zeit von 9:05.061 in den Eifel-Asphalt und sicherte damit dem ÔÇ×skate aid-Team“ die Pole Position in der Klasse der alternativen Antriebe. Danach stand Entspannung f├╝r das gesamte Team um Titus Dittmann, den Hirrlinger Bernd Albrecht und Michael Lachenmayer (H├╝rth b. K├Âln) an, sowie eine letzte ├ťberpr├╝fung der Viper (ÔÇ×die dank unseres Technikers Mark Grulich (Marl) Punch und Power ohne Ende hat!“, so Schall nach Trainingsende). Zudem eine vorzeitige Nachtruhe, um f├╝r die n├Ąchsten, ÔÇ×mehr als 24 Stunden“ im wahrsten Sinn des Wortes ┬┤ausgeschlafen` und gewappnet zu sein.
Nach dem morgendlichen WarmUp und einer nochmaligen, vormitt├Ąglichen Pause, begann das 45. ADAC-24-Stunden-Rennen auf der sowohl sch├Ânsten als auch schwierigsten Rennstrecke der Welt p├╝nktlich um 15:30 Uhr. Startfahrer Reinhard Schall, der sich in der zweiten (der insgesamt drei) Startgruppe auf Platz drei befand, ├╝bernahm noch auf der Start- und Zielgeraden die F├╝hrung und bog als Erster in die Mercedes-Arena ein. In den n├Ąchsten Runden setzte sich der Dettinger deutlich von seinen Verfolgern ab – und mu├čte bereits in der vierten Rund wegen eines Getriebeschadens zu einer l├Ąngeren Reparaturpause zur├╝ck in die Box f├╝nf.
Nach knapp zwei Stunden war das Getriebe gewechselt, und Michael Lachmayer brachte die Viper auf Platz vier in der Klasse der alternativen Antriebe in den Wettbewerb zur├╝ck. ÔÇ×An ein Aufholen ist mit sieben Runden R├╝ckstand nat├╝rlich nicht mehr zu denken, aber wir fahren f├╝r unsere Fans!! gab Reinhard Schall die Marschroute f├╝r die Nacht und die n├Ąchsten Stunden aus. Dem H├╝rth┬┤er gelangen dann auch gute acht Runden und er ├╝bergab das Steuer an Titus Dittmann, der jedoch schon nach einer Runde mit einem Defekt an der Lenkung unplanm├Ą├čig wieder zur├╝ck an die Box mu├čte. ÔÇ×Beides waren neue Teile!“, ├Ąrgerten sich Fahrer und Mechaniker in der Box, bevor Bernd Albrecht, nach einer erneut l├Ąngeren Reparaturpause das Steuer ├╝ber-, und die Nacht in Angriff nehmen konnte.
Doch dann wurde die Dodge Viper von der Rennleitung ÔÇ×v├Âllig ├╝berraschend“ wegen eines zu lauten Auspuffs aus der Wertung genommen, und mu├čte das Rennen noch vor Mitternacht beenden. Danach herrschte tiefe Betroffenheit im Team, denn kritische Phonmessungen waren bis zu diesem Zeitpunkt nie ein Thema gewesen. Doch das gesamte Team akzeptierte die Entscheidung und beugte sich diesem Diktat.
W├Ąhrend also die bis dato verbliebenen Teams die 24-Stunden-Nacht in Angriff nahmen, zogen sich Reinhard Schall und seine Fahrerkollegen sowie die Mechaniker in die Hotels zur├╝ck, begannen am Sonntagvormittag mit den Abbauarbeiten im Fahrerlager und begaben sich mit einer gro├čen Tr├Ąne im Knopfloch auf die Heimreise.
ÔÇ×Aber wir kommen wieder!“ lie├č das gesamte Team verlauten, ÔÇ×das war┬┤s noch nicht, die ┬┤Rechnung` mit den ┬┤24-Stunden` ist noch offen und wir werden weiter versuchen, sie in unserem Sinne zu begleichen!“
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.24h-rennen.de.

Gerd Plietsch


Mit zwei Bestzeiten auf das Siegerpodest:

Platz drei f├╝r Hoferin Sabine Heinzel im Labertal und Rang f├╝nf bei der Ha├čberg-Rallye

(gpp) – Der ┬┤Einstieg` der f├╝r den Automobilclub (AC) Hof startenden Sabine Heinzel, in das Cockpit des Honda Civic Type R des Tirschenreuthers Wolfgang Stopfer zahlt sich weiter aus: Bei der Rallye Labertal rund um Mallersdorf-Pfaffenberg und Neufahrn in S├╝dbayern leitete sie ihren Fahrer nicht nur zu zwei Bestzeiten auf den ersten beiden der insgesamt sechs Wertungspr├╝fungen (WP), sondern damit auch zum dritten Platz auf dem Siegertreppchen in der Klasse der seriennahen Fahrzeuge bis 2000 ccm Hubraum.
Zwei Wochen sp├Ąter, am Pfingstsamstag stand dann noch die 20. Jubil├Ąums Ha├čberg-Rallye des AC Ebern auf dem Programm der beiden, doch dort ging der Tirschenreuther Stopfer in der allerersten WP (ÔÇ×f├╝r ihn eigentlich ungew├Âhnlich!“, so Sabine Heinzel) etwas zu zur├╝ckhaltend zu Werke und fand erst im weiteren Verlauf der drei, jeweils zweimal zu befahrenden Asphalt-WP┬┤s zu seiner Topform. Dann jedoch lie├č der Oberpf├Ąlzer nichts mehr anbrennen, und steuerte den Honda Civic Type R unter der Anleitung Heinzel┬┤s in der mit 25 (!) Startern ├╝beraus stark besetzten Klasse immerhin noch auf Rang f├╝nf!
ÔÇ×Gottseidank kam der im Vorfeld angek├╝ndigte Regen doch nicht“, waren beide im Ziel hocherfreut, ÔÇ×denn das h├Ątte die ganze Veranstaltung und vor allem das Ergebnis doch sehr durcheinander gewirbelt!“
Weitere Informationen gibt es im Internet unter  www.ac-hof.de.
www.ac-hof.de..

