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´Chefplatz frei`:

NOO sucht noch immer Nachfolger für Thomas „Thommy“ Fleischer

(gpp) – Die Rückzugs-Ankündigung ist schon vor ein paar Jahren erfolgt – blieb aber offensichtlich wirkungslos: Gemeint ist die Tatsache, dass der NOO-Vorsitzende, Thomas „Thommy“ Fleischer vom AMSC Bindlach sein Amt nach dem 50-Jährigen Jubiläum des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals zur Verfügung stellen will – und wird. Und auch unser „Lupo“, der sich seit ´Menschengedenken` um die Auswertung der Ergebnisse kümmert und auch den Internet-Auftritt pflegt und mehr oder weniger ´das Gedächtnis` des NOO-Pokals ist, will und wird sich in Kürze auf´s berechtigte und zustehende Altenteil zurückziehen. Bei ihm schon deshalb verständlich, weil er immer wieder mit Krankheitsproblemen zu kämpfen hat und außerdem schon seit Jahren seinen Wohnsitz (der Liebe wegen) nach Plattling verlegt hat, und nur noch selten im Gebiet des NOO-Pokals vor Ort ist.
Also, der langen Einführung kurzer Sinn: der NOO-Pokal braucht einen neue Vorsitzenden und jemanden, der sich um den Internet-Auftritt und die Auswertung kümmert.
Doch das ist offensichtlich leichter geschrieben, als getan.
Denn obwohl hinter den Kulissen immer wieder entsprechende Gespräche geführt werden, konnte bislang noch niemand ´überredet` werden, sich in Zukunft dieser Aufgaben anzunehmen.
Wobei es natürlich nicht viel Sinn macht, diese Ämter jemandem aufzuoktruieren (Super-Wort, oder? Haben wir lange d´ran gearbeitet ()), der dann die anstehenden Aufgaben vielleicht nur lustlos erledigt und dem NOO dann keine wirkliche Hilfe ist.
Unser „Thommy“ hat das Problem, oder besser gesagt, die beiden Probleme, immer wieder bei den NOO-Sitzungen angesprochen, aber auch dort keinen gefunden, der ihn ablösen will. Nun hegt er den Verdacht, dass die NOO´ler glauben, nur aus den Reihen derjenigen, die an den o. a. Sitzungen teilnehmen, könnten für die zu besetzenden Ämter ´gewünscht` sein. „Ganz im Gegenteil! Jeder, der sich diese Aufgaben zutraut, kann sie gerne übernehmen!“ „Auch wenn er bis dato im NOO noch nicht außergewöhnlich in Erscheinung getreten ist.“
Und da sich der NOO natürlich keinen „Headhunter“ leisten kann, der entsprechend motivierte Personen ausfindig macht und diesen außergewöhnliche Konditionen (die gibt´s auch nicht im NOO-Pokal, nicht wie bei anderen ´Ämtern`, wo Aufwand- und andere Entschädigungen offeriert werden) anbietet, halten wir vom gpp – motorsport-info unser Medium durchaus geeignet, jemanden zu finden, der sich diesen Aufgaben annehmen möchte.
Also Motorsportler der Region, sammelt und geht in Euch, und wer Lust und Laune hat, unseren Nord-Ost-Oberfranken-Pokal in die nächsten Jahre – und / oder vielleicht in die nächste Zukunft zu führen, der melde sich.
Bei uns, oder direkt beim Thomas Fleischer (Tel. 0171 - 436 11 25), der Dank des NOO-Pokals und seiner Vereine und Motorsportler ist gewiß!
Weitere Informationen gibt es im Internet unter noo-pokal.de.

Gerd Plietsch


CORONA und keine Rallye:

Keine 3-Städte- und auch keine Oberland-Rallye

(gpp) – Irgendwie haben sie für dieses Jahr 2020 kein so richtiges Glück, die Rallye-Verantwortlichen des ADAC Südbayern, die in den letzten Jahren wieder hauptverantwortlich für die ADAC-3-Städte waren – und sind.
Auf Wunsch des DMSB sollte der angestammte 3-Städte-Termin Ende Oktober auf September vorverlegt werden, doch die für dieses Jahr vorgesehene Region um die Drei-Flüsse-Stadt Passau war für diese Zeiten bereits anderweitig mit Groß-Veranstaltungen belegt. Nicht um eine Kehrtwende verlegen, und immer für eine Neuerung bzw. Überraschung gut, wandte man sich an die ebenfalls Rallye-DM-gewohnten Veranstalter der ADAC-Rallye Obberland und vereinbarte mit ihnen, die frühere DM-Rallye Oberland wieder aufleben zu lassen, sie aber vom Winter in den Herbst, den vom DMSB gewünschten September zu verlegen.
Gedacht, gesagt, getan, das Wochenende vom 25. und 26. September wurde vereinbart und kommuniziert – und dann kam CORONA……
Und mit ihr die Absage, „denn weder konnte zeitnah eine Genehmigung zugesagt werden, noch war klar, ob, wenn ja, überhaupt Zuschauer zugelassen werden könnten, und so sahen wir uns auch aufgrund der nicht unwesentlichen Kostenseite gezwungen, im Bereich des ADAC Südbayern keine DM-Rallye zu veranstalten!“, so der Leiter für Jugend und Sport beim ADAC Südbayern Fritz Schadeck.
Für 2021 ist die ADAC-3-Städte-Rallye wieder im Gebiet Freyung/Grafenau geplant, dann mit Prüfungen auch in Österreich und Tschechien, ob und wie es mit der ADAC-Rallye Oberland weitergehen wird, ist momentan „noch völlig offen“.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rallye-oberland.de.

Gerd Plietsch


CORONA auf und ab:

Wird´s jetzt ´was mit dem regionalen Motorsport?

(gpp) – Die momentan richtig scheinende Antwort dürfte wohl ein konkretes „J-ein“ sein, mit mehr Gewicht aber sicher auf der „Nein-Seite“ oder?!?
Denn auch wenn die Formel 1 und auch die Nordschleifen-Langstrecken-Serie (NLS, früher VLN; Anm. d. Verf.) wieder mit realen Rennen (aber natürlich ohne Zuschauer)  am Start – und diese an Spannung kaum zu überbieten – sind, der kleine regionale Motorsport scheint trotz einiger zarter Pflänzchen nicht wirklich am Keimen und am Sprießen zu sein. Ein Cross-Slalom in einem Steinbruch sowie ein Schotter-Sprint in einem privaten Kieswerk, okay, da lassen sich die allerdings eh´ an einer Hand abzuzählenden Zuschauer an der Einfahrt leicht zu stoppen, oder eine Slalom-Veranstaltung im ADAC-Fahrsicherheitszentrum bei Schlüsselfeld (welches für Zuschauer ohnehin gesperrt ist) lassen sich wahrscheinlich ohne größere Probleme mit den lokalen Genehmigungsbehörden ´durchziehen`, aber sonst – keine Nat. Rallye, kein Nat. Slalom, von Veranstaltungen mit und wegen Young- und Oldtimern ganz zu schweigen.
Und gerade diese klassisch-historischen Veranstaltungen werden ja nicht nur aus reinem Selbstzweck durchgeführt, sondern in der Hauptsache (neben dem Treffen der Teilnehmer untereinander) um Zuschauer zu generieren – und das in zahllosen Mengen.
Dafür wurden Promi Hot-Spots als Start- und Zielorte ausgewählt, einige A-, aber viele B- und C-Promis in seltene Oldtimer gesetzt (auch wenn diese nach Verlassen des Startortes in den weiten ländlichen Fluren die Fahrzeuge schnell wieder verließen und erst kurz vor der Zielankunft für die Fotografen wieder zustiegen) und von Herstellern ausgewählte hochkarätige Fahrer und oft noch hochkarätigere Fahrzeuge verpflichtet.
Gut, auch diese Hochphase scheint überwunden, zurück geblieben sind aber auch hier vor allem die regionalen Veranstalter, die dem Kulturgut Auto gerne eine Bühne und eine Möglichkeit der Bewegung und des ´Auslaufes` in der angestammten Umgebung ermöglicht hätten – wäre da nicht Corona….
Alle einschlägigen Termine sind bis in den Herbst hinein abgesagt, als ob eine regionale Rallye, ein lokaler Slalom oder ein Old-Timer-Treffen ´Groß-Veranstaltungen` wären, welche ja bis Ende Oktober ausnahmslos verboten sind.
Am Schluss stellt sich für die Insider aber noch die Frage nach den Orientierungsfahrten: Hier gibt es keine Zuschauer, weder entlang den unbekannten Strecken noch an den genauso unbekannten Zeit- oder Durchfahrtskontrollen. Und auch am  Start und am Ziel sowie bei den administrativen Arbeiten im Vorfeld oder der Siegerehrung sind diese ganz speziellen Motorsportler fast immer ausnahmslos unter sich. Da verirrt sich höchstens ´mal  eine Frau oder Freundin (natürlich gerne auch ein Freund oder Mann () zur Ehrung, aber ein/e solche/r gehört ja eh´ zur Familie.
Also, so der kleine unbedarfte Willi, warum nicht zu unseren Anfängen und Ursprüngen zurückkehren, und Orie´s fahren – keine virtuellen, nein, draußen in der Natur, wo man meist für sich alleine ist, und wo dann auch wieder die alten, von vielen schon vergessenen Selbststempler zum Einsatz kommen könnten??? (Um Personal zu sparen und Kontakte zu vermeiden; Anm. d. Verf.).

