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„Ein Hauch von Nürburgring“:

ADAC-Altenburg-Ring-Classic, die Zweite

(gpp) – Seit Jahren ist er mit seiner Würgauer-Berg-Classic ein herausragender Leuchtturm in der großen und weiten See der allüberall stattfindenden, zahlreichen Oldtimer-Szene, doch der Zwei-Jahres-Rhythmus dieser meist mit vielen außergewöhnlichen historischen Rennwagen gespickten Veranstaltung, ist dem zumindest in Nordbayern wohl ältesten Rennleiter, dem Bamberger Hans Schrüfer zu wenig. Deshalb rief der rüstige Rentner vor zwei Jahren die „ADAC-Altenburg-Ring-Classic“ in´s Leben, ausgefahren auf dem ADAC-Fahrsicherheits-Zentrum in Schlüsselfeld. Und die große und übereinstimmend gute Resonanz auf diese Rundstrecken-Classic hat Schrüfer nun bewogen, einen zweiten Versuch zu wagen.
Die am ersten Sonntag im Juli (1. Juli) geplante „ADAC-Altenburg-Ring-Classic“ ist eine Gleichmäßigkeits-Veranstaltung auf der Handlingstrecke des ADAC-Fahrsicherheits-Zentrums, wo nach einer geführten Einführungsrunde mehrere weitere Runden zu absolvieren sind, die möglichst zeitgleich gefahren werden müssen. Die einzelnen persönlichen Abweichungen ergeben letztendlich die Wertung.
Teilnahmeberechtigt sind Vorkriegsmodelle, Gespanne, Tourenwagen, GT-Fahrzeuge und Sportwagen, bevorzugt werden vor allem originale Fahrzeuge. Es gibt fünf, nach Baujahren gestaffelte Klassen, das letzte teilnahmeberechtigte Baujahr ist das Jahr 1988. Für spätentschlossene ist der Nennungsschluss auf den 30. Mai verlängert worden, eine Teilnahme ist nur mit bezahlter Nennung möglich.
Am Vormittag sind die administrativen und technischen Überprüfungen vorgesehen, ab etwa 11 Uhr finden dann die einzelnen Wertungsläufe statt. Außerhalb des ADAC-Geländes dürfen die Fahrzeuge nicht gefahren werden, es besteht Helmpflicht und ein strenges Verbot von Zeitmeßanlagen in den Fahrzeugen und alle Fahrzeuge dürfen auch nur mit einer Person besetzt sein.
Das Nenngeld beträgt 90 EUR, es werden zu 100 % Preise vergeben, die Ehrung der Sieger und Platzierten ist für etwa 16 Uhr im Lokals des ADAC-Fahrsicherheits-Zentrums geplant.
Weitere Informationen sowie die Ausschreibung im Detail gibt es im Internet unter
wuergauerberg@hotmail.de, oder direkt beim Rennleiter Hans Schrüfer unter 0172 – 810 88 13

Gerd Plietsch


„Rund um die langen Berge“:

Schwäbische Rallye-Teams dominieren bei Coburger Doppel-Rallye-Sprint

(gpp) – Dass Schwaben nicht nur sprichwörtlich sparsam sind, sondern auch außergewöhnlich erfolgreich, zeigte sich am vergangenen Samstag beim Doppel-Rallye-Sprint des AMC Coburg im ADAC, bei dem Teams aus Baden-Württemberg der Veranstaltung deutlich ihre Stempel aufdrückten.
Nach einem Jahr Pause und der Neuorientierung lud der traditionsreiche Coburger Automobilclub zu einer Doppel-Veranstaltung in Sachen Rallye-Sprint. Dabei kamen die Verantwortlichen um Rallyeleiter Bernd Menzel (Bad Königshofen) ihren Teilnehmern mit einer äußerst kompakten Veranstaltung auch ökologisch und ökonomisch entgegen, denn bei den beiden Fahrten „Rund um die langen Berge“ war eine Wertungsprüfung mit 7,5 km Länge insgesamt viermal zu befahren und bei 30 WP-Kilometern waren lediglich 68 Gesamt-Kilometer während beider Veranstaltungen nötig. „Kompakter geht´s wohl nimmer!“, freuten sich die anderen Verantwortlichen des AMC Coburg im ADAC um den zweiten Vorsitzenden Hans-Joachim Autsch (Weidhausen), bei dem die logistischen Fäden rund um das Grattstadter Sportheims zusammen liefen.
Bei der Vormittags-Veranstaltung standen 27 Rallye-Teams aus Nordbayern, Baden-Württemberg und Südthüringen an der Startlinie, und es kam zu einem spannenden Schlagabtausch zwischen den für den UMC Ulm/MC Einsingen startenden Jochen Baumhauer (Illerkirchberg) und Susann Finger (Schneeberg), die bei der ersten Befahrung mit ihrem Audi TT RS 8J mit 4:53,6 min. die schnellste Zeit vorlegten. Im zweiten Durchgang konnten sich die beiden auf eine Zeit von 4:51,9 min. verbessern, doch das BMW E30-Mixed-Team Sven Kress und Carina Kohler (Kupferzell/Bühlerzell) vom MSC Untergröningen verbesserte sich von 4:55,0 min. im ersten Lauf auf 4:50,7 min. – blieb aber in der Addition beider Läufe um läppische zwei Hundertstel-Sekunden hinter den Siegern Baumhauer/Finger auf Platz zwei zurück. Dritte wurden der mehrfache Bayer. Rallyemeister Reinhard Honke (Himmelkron) mit Beifahrer Michael Heinze (Wonsees), die mit ihrem Mitsubishi Laner Evo 9 um knappe vier Sekunden hinter den beiden Baden-Württembergischen Teams zurück lagen. Knapp am Podium vorbei fuhren die Lokalmatadoren vom AC Ebern, Vater Hans und Sohn Max Limpert (beide Reckendorf), sie kamen mit ihrem BMW 320iS auf eine Gesamtfahrzeit von 9:57,4 min. Pech hatten Fritz Köhler und Petra Hägele (Öhringen) vom HMC Öhringen, die mit ihrem BMW 320i am Start des zweiten Durchganges einen Frühstart hinlegten und mit zehn Strafsekunden belegt wurden. Einen guten Einstand schafften die für den AC Bayreuth bzw. MSC Bayreuth startenden Werner Mühl/Sebastian Kröniger (Gefrees/Bayreuth), denn sie nutzen die Coburger Veranstaltungen zu einem ersten Fahrzeugtest mit einem komplett neuen BMW E 46 und waren in der mittäglichen Pause guter Dinge. „Das läßt sich alles sehr gut an, und im zweiten Umlauf waren wir sogar um acht Sekunden schneller!“, rapportierte Beifahrer Kröniger hocherfreut. Der vom MSC Coburg kommende Lokalmatador Andreas Fink (Coburg) kam mit seiner neuen Beifahrerin Nina Blumreich (Velden) und seinem BMW Mini Cooper S auf den vierten Platz in seiner Klasse. Die Gruppe der serienmäßigen Fahrzeuge ging an die Gesamtsieger Baumhauer/Finger, bei den seriennahen Fahrzeugen siegten Kress/Kohler und bei den historischen Fahrzeugen waren Vater und Sohn Bernd und Jan Michel (beide Schwarzenbach) vom MSC Naila vorn.
