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Die gpp - gerdplietschpresse -agentur beschäftigt sich mittlerweile seit bereits

33 (!) Jahren mit-

Öffentlichkeitsarbeit im Motorsport

Danke allen, die dabei in irgendeiner Art und Weise mitgeholfen haben;
Danke denen, die Mut zugesprochen haben, und nicht mehr unter uns sind um dies zu erleben: Klaus Albert, Klaus Berg, Alfred Schlegel, Otmar Stengel, Lutz Voit, und viele, viele andere mehr...


Bergslalom in Waldershof:

Klassen- und Gruppensieg für Reinhard Mücke

(gpp) – Seine Betätigungsfelder sind bis auf wenige Ausnahmen zwar mittlerweile fast ausschließlich die bundesweiten, zur Deutschen Meisterschaft zählenden, Rennslalom-Veranstaltungen, aber hin und wieder stellt er sich auch der Konkurrenz bei regionalen, und/oder lokalen Slaloms: Die Rede ist vom Marktleuthener Reinhard Mücke. Der für den Motorsportclub (MSC) Fichtelberg startende, zweifache Nordbayerische ADAC-Slalom-Meister und Neunte der Deutschen Slalom-Meisterschaft 2009 kann einfach nicht still zu Hause sitzen, wenn irgendwo in der Nähe Slalom-Pylonen und Lichtschranken aufgestellt werden, und er keine anderen Wettbewerbstermine hat.
So nutzte er die Gelegenheit zu einem außerplanmäßigen Test, startete am ersten Sonntag im August beim Bergslalom des Automobilclubs (AC) Waldershof und re- und präsentierte sich und einige seiner Sponsoren, unter anderem den vor Ort ansässigen Allianz-Versicherungsmakler Andreas Heindl und die Wunsiedler BMW-Vertretung Richter. „Nach ´Ausflügen` in den hohen Norden nach Bremen, ins schwäbische Bonndorf, nach Eggenfelden oder ins brandenburgische Groß-Dölln, nach Kaiserslautern oder an die Solitude, ist es ganz schön, auch ´mal vor der Haustüre an den Start zu gehen“, so Mücke gutgelaunt, der die Gelegenheit auch dafür nutzte, beim gemeinsamen Hobby wieder einmal alte Freunde anzutreffen.
Mit einem Doppelsieg vom letzten Einsatz auf dem ehem. russischen Flugplatz bei Groß-Dölln im Gepäck, kratzte Mücke mit seinem gut 200 PS starken (vom Kemnather Motorenbauer Michael Schwemmer gefertigten) BMW E 30 320is auf der Gemeinde-Verbindungsstraße von Waldershof nach Wolfersreuth nach einer 32,08´er Trainingszeit bereits im ersten Wertungslauf mit 30,01 Sekunden als Erster ganz knapp an der Dreißig-Sekunden-Grenze und unterbot diese schließlich im zweiten und alles entscheidenden Wertungslauf auch knapp mit 29,80 Sekunden.
Damit war ihm nicht nur der Sieg in der Klasse der Fahrzeuge bis 2000 ccm Hubraum sicher, sondern auch der in der gesamten, 42 Teilnehmer starken Gruppe F, der seriennahen Fahrzeuge. Im Gesamtklassement der 81 aus ganz Oberfranken und der Oberpfalz angereisten Teilnehmer, wurde Mücke schließlich Zweiter hinter dem Burglengenfelder Helmut Meindl auf einem verbesserten Opel Kadett GTE.
„Damit bin ich gut gerüstet und hoch motiviert für meine nächsten Einsätze in der Deutschen Slalommeisterschaft, die Mitte August in Mainz in die zweite Saisonhälfte gehen“, verabschiedete sich Mücke von seinen vielen Freunden, um wieder hinauszuziehen, sich mit vielen ´Feinden` zu messen, und dabei aber auch ein wenig ´Ehre´, vor allem aber Punkte für die Deutsche Slalommeisterschaft abzuholen. In deren aktueller Zwischenwertung rangiert der für den ADAC Nordbayern startende Motorsportler zur Halbzeit auf einem Platz „knapp oberhalb der Top Ten“, „aber wenn am Saisonende die Streichergebnisse abgezogen werden, gehen ich stark davon aus, wieder zu den besten zehn Automobilslalom-Spezialisten Deutschlands zu zählen!“

Gerd Plietsch


Vier Coburger Rallyeteams bei Meinínger Landberg-Rallye am Start:

Klassensieg für Stoschek/Hawranke – Dinkel/Bayer mit Turboladerschaden ausgefallen