Gerd Plietsch


Englische Wochen bei 24-Stunden-Rennen:

Le Mans und Nürburgring im Wochen-Rhythmus

(gpp) – Die Termine stehen, die Veranstalter sind im Dauer-Vorbereitungs-Einsatz und die Fahrer, die Teams und alle anderen Verantwortlichen stehen vermutlich schon seit geraumer Zeit angespannt und abfahrbereit: Gewehr bei Fuß.
Am vorletzten und am letzten Wochenende im September jagen sich die beiden hochrangigsten 24-Stunden-Rennen, die legendären 24-Stunden von Le Mans (19. bis 20 September) und das traditionsreiche 24-Stunden-Rennen auf der Nord- und Südschleife des Nürburgringes (26. bis 27. September) als Doppelpack im Wochen-Rhythmus.
Gespannt darf man dabei sein, wie und vor allem wo sich die einzelnen Teams arrangieren und engagieren, denn beide 24-Stunden-Rennen zu bestreiten, dürfte wohl nicht nur pekuniäre, sondern auch und vor allem technische und Man-Power-Grenzen an- und aller Voraussicht nach überschreiten.
Schließlich müssten in Le Mans noch die ´Zelte` abgebaut, und in aller Eile nach Norden in die „Grüne Hölle“ geschafft werden um dort zeitgerecht einsatzfähig zu sein.
Und während die Hatz an der Sarthe fix zu sein scheint, auch wenn bis Redaktionsschluss ´nur` noch 60 Autos gemeldet waren, ist der Run zweimal rund um die Uhr in der Eifel wohl noch nicht wirklich gesichert. Denn bis Redaktionsschluss stand die Einigung mit den lokalen Genehmigungsbehörden noch aus.
Die einzige Möglichkeit der Durchführung sehen die Veranstalter und die teilnehmenden Teams wenn – wie schon bei den VLN-, oder jetzt NLS-Läufen – keine Zuschauer zugelassen werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.24h-rennen.de und www.lemans.org.

Gerd Plietsch


Nicht nur mehr im Winter, jetzt auch noch im Herbst:

Auf klassischen Spuren der österreichischen Rallye-Vergangenheit

(gpp) – Noch hat die Saison 2020 aufgrund der vorherrschenden CORONA-Pandemie nach der schnellen Absage noch nicht wirklich begonnen, wird schon mit der kommenden Saison 2021 ´gearbeitet`, auf sie hingearbeitet und in 2020 abgesagte und / oder verschobene Termine im neuen Jahr festgeklopft.
Stattgefunden hat 2020 jedoch die Winterrallye Steiermark, die ja bekanntlich schon am zweiten Januar-Wochenende durchgeführt wird, und wie in all´ den Jahren vorher wird schon jetzt auf den Termin 2021 (21. bis 23. Januar) hingewiesen, Wie auch früher gab und gibt es für Frühbucher (bis 1. August) einen 25 %igen Frühbucher-Rabatt – aber jetzt kommt etwas Neues: Denn
„Wer nicht bis zum Winter warten möchte, der kann, nach allen Absagen und Verschiebungen vieler Oldtimer-Events, bereits Ende Oktober bei der

CLASSIC 1000 – der 1. Oldtimer Rallye der 1000 Kilometer
am 23. und 24. Oktober 2020 in St.Ulrich bei Steyr in Oberösterreich an den Start gehen und sein Fahrzeug historisch auf den klassischen Rallye-Pfaden der 60-er Jahre bewegen. Die neue Website mit allen Infos dazu befindet sich unter www.classic1000.at.“

Ob diese ´neue` Oldtimer-Rallye des österreichischen Rallye-Machers Dipl. Ing. Kurt Schimitzek Gefallen und Anklang findet, wird sich erst noch zeigen müssen, allerdings ist eine herbstliche Veranstaltung mit Sicherheit Wasser auf die Mühlen all´ jener, die sich (und vielleicht auch und vor allem ihrem fahrbaren Untersatz) nicht unbedingt eine Winterrallye ´antun` wollen.
Zudem werden auch auf den 1000 Kilometern, ausgehend St. Ulrich bei Steyr in Oberöstereich, entlang der Grenzen von Niederösterreich und weitläufig um Wien und in der Steiermark klassische Rallye-Strecken der 60´er Jahre befahren. Im Rahmen dieser „Touristischen Ausfahrt“ mit insgesamt fünf Streckenabschnitten stehen die Orientierung im Vordergrund, aber auch das Anfahren touristisch und landschaftlich interessanter Streckenpunkte, dazu einige Wertungsprüfungen mit Gleichmäßigkeitsmodus.
Bei dieser Veranstaltung werden allerdings keine Strecken gesperrt, jederzeit muß mit Gegenverkehr gerechnet werden!
Die Veranstaltung ist zudem eine „Einladungs-Veranstaltung“, zu der lediglich 30 Teilnehmer Zugang finden werden.
Weitere Informationen sowie alle Anmeldungsunterlagen sowie das Reglement gibt es im Internet unter www.classic1000.at.

Gerd Plietsch


Termine – Hin- und Her:

Absagen, Verschiebungen und auch eine Neu-Terminierung

(gpp) – Die schon zu Ende gewähnte CORONA-Pandemie holt noch einmal richtig auf, bzw. aus, und in ihrem ´Gefolge` reihen sich Absagen und Verschiebungen – aber auch Neu-Terminierungen, so dass dem geneigten Motorsport-Fan schon ´mal die Übersicht verloren gehen kann.
Wir wollen versuchen, dem ein wenig abzuhelfen!
Und fangen mit den Absagen an: Es finden nicht statt, die EUREGIO-EGRENSIS-Classic des MSC Marktredwitz (geplant am 5. September) sowie die 2. Marktredwitzer Langstrecken-Orientierungsfahrt (geplant für den 26. September). Ganz besonders betroffen sind die Orie-Macher des MSC Wunsiedel, deren Nacht-Orientierungsfahrt für den 24. Oktober geplant war. Denn nachdem ihnen im vergangenen Jahr die Genehmigung von Seiten der Behörde wegen der Gefahr von ´Rasern` versagt worden war, trifft sie in diesem Jahr das generelle Verbot von Groß-Veranstaltungen bis 31. Oktober („Wir sind aber optimistisch für 2021, denn aller guten Dinge sind bekanntlich DREI!“).
Die gute Nachricht kommt dagegen von der ADMV-Rallyemeisterschaft, die schon im Sommer geplante, dann verschobene und als bereits abgesagt gegoltene „18. Janina´s Wedemark-Rallye“ soll am 28. November als letzter Lauf der erst in diesen Tagen erneut ausgeschriebenen ADMV-Rallyemeisterschaft 2020 stattfinden.
Hoffen wir das Beste!

Gerd Plietsch


Und es geht offensichtlich doch:

HJS-BMSB Rallye-Cup erfindet neuen Termin-Kalender

(gpp) – Während sich anderswo die Absagen häufen (siehe Bericht über den NOO-Pokal; Anm. d. Verf.) haben der Deutsche Motorsport-Bund (DMSB) in Zusammenarbeit mit diversen Rallye-Veranstaltern und den Verantwortlichen von HJS-Motorsport (Hersteller von Auspuffanlagen) für den HJS-DMSB Rallye-Cup einen neuen Terminkalender für die restliche Saison 2020 ´erfunden`.
In den beiden Regionen Nord und Süd werden jeweils vier Veranstaltungen ausgefahren (wobei im Süden bei einer Veranstaltung zum Ausgleich doppelte Punktzahl vergeben wird; Anm. d. Verf.) und nach einem Endlauf im November die Sieger und Platzierten geehrt.
Auch wenn es pro Region nur vier Veranstaltungen pro Region gibt, sind sich die Verantwortlichen sicher, eine aussagekräftige Serie ausfahren zu lassen und bieten sogar pro Region ein Streichergebnis an.
Im Norden stehen neben der bereits am 7. März 2020 durchgeführten Werra-Meissner-Rallye und der Holsten-Rallye, durchgeführt am vorvergangenen Wochenende (1. August), für den 26. September noch die Rallye Buten Un´ Binnen und die Rallye Atlantis (24. Oktober).
Im Süden fand am 8.März bereits die Rallye Kempenich statt, am 12. September findet die Rallye Kohle & Stahl statt und am 31. Oktober die Junior-Rallye Baden-Württemberg, bei der des Ausgleichs wegen, doppelte Punkte vergeben werden.
Der Endlauf für beide Regionen ist abschließend für den 14. November bei der Rallye Hessisches Bergland terminiert.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hjs-drc.de.