Von den 29 gestarteten Teams erreichten 26 das Ziel in Wertung, die anderen drei mußten ihre fahrbaren Untersätze wegen technischer Defekte vorzeitig abstellen und aufgeben. Während der Mittagspause bevölkerten dichte und dunkle Wolken den Himmel und mancher Fahrer dachte mit Schrecken daran, dass die guten Regenreifen zu Hause geblieben waren, doch Petrus zog seine Windeln fester und hielt dicht.
Zur Nachmittags-Veranstaltung waren es nur noch 22 Teams, die die Startflagge sahen und bis zum Ziel fielen noch einmal zwei aus der Wertung, so dass nur noch 20 Fahrzeuge in Wertung ankamen.
Und diesmal ließ sich das BMW E30 320iS-Team Kress/Köhler die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, denn mit zwei bis auf die Hundertstel-Sekunde gleichen Fahrzeiten von 4:49,1 min. verwiesen sie die Vormittagssieger Baumhauer/Finger mit einem Vorsprung von über sechs Sekunden eindeutig in die Schranken und auf Gesamtrang zwei. Die am Vormittag noch mit der zehn Sekunden Strafe für einen Frühstart bestraften Köhler/Hägele starteten jetzt in beide Prüfungen regelkonform – und wurden mit nur knapp mit sieben Zehnteln Rückstand auf Platz zwei diesmal noch „zufriedene“ Gesamtdritte. Mühl/Kröniger verwuchsen am Nachmittag noch besser mit ihrem neuen Fahrzeug, verbesserten ihre Zeiten von Durchgang zu Durchgang und wurden am Ende Gesamtvierte. Die Gruppe der serienmäßigen Fahrzeuge wurde erneut ´Beute` von Baumhauer/Finger, auf Platz zwei (und damit zu zwei Klassensiegen) fuhren – wie schon am Vormittag – die für den AMC Naila und den MSC Scheßlitz startenden Frank Hornfeck/Verena Nikol (Geroldsgrün/Ludwigsburg) vor Marcel Knopp/Domini Worbs (Winnenden/Velden) vom ADAC OC Winnenden bzw. MSC Gefrees, die auch am Vormittag Platz drei belegt hatten. Bei den seriennahen Fahrzeugen siegten erneut Kress/Kohler vor Köhler/Hägele und auf Platz drei liefen die für den AC Bayreuth bzw. MSC Bayreuth startenden Werner Mühl/Sebastian Kröniger ein. Bei den historischen Fahrzeugen siegte das Ulmer Ehepaar Siegfried und Petra Damm vom UMC Ulm/MC Einsingen. Nicht ins Ziel kamen unter anderen auch Andreas Fink und Nina Blumreich, die ihren Mini Cooper wegen eines Leistungsverlustes lieber abstellten, als einen möglichen Motorschaden zu fördern.
Bei der Siegerehrung im Festzelt am Grattstadter Sportheim bedankte sich der Vorsitzende des AMC Coburg im ADAC, Markus Wolf, bei allen Teilnehmern für das sportliche faire Verhalten, bei den Grattstadter Sportlern für die Zurverfügung-Stellung ihrer Immobilie und die gelungene, abendliche Verköstigung, bei allen Helfern vom eigenen Verein, allen anderen, fremden Helfern von BRK und Funkposten „sowie vor allem bei allen, die zur Genehmigung und Durchführung unseres ersten Doppel-Rallye-Sprints beigetragen haben und uns mit einem enormen Vertrauensvorschuß ausgestattet haben, den wir hoffentlich nicht enttäuschten!“ Die Siegerehrung ließ sich auch Bad Rodachs Bürgereister Tobias Ehrlicher nicht entgehen und überreichte zusammen mit Markus Wolf und der Moderation von Patrick Mohr den Siegern und Platzierten ihre verdienten Pokale.
Weitere Informationen sowie alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Cross-Slalom-Saisonauftakt beim AMC Naila:

Klassensieg und Zweiter Platz für Matthias Bätz und weitere Top-Platzierungen für Fahrer vom AC Hof und dem MSC Marktredwitz

(gpp) – Während die anderen Motorsport-Sportler, seien es die Orientierungs-, die Rallye- und die Slalomfahrer, längst dick und fett, seit langem und mitunter auch sehr erfolgreich in die neue Saison gestartet sind, mußten die Cross-Slalom-Spezialisten bis zum ersten Juni –Wochenende warten, bis sich auch bei ihnen die Startflagge senkte – und es „endlich!“ losging.
Den Auftakt machte der AMC Naila mit der ersten Doppel-Veranstaltung auf dem hinreichend für solche Motorsport-Spielarten bekannten Geländer des Hofer Hartsteinwerkes in Hadermannsgrün bei Berg an der BAB A 9 Hof – Berlin. Die Verantwortlichen um Björn Baier hatten einen schnellen und anspruchsvollen Parcours auf drei verschiedenen Terrassenebenen angelegt, und trotz auch dort zum Teil heftiger Regenfälle in der Vorwoche bot das Geläuf´ nicht nur Staubentwicklung pur, sondern je nach Wind stand diese Staubwand auf der Fahrt zurück zum Ziel so manchem Slalom-Crosser sichtbehindernd im Weg.
In der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1600 ccm Hubraum tummelten sich die ´üblichen Verdächtigen`, darunter auch der für den AMC Coburg im ADAC startende Matthias Bätz (Meeder) mit seinem taubenblauen Opel Corsa, der sich in der ersten Veranstaltung am Vormittag gleich mit einem einheimischen Mitbewerber ordentlich um die Klassenbestzeit stritt. Im ersten Lauf lag Bätz mit 1:04,31 min. noch vorne, doch im zweiten Lauf hatte er ein paar ´Hakler` und mußte sich mit vier Zehntel-Sekunden Rückstand auf Platz zwei begnügen.
Am Nachmittag, als der feine Schotter von der Ideallinie abgefahren war, zog Bätz allerdings die Gurte noch ein wenige strammer und legte gleich im ersten Lauf mit 1:02,70 min. eine Klassenbestzeit vor, fuhr im zweiten Lauf etwas mehr auf Sicherheit und schickte damit den Vormittagssieger mit einem Rückstand von fast genau einer Sekunde auf Rang zwei und feierte einen überaus verdienten Klassensieg.
„So kann´s gerne weitergehen!“, strahlte er bei der Siegerehrung und freut sich schon darauf, wenn die Saison Ende weitergeht.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de.
In dieser Klasse waren auch die für den AC Hof startenden Helmut Hodel (Hof) und Robert Plietsch (Röslau) mit ihrer Toyota Corolla am Start. In der Vormittags-Veranstaltung warf Helmut Hodel in seinem ersten Lauf eine Pylone und mußte sich mit den dafür verdonnerten drei Strafsekunden mit Rang sechs zufrieden geben. Robert Plietsch kam fehlerfrei durch den Parcours und wurde Vierter. Am Nachmittag gelangen auch Helmut Hodel zwei fehlerfreie Läufe und er arbeitete sich damit bis auf Rang vier nach vorne, während Robert Plietsch mit Rang sechs Vorlieb nehmen mußte.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.ac-hof.de.
Ebenfalls in dieser Klasse unterwegs war auch der für den MSC Marktredwitz startende Thomas Gottfried auf einer engel-Toyota-Corolla. In der Vormittags-Veranstaltung zeigte er zwei fehlerlose und äußerst schnelle Fahrten, die ihn mit einem Rückstand von lediglich vier Hundertstel-Sekunden hinter Rang zwei auf den dritten Platz auf das Siegertreppchen brachten. Am Nachmittag fielen die Fahrzeiten Gottfried´s um rund eine Sekunde, doch die Mitbewerber verbesserten sich ebenfalls, so dass für den Marktredwitzer erneut ´nur` Platz drei übrig blieb. „Aber ich bin zufrieden, der Auftakt hätte deutlich schlechter ausfallen können!“
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.msc-marktredwitz.de.

Gerd Plietsch


„Weibliche Heimaskaris dominieren“:

Marktredwitzer Jugendkart-Slalom-Sportler feiern Doppelsiege

(gpp) – Der motorsportliche Nachwuchs Nordbayerns traf sich am vergangenen Sonntag in der ehemals rallyefreundlichsten Stadt Deutschland, Marktredwitz, um in sechs verschiedenen Altersklassen die Sieger bzw. Siegerinnen auszufahren. Denn anders, als im großen Motorsport, sind im Jugendkart-Slalom immer wieder und immer mehr Mädchen bzw. junge Frauen dermaßen auf der Überholspur unterwegs, dass sich der männliche Nachwuchs wohl in Bälde eine `Männerquote` wünschen könnte.
Der inzwischen 44. (!) Jugendkart-Slalom des Marktredwitzer Traditionsvereins fand – wie immer – auf dem Betriebsgelände der Marktredwitzer Firma Matthes statt, und ab 10 Uhr stürzten sich insgesamt 81 Teilnehmer (darunter 19 Mädchen; Anm. d. Verf.) in den vom Marktredwitzer Jugendleiter Jens Günther flüssig, schnell und doch anspruchsvoll aufgebauten Parcours, den zu durchfahren nach einem ersten Blick auf den Streckenplan als völlig unmöglich erschien. Doch der motorsportliche Nachwuchs durcheilte den Pylonenwald – fast ausnahmslos – mit traumwandlerischer Sicherheit und zeigte trotz hochsommerlicher Temperaturen höchstes Engagement.
Bei den sieben- bis Neunjährigen, denen von den Eltern und/oder Betreuern nicht nur eine zweite Sitzschale und viel, viel Schaumstoff unter Hintern und hinter Rücken gepackt wurde, sondern denen auch noch die Pedale verlängert werden mußten, bevor sie sich in den Wettbewerb stürzen konnten, gelang dem für den MSC Auerbach startende Louis Sebald zweimal eine fehlerfreie (!) Zeit von unter 50 Sekunden (49,60 sec. und 49,80 sec.), womit er dem Zweitplatzierten, den für den MSC Wiesau startenden Mikka Trapp, fast genau um drei Sekunden enteilte. Den dritten Platz auf dem Siegertreppchen eroberte Lokalmatador Kyrill Gaus (MSC Marktredwitz) vor dem in dieser Klasse schnellsten Mädchen, Lena Fohr vom RTC Bad Berneck. Bei dieser Siegerehrung kam es dann zu großem Gedränge rund um das Siegerpodest, denn in der Klasse 1 gibt´s als Anreiz für den motorsportlichen Nachwuchs zu 100 % Pokale, so dass jeder Gestartete mit einem ordentlichen Präsent die Heimreise antreten konnte.
In der Klasse zwei (zehn- und elfjährige) entbrannte ein heißer Kampf zwischen den beiden Lokalmatadoren Jonah Günther und Niels Bauer, die sich die Laufbestzeiten nur so um die Ohren fuhren, aber da Nils Bauer in jedem Lauf eine Pylone warf, ging der Klassensieg an Jonah Günther, doch trotz der für die geworfenen Pylonen erteilten Strafpunkte ging Platz zwei dennoch an Nils Bauer und die beiden feierten einen sicheren Doppelsieg. Die Klasse drei (zwölf- bis 13-Jährige) ging mit einem Vorsprung von fast eineinhalb Sekunden an den für den MSC Scheßliltz startenden Fynn Gürtler vor dem Waldershofer Tobias Bayer. Bei den 14- und 15-Jährigen der Klasse vier siegte die für den AC Friedenfels startende Julia Faltis mit äußerst knappen sieben Hundertstel-Sekunden Vorsprung vor Luis Sollfrank (MSC Wiesau) und dem Waldershofer Felix Reithmeier.
Die ´fast` Erwachsenen der Klasse fünf (16- bis 18-Jährige) standen dann ganz im Zeichen der beiden Marktredwitzer ´Hausherrinnen` Alina Fabian und Chantal Buchholz. Im ersten Lauf umrundeten beide mit fast der gleichen Zeit den Parcours, Chantal Buchholz war gerade ´mal sechs Hundertstel-Sekunden langsamer als Alina Fabian. Und während diese im zweiten Wertungslauf auf etwas mehr Sicherheit fuhr, wagte Chantal Buchholz alles – und warf dabei aber eine Pylone und wurde am Ende zweite hinter Alina Fabian mit eineinhalb Sekunden Rückstand. Bruder Timo Buchholz wurde mit zwei fehlerfreien Läufen Fünfter. Bei den ´richtig` Erwachsenen der Klasse 6 (über 19 Jahre) siegte Florian Ernstberger vom AC Waldershof vor Julia Dreyer vom MSC Röthenbach und Johannes Jäger vom MSC Wiesau. Die vier Starter vom MSC Marktredwitz, Jens Käs, Jens Günther, Carmen Günther und Alexander Gaus belegten die Plätze vier, sieben, acht und neun.
Alina Fabian und Chantal Buchholz waren mit ihren aus den zwei Wertungsläufen zusammen gezählten Zeiten von 89,09 sec und 90,69 sec. schließlich auch die Tagesschnellsten und gewannen nicht nur die Gesamtwertung souverän, sondern én passant auch mehr als verdient die Preise für die besten Mädchen!
Am Ende der Veranstaltung, die am späten Nachmittag lediglich einige, allerdings schnell wieder abtrocknende Regentropfen abbekam, bedankte sich Jugendleiter Jens Günther bei allen Teilnehmern für das faire Verhalten und vor allem den Helfern vom MSC Marktredwitz für die Hilfe und Unterstützung während dieses „schweißtreibenden Sonntages!“.
Weitere Informationen sowie alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter r
www.msc-marktredwitz.de.