(gpp) – Auf den ersten vier Wertungsprüfungen (WP) der 34. Meininger Landsbergrallye waren sie am vergangenen Samstag nicht nur mit von der Partie, sondern sogar bis auf Rang zwei nach vorne gefahren und damit durchaus berechtigte Anwärter auf einen Platz auf dem Siegertreppchen, die für den Automobil- und Motorradclub (AMC) Coburg startenden Michael Dinkel und Michael Bayer (Rossach/Hollfeld). Mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo 7 hatten sie sich intern sogar auf den Weg „nach ganz vorne“ gemacht, als in der WP fünf, dem zweiten Durchgang der WP zwei, der Turbolader des Mitsubishi seinen Dienst quittierte und die beiden Michaels vorzeitig die Rallye beenden mussten.
Besser dagegen lief es für die beiden anderen Teams des AMC Coburg, wenngleich diese bei der Traditions-Veranstaltung rund um die südthüringische Stadt Meiningen (ca. 20 km südlich Schmalkalden; Anm. d. Red.) ´nur` als schnelle Vorausfahrzeuge im Einsatz waren und nicht im direkten Wettbewerb fuhren.
„Dennoch war es wichtig, wieder angefangen zu haben!“, so der Neustadt´er André Apel, der nach seinem Unfall bei der Haßberg-Rallye in und um Ebern im Mai diesen Jahres zusammen mit seiner 18-Jährigen Tochter Lisa zum ersten Mal wieder im reparierten Opel Kadett GSI 16V an den Start gegangen war und alle sechs WP´s problemlos durchfahren konnte. Eine problemlose Rallye fuhr auch der Nachwuchs-Pilot Dominik Dinkel. Der erst 17-Jährige, der bei seinen Rallye-Ausflügen als ebenfalls schnelles Vorausfahrzeug noch mit einem eingetragenen Begleiter antreten muss, hatte bei seiner mittlerweile fünften Rallye den Profi-Beifahrer Hans-Peter Wollner (Ebensfeld) im Cockpit seines VW Polo II 1300 ccm, der dem Sohn von Michael Dinkel „tolle Anlagen“ bescheinigte und zwar handgestoppte, „aber dennoch gute Zeiten!“ notierte.
Gute Zeiten und ein gutes Ergebnis lieferten aber auch die Routiniers Michael Stoschek (Coburg) und Dieter Hawranke (Kassel), die unter der Bewerbung von Brose-Motorsport bei der Meininger Landsbergrallye an den Start gegangen waren, ab, brachten sie den Porsche 911 RS 3,0 doch in ihrer Klasse zum Sieg und belegten in der Gruppe der historischen Tourenwagen den zweiten Platz.

Gerd Plietsch


Old- und Youngtimer überfluten Bad Steben:

Über 200 Teilnehmer beim Spielbank-Classic-Treffen

(gpp) – Ist der Wettergott ein Motorsportler? Zumindest in Bad Steben hat es diesen Anschein. Denn während vor Wochenfrist das traditionelle Ballonfahrerfest samt –glühen noch fast gänzlich und buchstäblich ins Wasser fiel (von Freitag bis Sonntag glühte lediglich ein einziger Ballon und auch dies nur für wenige Minuten), fand das mittlerweile fast ebenso traditionsreiche Classic-Treffen vor der Bad Stebener Spielbank bei herrlichstem Sonnenschein und Temperaturen im hohen zwanziger Bereich und einem angenehmen Wind statt.
Überfluteten am letzten Wochenende noch endlose Regenfälle Bad Steben, waren es an diesem Sonntag weit über 200 zwei-, drei- und vierrädrige Old- und Youngtimer sowie classische Rennsport-Fahrzeuge, die samt noch mehr Bewunderern und Enthusiasten klassischer Fahrzeuge den Weg in den Frankenwald-Kurort fanden, und den gastgebenden Motorsportclubs, dem ADAC-Orstclub Naila und dem Automobilclub (AC) Hof, einen neuen Teilnehmerrekord bescherten. Immer mehr entwickelt sich dieses Treffen zudem auch zu einer Naht- oder besser Verbindungsstelle zwischen Ost und West, denn neben Teilnehmern aus Wunsiedel, Hof, Bayreuth, Kulmbach, Kronach und Lichtenfels, waren auch und vor allem zahllose Kennzeichen aus dem benachbarten Vogtland zu sehen und boten eine vielfältige und bunte Kulisse sowie einen grandiosen Überblick über acht Jahrzehnte deutschen und internationalen Automobilbaus.
Gezeigt und zum Teil auch besonders von Klaus Gräbner vom AC Hof besonders vorgestellt, wurden die unterschiedlichsten Rennsportfahrzeuge, bestens präparierte und restaurierte Oldtimer, auch solche mit entsprechend-originaler Patina und die verschiedensten Tuningfahrzeuge aus dem Bereich der   Youngtimerszene. Und an jedem zweiten Fahrzeuge bildeten sich an geöffneten Motorhauben oder an besonders interessanten Stellen schnell größere Menschentrauben, die sich ausführlich über die unterschiedlichsten Restaurierungsmethoden austauschten und wobei auch die geheimsten Adressen für fehlende Teile oder solche, die händisch-handwerklich nachgemacht werden müssen, unter dem Siegel der Verschwiegenheit den Besitzer wechselten.
Ehrengast war zudem der erst in diesen Tagen 85 Jahre alt gewordene Ehrenpräsident des Bayerischen Motorsport-Verbandes und des ADAC Nordbayern, Hans Schwägerl (Marktredwitz), der sich nicht nur über das gesamte Angebot auf den Parkplätzen und Wiesen rund um die Bad Stebener Spielbank informierte sondern mit einigen ´alten` Weggefährten auch die „guten alten Zeiten“ wieder aufleben ließ.
Für das leibliche Wohl sorgte ein Team vom Bad Stebener „relaxa-Hotel“ und die Spielbank Bad Steben hatte einen Spieltisch aufgebaut, an dem erste Hemmschwellen abgebaut werden konnten. Später gab es für Interessierte noch eine Führung durch die Spielbank mit der Möglichkeit, auch ein kleines Spielchen zu wagen.
Zwischenzeitlich hatte sich eine Jury an ihre anstrengende Aufgabe gemacht, die schönsten Zweiräder und Automobile zu bewerten. Nach einer „schweißtreibenden“ Tour kreuz und quer durch das ausgestellte automobile Angebot, wurden bei den Zweirädern Andreas Frank (Töpersdorf) mit seiner Standard AS 350 aus dem Jahr 1927, der Hofer Herbert Horstmann mit seiner Puch SGS super aus dem Jahr 1955 und Thomas Möller aus Schwarzenbach mit seiner NSU 501 T (l) aus 1928 ausgezeichnet. Bei den Automobilen erhielten Lothar Werner (Naila) für seinen DKW Junior aus 1960, Wilhelm Knaus aus Plankenfeld für seinen BMW 507 aus 1957, Heinz Prager aus Eschbach für seinen VOLVO P 1800 aus 1972, Wilfried Gräßel aus Rehau für seinen tschechischen Zbrojovska aus 1967, Hans Fraas aus Wunsiedel für sein Ford Model A aus 1930 und Lokalmatador Manfred Fischer aus Bad Steben für seinen Opel Manta aus 1983 je einen wertvollen Pokal und ein Geschenk von der Bad Stebener Spielbank.
Klaus Gräbner und Richard Heller (Naila) bedankten sich am Ende bei allen Teilnehmern für ihr Kommen, beim Team des „relaxa-Hotels“ und den Mitarbeitern der Bad Stebener Spielbank für deren Unterstützung und versprachen für das zehnjährige Jubiläum im kommenden Jahr schon einige „Überraschungen!“
Weitere Informationen gibt es im Internet auf den Seiten der beiden veranstaltenden Vereine: www.ac-hof.de und www.adac-naila.de.

Gerd Plietsch


Mit zwölf Sekunden Vorsprung:

Klassensieg für Ronny Hering bei Bergrennen am Teutoburger Wald

(gpp) – Der deutsche Classic-Berg-Cup biegt auf die diesjährige Zielgerade ein, und der Lengenfelder Ronny Hering schickt sich an, einen der drei Plätze auf dem am Saisonende überaus erstrebenswerten Siegertreppchen für sich zu okkupieren. Einen weiteren Schritt dazu machte er am vergangenen Wochenende beim 43. Osnabrücker Bergrennen am legendären „Uphöfener Berg“ in Hilter/Borgloh, südlich von Osnabrück, wo dem Vogtländer sein erster, diesjähriger Klassensieg gelang.
Während der vier Trainingsläufe am Samstag kam Hering mit seinem VW Scirocco noch recht wenig zum Fahren, das neue Getriebe machte Schwierigkeiten „die Gänge lassen sich nicht oder nur sehr schwer einlegen“, rapportierte er nach dem ersten Trainingslauf. Damit begann für seinen Mechaniker Frank Köhler (Dungersgrün) vom gleichnamigen Autoservice Köhler ein langwieriger und für Mechaniker und Fahrer hektischer Arbeitstag, angefüllt mit Training und immer wiederkehrenden Umbau- und Einstellungsarbeiten am und im Getriebe.
Nach der samstagabendlichen Wahl der Miß „Race-Cup-Queen“ ging es dann am Sonntag richtig zur Sache, auf dem Programm standen, bei bestem Wetter, vier Wertungsläufe, in denen sich Hering mit seinem VW Scirocco nach den Mühen des Samstages sehr erfolgreich in Szene setzen konnte. Auf der gut 2000 m langen, „sehr schönen“ Strecke, die mit schnellen und einer Mutkurve in einen Wald hinein aufwartete, fuhr Hering konstant schnelle Zeiten von 1:17:1 min. bis 1:16:6 min. und setzte sich damit von Anfang an nicht nur an die Spitze seiner Klasse der verbesserten CTC-Fahrzeuge (CTC = Classic-Touring-Cars, d. h. historische Tourenwagen; Anm. d. Red.) bis 1600 ccm Hubraum, sondern deklassierte diese förmlich. Dank der am gesamten Renntag über problemlos funktionierenden Technik „und natürlich des topp eingestellten Getriebes!“ konnte sich Hering im fernen Niedersachsen mit zwölf Sekunden Vorsprung (!) vor dem Zweitplatzierten zum ersten Mal in dieser Saison als Sieger feiern lassen, und tat dies ausgiebig. Vor dem letzten Lauf Mitte September in Unterfranken rangiert Hering noch immer in der Zwischenwertung auf Platz zwei, „doch mit etwas Glück wäre sogar noch die Meisterschaft selber d´rin“, so der Vogtländer nach seinem Klassensieg gutgelaunt. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.classic-berg-cup.de.