Gerd Plietsch


Noch eine Absage:

„Mauritius“-Orientierungsfahrt des AMC Coburg fällt CORONA zum Opfer

(gpp) – „Wir haben lange überlegt, gewichtet und abgewogen – uns am Ende aber doch für eine Absage entschieden!“
Die beiden Coburger Motorsportler Andi Fleischmann (Scherneck) und Michael Metzner (Rödental), ihrer Zeichen nach Fahrtleiter dieser traditionsreichen Coburger Motorsport-Veranstaltung, haben die diesjährige Ausgabe, geplant für den 7. November, abgesagt – „schweren Herzens, aber auch nach vernünftiger Analyse!“
Schließlich investieren die beiden Coburger Orientierungs-Spezialisten wochenlange Arbeit in die Suche nach geeigneten Strecken und dann noch weit mehr Arbeit am Computer, „um für diese ausgewählten Strecken auch entsprechende Fahrtanweisungen zu erarbeiten! Das ist dermaßen zeitaufwändig und nervenaufreibend – und dann wissen wir am Ende gar nicht, ob die Genehmigungsbehörden dazu ihr okay geben!“
Nicht zum ersten Mal mußten Fleischmann und Metzner eine wochenlange Arbeit in die Tonne klopfen und innerhalb weniger Tage eine neue Strecke suchen und entsprechende Fahrtanweisungen erarbeiten, da für die zuerst geplante Fahrt keine Genehmigung erteilt wurde.
„Da wir in diesen verrückten CORONA-Zeiten keinerlei ´Garantie` haben, dass eine Veranstaltung überhaupt eine Genehmigung bekommen könnte, auch im Hinblick auf das Start- und Ziellokal in Grub am Forst, verzichten wir lieber in diesem Jahr, und konzentrieren uns auf 2021.“
Damit ist das Sportjahr für den AMC Coburg im ADAC mehr oder weniger gelaufen, „aber Hauptsache ist, dass wir alle gesund sind – und es auch bleiben!“
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Termin-Wirrwarr und kein Ende:

Havelland-Rallye abgesagt und Wedemark-Rallye verschoben

(gpp) – Kaum standen mühsam zusammen gesuchte vier Veranstaltungen für die ADMV-Rallye-Meisterschaft und den Schotter-Cup 2020 „endlich“ fest – schon mußte eine davon, die traditionsreiche Havelland-Rallye (vorgesehen für den 24. Oktober), schon wieder abgesagt werden. Nach endlosen Telefonaten, Mails und What´s App´s wurde dann die für den 26. September auf dem Truppenübungsplatz „Putlos“ (einem historisch-traditionsreichen Geläuf´ zahlloser früherer Rallyes zur Deutschen Rallyemeisterschaft in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts; Anm. d. Verf.) terminierte ADAC-Ostsee-Rallye als Ersatzlauf aufgenommen.
Nicht abgesagt, sondern nur verschoben, und zwar auf den 28. November wurde schließlich noch „Janina´s Wedemark-Rallye“, so dass mit der Kurstadt-Rallye Bad Schmiedeberg (12. September) und der ADMV-Lausitz-Rallye (6./7. November) nun doch wieder vier Veranstaltungen für – hoffentlich – einigermaßen sowohl ausgeglichene wie auch aussagekräftige Meisterschaften gefahren werden können.
Hoffentlich…..
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.admv-rallye.de und www.schotter-cup.de.

Gerd Plietsch


Endlich wieder ´mal Motorsport:

Nailaer Stefan Sell gewinnt beide Cross-Slalom-Läufe des AC Hof im Hadermannsgrüner Steinbruch

(gpp) – Die große Frage war, würden sie es noch können? Haben die nord-ost-oberfränkischen Motorsportler nach über einem halben, ja fast einem Dreivierteljahr Pause verlernt Gas zu geben??
Die eindeutige und unmißverständliche Antwort lautet: Nein!
Beim ersten Doppel-Cross-Slalom der Motorsport-Saison 2020, den der Automobilclub (AC) Hof im Hadermannsgrüner Steinbruch bei Berg (Bad Steben) durchführte, gaben die Protagonisten Gas als gäbe es kein Morgen und ließen vergessen, dass die Saison 2020 mit dieser Veranstaltung zwar erst begonnen hat, aber jahreszeitlich betrachtet eigentlich stramm dem Ende entgegen geht.
Die erste richtige Motorsport-Veranstaltung nach Monaten der völligen Auszeit nutzen auch einige nicht-bayerische Motorsportler, diese kamen u. a. aus Groß-Gerau bzw. Ulm. So gingen „erstaunlich viele 35 (!) Teilnehmer an den Start!“
CORONA-bedingt waren – natürlich – keine Zuschauer zugelassen, die Zahl der Helfer der einzelnen Fahrer war beschränkt und es gab keinerlei Verpflegung und auch für Sitzgelegenheiten mußten alle Anwesenden selbst sorgen. Aber nachdem dies alles in trockenen Tüchern war, vertauschten die Piloten ihre Mund-Nasenschutz-Masken mit Balaclava und Schutzhelm, enterten ihre Fahrzeuge und stellten nach erfolgtem Start in Windeseile riesige Abstände zwischen sich und den Veranstaltern her, indem sie sich auf die gut 1000 m lange Strecke über alle Terrassen des Hadermannsgrüner Steinbruch stürzten. Die teilweise hohe Motivation mancher Teilnehmer war stellenweise höher als die Fahrphysik dies zuließ, sodass unnötige Dreher mancher Fahrer deren gute Fahrzeiten nachhaltig ´vernichteten`. Aber auch einige Fahrzeuge stellten nach der überaus langen Pause und der doch relativ hohen Beanspruchungen in den unteren Terrassen des Hadermannsgrüner Steinbruches ihre Tätigkeiten vorzeitig und in einigen Fällen sogar endgültig ein – zum Beispiel streikten einige Getriebe. Ein Reifenschaden konnte dagegen problemlos uns schnell gewechselt werden.
Trotz einiger Regenfälle in den Tagen vorher war die Staubentwicklung nur am Anfang etwas mäßig, im Verlauf der Veranstaltung mussten die einzelnen Starts immer wieder ein wenig verschoben werden, da der zeitweise stehende Staub die Lichtschranke matt setzte.
In der Vormittags-Veranstaltung siegte bei den serienmäßigen Fahrzeugen der für den MSC Bayreuth startende Stefan Böhm mit einem Opel Kadett GS vor Adrian Wolf vom MSC Nordhalben auf Audi A 4. Dritter wurde der Gewinner der kleinen serienmäßigen Klasse, der für den AMSC Bindlach startende Dominik Buß auf VW Polo – nach der von einem Teamkollegen beschädigte rechte Vorderreifen in Windeseile gewechselt wurde.
Bei den verbesserten Fahrzeugen bis 1600 ccm Hubraum gab es einen deutlichen Sieg mit über drei Sekunden Vorsprung auf die Verfolger des für den AMC Coburg startenden Matthias Bätz, allerdings streikte beim nächsten Lauf seines Teamkollegen Michael Schwanert das Getriebe des Opel Corsa B und legte diesen unwiderruflich lahm. In der Nachmittags-Veranstaltung fehlten beide dann.
Die Klasse über 2 Liter Hubraum wurden zu einer sicheren Beute des für den MSC Naila startenden Stefan Sell, der die Abwesenheit des Lokalmatadoren Alexander Hofmann (dieser wurde mit der Revision des Motors seines Mitsubishi Lancer nicht rechtzeitig fertig; Anm. d. Verf.) nutzte und sich in beiden Veranstaltungen die jeweiligen Gesamtsiege holte. Die Klasse bis 2000 ccm Hubraum gewann Tobias Hornfeck auf Opel Vectra 4x4 vom AMC Naila vor seinem Vereinskameraden und Vater Rudolf Hornfeck auf Opel Calibra.
Die Starter des gastgebenden AC Hof setzten sich am Vormittag außerordentlich gut in Szene: Sportleiter Marc Rödel (Döhlau) fuhr seinen serienmäßigen Ford Puma in seiner Klasse auf Platz zwei, ebenso wie Helmut Hodel auf Toyota Corolla in der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1600 ccm. Stefan Lindemann (Münchberg) wurde in der gleichen Klasse auf Opel Corsa A Dritter, hinter ihm platzierten sich noch Robert Plietsch (Röslau – Toyota Corolla), Mario Rückner (Schwarzenbach/Wald) auf Opel Corsa und Thomas Gottfried (Marktredwitz), ebenfalls auf Toyota Corolla.
In der Nachmittags-Veranstaltung, bei der wegen der eingangs erwähnten technischen Ausfälle, gingen dann nur noch 31 Fahrer in den Parcours, und am Ende war es erneut der Nailaer Stefan Sell, der seinen allradgetriebenen Audi quattro auf dem inzwischen von losem Schotter geräumten Gelauf´ erneut mit zwei schnellen 1:10´er Zeiten durch die Lichtschranke jagte, seine Klasse über 2 Liter Hubraum, seine Gruppe der verbesserten Fahrzeuge und schließlich auch erneut das Gesamtklassement gewann und damit der absolute ´König` dieses Cross-Slalom-Auftaktes war.
Bei den serienmäßigen Fahrzeugen siegte erneut der Bayreuther Stefan Böhm, die 1600´er Klasse der verbesserten Fahrzeuge gewann der Münchberger Stefan Lindemann vor Thomas Gottfried und Robert Plietsch. In der 2l-Klasse dominierten die Marxgrüner Hornfeck-Familie in der Reihung Sohn Frank vor Vater Rudolf und dem zweiten Sohn Tobias!
Die weiteren Fahrer des AC Hof waren auch am Nachmittag gut bei der Musik: Marc Rödel  wurde erneut Zweiter bei den serienmäßigen Fahrzeugen, in der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1600 ccm Hubraum, in der die meisten Saalestädter am Start waren, gewann diesmal Stefan Lindemann auf Opel Corsa die Klasse vor Thomas Gottfried und Robert Plietsch (Röslau). Helmut Hodel wurde Vierter (alle drei auf Toyota Corolla) und Mario Rückner kam auf Platz sechs.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter www.ac-hof.de.