Gerd Plietsch


Der n├Ąchste Dinkel ist im Kommen:

Patrick Dinkel im Labertal auf Rang zwei und bei der Ha├čberg-Rallye auf Platz drei – und

Klassensieg f├╝r Gertloff/Villwock bei der Jubil├Ąums-Ha├čberg-Rallye

(gpp) – W├Ąhrend sein gro├čer Bruder Dominik erfolgreich in der Deutschen Rallyemeisterschaft re├╝ssiert, dort in der aktuellen Zwischenwertung auf Platz drei rangiert – und bei der 20. Jubil├Ąums-Ha├čberg-Rallye des Automobilclubs (AC) Ebern mit seinem Mitsubishi Lancer als Vorausfahrzeug agierte, fuhr der j├╝ngere Bruder, Patrick mit einem weiteren Mitsubishi Lancer (ÔÇ×Gottseidank hat unser Vater einige!“, so die beiden schmunzelnd) auf den drei, jeweils zweimal zu befahrenden Asphalt-Wertungspr├╝fungen (WP) auf den dritten Platz in seiner Klasse. Und bereits zwei Wochen zuvor, hatten Patrick Dinkel und seine Beifahrerin Alexandra Baumann (Hengersberg,) nicht nur in ihrer Klasse, sondern auch in ihrer Gruppe der verbesserten Fahrzeuge einen hervorragenden zweiten Platz belegt und im Gesamtklassement der 67 Starter aus dem gesamten bayerischen Raum den vierten (!) Rang herausgefahren.
Die Rallyefahrer des AMC Coburg im ADAC hatten sich die 20. Jubil├Ąums-Rallye des benachbarten AC Ebern dick ins Pflichtenheft geschrieben, und sogar die beiden Ebensfelder Ralf Hillmann und Hans-Peter Wollner holten einen Mitsubishi Lancer aus der Garage und traten im 69 Teilnehmer z├Ąhlenden Feld an. ÔÇ×Auch wenn wir ein gutes dreiviertel Jahr nicht mehr gefahren waren, fanden wir doch relativ schnell zu unserer gewohnt sicheren und schnellen Fahrweise zur├╝ck“, so Ralf Hillmann sp├Ąter. Allerdings war er gleich in der ersten WP ein wenig ÔÇ×zu“ schnell und mu├čte sich wegen eines Fr├╝hstarts elf Strafsekunden aufbrummen lassen. ÔÇ×Das hat uns am Ende in unserer Klasse um einen Platz nach hinten auf Rang f├╝nf zur├╝ckgeworfen und uns im Gesamtklassement den guten achten TopTen-Platz gekostet, da wir auf Rang elf zur├╝ckfielen!“
Francesco Gertloff und Martin Villwock (beide Schalkau) steuerten ihren serienm├Ą├čigen Seat Ibiza Cupra in ihrer Klasse sogar zu einem Klassensieg, Andre Wittmann (Lautertal) und Martina Mark (Mitterteich) fuhren das nur noch ┬┤seriennahe` Modell des gleichen Autos in ihrer mit fast 30 (!) Teilnehmern ├╝beraus stark besetzten Klasse auf Platz 19 und Andre Apel und Beifahrer Tobias Robertz (beide Neustadt b. Coburg) mu├čten ihren Opel Kadett 16V mit einem Defekt an der Benzinzufuhr sogar gleich nach der WP eins vorzeitig und endg├╝ltig abstellen.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


ÔÇ×Das war Spitze!“:

Weidhausener Ehepaar Autsch gewinnt Sanduhrwertung bei hochklassiger SACHS-Franken-Classic

(gpp) – Dass vor allem im Motorsport erst ganz am Ende zusammen gez├Ąhlt wird, aufgrund dieser Tatsache konnte sich das f├╝r den AMC Coburg im ADAC startende Ehepaar Jochen und Inge Autsch bei ihrem diesj├Ąhrigen zweiten Einsatz bei einer classischen Rallye am Ende erfolgreich und zufrieden zur├╝cklehnen.
Denn bei der ├╝ber die Pfingstfeiertage ausgefahrenen SACHS-Rallye-Franken rund um das unterfr├Ąnkische Bad Kissingen wollte das Weidhausener Ehepaar von Anfang an ihre ┬┤Niederlagen` der Jahre 2015 und 2016 ausb├╝geln, und den Sieg aus dem Jahr 2014 wiederholen. Und nach der Prolog-Auftakt-Wertungspr├╝fung, in der beide ihren Porsche 911 SC 3.0 aus dem Jahr 1977 bis auf Gesamtrang zwei pilotierten, hatte man Hoffnung, dieses Ziel auch zu erreichen.
Doch der erste komplette Tag verlief nicht wie erhofft und erwartet: ÔÇ×…irgendwie haben wir zu keiner Zeit einen richtigen Rhythmus in die Fahrt und vor allem in die unterschiedlichen Pr├╝fungen gefunden!“ so die etwas zerknirschte Einsch├Ątzung am Abend, obwohl sich beide mit Rang drei noch immer auf dem Siegertreppchen befanden. Der letzte, und entscheidende, Tag brachte dann doch noch die Wende, ÔÇ×denn mit einigen Zeiten-Highlights“ gelang es Jochen und Inge Autsch, den R├╝ckstand nicht nur wett zu machen, sondern ihn in einen Vorsprung umzum├╝nzen.
ÔÇ×Das war echt super!“ strahlten beide dann bei der abschlie├čenden Siegerehrung, in der sie nicht nur die so genannten ÔÇ×Sanduhrklasse“ (Wertung ohne jegliche elektronische Hilfsmittel; Anm. d. Verf.) mit einem guten Vorsprung gewinnen konnten, sondern in der Gesamtwertung der 155 (!) Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik den elften Rang eroberten, und die TopTen nur um ganze 14 Hundertstel-Sekunden verpa├čten.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www,amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Oberfr├Ąnkisches Slalom-Ass ┬┤mischt` Mittelfranken auf:

Klassen-, Gruppen- und Gesamtsieg f├╝r Coburger Stefan B├Ątz

(gpp) – Es ist die immer wieder faszinierende Geschichte von David und Goliath – halt nur auf die heutige Zeit adaptiert: n├Ąmlich wenn ein kleiner Opel City-Kadett die arrivierte Konkurrenz derart aufmischt, und sogar Hubraum- und PS-st├Ąrkere Boliden wie einen BMW M 3, einen Opel Speedster oder einen Ford Escort in die Schranken weist. Und dies nicht vielleicht nur um ├Ąu├čerst knappe Zehntel- oder Hundertstel-Sekunden – nein fast drei (!) Sekunden fuhr der f├╝r den AMC Coburg im ADAC startende Stefan B├Ątz (Meeder) allen Mitbewerbern am vergangenen Sonntagnachmittag auf und davon.
So geschehen beim Automobil-Slalom des AC H├Âchstadt, ausgefahren auf einem XXXL-Parkplatz, wo ÔÇ×ein sehr enger aber dennoch fl├╝ssig zu befahrender“ Parcours aufgebaut war, ÔÇ×der mir und meinem Kadett so richtig gefiel und in die Karten spielte!“ freute sich B├Ątz, der gleich im ersten Lauf eine Zeit von 1:01.27 min. in den f├╝r viele Mitbewerber als sandig empfundenen Belag stanzte. Damit war eine erste Duftnote gesetzt, und Stefan B├Ątz legte zwar nicht noch mehr nach, sondern fuhr im zweiten Lauf eine ┬┤gem├Ą├čigte` Zeit von 1:01,67 min. und holte sich mit seinem 1200 ccm City-Kadett damit nicht nur den Klassensieg sondern auch den Sieg in der gesamten Gruppe der verbesserten Fahrzeuge – und am Ende mit fast drei Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten sogar den Gesamtsieg!
ÔÇ×Super!, freute sich B├Ątz, ├╝ber seinen neuen Gesamtsieg, den ersten seit er in Burgkunstadt 2012 schon einmal triumphieren konnte.
Sein an der Schulter laborierender Vater Arnfried B├Ątz konnte seinem Filius diesmal nicht wirklich folgen bzw. die innerfamili├Ąre Reihenfolge herstellen: die Schmerzen verhinderten ein schnelles und zielgerichtetes Arbeiten am Lenkrad, und so kam er in der Klasse ┬┤ nur` auf Rang sieben in die Wertung.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


ÔÇ×Sie ┬┤tuckern` wieder“:

Schnauferl-Fahrt des Automobilclubs Hof

(gpp) – Am Samstag, 1. Juli, ist es wieder soweit: nach einem Jahr der Pause gibt es wieder eine Schnauferl-Fahrt des Automobilclubs (AC) Hof. Es ist dann bereits die 19. (!) Ausgabe dieser Traditions-Veranstaltung, und wie in allen Jahren des gewohnten Zwei-Jahres-Rhythmus, erwarten die Verantwortlichen des AC Hof um Vorsitzenden Karl-Heinz Bauer und die Oldtimer-Referentin Anita Schumacher (beide Hof) ein buntgemischtes Teilnehmerfeld aus dem gesamten nordbayerischen und s├╝dth├╝ringischen Raum. ÔÇ×Besonders unsere Freund aus dem Vogtland warten hin und wieder mit Fahrzeugen auf, die es bei uns nie zu sehen gibt!“, so Anita Schumacher, die auch als Fahrtleiterin fungiert, in einem Pressegespr├Ąch.
Die diesj├Ąhrige Hof Schnauferl-Fahrt beginnt, wie in den Jahren vorher auch, mit der administrativen und technischen Abnahme sowie einem Fr├╝hst├╝ck auf dem Gel├Ąnde und in den R├Ąumen des Mercedes-Autohauses M├╝ller in der Hofer Ernst-Reuter-Str. 65 ab 7: 30Uhr. Von dort aus geht es dann in die Hofer Altstadt, die f├╝r diesen Tag f├╝r die Oldtimer ge├Âffnet wird, und von wo aus ab 10 Uhr direkt vor dem Kugelbrunnern gestartet wird, und wo Zweiter Vorsitzender Thomas Sandner (Himmelkron) alle Fahrzeuge samt Insassen den Zuschauern ausf├╝hrlich vorstellen wird.
Die gut 100 km lange Strecke f├╝hrt von Hof aus ├╝ber W├Âlbattendorf, K├Âditz, Joditz, Berg, Issigau, Marxgr├╝n, Thierbach und Bobengr├╝n nach Schwarzenbach/Wald, uns von dort aus weiter ├╝ber D├Âbra, Lehsten, G├Âsmes und Ort nach W├╝stenselbitz zum Mittagessen in den Birkenhof. Die weitere Route f├╝hrt die Teilnehmer am Nachmittag ├╝ber Ottengr├╝n, Hildbrandsgr├╝n nach M├╝nchberg. Von Wei├čdorf aus geht es dann ├╝b er Seulbitz, W├Âlbersbach, Gottfriedsreuth, Konradsreuth und Leupoldsgr├╝n zur├╝ck zum Ziel bei Auto M├╝ller in Hof.
Diverse Sonderpr├╝fungen, wie zentimetergenaues Heranfahren an ein Gatter, genaues Halten auf einer Markierung oder zentimetergenaues Einhalten eines Seitenabstandes etc., werden auf dem Gel├Ąnde des Autohauses Engel in der Hofer Hohensaas, bei der Firma Th├╝roff in Kleind├Âbra sowie auf einem Parkplatz des Ateliers ÔÇ×Goldener Schnitt“ in M├╝nchberg ausgefahren.
Im Ziel werden die Teilnehmer nach den ┬┤Strapazen` der Fahrt mit einem Glas Sekt f├╝r Fahrer und Beifahrer empfangen. Gegen 17:30 Uhr werden schlie├člich die Sieger und Platzierten geehrt, wobei es in vielen unterschiedlichen Alters-Klassen f├╝r 30 % der gestarteten Teilnehmer Pokale gibt, zudem werden Punkte f├╝r die ADAC-Pokalmeisterschaft und f├╝r die Bezirksmeisterschaft Oberfranken des BMV (Bayer. Motorsport-Verband) vergeben.
Weitere Informationen sowie einen Flyer, die Ausschreibung und das Nennungsformular gibt es im Internet unter: www.ac-hof.de.