Gerd Plietsch



Trotz Ausrutscher und Behinderung:

Klassensieg für Hodel/Plank bei Rallye Grünhain

(gpp) – Da waren am Ende nicht nur die Konkurrenten, sondern auch die Protagonisten selber platt: Trotz einer Behinderung gleich in der ersten der insgesamt sechs überaus selektiven Asphalt-Wertungsprüfungen(WP) bei der Rallye Grünhain (ca. 30 km südlich Chemnitz; Anm. d. Red.) und einem weiteren Ausrutscher in der WP drei, gewannen die für den Automobilclub (AC) Hof startenden Helmut Hodel und Wolfgang Plank (beide Hof) die Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 2000 ccm Hubraum. Mit ihrem VW Golf GTI drehten die beiden Hofer auf den drei, jeweils zweimal zu befahrenden, und mit vielen schnellen Kurven und Kuppen versehenen WP´s vor allem im zweiten Durchgang richtig auf, fuhren in der WP fünf sogar eine Gesamtbestzeit und konnten so ihre Zeitverluste mehr als kompensieren. Zu Hilfe kamen ihnen dabei auch „und vor allem“ die Pirelli-W 6-Regenreifen, die die beiden wegen des Dauerregens von Anfang an montiert hatten, „und die sich als richtiger Glücksgriff erwiesen haben!“ Trotzdem war die gut organisierte, und mit vielen Ortsdurchfahrten gespickte, Rallye „überaus schwierig“, da hinter so mancher Kurve oder Kuppe unvermutet eine kleinere oder größere Wasserpfütze auf die Teilnehmer lauerte und Fahrkönnen in höchster Perfektion verlangte.
Ebenfalls gut regenbereift war das zweite Team des AC Hof, Christian Dausch und Sabine Heinzel (Höchstadt-Aisch/Hof), und da sich diese beiden keinerlei Fahrfehler erlaubten, rangierten sie bis zur vorletzten WP auf Gesamtrang drei und begannen so langsam, sich auf ihren Erfolg zu freuen – als ihnen, wie bei der letzten Rallye im thüringischen Meiningen, der Keilriemen am VW Golf GTI absprang und sie die letzte WP ohne Servounterstützung an Lenkrad und Bremse und vor allem ohne weiteren Ladestrom hinter sich bringen mussten.
„Mit allerletzter Kraft“, einer leeren Batterie und buchstäblich in allerletzter Minute erreichte das Mixed-Team teilweise schon schiebend das Ziel, blieb in Wertung, rettete den dritten Platz in der Klasse und rutschte lediglich im Gesamtklassement der 92 Gesamtstarter auf Rang fünf ab. „So kaputt war ich schon lange nicht mehr“, stöhnte Beifahrerin Sabine Heinzel im Parc fermé, freute sich aber dennoch über die ausgezeichnete Platzierung, „bei einer so anspruchsvollen Rallye!“