Gerd Plietsch


Zwei Paukenschläge für Coburger Motorsportler beim Cross-Slalom des AC Hof:

Klassenbestzeit für Matthias Bätz und Getriebeschaden bei Michael Schwanert

(gpp) – Er hatte sich kaum aus dem Hosenträgergurt geschält und überrissen, dass er in seinem zweiten Wertungslauf mit einer Zeit von 1:13,96 min. soeben Klassenbestzeit gefahren war, der für den AMC Coburg im ADAC startende Matthias Bätz (Meeder), da hatte schon sein Team- und Vereinskollege Michael Schwanert den Sitz des taubenblauen Opel Corsa erklommen und war seinerseits zu seinem zweiten Wertungslauf gestartet. Und während sich Bätz noch über seine Bestzeit freute, funkten die Streckenposten den Ausfall und die beiden Coburger Motorsportler waren bei ihrem ersten, diesjährigen Wettbewerbs-Einsatz, dem Doppel-Cross-Slalom beim Automobilclub (AC) Hof, schon wieder am Ende.
So mußten beide vorzeitig die Heimreise in die Herzogstadt antreten, zwar mit einem Klassensiegpokal im Gepäck, aber auch mit einem defekten Getriebe.
In der großen, 2 Liter-Klasse der verbesserten Fahrzeuge starteten dann noch Udo Fischer (Rödental) und André Wittmann (Lautertal), und während Udo Fischer seinen VW Golf mit Platz zehn noch unter die Top Ten brachte, kam André Wittmann nicht in die Wertung. Der Lautertaler Orientierungsfahrer schaffte es erst in der Nachmittags-Veranstaltung mit Platz elf in die Wertung und verwies seinen Team- und Vereinskameraden Fischer auf Platz zwölf.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.amc-coburg.de und alle Ergebnisse im Detail bei www.ac-hof.de.

Gerd Plietsch


Doppel-Cross-Slalom beim AC Hof:

Die Rückkehr der Motorsportler

(gpp) – Die ´reinen` Cross-Slalom-Sportler, die Rallye- und auch die Slalomfahrer hatten in diesem Jahr 2020 noch gar kein Lenkrad eines Motorsport-Autos in der Hand; die letzten Veranstaltungen wurden etwa im Oktober 2019 gefahren, so dass diese Motorsportler fast genau zehn Monate zur CORONA-bedingten Pause gezwungen waren.
Die Orientierungssportler hatten im ersten Vierteljahr dieses Jahres zumindest einige Veranstaltungen bestritten, doch auch ihre Pause dauert nun auch schon gut und gerne fünf Monate.
Alles in allem zog es also zahlreiche Motorsportler zum Doppel-Cross-Slalom des Automobilclubs (AC) Hof in den nord-ost-oberfränkischen Frankenwald, und sogar Teilnehmer aus dem hessischen Groß-Gerau oder dem Bayerisch-Baden-Württembergischen Grenzgebiet hatten den Weg nach Bayern ganz oben nicht gescheut – „nur um endlich wieder ´mal fahren zu können!“
Da stellte sich natürlich automatisch die Frage nach der Motivation und ob die einschlägigen Synapsen, ´Feingefühle` (einschließlich des vielgerühmten „Popometers“) und Fertigkeiten noch, und wenn ja, wie, funktionierten – oder erst wieder erweckt und antrainiert werden mussten?
Die Antworten waren so unterschiedlich wie die einzelnen Protagonisten: „Als wäre ich nie weg gewesen!“ (Hofs Sportleiter Marc Rödel), „Ich saß seit Februar nicht mehr in einem Motorsport-Auto und benötige schon noch ein wenig ´Feinabstimmung`, vor allem mit dem neuen Auto“ (Stefan Lindemann) oder „da ich mir kurz vor dem Ende des ersten Laufes einen ordentlichen Dreher geleistet habe, brauche ich wohl noch ein paar ´Meter`“, bilanzierte Thomas Gottfried seine ersten Auftritte im Hadermannsgrünen Steinbruch. Der für den AMSC Bindlach startende Herbert Hofmann betrachtete sich dagegen als „Top-Motiviert!“
„Auf diesem Geläuf´ kann ich quasi direkt aus dem Bett kommen und blind fahren, da ist ja fast mein zweites Zuhause“, äußerte sich Helmut Hodel, genauso wie Sieger Stefan Sell: „Wir sind hier seit gut 30 Jahren am Fahren und kennen jeden Meter, egal welche Streckenführung angelegt ist!“
Aber auch angehende Couch-Potatos gaben sich – wenn auch ein wenig schamhaft – zu erkennen: „Mir hat das auch schon gefallen, je länger die Auszeit dauerte, umso schöner war´s!“, so ein allerdings ungenannt bleiben wollender Motorsportler und ein anderer fügte an: „Das bestellte und schon lange gelieferte Fahrwerk ist noch immer nicht eingebaut – mich zieht´s da gar nicht mehr soo richtig hin!“…
Also, das soll der dieser oder jener……(:_()
Insgesamt aber waren die Jungs und Mädels (denn auch solche waren in diesem staubigen Sport am Start und fanden dennoch Gelegenheit, rundherum wie auf dem Laufsteg zu agieren (was nicht und niemals böse gemeint ist!!!)) meist sehr hochmotiviert bei der Sache und hatten große Freude daran, endlich wieder ihrem Hobby frönen zu können.
Aufgrund der CORONA-bedingten Hygiene-Maßnahmen waren Zuschauer ja ausgeschlossen und am Zugang zum Hartsteinbruch stand zum ersten Mal seit Jahrzehnten eine Einfahrtskontrolle die alle relevaten Daten von den Teilnehmern und ihren Helfern abfragte und notierte.
Und auch für die Verpflegung mußten die Teilnehmer selbst sorgen, da Verkäufe nicht zugelassen waren.
„Soll uns nichts Schlimmeres passieren, Hauptsache wir können und dürfen wieder fahren!!!“
Zumindest Cross-Slalom-Veranstaltungen, die ja ausschließlich in Steinbrüchen etc. ausgefahren werden und daher für Zuschauer leicht zu sperren sind, stehen noch in der Planung – die nord-ost-oberfränkischen Motorsportler und auch einige räumlich d´rum ´rum würden sich wie die sprichwörtlichen Schneekönige freuen, wenn die zuständigen Genehmigungsbehörden ihre Segen geben würden….

Gerd Plietsch

 


Oberfränkische Classic-Rallye-Teams erobern Oberösterreich:

Platz fünf für Schöpf/Kraus bei ARBÖ-Classic

(gpp) – „Wenn wir hier bei uns nicht fahren dürfen/können, fahren wir halt dahin, wo wir´s dürfen!“
Gesagt getan, gleich fünf Classic-Rallye-Teams aus Oberfranken machten sich Mitte August auf den Weg zu den Nachbarn im Süden, um im oberösterreichischen Admont (auf etwa halber Strecke zwischen Linz und Graz; Anm. d. Verf.) an der dortigen ARBÖ-Classic-Rallye teilzunehmen. Diese inzwischen traditionelle Classic-Veranstaltung des österreichischen Auto-, Motor- und Radfahrerbundes (ARBÖ) fand in diesem Jahr zum bereits 22. Mal statt und wurde in den Kategorien „sportlich“ und „touristisch“ ausgefahren.
Die Oberfranken starteten unter dem Motto: „In Memoriam Hans Otto Hetz“, dem kürzlich verstorbenen, ehem. Ehrenvorsitzenden des einstigen AC Kulmbach und früher sehr aktiven Rallyefahrer zum Gedenken und zwar in der Kategorie „sportlich“.
Insgesamt 141 Teams aus Deutschland, Österreich und Ungarn hatten die zweitägige Veranstaltung, die bereits für den Frühling terminierte, und dann wegen CORONA auf den 14. und 15. August verschobene Classic-Rallye unter die Räder genommen und am ersten Tag (Freitag) gut 114 und am zweiten Tag etwa 140 km unter die historischen Räder genommen. Die ´sportlichen` Teams hatten dabei noch zwölf verschiedene Prüfungen (sowohl Gleichmäßig und schnell. als auch Geschicklich) zu absolvieren, während sich die ´Touristiker` ausschließlich an der zu fahrenden Strecke und den tollen Landschaften zu begeistern brauchten. Gefordert wurde von den Sportlern unter anderem die sekundengenaue Bewältigung einer Rollprüfung bergab sowie mehrere Brems- Beschleunigungsprüfungen und verschiedene Geschicklichkeitsprüfungen wie Gatter fahren, Seitenabstand oder mittig fahren etc.
Bei schönstem Wetter führte die Strecke des Freitages die Teilnehmer zunächst nach Westen bis Liezen, dann über den 954 m hohen Pyhrnpaß nach Norden zum Hengstpaß (964 m). Nächste Station war Altenmarkt bevor über St. Gallen und Wenig die Rückreise nach Admont begann. Am zweiten Tag ging es über Johnsbach und Gstatterboden am Nationalpark „Gesäuse“ vorbei und über Hieflau, Mooslandl und Gams nach Palfau. Bei der Rückreise wurde bei Großreifling der Erbsattel (671 m) bewältigt und über Altenmarkt, Wenig und Hall das Ziel in Admont erreicht. „Wir haben insgesamt sechs Pässe überwunden, sind – auch mit unseren Ergebnissen – sehr zufrieden und kommen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder!“ so die unisono positiven Erkenntnisse der Oberfranken.
Bei der Siegerehrung am Samstagabend wurden der für den MSC Marktredwitz startende Rudolf Schöpf (Fichtelberg) mit seinem Betzensteiner Beifahrer Helmut Kraus (MSC Fränk. Schweiz) auf einem Toyota Starlet in ihrer Klasse für einen ausgezeichneten fünften Platz geehrt.
Jochen Illing und Udo Gesslein (beide Kulmbach) brachten ihren 1973´er Salzburg-Käfer in ihrer Klasse auf Platz 38, Heinz `Marc` Burger und Reinhard Korn (beide ebenfalls Kulmbach) wurden mit ihrem Opel Kadett GT/E aus 1978 auf Platz 33 in ihrer Klasse und Brian Blahatec/Melanie Köhler (Hilpoltstein) wurden mit ihrem 1988´er VW Polo in ihrer Klasse 43te.
Thomas Enkerts und Christian Gumbmann vom AMSC Bindlach mußten ihr Audi Coupe aus 1989 bereits am ersten Tag wegen Problemen mit der Benzinversorgung vorzeitig und endgültig abstellen.
„Diese Veranstaltung ist sehr zu empfehlen – und wir kommen auf jeden Fall wieder!“ äußerten sich die Oberfranken vor ihrer Rückreise.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter www.arboe-rallye.at.

Gerd Plietsch


Wieder alles NEU:

ADMV-Rallyemeisterschaften ohne Havelland-Rallye

(gpp) – Die Absage der ADAC/PRS-Havelland-Rallye führt zu Änderungen in der Sächsischen und der Sachsen-Anhaltinisch/Berlin-Brandenburgischen Rallyemeisterschaft. Da in Sachsen in diesem Jahr noch kein Wertungslauf stattfand, sind durch die vielen Absagen nur noch die Rallye Bad Schmiedeberg und die Rallye Lausitz übrig. Deswegen wird die Rallye Lausitz in zwei Wertungs-Veranstaltungen aufgesplittet, damit wenigstens drei Rallyes in die Wertung eingehen können.
Anders ist es in Sachsen-Anhalt/Brandenburg-Berlin, wo mit der bereits mit der Fontane-Rallye eine Veranstaltung stattgefunden hat und mit Bad Schmiedeberg und Wedemark (neuer Termin 28.11.2020) noch zwei Rallyes – hoffentlich – anstehen.
Keine Änderungen gibt es nach jetzigem Stand (26.08.) bei der ADMV-Rallye-Meisterschaft, bei der ja mit der bereits stattgefundenen Fontane-Rallye insgesamt immer noch vier Veranstaltungen für eine Meisterschaft zur Verfügung stehen.
Einschneidende Änderungen wird es geben müssen, wenn weitere Rallyes abgesagt werden.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.admv-rallye.de.

Gerd Plietsch


Verkürzter NOO-Orientierungssport:

Nachwuchs-Meistertitel für Michael Böhm und Julia Kuhbandner

(gpp) – Eigentlich ist es die logische Steigerung und außerdem sind aller guten Dinge ja auch drei: Die für den Motorsportclub (MSC) Wunsiedel startenden Michael Böhm und Julia Kuhbandner (beide Wunsiedel) starten seit einigen Jahren im nord-ost-oberfränkischen Orientierungssport und haben sich in den letzten beiden Jahren jeweils die Vizemeister-Titel in der Klasse der Anfänger geholt – und waren von Beginn der diesjährigen Saison auf dem Weg, sich in diesem Jahr den Meistertitel zu holen, um dann in die Klasse der ´Fortgeschrittenen` „aufzusteigen“.
Bei den ersten fünf Veranstaltungen im Januar, Februar und März griffen die beiden in Helmbrechts, in Marktredwitz, in Wiesau und bei der Doppel-Veranstaltung des AMC Naila ganz ordentlich in den Punktetopf, eroberten sich mit Ausnahme der Stiftland-Orientierungsfahrt des MSC Wiesau jedes Mal die volle Punktzahl und damit auch die Führung in der Zwischenwertung (denn der NOO-Orientierungssport macht in jeder Saison nach einem ereignisreichen Frühjahr eine mehrmonatige Pause um dann im Herbst in den Endspurt-Modus zu gehen; Anm. d. Verf.) – und dann geriet der Motorsport in die CORONA-Falle und alle weiterhin geplanten Veranstaltungen wurden anfangs verschoben und dann später abgesagt.
Die betraf auch die eigene Veranstaltung des MSC Wunsiedel Ende Oktober.
„Es hieß also, sich gedulden, und auf den Startschuss zu warten!“ so die beiden während der motorsportlich ereignislosen Sommermonate.
Dann wurden auch die weiteren Veranstaltungen, die zweite Langstrecken-Orientierungsfahrt des MSC Marktredwitz und die „Mauritius-Orientierungsfahrt“ des AMC Coburg endgültig abgesagt – und das inoffizielle Zwischen-Ergebnis von Ostern wurde plötzlich über Nacht zum inzwischen auch offiziellen Endergebnis.
Und – Überraschung: Michael Böhm und Julia Kuhbandner, die die Anfängerklasse angeführt hatten, waren plötzlich und „völlig unerwartet“ Meister in der Sparte Orientierungsfahrt des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO) „und das ausgerechnet in der 50. Jubiläums-Saison!“
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.msc-wunsiedel.de und die Ergebnisse im Detail bei www.noo-pokal.de.

Gerd Plietsch


Meister werden nur im Orientierungs-Sport ermittelt und geehrt:

CORONA stampft NOO-Pokal ein

(gpp) – In normalen Jahren werden im Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO), der inzwischen ältesten und räumlich größten Motorsport-Veranstalter-Gemeinschaft Deutschlands, acht verschiedene Einzel-Meister geehrt: in der Sparte Rallye, in der Sparte PKW-Geschicklichkeitsturnier, im Cross-Slalom und zwei im Orientierungssport (Anfänger und Fortgeschrittene) und gleich drei im Slalomsport (Einsteiger, Slalom-Gleichmäßigkeitsfahrer und die ´normal-schnellen` Fahrer).
Doch in diesem Jahr, ausgerechnet dem 50. Jubiläums-Jahr des NOO-Pokals, hat die CORONA-Pandemie nicht nur den gesamten Termin-Kalender durcheinander gewirbelt, sondern auch dafür gesorgt, dass nur in zwei Sparten überhaupt Meister ermittelt werden können.
Zum einen im Orientierungssport, denn gleich mit Jahresbeginn fanden auch bereits die ersten Veranstaltungen statt und bei insgesamt vier Orientierungsfahrten wurden ordentlich Punkte vergeben, so dass die Absagen der drei noch für den Herbst terminierten Veranstaltungen, und die anfängliche Verschiebung und später doch noch abgesagte „Plassenburg-Orientierungsfahrt“ des MSC Presseck zwar keinem, weder den Veranstaltern noch den Teilnehmern. leicht fielen, aber dennoch eine endgültige Wertung erstellt werden konnte.
Bei den Fortgeschrittenen gewann der für den AMC Coburg im ADAC startende Beifahrer André Wittmann, alleine, da er eine Orientierungsfahrt nicht mit seinem angestammten Fahrer bestritten – die meisten davon aber – gewonnen hatte. Auf Platz zwei schob sich sein Coburger Vereinskamerad und Fahrer Markus Furkert mit einem kleinen Rückstand wegen der ausgelassenen Langstrecken-Orie in Marktredwitz vor den ansonsten als Seriensiegern bekannten AMC Naila´ern Frank Morgenstern und Steffen Nestor sowie Altmeister Erich Denzler mit seinem Fahrer Horst Strößenreuther (MSC Presseck) auf Platz vier.
Bei den Anfängern siegten nach zwei Vizemeister-Titeln die für den MSC Wunsiedel startenden Michael Böhm und Julia Kuhbandner (beide Wunsiedel) mit klarem Vorsprung vor den für den MSC Tirschenreuth startenden Teams Werner Paschke/Thorsten Oszlonyai und Kerstin Bscherer/Gerald Banczyk.
In der Sparte Cross-Slalom werden in diesem Jahr keine Meister geehrt, obwohl diese Motorsport-Spielart ausschließlich auf abgesperrtem oder auch privatem Gelände ausgefahren wurde, und so ein Ausschluss von Zuschauern problemlos durchgeführt werden konnte. Außerdem wurde die Zahl der Helfer für die einzelnen Teilnehmer beschränkt, und auf die Ausgabe und den Verkauf von Verpflegung eingestellt.
Doch da nur drei Doppel-Veranstaltungen durchgeführt wurden, entschloss man sich von Seiten der NOO-Pokalleitung dazu, daraus noch keine eigene Wertung zu machen, da die Meinung vorherrschte, daraus keine aussagekräftigen Ergebnisse ziehen zu können.
Weitere Informationen und alle bisherigen Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter www.noo-pokal.de.