Gerd Plietsch


Automobil-Slalom im Doppelpack:

Marktredwitzer und Hofer Slalom-Asse d├╝sen erfolgreich von H├Âchstadt in Mittelfranken nach Weiden in der Oberpfalz und wieder zur├╝ck

(gpp) – So kann das geliebte Motorsport-Hobby schon in ein wenig in Stre├č ausarten, n├Ąmlich wenn sich wichtige Termine ├╝berschneiden und der geneigte Lenkrad-Artist am liebsten auf allen Pokal- und Meisterschafts-Hochzeiten gleichzeitig tanzen m├Âchte.
So geschehen am vergangenen Sonntag, an dem der mittelfr├Ąnkische AC H├Âchstadt und der ATC Weiden in der Oberpfalz gleichzeitig ihre Automobil-Slalom-Veranstaltungen durchf├╝hrten. Sowohl das Marktredwitzer Vater und Sohn Duo Helmut und Andreas Kr├Ąmer als auch die Himmelkroner Sandner-Br├╝der Fabian und Florian nahmen die Rundreise von Oberfranken aus nach Mittelfranken und ├╝ber die Oberpfalz wieder zur├╝ck nach Oberfranken auf sich – und hatten dabei ihre ganz pers├Ânlichen Erfolgserlebnisse.
Der mittelfr├Ąnkische Slalom, ausgefahren auf einem XXXL-Parkplatz, war schnell und fl├╝ssig, und bot dennoch einige besondere Anforderungen, die den insgesamt 54 Teilnehmern aus dem gesamten Nordbayern hin und wieder doch einige Probleme bereiteten. Nicht aber den oberfr├Ąnkischen Fahrern, denn Andreas Kr├Ąmer verpa├čte den Klassen- und Gruppensieg bei den serienm├Ą├čigen Fahrzeugen nur knapp mit einer halben Sekunde, und Vater Helmut brachte den BMW M 3 ÔÇ×leider mit einigen Pylonen-Strafpunkten!“ immerhin noch auf Platz f├╝nf (in der Klasse) und auf Rang neun in der Gruppe ins Ziel.
Und auch die beiden Sandner-Br├╝der setzten sich gut in Szene, Fabian fuhr mit zwei fehlerfreien L├Ąufen ebenfalls bis auf Platz zwei in der Klasse nach vorn und Bruder Florian verpa├čte das Siegetreppchen mit seinen drei Strafsekunden f├╝r eine verschobene Pylone nur ├Ąu├čerst knapp mit sieben Zehntel-Sekunden. Mit ihrem Peugeot 206 kamen die beiden f├╝r den AC Hof startenden Br├╝der in der Gruppe der serienm├Ą├čigen Fahrzeuge auf die Pl├Ątze acht (Fabian) und elf (Florian) und waren damit ÔÇ×durchaus zufrieden!“
Dennoch blieb keine Zeit f├╝r das Warten auf die Siegerehrungen, sondern es stand die eilige Reise nach Weiden an, um dort auch noch an den Start gehen zu k├Ânnen. Allerdings hatten in Weiden die serienm├Ą├čigen Klassen ihre L├Ąufe bereits beendet, und sowohl die Marktredwitzer Kr├Ąmer als auch die Himmelkroner Sandner mu├čten anstatt bei den serienm├Ą├čigen Autos, ausnahmsweise bei den seriennahen Fahrzeugen starten.
Die beiden f├╝r den AC Hof startenden Sandner-Br├╝der bewegten ihren Peugeot 206 in Abwesenheit des Vaters, der in Kroatien urlaubte, ├Ąu├čerst geschickt durch den Parcours auf dem Weidener Festplatz – und wenn Fabian in seinem ersten Lauf nicht eine Pylone geworfen h├Ątte und daf├╝r nicht drei Strafsekunden kassiert h├Ątte – ÔÇ×w├Ąre ich souver├Ąner Klassensieger geworden!“ Daf├╝r hielt sich Bruder Florian etwas zur├╝ck und belegte mit zwei fehlerfreien L├Ąufen den dritten Platz auf dem Siegertreppchen.
Nicht ganz so erfolgreich war Andreas Kr├Ąmer, dem aufgrund der sp├Ąten Anreise keine Zeit mehr geblieben war, die Strecke zu begehen – weswegen er sich im ersten Lauf (ÔÇ×Gott wie peinlich!“) ┬┤verfuhr` und mit den daf├╝r aufgerufenen Strafpunkten trotz eines guten zweiten Laufes lediglich Sechster wurde. Dennoch ist der amtierende NOO-Meister auch in der laufenden Zwischenwertung schon wieder auf Titelkurs, und auch die Wertung zum Regional-Pokal Oberfranken f├╝hrt Andreas an. Vater Helmut dagegen brachte den BMW M 3 sicher, schnell und fehlerfrei durch den Parcours und rettete die Familienehre mit einem zweiten Platz, ganze drei Hundertstel-Sekunden hinter dem Klassensieger. ÔÇ×…und die drei w├Ąren sicher auch noch irgendwo und irgendwie ┬┤drin gewesen“, wu├čte der Routinier zun├Ąchst nicht, ob er sich ├Ąrgern oder freuen sollte.
Weitere Informationen gibt es im Internet sowohl unter
www.msc-marktredwitz.de und www.ac-hof.de.