Gerd Plietsch


37. Scheßlitzer Rallye im Bamberger Land:

„In Memorian Toni Scharpf“

(gpp) – Er war das urgewaltige Urgestein und der ultimative Macher des Motorsportclubs (MSC) Scheßlitz, und nach seinem überraschenden Tod im April diesen Jahres wird nun eines seiner Lieblingsprojekte, die „Rallye der Überflieger“ am 18. September mit dem Untertitel „In Memorian Toni Scharpf“, seinen Namen tragen.
Seit Wochen sitzen die Verantwortlichem um Vereinschef und Organisationsleiter Robert Nikol (Scheßlitz) und zahlreiche Freunde Toni Scharpfs, auch aus anderen Motorsportclubs, beisammen und organisieren und planen die mittlerweile 37. Ausgabe der Rallye des MSC Scheßlitz im Bamberger Land. „Ohne seine jahrzehntelange Erfahrung und die zahllosen Kontakte sind wir ganz schön ´aufgeschmissen`“, so Nikol jüngst in einem Pressegespräch, „aber schon in seinem Gedenken knien wir uns ganz tief ´rein und werden diese Rallye für ihn durchziehen!“ Mit Arnold Genslein und Markus Terhar vom benachbarten Automobilclub (AC) Ebern wurden dazu ein überaus routinierter Rallyeleiter und ein sach- und fachkundiger Leiter der Streckensicherung gefunden, und eine Rallye ausgearbeitet, die mit Sicherheit den hohen Ansprüchen, nicht nur des leider zu frühzeitig Verstorbenen, sondern auch den Teilnehmern aus Nah und Fern, gerecht werden wird.
Vorgesehen sind drei Asphalt-Wertungsprüfungen (WP), die jeweils zweimal zu befahren sind und insgesamt 32,2 Kilometer Bestzeit-Strecken enthalten. Um wildes Trainieren zu verhindern, schweigen sich die Verantwortlichen aus verständlichen Gründen noch über die einzelnen Strecken aus, teilten aber mit, dass die gesamte Rallye unter 100 km lang, bzw. kurz sein wird. Der Startschuss fällt um 13:01 Uhr auf der vereinseigenen Platzanlage an der Peulendorfer Straße in Scheßlitz, die Zielankunft ist ab 17:30 Uhr am Autohaus Scholz-Ullrich in Scheßlitz vorgesehen, wo auch ab ca. 21:30 Uhr die Siegerehrung stattfinden wird.
Da die 37. Scheßlitzer ADAC-Rallye im Bamberger Land „In Memorian Toni Scharpf“ zu zahlreichen Meisterschaften und Pokalrunden zählt (u. a. Deutscher DMSB-Rallyepokal Region Süd, Nordbayerische ADAC-Rallyemeisterschaft und Nordbayerischer ADAC-Rallyepokal, Baden-Württemberg-Franken-Rallyepokal, Fränk. Rallyemeisterschaft, Rallye Regionalpokal Oberfranken und Nord-Ost-Oberfranken-Pokal) erwartet das neue und verjüngte Organisationsteam – wie schon in den Vorjahren – auch heuer wieder einen großen Zustrom an Rallyefahrern aus dem gesamten Süddeutschland und damit verbunden, tollen und spannenden Rallyesport für die zahlreichen Zuschauer entlang den einzelnen Strecken. Zuschauer können sich am Veranstaltungstag auf dem Vereinsgelände des MSC Scheßlitz Zuschauer-Unterlagen abholen, aus denen die Lage und der Zeitplan der einzelnen Wertungsprüfungen (WP) ersichtlich ist. Der Zugang zu den einzelnen WP ist natürlich kostenlos und für das leibliche Wohl ist fast überall bestens gesorgt.
Im Rahmen der Bestzeit-Rallye wird aber auch eine so genannte Gleichmäßigkeitsrallye durchgeführt, bei der vor allem Teilnehmer mit historischen Rallye-Fahrzeugen am Start sein werden und nach dem aktuellen Teilnehmerfeld die WP´s mit einer vom Veranstalter vorgegebenen Sollzeit absolvieren, und wobei deren Abweichungen (bei den Könnern oft nur im Hundertstel-Bereich) über Sieg oder Niederlage unterscheiden werden.
Zum Abschluss des Pressegesprächs bedankte sich Robert Nikol schon vorab bei allen beteiligten Anwohnern, Behörden und Helfern für deren weitere Unterstützung und Hilfe und gab der Hoffnung Ausdruck, auch die 37. Ausgabe der Scheßlitzer Rallye möge im Sinne ihres jahrelangen Veranstalters Toni Scharpf stattfinden und aublaufenn.
Weitere Informationen gibt es außerdem im Internet unter www.msc-schesslitz.de

Gerd Plietsch


Heuer keine Hollfelder Rallye:

Pause für Rallye Fränk. Schweiz

(gpp) – „Arbeits- und krankheitsbedingt können sich weder Michael Bayer noch Uwe Jentsch so den notwendigen Vorbereitungen der diesjährigen Rallye Fränk. Schweiz widmen, dass ein ordentlicher nordbayerischer Rallye-Saisonabschluss herauskäme. Eine lediglich halbherzige Vorbereitung ist nicht erwünscht!“
So in etwa lautete die Mail von Thomas Hoffmann, einem der Mit-Verantwortlichen des Motorsportclubs (MSC) Fränk. Schweiz, mit der am 30. Oktober diesen Jahres ein großes Loch in das nordbayerische Rallye-Metier gerissen wird. Wobei die Hauptsorge dem an der Schulter erkrankten Uwe Jentsch gilt, und dem auf diesem Wege eine ganz gehörige Portion Gesundheit zu wünschen ist!
Für 2011 soll das Veranstalter-Team erweitert und verjüngt, und neue Ideen verwirklicht werden.
Bleibt zu hoffen, dass dieses Jahr Pause nicht die verheerende Wirkung mit sich bringt, die eine solche hin und wieder anderswo hat: nämlich dass die gesamte Veranstaltung einschläft.