Gerd Plietsch


Zur Zukunft des lokal-regionalen Motorsports:

Forum des Bayerischen Motorsport-Verbandes

(gpp) – Für Mittwoch, 28. Oktober, lädt der Bayerische Motorsport-Verband (BMV) zu einem Motorsport-Forum, bei dem es um den lokal-regionalen Motorsport gehen soll.
25 hochrangige Vertreter aller Verbände und Organisationen werden (hoffentlich) darüber beraten – und vielleicht (noch hoffentlich´er) auch entsprechende Entscheidungen treffen – ob und inwieweit die CORONA-Pandemie den ´kleinen` Motorsport beeinflussen wird.
Soweit der offizielle, mündlich überlieferte, Text.
Dürfen wir anmerken: „Gottseidank!?“ „ENDLICH!!!“
Inzwischen fast ein dreiviertel Jahr lang häuften sich Absagen auf Absagen, und auch Absagen auf Verschiebungen und am Ende sogar die Absagen ganzer Meisterschaften und Serien.
Und während sich der große Motorsport, zwar anfangs ohne, jetzt (z. B. ADAC-6-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring) sogar mit Zuschauern wieder präsentieren (um vor allem den zahlungskräftigen Sponsoren eine Bühne zu bieten und den zahlreichen Motorsport-abhängigen Teams und Firmen das finanzielle Überleben zu sichern; Anm. d. Verf.) darf, liegen die zahllosen Breitensport-Veranstaltungen und deren Teilnehmer brach und kommen – wenn überhaupt – nur mühsam wieder auf die Beine.
Ob die ´hohen Herren` wirklich an uns ´kleine` denken???
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.motorsport-bayern.de.

Gerd Plietsch


Gemeinsam sind sie stark:

Nord-Ost-Oberfranken-Pokal und Regional-Pokal Oberfranken ehren gemeinsam

(gpp) – Das bringt nur CORONA fertig: der Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO) und der Regional-Pokal Oberfranken (RPO) feiern ihre in diesem Jahr ihre erfolgreichen Motorsportler gemeinsam. Nicht dass beide Serien in den vergangenen 50 Jahren nicht einträchtig neben- und miteinander bestanden hätten und auch noch bestehen und sich gegenseitig keinerlei ´Feindseligkeiten` gegönnt haben, ganz im Gegenteil, aber man war halt immer für sich - bis CORONA!
Hintergrund ist die Tatsache, dass in beiden langjährigen Motorsport-Sparten aufgrund der monatelangen CORONA-Pandemie nur sehr wenige Veranstaltungen stattfinden konnten. In Wirklichkeit konnten nur die Orientierungsspezialisten ihre immer in den ersten Wochen des neuen Jahres ausgetragenen fünf Veranstaltungen bestreiten, die für den Herbst geplanten Orie´s fielen den weitreichenden Beschränkungen zum Opfer.
Zwar wurden auch noch drei Doppel-Cross-Slalom-Veranstaltungen durchgeführt, aber die Verantwortlichen beider Serien, Thomas Fleischer vom AMSC Bindlach für den NOO und Hansi Walter vom MSC Wiesau für den RPO haben sich darauf verständigt, dass daraus keine aussagekräftige Meisterschaft zu erzielen sei, und so werden diese Pilotinnen und -Piloten nicht geehrt.
Als Termin für die gemeinsame Ehrung wurde Samstag, der 14. November festgelegt, ´Austragungsort` ist der Landgasthof „Goldener Engel“ in Kemnath-Waldeck, wo beide Veranstalter-Gemeinschaften ab 19 Uhr ihre erfolgreichen Sportler ehren werden.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.noo-pokal.de und www.regionalpokal.de

Gerd Plietsch


Es geht ja doch noch etwas…:

Coburger Vater und Sohn-Duo Bätz fährt bei Doppel-Slalom in Schlüsselfeld zweimal aufs Podest

(gpp) – Im vergangenen Jahr begannen manche Slalomsportler in diesen Tagen schon langsam damit, ihre fahrbaren Untersätze für die winterliche Pause vorzubereiten. Nach den zahllosen Absagen wegen der CORONA-Pandemie begann am vergangenen Wochenende, also Mitte September, jedoch erst die Saison 2020.
Verrückte Zeiten.
Der Automobilclub (AC) Ebern und der Motorsportclub (MSC) Schesslitz hatten gemeinsam zu einer neuen Art von Doppel-Veranstaltung geladen, und zwar ins ADAC-Fahrsicherheitszentrum Schlüsselfeld an der BAB A 3 Nürnberg - Würzburg. Dort sind von Hause aus keine Zuschauer zugelassen, so dass diese Hygieneauflage problemlos eingehalten werden konnte.
Die beiden Veranstalter legten ihre Fahrzeuggruppen derart zusammen, dass keiner der Teilnehmer eine Übernachtungspause einzulegen hatte oder zweimal anreisen mußte. Bedeutet: Am Samstag fuhren die Fahrzeuge der serienmäßigen Gruppe G ihre Läufe für beide Veranstaltungen und die Teilnehmer mit seriennahen Fahrzeuge der Gruppe F und die verbesserten Boliden der Gruppe H nahmen am Sonntag für den AC Ebern und den MSC Schesslitz ihre Wertungsläufe unter die Räder.
Um den Teilnehmern viel Möglichkeit zum Fahren zu geben, war der Parcours ca. 1600 m lang, und mußte nach einem Trainingslauf noch dreimal (!) in Wertung auf Bestzeit absolviert werden. Da sich das Wetter von seiner allerbesten Herbstzeit zeigte und auch mit Temperaturen nicht geizte, bekamen viele Fahrer Probleme mit überhitzten Reifen - zudem war es in den Fahrzeugen, in denen Doppelstarter zu Gange waren, wie im Fall der für dem AMC Coburg im ADAC startenden Arnfried und Stefan Bätz (beide Meeder), in deren Opel City Kadett C „schön mollig warm!“
In ihrer mit sechs Startern besetzten Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1300 ccm Hubraum lieferten sich Vater und Sohn bei beiden Veranstaltungen sehenswerte Duelle, die sie zuallerst allesamt ohne Fehler absolvierten. Beide steigerten sich im Verlauf der insgesamt sechs Wertungsläufe und die Bestzeiten wanderten immer wieder von Vater zu Sohn hin und her. Bei der Schlüsselfelder Veranstaltung war Sohn Stefan am Ende ganze vier Zehntel-Sekunden schneller als Vater Arnfried und belegte damit Rang zwei in dieser Klasse vor seinem drittplatzierten Vater.
Bei der Eberner Veranstaltung setzte sich die Erfolgsserie von Stefan dergestalt fort, dass er seinem Vater erneut nur eine Laufbestzeit ´gönnte`, ihn am Ende aber sogar um eineinhalb Sekunden erneut auf Klassenplatz drei verwies, während er selbst noch einmal Zweiter wurde.
„Mein Gott war diese Pause lang, hoffentlich können wir vielleicht noch die eine oder andere Veranstaltung in diesem Jahr fahren?“, blicken die beiden Coburger Slalomcracks ein wenig hoffnungsvoll in die Zukunft.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.amc-coburg.de und alle Ergebnisse im Detail unter https://www.dmsb-sport.de/2_DMSB_Fruehjahrsslalom__11136/TW_ON_Virtueller_Aushang.php und https://www.dmsb-sport.de/8_DMSB_Fruehjahrsslalom__11134/TW_ON_Virtueller_Aushang.php

Gerd Plietsch


Es geht ja doch noch etwas…:

Hofer Vater und Sohn-Duo Sandner bei Doppel-Slalom in Schlüsselfeld am Start

(gpp) – Die für den AC Hof startenden Thomas und Fabian Sandner (beide Himmelkron), kamen mit ihrem BMW 318i in ihrer mit sechs 17 bzw. 18 Startern besetzten Klasse der serienmäßigen Fahrzeuge bis 13 kg/kW Leistungsgewicht in der Veranstaltung des MSC Schesslitz mit drei fehlerfreien Läufen auf Rang 14 (Fabian) und Vater Thomas kam auf Platz 16.
Bei der Eberner Veranstaltung setzte sich Fabian noch besser in Szene, konnte seine Zeiten  teilweise sogar fast im Sekundenbereich verbessern und landete am Ende mit Rang zehn sogar noch unter den Top Ten. Vater Thomas verbesserte sich ebenfalls und kam am Ende auf Platz 14.