Gerd Plietsch


Oldtimer so weit das Auge reicht:

Treffen in Eberns Altstadt sprengt zum 25-J├Ąhrigen Jubil├Ąum alle Rekorde

(gpp) – Er ist eines der Urgesteine des nordbayerischen Motorsports, Gotthard Schleicher, der schon in den goldenen siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts im damaligen Club-Sport seine ersten Meriten sammelte und danach als Vorsitzender des r├╝hrigen Automobilclubs (AC) Ebern jahrelang daf├╝r sorgte, dass der Motorsport in und um Ebern nicht nur eine Heimat finden, sondern diese auch beibehalten konnte. Inzwischen ist der Unternehmer von der Vereinsarbeit zur├╝ckgetreten und k├╝mmert sich haupts├Ąchlich und ausschlie├člich um den Motorsport mit dem historischen Automobil. In eigener, und in Sache des AC Ebern allerdings, f├╝r den er das Oldtimertreffen auf dem weitl├Ąufigen Gel├Ąnde des Schlosses Eyrichshof 1993 ins Leben rief und dazu alle die Gleichgesinnten einlud, mit denen er das ganze restliche Jahr ├╝ber in freundschaftlichem Wettkampf bei den unterschiedlichsten Classic-Veranstaltungen um Pl├Ątze und Pokale ┬┤k├Ąmpfte`. ÔÇ×Damals kamen 40 Autos, heute haben wir ├╝berdas zwanzigfache (!)!“, betont Schleicher in einem kurzen Gespr├Ąch beim 25-J├Ąhrigen-Jubel-Treffen, denn der Organisator ist mit dem E-Bike von einer Ecke Eberns zur anderen unterwegs, um zu regeln, zu richten, interviewt zu werden und zahllose Freunde und Gleichgesinnte zu begr├╝├čen.
Zum dritten Mal in Folge ist das weit ├╝ber die Grenzen der Region hinaus bekannte und beliebte Eberner Oldtimertreffen in die Altstadt nach Ebern umgezogen und hat dort eine neue Heimat gefunden, in der es bei schlechtem Wetter keine matschigen Schuhe oder Reifen gibt, und wo sich die Restaurationen, Cafe┬┤s und Eisdielen des Andrangs kaum erwehren k├Ânnen.
Und soweit das Oldtimer-geschulte Auge blicken kann, glitzert an diesem Fronleichnams-Feiertag Chrom ├╝ber Chrom in der ebenfalls blitzenden Sonne und sowohl Teilnehmer als auch die zahlreichen Zuschauer k├Ânnen sich an den automobilen Preziosen kaum sattsehen. ÔÇ×Es d├╝rfte wohl das gr├Â├čte Oldtimer-Treffen nicht nur in Nord- sondern vielleicht sogar in ganz Bayern sein!“, so Schleicher mit einem gewissen, und nicht unberechtigtem Stolz. Zudem lockt ein kleiner Flohmarkt die Oldtimer-Fans, zu verschiedenen Plaketten, Schriften, alten Schaltern und Anzeigeinstrumenten und Fachzeitschriften (unter anderem sogar) aus Zeiten, da das Automobil gerade laufen lernte.
Im k├╝hlen Eberner Rathaus und in Gastst├Ątten, teilweise mit angrenzendem Biergarten, kommt auch die Kulinarik nicht zu kurz, leider hat das Heimatmuseum am Eberner Grauturm seine Pforten nicht ge├Âffnet, so dass dem geneigten Interessenten vor allem der Blick vom Balkon des Grauturm aus verwehrt bleibt (schade, fanden vor allem die zahleichen Fotografen).
Ob es die von Organisator Schleicher weit ├╝ber 800 gesch├Ątzten Fahrzeuge wirklich gegeben hat, keiner hat sie tats├Ąchlich gez├Ąhlt, denn w├Ąhrend hinten immer wieder Nachz├╝gler bis in den sp├Ąten Nachmittag hinein noch Zufahrt an den strengen Kontrollen (ÔÇ×wie als ist Ihr Auto, haben Sie den Fahrzeugschein parat?“) wollten, waren vorne die ersten, die am sp├Ąten Morgen bereits angereist waren, l├Ąngst wieder weg. ÔÇ×Wir m├╝ssen das Ganze immer ┬┤mal wieder ┬┤aufrutschen` lassen, so die Posten des AC Ebern, wohl wissend, dass nicht nur die Altstadt sondern alle Stra├če und Wegen im n├Ąheren und weiteren Umkreis des Stadtkerns mit Oldtimern total vollgestellt waren.
Es war ein st├Ąndiges Kommen und Gehen, sowohl von Fahrzeugen, als auch von interessierten Besuchern, die den Besitzern der automobilen Objekte der Begierde schier ein Loch in (humanen) Bauch und (automobilen) Innereien fragten. Teilnehmer und Zuschauer kamen beileibe nicht nur aus Bayern, sondern auch aus Hessen und Th├╝ringen und dr├Ąngten sich um Autos, Bier- und Bratwurstst├Ąnde sowie um die ├╝berdachten Freisitze vor Lokalen. Es war ein gepflegter Nachmittag im Kreise zahlreicher Gleichgesinnter – nicht einmal der ansonsten mal mehr, mal weniger zutage tretende Konkurrenzdruck eines automobil-classischen Wettbewerbes hinderte die vielf├Ąltige Kommunikation.
Am Ende des Tages waren schlie├člich alle sehr zufrieden und kehrten mit und ohne Oldtimer gerne an den heimatlichen Herd zur├╝ck, um f├╝r die n├Ąchsten Tage und Wochen ausfeichend automobil-historischen Gespr├Ąchsstoff im Gep├Ąck zu haben – ÔÇ×und man freut sich schon auf┬┤s n├Ąchste Jahr!“
Weitere Informtionen gibt es im Internet unter
www.ac-ebern.de .