Gerd Plietsch


Nach Getriebeproblemen in Eisenach:

Klassensieg für Hillmann/Kusebauch bei Rallye Niederbayern

(gpp) – „Tut das gut!“ – Ralf Hillmann (Ebensfeld) und seine Beifahrerin Michaela Kusebauch (Bad Neustadt/Saale) waren im Ziel der AvD-Niederbayern-Rallye hoch zufrieden über ihren Klassensieg, denn so wechselhaft wie das Wetter in diesem so genannten Sommer, war auch ihre Erfolgsgeschichte bei den vergangenen Rallyes in dieser Zeit.
Bereits am letzten Juli-Wochenende war Ralf Hillmann mit Hans-Peter Wollner (ebenfalls Ebensfeld) bei der traditionsreichen (schließlich fand in diesem Jahr bereits die 51.! Ausgabe statt; Anm. d. Red.) Wartburg-Rallye rund um Eisenach an den Start gegangen, und konnte am Ende froh sein, seinen Mitsubishi Lancer noch in Wertung ins Ziel gebracht zu haben. Nach einem recht erfolgversprechenden Anfang, streikte zu Beginn der zweiten Etappe das Getriebe und Hillmann/Wollner hatten alle Hände voll zu tun und alle Mühe, den waidwunden Lancer noch auf die Zielrampe zu bringen, und den zweiten Platz in ihrer Klasse zu retten.
Vier Wochen später startete Ralf Hillmann dann bei der zur Deutschen Rallye-Serie zählenden AvD-Niederbayern-Rallye rund um Außernzell (ca. 25 km westlich Eging am See; Anm. d. Red.), diesmal mit der unterfränkischen Beifahrerin Michaela Kusebauch auf dem heißen Mitsubishi-Sitz. Und trotz erneut wechselhaftem Wetter und ständig sich verändernden Bedingungen fuhren die beiden von Beginn an, an der Spitze ihrer mit 13 Konkurrenten besetzten Klasse der verbesserten Fahrzeuge über 2000 ccm Hubraum. So dominant agierte das unter-oberfränkische Mixed-Team, dass sie nicht einmal von einem Reifenschaden in der WP sieben, der zu einem erheblichen Zeitverlust führte, davon abhalten konnte, ihre Klasse souverän mit einem Vorsprung von fast genau drei Minuten zu gewinnen. „Der Zeitverlust durch den Reifenschaden hat höchstens eine Gesamtplatzierung unter den Top-Ten zunichte gemacht“, errechnete Copilotin Michaela Kusebauch, während sich Ralf Hillmann freute, dass die wochenlangen Überarbeitungen „insofern Früchte getragen haben, als wir keinerlei technische Probleme hatten, und vom Service lediglich Routinearbeiten erledigen lassen konnten!“
Der nächste Einsatz für Ralf Hillmann ist die am 18. September stattfindende Memoriam-Rallye für den im Frühjahr verstorbenen Toni Scharpf beim MSC Scheßlitz.
Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.autohaus-hillmann.de.

Gerd Plietsch


Großer Teilnehmer-Andrang bei Hofer Doppel-Cross-Slalom:

Vater und Sohn Hornfeck lassen Konkurrenten keine Chance

(gpp) – „Mit so einem Andrang hatten wir nicht unbedingt gerechnet!“ Der sportliche Leiter des Automobilclubs (AC) Hof, Udo Braun (Hof), stand den in hellen Scharen aus fast ganz Nordbayern angereisten Motorsportlern freudig entsetzt gegenüber, und ahnte schon am Vormittag, dass der vorgefasste Zeitplan mit diesen zahlreichen Teilnehmern „wohl nicht zu schaffen“ sein würde. Und auch die Verpflegungsstation von Robby Bauer war schon am frühen Nachmittag mehr als ausgesucht und am Ende „mehr oder weniger ausverkauft!“ Schließlich drängelten bei den beiden Veranstaltungen nicht weniger als insgesamt 70 (!) Fahrer an die Lichtschranke.
Aber auch sportlich war der diesjährige Doppel-Cross-Slalom des Hofer Automobilclubs bei Hadermannsgrün (b. Bad Steben) am Rande des Frankenwaldes ein voller Erfolg, auch wenn einige der Teilnehmer mit technischen Defekten haderten und sich in so mancher Klasse die Konkurrenten deswegen enorm dezimierten. Auch ein spektakulärer Überschlag bei der Veranstaltung des Vormittages ging dank der vorgeschriebenen Sicherheitseinrichtungen in den einzelnen Fahrzeugen völlig glimpflich ab.
Nach einem Einsteiger und zwei Teilnehmern in der serienmäßigen Klasse gingen am Vormittag die ersten Teilnehmer mit den verbesserten Fahrzeugen an den Start und vor allem in der Klasse bis 1600 ccm Hubraum entbrannte unter Marken- und Teamkollegen ein überaus interessanter, interner Wettstreit, und die Bestzeiten fielen im Minutentakt. Vor allem die Fahrer des engel-cross-teams taten sich mit ihrer mit neuen Reifen ausgerüsteten Toyota Corolla hervor und ihre Fahrer Helmut Hodel (Hof), Christian Dausch (Neustadt/Aisch) und Thomas Gottfried (Marktredwitz) schraubten die Tagesbestzeit von anfangs 1:26:90 min. bis auf 1:23:97 min. nach unten, und am Ende dominierte der Marktredwitzer Gottfried mit ganzen 15 Hundertstel-Sekunden vor Helmut Hodel vom gastgebenden AC Hof. Nur einigen wenigen der verbesserten Fahrzeuge bis und über 2000 ccm Hubraum gelang es, diese Zeiten zu unterbieten und am Ende war es der für den AMC Naila startende Rudolf Hornfeck (Geroldsgrün), der mit seinem Opel Calibra und 1:20:89 min. die schnellste Zeit der Vormittags-Veranstaltung fuhr. Hart bedrängt aber vom Lokalmatador Alexander Hofmann (Berg), der seinen betagten Mitsubishi Lancer vor allem im zweiten Lauf nur ganze 19 Hundertstel-Sekunden langsamer um den Parcours, und damit auf Platz zwei, bewegte.
Während der Mittagspause, der Ehrung der Sieger des Vormittages und den individuellen Wartezeiten auf die Nachmittags-Veranstaltung, gelang es einigen der am Vormittag ausgefallenen Teilnehmer, ihre Fahrzeuge erfolgreich zu reparieren. Zum Teil wurden sogar neue Getriebe eingebaut, so dass fast alle der am Vormittag ausgefallenen Fahrer am Nachmittag doch noch eine zweite Chance bekamen. Lediglich die verunfallten Audi-Piloten vom MSC Nordhalben konnten (und wollten wohl auch) mit dem durch den Überschlag lädierten, und fast aller Fensterscheiben entledigten, Auto nicht mehr in den Wettbewerb eingreifen.
Einen erneut sehenswerten Fight lieferten sich – schon wie am Vormittag – vor allem die Fahrer in der Klasse bis 1600 ccm Hubraum, und diesmal gelang es dem Hofer Helmut Hodel auf dem „eng gesteckten Parcours“ seinerseits, seinen Konkurrenten und den Sieger des Vormittages, Thomas Gottfried, am Ende mit ganzen neun Hundertstel-Sekunden ´in die Schranken` und damit auf Platz zwei zu verweisen. Inzwischen hatten sich auch einige Zuschauer eingefunden, und das Spektakel ging munter weiter in die zweite Runde. Da die oberen, losen Geröllschichten des Schotter-Parcours langsam abgefahren waren, fielen die Fahrzeiten weiter in den Keller, doch gelang es dem Geroldsgrüner Rudolf Hornfeck nicht, trotz einer erneut schnellen Zit von 1:18:61 min. seinen Sieg des Vormittages zu wiederholen. Sohn Frank Hornfeck hatte den Getriebschaden an seinem Opel Calibra während der Mittagspause mit dem Einbau eines neuen Getriebes behoben, und lieferte sich mit seinem Vater mit dem gleichen (aber wegen eines größeren Motors in unterschiedlichen Hubraumklassen eingeteilten) Fahrzeug, einen spannenden Fight. Zunächst war Vater Rudolf um fast zweieinhalb Sekunden schneller, doch im zweiten Lauf zog Sohn Frank den Hosenträger- und den Helmgurt ganz eng und unterbot die Zeit seines Vater mit 1:17:60 min um genau eine Sekunde und holte sich damit den zweiten Tagessieg. „Da hat sich die mittägliche Arbeit ja gelohnt!“ freuten sich beide Hornfecks bei der Siegerehrung, schließlich hatten ja auch beide gemeinsam Hand an den Havaristen gelegt.
Zwei souveräne Klassensiege feierte auch der für den AC Hof startende, ehemalige Rallyefahrer Karl-Heinz Bauer auf seinem betagten Opel Corsa in der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1300 ccm Hubraum.
Weitere Informationen und die Ergebnisse im einzelnen gibt es im Internet unter www.ac-hof.de.