Gerd Plietsch


15. ADMV-Rallye Kurstadt Bad Schmiedeberg:

Doppelsieg für rallye2 - Teams Tanner/Enderlein und Geipel/Becker-Brugger

(gpp) – Eigentlich wollten wir ja selbst anreisen und unserer zugegebenermaßen noch recht weißen Karte von uns besuchter Veranstaltungen im Osten Deutschlands ein weiteres Fähnchen anheften. Zudem die Kurstadt Bad Schmiedeberg in mehr oder weniger unmittelbarer Nähe der Stadt Leipzig liegt, wo sich - wie auch in Berlin - familiäre Bande befinden und sich so das angenehmen mit dem nützlichen optimal verbinden läßt.
Aber leider zwang uns ein kleines gesundheitliches Problem zu Hause zu bleiben (Keine Angst, kein CORONA!!).
Doch da wir uns bereits akkreditiert hatten wollen wir versuchen, auch von daheim aus mit einem kleinen Bericht auf die 15. ADMV-Kurstadtrallye Bad Schmiedeberg hinzuweisen.
Eine Premiere sozusagen - und wir werden sehen, ob es funktioniert….
Die Veranstaltung selbst feierte gleich drei Premieren, denn zum ersten Mal fand seit den Corona-Beschränkungen eine deutsche Rallye wieder mit Zuschauern statt (dazu wurde eigens ein Hygiene-Beauftragter benannt!), dann starteten erstmals bei einer Rallye 70 Fahrzeuge der Gruppe Rally2 – besser bekannt als R5 – , und drittens erlebt Bad Schmiedeberg den ersten Wertungslauf des DMSB-Schotter-Rallye-Cups.
Insgesamt 86 Teilnehmer (120 wären zugelassen gewesen) nahmen die gut 141 Rallye-Kilometer unter die Räder und zeigten auf den drei, jeweils zweimal zu befahrenden Wertungsprüfungen (WP) in der Dübener Heide engagierten und sehenswerten Rallyesport, den die zugelassenen Zuschauer auch entsprechend honorierten. Die knapp 62 Bestzeit-Kilometer teilten sich auf eine Start-Ziel-Prüfung und zwei Rundkurs auf und enthielten auf der Start-Ziel-Prüfung eins und vier 70 % Schotteranteil, der Rundkurs drei und sechs sogar 75 % Schotteranteil, während der Rundkurs zwei und fünf ausschließlich auf Asphalt ausgefahren wurde.
Dem Sieger der letzten acht Jahre, dem Finnen Jukka Ketomäki, hätte seine Regierung nach der Rückkehr aus Deutschland eine vierzehntägige Quarantäne verordnet, weswegen dieser auf einen Start verzichtete. Lokalmatadorin Kerstin Munkwitz aus Bad Schmiedeberg, die ihr ´Heimspiel` sogar neunmal in Folge gewinnen konnte, fand im neu aufgebauten Mitsubishi Lancer EVO 7 des Vorjahreszweiten, Dark Liebehenschel Platz, rechnete sich aber gegen die R5-Autos keine großen Chancen aus, ihren bisherigen Siegen einen weiteren hinzuzufügen.
Um die Zuschauerzahlen so gering wie möglich zu halten, boten die Veranstalter um Rallyeleiter Remo Palm Live-Zeiten im Internet an und baten alle Fahrer, Teammitglieder und Zuschauer um strenge Disziplin. „Handelt verantwortungsvoll! Wir wollen gegenüber den Behörden und der Öffentlichkeit ein positives Signal setzen, damit auch andere Rallyes mit Zuschauern stattfinden können.“
Und so saßen viele Rallyefans - so wie halt der Chronist auch - auf der heimischen Couch und verfolgten, wie Julius Tannert und Jan Enderle vom ADAC Sachsen mit ihrem Skoda Fabia rallye2 evo von Beginn an der Konkurrenz ihren Stempel aufdrückten. Bestzeit in WP eins, Bestzeit in WP zwei und Bestzeit in WP drei - als man sich nach der Hälfte der Rallye zur Pause im neugestalteten Rallyezentrum in Meuro traf, hatten die beiden schon einen Vorsprung von 1:13,7 min. vor ihren verfolgenden Markenkollegen Philip Geipel und Katrin Becker-Brugger, ebenfalls ADAC Sachsen, und dem Vorjahreszweiten, Dark Liebehenschel und Kerstin Munkwitz, die mit ihrem Mitsubishi Lancer EVO 7 weitere 15 Sekunden zurück lagen. Auffällig waren die in der ersten Etappe zahlreich vergebenen Zeitstrafen, die zum einen an Schikanen oder bei zu frühem Stempeln an Zeitkontrollen vergeben wurden. In den WP´s zwei und fünf wurden sogar zigfach Zeitstrafen für das nicht regelkonforme Befahren der einzelnen Schikanen verhängt, darunter in der WP zwei auch an Geipel/Becker-Brugger.
In der WP fünf machten Geipel/Becker-Brugger mit ihrer ersten WP-Bestzeit eine Sekunde auf Tannert/Enderle gut, da diese ebenfalls zehn Strafsekunden an einer Schikane ausfaßten, aber im zweiten Durchgang der WP drei stellten diese mit ihrer fünften Bestzeit alle Ungereimtheiten wieder gerade, knöpften Geipel/Becker-Brugger noch einmal 22 Sekunden ab und gewannen am Ende mit einer Minute und 24 Sekunden Vorsprung die 15. ADMV-Kurstadt-Rallye Bad Schmiedeberg vor ihren Markenkollegen Geipel/Becker-Brugger und Liebehenschel/Munkwitz (2:29,8 min. zurück). Rang vier belegten Wiesner/Eichenauer auf VOLVO 940, mit 3:16,9 min. Rückstand.
Von den 86 gestarteten Teilnehmern erreichten 59 das Ziel in Wertung, etliche mit technischen Defekten und ein Team mit einem rundum ondulierten Auto, welches in einem Youtube-Film seinen absolut sehenswerten ´Auftritt` hatte.
Aufgrund der umgedrehten Startreihenfolge ´durften` die Zuschauer bis zum letzten Fahrzeug warten, bis die Favoriten ihren mehr oder weniger spannenden ´Dreikampf` ausfuhren, denn das Schlusslicht des gesamten Feldes bildeten die Teams Liebehenschel/Munkwitz, Geipel/Becker-Brugger und Tannert/Enderle. Was immer wieder bedeutet, dass die ansonsten am Ende des Feldes fahrenden Trabant, etc., die anderswo fast nie Fans zu sehen bekommen, in diesen Regionen das Augenmerk der Zuschauer in vollen Zügen genießen können.
In der eigenen Wertung der Historischen Fahrzeuge, in der 13 Teams am Start waren, erreichten zehn das Ziel in Wertung und den Sieg holten sich die Feldataler Frank und Heike Schneider auf einem Opel Ascona B und einer Gesamtabweichung aus sechs Prüfungen von lediglich 1,7 Sekunden, wobei sie in den WP´s eins und fünf die geforderte Sollzeit bis auf die Hundertstel-Sekunde trafen und sich jeweils einen ´Nuller` eintragen lassen konnten. Die weiteren Plätze belegten Jörg und Silke Wild (beide Laer) vom ADAC Südbaden auf VW Golf 1 mit einer Gesamtabweichung von zwei Sekunden und Jens Kischkel/Yvonne Gröndahl (Kiebitzreihe/Ramelsloh) auf Lancia Beta Montecarlo und einer Gesamtabweichung von 2,9 Sekunden.
Am Ende bedankten sich Teilnehmer und Zuschauer bei Rallyeleiter Palm und seinen Mitstreitern für die optimale Organisation und Durchführung, aber auch für den Mut, die Rallye überhaupt und zudem mit Zuschauern durchgeführt zu haben. Das erarbeitete Hygienekonzept und dessen Umsetzung funktionierte einwandfrei und fand großen Anklang. Allen voran die geringen Wartezeiten aufgrund der vorgeplanten Termine für die Dokumenten- und technische Abnahme wurden von den Teams positiv bewertet.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter www.msc-badschmiedeberg.de.