Gerd Plietsch


ÔÇ×Endlich fertig!!!“

Der ┬┤schwarze Blitz` des Lengenfelder Bergrennfahrer Ronny Hering greift in die Saison ein

(gpp) – Gute eineinhalb Jahre hat er gebaut, geschwei├čt und ┬┤gewerkelt`, an einem ┬┤neuen alten` VW Scirocco I, und nun ist er ÔÇ×endlich!“ fertig, und kann am kommenden Wochenende ( 24. und 25. Juni) beim zur Deutschen Bergmeisterschaft z├Ąhlenden Iberg-Rennens bei Heilbad Heiligenstadt an der BAB A 7 zwischen Kassel und G├Âttingen deb├╝tieren.
Der Classic-Berg-Cup-Meister des Jahres 2013 und Siebte in der Deutschen Bergmeisterschaft 2014, der Lengenfelder Ronny Hering, hat noch einmal ordentlich aufger├╝stet, und nennt als Grunddaten des neuen ┬┤schwarzen Blitzes`, der rundherum (Frontspoiler, Kotfl├╝gelverbreiterungen und Seitenschweller) einige rote Highlights bekommen hat: 800 kg Gewicht, 1,6 L Hubraum und ÔÇ×gute und standfeste 180 PS!“
Begonnen hatte die Aktion direkt nach dem Ende der Saison 2015 mit dem Erwerb einer neuen, alten Karosserie, die sandgestrahlt, verschwei├čt und verst├Ąrkt wurde, bevor DiKa in Brockau bei Plauen sich an die Lackierung der Au├čenhaut und des Innenraums machte. Danach folgte der Einbau der gut 30m langen und speziell gebogenen und geformten Sicherheitszelle durch die schw├Ąbische Firma Herrmann, bevor die Familie Krause in Gr├╝nhain-Beiersdorf den speziellen und reglementskonformen Kabelbaum handgefertigt zusammenstellen, und in das Fahrzeug einbauen konnte. Ein Sicherheits-Schalensitz, die ebenfalls speziell handgefertigte Instrumententafel sowie der notwendige Schalt- und Sicherungskasten und das Lenkrad sowie der vorgeschriebene Feuerl├Âscher komplettierten dann den InnenraumSchlie├člich kam das Herz des Autos hinein, der 180 PS leistende Motor, der mit einer Kugelfischer-Einspritzung versehen wurde, ÔÇ×die optimal eingestellt ist!“ Ein Getriebe, ein Fahrwerk, R├Ąder und Reifen und dann stand im Fr├╝hsommer vor wenigen Wochen dem ersten – ÔÇ×und Gottseidank erfolgreichen!“ – Rollout im heimatlichen Lengenfeld nichts im Weg. Schlie├člich waren nur noch die Vermessungsarbeiten des Fahrwerks sowie die Einstellung der Einspritzung samt Feststellung der genauen Leistung auf dem Pr├╝fstand im Hofer Autohaus Engel, zu erledigen, ÔÇ×bei denen mir Firmenchef und Oldtimerspezialist Friedhelm Engel h├Âchstpers├Ânlich mit Knowhow und den entsprechend notwendigen Ger├Ątschaften sowie dem notwendigen Werkzeugen optimal unter die Arme gegriffen hat, damit das Ganze auch Hand und Fu├č sowie die richtigen Ma├če hat!“ so Ronny Hering hocherfreut, dem in den letzten Wochen der Schraubenschl├╝ssel fast nicht mehr aus der Hand fiel. Die allerletzten Handgriffe betrafen schlie├člich noch die Werbeaufkleber der Sponsoren Hering┬┤s: ÔÇ×Boxenstopp LE“ in Lengenfeld, ÔÇ×Berner“ Werkzeuge K├╝nzelsau, ÔÇ×Elektro-Riedel“ in Sch├Ânbrunn, die Metzgerei Otto in Mylau und SIM-Autoservice in Netzschkau, bevor die ersten Fotos erarbeitet werden konnten. ÔÇ×Ein gro├čer Dank gilt - wie in allen Jahren - vor allem meinem Mechaniker Mario Kalv (Falkenstein), aber auch allen meinen weiteren famili├Ąren Helfern, ohne die ich das gesamte Projekt wohl nicht h├Ątte stemmen k├Ânnen!“ so Hering ┬┤geschafft`, bevor der nun ÔÇ×schwarzrote Blitz“ auf den H├Ąnger geladen, nach Nord-Th├╝ringen zu seinem ersten Einsatz im realen, richtigen Motorsport-Leben transportiert, und dort seine Feuertaufe hinter sich bringen kann
Interessierte Motorsport-Fans k├Ânnen sich bei Facebook/┬┤Ronny Hering` ├╝ber weitere Details informieren, oder aber mit dem Piloten in direkten Kontakt treten.

Gerd Plietsch


Erfolg im ┬┤Stadtwald`:

Coburger und Hofer Cross-Slalom-Piloten in der Fr├Ąnk. Schweiz erfolgreich

(gpp) – Der Cross-Slalom des MSC Fr├Ąnk. Schweiz fand auch in diesem Jahr im Steinbruch der Firma Schwarzmann in Pilgerndorf bei Hollfeld und dessen Stadtwaldes statt, und bei den verbesserten Fahrzeugen bis 1600 ccm trafen die ├╝blichen ┬┤Verd├Ąchtigen` vom AMC Coburg im ADAC und dem AC Hof erneut direkt aufeinander.
Und gleich in der ersten (Vormittags-) Veranstaltung zeigte sich Matthias B├Ątz mit seinem Opel Corsa von seiner besten Seite, und zog bei hochsommerlichen Au├čentemperaturen eine kr├Ąftige Staubfahne hinter sich her, aus der die beiden Starter,Helmut Hodel (Hof) und Robert Plietsch (R├Âslau), des Automobilclubs (AC) Hof, zun├Ąchst keinen rechten Ausweg fanden. Dennoch konnte sich der Hofer Hodel mit einer fahrerischen Glanzeistung und knappen sechs Zehntel-Sekunden vor dem zweiten Coburger Michael Schwanert bis auf Rang zwei nach vorne arbeiten und dadurch das Coburger Paar sprengen. Hinter Schwanert platzierte sich Robert Plietsch auf Rang vier. Im Gesamtklassement der 38 Starter fuhr B├Ątz sensationell bis auf Rang vier nach vorne, Helmut Hodel wurde Sechster und Michael Schwanert Siebter,
In der Nachmittags-Veranstaltung war der lose Schotter zumeist weggefahren, und diesmal drehten die beiden Coburger das Ergebnis um, denn Michael Schwanert fuhr den blauen Opel Corsa mit drei Zehntel-Sekunden Vorsprung vor Matthias B├Ątz zum Klassensieg und dem f├╝nften Platz im Gesamt, wo B├Ątz diesmal Siebter wurde. F├╝r den Hofer Helmut Hodel der einen schlechten Start erwischte, war bei den zahlreichen spitzen Ecken und Kehren ┬┤nur` noch Platz drei mit einem R├╝ckstand von einer knappen halben Sekunde auf Rang zwei d┬┤rin sowie der Achte Platz im Gesamtklassement. Robert Plietsch wurde erneut Vierter.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de und www.ac-hof.de.