Gerd Plietsch

ERGEBNISSE: (1. Veranstaltung)
Einsteiger (1): 1. Marcel Malicke (AMC Coburg) Opel Corsa, 3:28:96. Gruppe G (serienmäßige Fahrzeuge) (4): 1. Hansi Walter, 3:02:96 min. 2. Klaus Schlesack (beide MSC Bayreuth) beide Audi B 3, 3:16:91. Verbesserte Fahrzeuge bis 1300 ccm (9): 1. Karl-Heinz Bauer (AC Hof) Opel Corsa, 2:53:17 min.; 2. Toni Bayer (MSC Bayreuth) VW Polo, 3:03:40; 3. Steffen Roth (MTC Gera) Trabant 601, 3:13,38. Verbesserte Fahrzeuge bis 1600 ccm (7): 1. Thomas Gottfried (MSC Marktredwitz) 2:49:04 min.; 2. Helmut Hodel, 2:49:19; 3. Christian Dausch (beide AC Hof) alle engel-Toyota Corolla, 2:49:93. Verbesserte Fahrzeuge bis 2000 ccm (8): 1. Rudolf Hornfeck (AMC Naila) Opel Calibra, 2:42:48; 2. Alexander Hofmann (MSC Nordhalben) Mitsubishi Lancer, 2:44:94; 3. Tobias Hornfeck (AMC Naila) Opel Kadett, 2:53:02. Verbesserte Fahrzeuge über 2000 ccm (8): 1. Thomas Sassl (MSC Naila) Ford Sierra, 2:44:17; 2. Oliver Wirth (MSC Naila) BMW 325 ix, 2:46:21; 3. Michael Wunder (MSC Nordhalben) Audi Quattro, 2:53:86.
(2. Veranstaltung)
Einsteiger (2): 1. Marcel Malicke (AMC Coburg) Opel Corsa, 3:04:49. Verbesserte Fahrzeuge bis 1300 ccm (7): 1. Karl-Heinz Bauer (AC Hof) Opel Corsa, 2:45:93 min.; 2. Toni Bayer, 2:55:28; 3. Dieter Jobst (beide MSC Bayreuth), beide VW Polo, 2:57:41. Verbesserte Fahrzeuge bis 1600 ccm (7): 1. Helmut Hodel, 2:46:43; 2. Thomas Gottfried, 2:46:52; 3. Werner Marth (MSC Wiesau), VW Golf, 2:47:00. Verbesserte Fahrzeuge bis 2000 ccm (8): 1. Rudolf Hornfeck (AMC Naila) Opel Calibra, 2:38:99; 2. Alexander Hofmann, Mitsubishi Lancer, 2:39:27; 3. Armin Wolf (beide MSC Nordhalben) Opel Astra, 2:44:33. Verbesserte Fahrzeuge über 2000 ccm (11): 1. Frank Hornfeck (AMC Naila) Opel Calibra, 2:38,53; 2. Thomas Sassl, Ford Sierra, 2:40:90; 3. Oliver Wirth (beide MSC Naila) BMW 325 ix, 2:41:73.


Schikanenfehler kosten bessere Platzierung:

Fabian Kroner bei historischem Happurger Bergrennen vom Pech verfolgt

(gpp) – „Diese Schikane wird mich wahrscheinlich noch im Traum ´schikanieren`“, Fabian Kroner, mit Ausnahme der Jugendkart-Pilotinnen und –piloten einer der jüngsten Motorsportler des Automobil- und Motorradclubs (AMC) Coburg, hat an das historische Happurger Bergrennen vom vergangenen Wochenende gespaltene Erinnerungen. „Zum einen war es eine tolle Veranstaltung bei sehr schönem Wetter – zum anderen haben mich meine beiden Patzer in einer der vier Schikanen eine bessere Platzierung gekostet!“
Der Rödentaler hatte seinen schwarzen 1980´er VW Käfer in der Klasse vier der Fahrzeuge der Baujahre 1972 bis 1980 gemeldet, in der ganze 41 (!) weitere Konkurrenten angetreten waren, die drei Plätze auf dem Siegertreppchen zu erobern. Im ersten der beiden Wertungsläufe auf der ca. 4 km langen und mit vier schnellen Schikanen gespickten Strecke von Happurg nach Deckersberg, nahm Kroner mit dem 65 PS starken Hecktriebler eine Schikane zu schnell – und zerlegte einen Strohballen. Nun wäre dies an und für sich – noch – nicht zu schlimm gewesen, die Aufgabenstellung bei historischen Motorsport-Veranstaltung besteht ja in der Hauptsache darin, über mehrere Wertungsläufe möglichst gleichmäßig zu fahren. „Doch ich will natürlich nicht ein zweites Mal in die Strohballen fahren“, meinte Kroner anschließend im Fahrerlager schmunzelnd.
Also ging er im zweiten Lauf in derselben Schikane etwas vorsichtiger (sprich langsamer) zu Werke, doch wie sich anhand der gemessenen Zeiten hinterher herausstellte, war Fabian Kroner zu vorsichtig gewesen. Die Zeit des zweiten Wertungslaufes war fast zweieinhalb Sekunden langsamer als die des ersten, und so brachte Kroner seinen 1600er VW Käfer mit einer Abweichung von 2,436 Sekunden zu seiner im ersten Lauf gefahrenen Zeit schließlich ´nur` auf Platz 25 unter den 42 Teilnehmern ins Ziel.
„Dennoch hat es aber Spaß gemacht“, so der Führerscheinneuling seit diesem Sommer „und von den ´schikanösen` Albträumen werde ich mich sicher auch bald verabschieden können.“

Gerd Plietsch