Gerd Plietsch


ADAC-Rallye Kohle & Stahl:

Abstatter Rainer Noller wiederholt Vorjahressieg

(gpp) – Der Albstatter Rainer Noller und sein Heilbronner Beifahrer Stefan Kopczyk gewannen nach einer fast fehlerfreien Fahrt in ihrem Mitsubishi Lancer die ADAC-Rallye Kohle & Stahl. Nach über sechsmonatiger Pause wurde rund um Nohfelden (nahe dem Kreuzungspunkt der BAB A 62 und der Bundesstraße B 41) der Rallyesport im Saarland fortgesetzt, und 120 Teilnehmer nahmen die drei, jeweils zweimal zu befahrenden und überaus anspruchsvollen Wertungsprüfungen (WP), die allesamt auf Asphalt ausgefahren wurden, unter die Räder. Bei einer Gesamtlänge von gut 140 Kilometern betrug der Anteil der Asphalt-WP´s 62 Kilometer.
Vorausgegangen war ein spannender Dreikampf mit Kai Otterbach und Tim Otterbach (Obersontheim – BMW M3 E36) und Hanno Brocker/Sabrina Woll (Wolfersweiler/Tholey – Mitsubishi Lancer). Nach dem Ausfall des bis dato Führenden Kai Otterbach, setzte sich Lokalmatador Brocker auf der vierten Wertungsprüfung an die Spitze des Feldes und festigte seine Führung vor Noller am Samstagnachmittag mit konstant schnellen Zeiten. Dank einer überlegenen Bestzeit auf der letzten Wertungsprüfung, zog Vorjahressieger Rainer Noller an Brocker vorbei und sicherte sich den Sieg mit einem Vorsprung von 13 Sekunden. Eine gute Vorstellung zeigten auch Patrik Dinkel/Tamara Lutz (Rossach/Darmstadt) im Mitsubishi Lancer, die das Podium mit einem Rückstand von nur 8,1 Sekunden auf Brocker komplettierten. „Wir sind für unseren ersten Start hier mit dem dritten Gesamtrang hinter Vorjahressieger Rainer Noller und Lokalmatador Hanno Brocker sehr zufrieden. Wir konnten die Zeiten der beiden Mitsubishi-Piloten mitgehen, hatten aber leider auf WP5 einen kleinen Fehler, der uns ein paar Sekunden kostete. Es war eine tolle Veranstaltung mit einer sehr guten Organisation, Kompliment an die Veranstalter“, so der amtierende ADAC Rallye Masters Champion.
Bei den in den HJS-DRC eingeschriebenen Teilnehmern sammelten Hans und Max Limpert (Reckendorf) im BMW 320 iS, dank ihres Sieges in der Klasse NC3, die meisten Punkte. Limpert setzte sich auf der vierten Wertungsprüfung an die Spitze seiner Klasse, baute seine Führung dank konstant schneller Zeiten auf den letzten beiden Prüfungen weiter aus und sicherte sich seinen zweiten Saisonsieg. Damit vergrößert er seinen Vorsprung in der Gesamtwertung Süd gegenüber dem zweitplatzierten Marco Thomas (Nohfelden). Platz drei der Gesamtwertung im Süden belegt nach zwei Läufen Michael Bieg (Lindlar) im Mitsubishi Lancer.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter www.msc-obere-nahe.de.

Gerd Plietsch


ADAC-Rallye Kohle & Stahl:

Rossacher Patrik Dinkel fährt auf Gesamtrang drei

(gpp) – Nach über sechsmonatiger Pause wurde rund um Nohfelden (nahe dem Kreuzungspunkt BAB A 62 und Bundesstraße B 41) der Rallyesport im Saarland fortgesetzt, und 120 Teilnehmer nahmen die drei, jeweils zweimal zu befahrenden und überaus anspruchsvollen Wertungsprüfungen (WP), die allesamt auf Asphalt ausgefahren wurden, unter die Räder. Bei einer Gesamtlänge von gut 140 Kilometern betrug der Anteil der Asphalt-WP´s 62 Kilometer bei der inzwischen 32. ADAC-Rallye Kohle & Stahl.
Der amtierende ADAC-Rallye-Masters Champion Patrik Dinkel (Rossach) und seine Darmstädter Beifahrerin Tamara Lutz setzten sich von Beginn an eindrucksvoll in Szene, und fuhren mit ihrem Mitsubishi Lancer EVO 9 RS sehenswerte Top-Zeiten die sie auf Anhieb in den Kader der möglichen Sieganwärter katapultierten.
Als die Teams zur Halbzeitpause erste Bilanz zogen rangierte das Mixed-Team bereits auf Gesamtrang drei, drei Sekunden vor dem späteren Gesamtsieger.
Beim zweiten Durchgang über die drei Asphalt-WP´s konnten sich Dinkel/Lutz in der WP vier um ein paar Sekunden verbessern, leisteten sich aber in der WP fünf „leider einen kleinen Fehler, der uns ein paar Sekunden kostete.“
Am Ende reichte es aber für die beiden noch immer zum dritten Platz auf dem Siegertreppchen, mit lediglich 8,1 Sekunden Rückstand auf das Siegerteam Noller/Kopczyk.
„Wir sind für unseren ersten Start hier mit dem dritten Gesamtrang hinter Vorjahressieger Rainer Noller und Lokalmatador Hanno Brocker sehr, sehr zufrieden. Wir konnten die Zeiten der beiden Mitsubishi-Piloten mitgehen, hatten aber leider auf WP5 einen kleinen Fehler, der uns ein paar Sekunden kostete. Es war eine tolle Veranstaltung mit einer sehr guten Organisation, Kompliment an die Veranstalter!“, so Dinkel restlos zufrieden im Ziel in Nohfelden.
Bei den in den HJS-DRC eingeschriebenen Teilnehmern sammelten Hans und Max Limpert (Reckendorf) im BMW 320 iS, dank ihres Sieges in der Klasse NC3, die meisten Punkte. Limpert setzte sich auf der vierten Wertungsprüfung an die Spitze seiner Klasse, baute seine Führung dank konstant schneller Zeiten auf den letzten beiden Prüfungen weiter aus und sicherte sich seinen zweiten Saisonsieg. Damit vergrößert er seinen Vorsprung in der Gesamtwertung Süd gegenüber dem zweitplatzierten Marco Thomas (Nohfelden).
Der Himmelkroner Reinhard Honke kam mit seinem Beifahrer Matthias Schweizer mit einem BMW M140i x Drive in seiner Klasse auf den hervorragenden zweiten Platz und rangierte in der Gesamtwertung der 120 Teilnehmer, von denen 79 das Ziel in Wertung erreichten, auf Platz 24.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter www.msc-obere-nahe.de.

Gerd Plietsch


Unfall bei der Rallye Kurstadt Bad Schmiedeberg:

Die Vernichtung eines Opel Adam

(gpp) – Der Zuschauer aus dem OFF ruft noch völlig erschreckt: „oh, oh, oh, oh, oh…..!!!“
…und schon nimmt das Unheil seinen Lauf: der Opel Adam R 2 mit der Startnummer 49 kommt nach links von der Strecke ab, hakt sich offensichtlich ein und absolviert gefühlte elf- bis dreizehn Überschläge über die Querachse, bevor er auf der Beifahrerseite liegen bleibt.
Ort des Geschehens ist die zweite Befahrung der WP der „drei“, also die letzte Prüfung der gesamten Rallye und womöglich haben es Timo Jankowsky und Nils Wick (Stahnsdorf/Teltow) eilig ins Ziel zu kommen, so dass ihnen die eigentlich angepaßte Geschwindigkeit ein wenig aus dem Ruder läuft - und sie damit einen überaus spektakulären Unfall provozieren.
Doch so unendlich die Überschlagsserie auch scheinen mögen, am Ende krabbeln die beiden Piloten unverletzt aus dem Wrack, der Ablauf der Prüfung wird wegen der Bergung des Wracks ein wenig verzögert, aber ansonsten verläuft alles mehr oder weniger normal - und glimpflich.
Völlig anders dürfte dies jedoch der Besitzer des Fahrzeugs sehen, die im Plauener Vogtland beheimatete Firma Schmack-Motorsport, für deren Mechaniker wohl eine völlige Rundum-Erneuerung des Opel Adam anstehen wird.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.msc-badschmiedeberg.de

Gerd Plietsch


…und sie bewegen sich doch!:

ADAC-Ortsclub Naila veranstaltet Automobil-Slalom auf dem Helmbrechtser Flugplatz

(gpp) – Auch wenn sich seit Anfang Mai - bis auf eine einzige Ausnahme im Fahrsicherheitszentrum des ADAC in Schlüsselfeld - noch kein einziges Rad gedreht hat: am Sonntag, den 27. September bewegen sie sich doch, die Slalom-Fahrzeuge der nord-ost-oberfränkischen Motorsportler, und zwar auf der Start- und Landebahn des Helmbrechtser Flugplatzes „Ottengrüner Heide“.
Eigentlich ist diese Veranstaltung der alljährliche Saisonabschluss, aber nach den zahllosen Absagen aufgrund der CORONA-Pandemie ist der Nat. Slalom des ADAC-Ortsclubs Naila der erste in Nord-Ost-Oberfranken - und wir wohl der einzige bleiben.
Aufgrund der Hygiene-Vorschriften sind allerdings keine Zuschauer zugelassen und auch eine Versorgung der Verantwortlichen und der Teilnehmer mit Essen und Trinken wird nicht stattfinden.
Was jedoch stattfinden wird, sind mit Sicherheit spannende Wettkämpfe auf der Start- und Landebahn der „Ottengrüner Heide“, auch wenn der Zuspruch der Teilnehmer - noch - etwas zu wünschen läßt. Die Anmeldungen für diese Veranstaltung sind nur Online möglich, der absolute Nennschluss ist am Freitag, den 22. September um 24 Uhr.
Die anderen Regularien sind wie sonst auch, die Veranstaltung beginnt mit der Gruppe G der serienmäßigen Fahrzeuge um 9 Uhr, ab etwa 12 Uhr folgen die Fahrzeuge der seriennahen Gruppe F und die verbesserten Boliden der Gruppe H bilden den Höhepunkt und runden die Veranstaltung ab etwa 15 Uhr ab.
Weitere Informationen und die Möglichkeiten der Online-Nennung gibt es im Internet unter www.oc-naila.de.

Gerd Plietsch