Gerd Plietsch


Osterburgrallye Weida:

Klassensieg f├╝r Hofer Rallye-Beifahrerin Sabine Heinzel

(gpp) – Die f├╝r den Automobilclub (AC) Hof startende Rallye-Beifahrerin Sabine Heinzel ist weiterhin in der Erfolgsspur. In der Zeit, da ihr Ehemann Helmut Hodel (beide Hof) noch an einem neuen Einsatzauto arbeitet, f├Ąhrt sie an der Seite des Tirschenreuthers Wolfgang Stopfer von Erfolg zu Erfolg.
Den j├╝ngsten Klassensieg fuhren beide bei der traditionsreichen ÔÇ×Osterburgrallye“ in und um Weida ein. Bei der 46. Ausgabe dieser Veranstaltung fuhren beide auf den f├╝nf Wertungspr├╝fungen (WP) vier souver├Ąne Klassenbestzeiten heraus und mu├čten sich nur in der WP 3 zwei Mitbewerbern beugen (ÔÇ×die an einigen Stellen, an denen wir ┬┤mal ein wenig zu forsch, und dann wieder ein wenig zu langsam waren, wohl eine bessere weul schnellere, Linie gefunden hatten“).
Am Ende reichte es aber dennoch zu einem ├╝berragenden Sieg in der Klasse der seriennahen Fahrzeuge bis 2000 ccm Hubraum, in der sie ihre Mitbewerber um 25 und mehr Sekunden hinter sich zur├╝ck lie├čen. Und auch im Gesamtklassement der insgesamt 65 Starter aus dem gesamten s├╝ddeutschen Raum war das oberfr├Ąnkisch-oberpf├Ąlzische Duo gut unterwegs und verpa├čte die Top Ten mit Rang elf nur um knappe sechs Sekunden
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.ac-hof.de.

Gerd Plietsch


Jugendkart-Slalom in Coburg:

Podestpl├Ątze zuhauf f├╝r Marktredwitzer motorsportlichen Jugendkart-Nachwuchs

(gpp) – Beim Jugendkart-Slalom des AMC Coburg im ADAC sorgte der motorsportliche Nachwuchs des MSC Marktredwitz f├╝r ordentlich Furore, denn in den insgesamt f├╝nf Altersklassen waren Jugendkart-Pilotinnen und –Piloten des traditionsreichen Motorsportclubs vertreten – und in manchen sogar auf dem Siegertreppchen. Den Platz ganz oben, also den Klassensieg, sicherte sich mit zwei schnellen und vor allem fehlerfreien L├Ąufen Jonah G├╝nther in der Klasse der acht- bis neunj├Ąhrigen.
Bei den zehn- bis elf-j├Ąhrigen fuhr Nils Bauer ebenfalls schnell und fehlerfrei verpa├čte den Klassensieg aber um ganze dreizehn Hundertstel-Sekunden und wurde Zweiter. Kevin Bickel kam mit zwei ebenfalls fehlerfreien L├Ąufen auf Rang Sieben. In der Klasse drei, der 12- bis 13-j├Ąhrigen kam Alexandru Turcanu nach zwei geworfenen Pylonen in Lauf zwei und den daf├╝r vergebenen Strafsekunden ┬┤nur` noch als Neunter ins Ziel.
Einen weiteren Platz auf dem Siegertreppchen erfuhr sich Alina Fabian in der Klasse vier der 14- bis 15-j├Ąhringen mit Rang drei, Dennis Feulner wurde mit vier Zehntel-Sekunden R├╝ckstand Vierter.
Abschluss und H├Âhepunkt war die Klasse f├╝nf, der 16- bis 18-j├Ąhrigen, in der sich Chantal Buchholz mit dem Auerbacher Christian Bachmann ein ┬┤beinhartes` Duell um den Klassensieg lieferte, in dem die Marktredwitzer Amazone am Ende mit ganzen zwei (!) Hundertstel-Sekunden unterlag und Zweite wurde. Allerdings war dies auch der Sieg bei den M├Ądchen, und im Gesamtklassement der 38 Teilnehmer aus dem gesamten nordbayerischen Raum kam Chantal Buchholz sogar noch auf Rang drei
ÔÇ×Ein ├╝beraus erfolgreiches Wochenende!“, konstatierten die beiden Marktredwitzer Jugendleiter Holger Fabian und Heinz Pogrzeba vor der R├╝ckfahrt nach Marktredwitz, ÔÇ× so k├Ânnt┬┤s immer laufen!“
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.msc-marktredwitz.de.

Gerd Plietsch


46. Osterburgrallye Weida:

Coburger Rallyefahrer in der Erfolgsspur

(gpp) – Unter den 65 Startern der traditionsreichen ÔÇ×Osterburgrallye“ des MC Weida waren mit den Teams Patrick Dinkel/Alessandra Baumann (Rossach/Hengersberg) und Andr├ę Wittmann/Erik Schneider (beide Lautertal) auch zwei Rallye-Teams des AMC Coburg im ADAC am Start.
Die zwei sehr schnellen Wertungspr├╝fungen (WP), von denen eine zweimal in die gleiche und einmal entgegengesetzt gefahren wurde, und die andere lediglich zweimal in die gleiche Richtung zu befahren waren, f├╝hlten sich die Coburger Rallyesportler auf Anhieb wohl und Patrick Dinkel zeigte deutlich, dass es gewillt ist, direkt in die Fu├čstapfen seines gro├čen und in der Deutschen Rallyemeisterschaft erfolgreichen Bruders Dominik, einzutreten. Mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 fuhr er sich und seine Beifahrerin Alessandra Baumann schnell, sicher und souver├Ąn auf den zweiten Platz in der Klasse und den dritten Platz im Gesamtklassement.
Andr├ę Wittmann, der nach seiner erfolgreichen Orientierungsfahrer-Karriere nun auch in den Rallyesport einsteigt und damit die Erfolgsserie seines Vaters Erhard versucht fortzusetzen, hatte anfangs M├╝he, sich auf die neue Bremse an seinem Seat Ibiza Cupra einzustellen, konnte dann aber doch relativ schnell Fu├č fassen und verpa├čte in seiner mit 22 (!) ├╝bervoll besetzten Klasse der seriennahen Fahrzeuge den Top Ten-Platz nur knapp und wurde mit seinem Beifahrer Erik Schneider Elfter.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Jugendkart-Slalom beim AMC Coburg:

Sonnefelder Yannik Durst Schnellster

(gpp) – Hochsommerliches Wetter begleitete den Jugendkart-Slalom des AMC Coburg im ADAC, den dieser auch in diesem Jahr auf dem Gel├Ąnde der Firma Martin im Industriepark Blumenrod / R├Âdenthal durchf├╝hrte. Jugendkart-Leiter Dieter Strunz hatte einen anspruchsvollen Parcours aufgebaut, der von allen Teilnehmern dreimal (einmal Training sowie zwei Wertungsl├Ąufe; Anm. d. Verf.) zu durchfahren war. Zu dieser Veranstaltung, die zum RPO (Regionalpokal Oberfranken), zur Bezirksmeisterschaft Oberfranken des BMV (Bayer. Motorsport-Verband), zur Nordbayerischen ADAC-Meisterschaft sowie zum Bezirksvergleich Oberfranken-Oberpfalz z├Ąhlte, waren aus dem gesamten nordbayerischen Raum 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angereist.
In der Klasse 1, der acht- und neun-j├Ąhrigen holte sich der f├╝r den MSC Marktredwitz startende Jonah G├╝nther mit zwei schnellen und vor allem fehlerfreien L├Ąufen einen souver├Ąnen Klassensieg mit einem Vorsprung von letztlich fast zehn Sekunden, da seine ┬┤Verfolger` entweder zu langsam, oder aber nicht fehlerlos durch den Parcours kamen. Der Coburger Felix Schneider mu├čte sich in seinem ersten Lauf f├╝r vier, und im zweiten Lauf noch einmal f├╝r zwei geworfene Pylonen entsprechende Strafpunkte anrechnen lassen, und verpa├čte daher mit Rang vier das Siegertreppchen.
Die Klasse 2, der zehn- bis elf-j├Ąhrigen tobte von Anfang an ein Dreikampf zwischen dem Waldershofer Tobias Bayer, dem Marktredwitzer Nils Bauer und dem Coburger Fynn G├╝rtler, der in seinem ersten Lauf eine gewaltige Duftmarke von 40,55 sec. fuhr, und sich damit erst einmal an die Spitze in seiner Klasse setzte. Im zweiten Lauf war er fast eine Sekunde langsamer (ÔÇ×wollte nichts riskieren!“) und seine beiden Konkurrenten fuhren schneller und nochmals fehlerfrei. In der Summe reichte es aber f├╝r den Heimaskari mit einem Vorsprung von 13 Hundertstel-Sekunden die Klasse doch noch zu gewinnen. ÔÇ×Da zeigt sich“, so Trainer Dieter Strunz hochzufrieden, ÔÇ×was mit viel Training m├Âglich ist!“ Marvin Seifert fuhr im Schlepptau G├╝rtlers zudem fehlerfrei auf Rang F├╝nf.
Bei den zw├Âlf- und dreizehn-j├Ąhrigen beherrschte der f├╝r den benachbarten AMC Sonnefeld startende Yannik Durst die Konkurrenz, fuhr in seinem ersten Lauf mit 39:38 sec. die erste Zeit unter 40 Sekunden und gewann seine Klasse souver├Ąn mit einem Vorsprung von fast zweieinhalb Sekunden und war am Ende sogar Gesamtschnellster und damit Tages- und Gesamtsieger.
Die Klasse der 14- und 15-j├Ąhrigen gewann die f├╝r den MSC Sche├člitz startende Janin G├Âtz vor dem Konradsreuther Timo H├Âlzel und Alina Fabian vom MSC Marktredwitz. Bei den fast ┬┤Erwachsenen` der Klasse 5, den 16- bis 18-j├Ąhrigen gab es noch einmal einen tollen Fight zwischen dem Auerbacher Christian Bachmann und der f├╝r den MSC Marktredwitz startenden Chantal Buchholz, der die Zuschauer schier von den Sitzen ri├č. Bachmann fuhr in seinem ersten Lauf eine Zeit von 40:62 sec. und die junge Marktredwitzerin konterte mit 39,72 Sekunden. Im zweiten Lauf fuhr der Auerbacher Bachmann dann 40,01 sec. und Chantal Buchholz war mit 40,93 sec. fast eine Sekunde langsamer als im ersten Lauf. In der Addition reichte es schlie├člich f├╝r Christian Bachmann um den Wimpernschlag von zwei (!) Hundertstel-Sekunden zum Klassensieg vor Chantal Buchholz. Den dritten Platz belegte Philip Mayr vom MSC Pegnitz, der f├╝r den AMC Coburg startende Sascha Fritsch wurde Vierter. Chantal Buchholz vom MSC Marktredwitz holte sich mit ihrem herausragenden L├Ąufen noch den Sieg bei den M├Ądchen.
Weitere Informationen sowie alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


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