Gerd Plietsch


„Das Dutzend wird voll“:

Winterrallye Steiermark 2019 wirft ihre Schatten voraus

(gpp) – Noch ist der Sommer 2018 nicht wirklich da, wirft schon die österreichische Winterrallye Steiermark ( 17. – 19. Januar) ihre Schatten voraus. Im Internet-Auftritt des – nach der Absage der berühmt-berüchtigten „Jänner-Rallye“ – österreichischen Rallye-Auftaktes sind bereits die Ausschreibungs-Unterlagen verfügbarn.
Die winterliche Erkundung der steirischen Wälder wird dann um Abstecher in die Bundesländer Niederösterreich und Kärnten erweitert. Dazu werden einzelne Streckenteile mit vorgegebenen Sollzeiten gefahren, dazu kommt eine Nachtetappe und – so die Temperaturen mitspielen – auch wieder das Eisrennen auf dem Zenz-See.
Das Nenngeld wird nach Aussagen von Rallyeleiter Kurt Schimitzek (Kreuth) nicht angehoben, die 50 Startplätze werden nach Eingang der Nennungen vergeben. Bis zum 1. August gibt es zudem einen Frühbucherrabatt.
Weitere Informationen sowie die gesamten Ausschreibungsunterlagen sind im Internet unter
www.winterrallye.at einsehbar.

Gerd Plietsch


„Da brannte die Luft“:

Wiesauer Niklas Schmitt gewinnt Jugendkart-Slalom des AMC Coburg

Äußerst knappe Entscheidungen in den einzelnen Klassen

(gpp) – Das Gesamtsiegertreppchen des diesjährigen Jugendkart-Slaloms des AMC Coburg im ADAC war umkämpft wie selten. Denn diejenigen, die sich am Ende dort versammelten, lagen nur eine halbe Sekunde auseinander. Und der Vierte, der dieses Treppchen verpaßte, tat dies mit der Winzigkeit von neun Hundertstel-Sekunden. „Da brennt die Luft“, staunte Coburgs Jugendleiter Dieter Strunz, der den schnellen, aber auch durchaus anspruchsvollen Parcours angelegt hatte, der dem jugendlichen Motorsport-Nachwuchs einiges an präzisem Fahrkönnen abverlangte.
Am Firmengelände der Blumenrod-Rödentaler Firma Martin versammelten sich bei angenehmem Wetter mit etwas Sonne und Wolken zwischendurch, aber ohne Regen (!) insgesamt 61 Teilnehmer aus dem gesamten nordbayerischen Raum, um neben den Tagessiegen in den fünf verschiedenen Altersklassen auch und vor allem Punkte für den Bezirksvergleich Oberfranken/Oberpfalz (NOB), den Regionalpokal Oberfranken (RPO) und die Nordbayerische ADAC-Meisterschaft einzusammeln.
Den Auftakt machten die zwölf- und dreizehn-Jährigen der Klasse 3, in der der für den MSC Scheßlitz startende Philipp Häßler mit 31,99 sec. die schnellste Zeit fuhr, aber aufgrund von 22 Fehlern (für das Auslassen von Toren und das Umwerfen von Pylonen; Anm. d. Verf.) am Ende bis auf Rang zwölf zurückfiel. Dafür holten seine Vereinskameradinnen Alina Götz und Vivian Weigert die Kastanien aus dem Feuer und eroberten mit fehlerfreien 33´er und 34´er Zeiten die Plätze zwei und drei auf dem Siegerpodest, ganz oben aber platzierte sich jedoch der für den AC Waldershof startende Tobias Bayer mit einem Vorsprung von einer knappen halbe Sekunde vor den beiden Schesslitzer Mädchen.
Danach gingen die 14- bis 15-Jährigen der Klasse 4 in den Parcours, und dort ließ die Schwester von Alina Götz, Janin, mit zwei fehlerfeien und bis auf eine einzige Hunderstel-Sekunde Unterschied (33,26 sec. und 33,25 sec.) ihren Mitbewerbern keine Chance auf den Klassensieg, auch wenn die zweitplatzierte Julia Faltes (AC Friedenfels) und ihr Vereinskamerad Jonas Gründel nur fünf bzw. sechs Zehntel-Sekunden zurück lagen.
Als nächste fuhren die schon ´fast` Erwachsenen der Klasse 5 (16- bis 18-Jährige), und auch hier waren die Abstände auf dem Siegertreppchen äußerst knapp, denn der Klassen- und spätere Gesamtsieger Niklas Schmitt vom MSC Wiesau (66,24 sec.) konnte sich nur mit einer knappen halben Sekunde der Marktredwitzerin Alina Fabian (66,73 sec.) und dem Schesslitzer Dennis Feulner (66,82 sec.) erwehren.
Nach einer kurzen Mittagspause stand dann der jüngste Motorsport-Nachwuchs, die sieben- bis neun-Jährigen der Klasse 1 an der Startlinie, und hier holte sich der für den MSC Auerbach startende Louis Sebald einen klaren und souveränen Klassensieg, denn er ließ den Wiesauer Mikka Trapp um fast drei Sekunden hinter sich zurück, und die Drittplatzierte Nele Distler sogar um fast vier Sekunden. In dieser Klasse gingen auch die ersten Teilnehmer des gastgebenden AMC Coburg im ADAC an den Start: Felix Schneider wurde mit zwei Fehlerpunkten aus dem ersten Lauf Siebter, Jona Langbein mit ebenfalls zwei Fehlerpunkten aus Lauf eins Zwölfter und Nikita Becker und Philo Griebel kamen auf die Plätze 17 und 18.
Den Abschluss bildeten schließlich die Teilnehmer in der Klasse 2 (zehn- bis elf-Jährige), und in dieser Klasse gelang dem Coburger Marvin Seifert mit zwei schnellen und vor allem fehlerfreien Fahrten ein zweiter Platz, hinter dem Klassensieger Nils Bauer vom MSC Marktredwitz und vor dem weiteren Marktredwitzer Jonah Günther. Seiferts Vereinskameraden Jakob Dörfler und Hannes Orlamünde belegten die Plätze sieben und acht.
Die Mädchen-Wertung gewann Janin Götz vom MSC Scheßlitz vor der Marktredwitzerin Alina Fabian und der für den AC Friedenfels startenden Julia Faltis. Gesamtsieger des Coburger Jugendkart-Slaloms wurde der für den MSC Wiesau startende Niklas Schmitt mit knappen drei Zehntel-Sekunden Vorsprung vor der Schesslitzerin Janin Götz, die Drittplatzierte Marktredwitzerin Alina Fabian wiederum lag nur zwei Zehntel-Sekunden hinter Götz zurück.
Zum Abschluss bedankte sich Coburgs Jugendleiter Dieter Strunz bei allen Teilnehmern für das sportlich faire Verhalten, bei seinen Helfern vom AMC Coburg im ADAC und bei der Firma Martin für die erneute Zurverfügung-Stellung des Geländes sowie bei den Genehmigungsbehörden für den erneut gewährten Vertrauensvorschuss.
Weitere Informationen sowie alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Neue Erfolge für Coburger Motorsportler:

Gesamtsieg für Patrick Dinkel und Doppel-Klassensieg für Stefan und Arnfried Bätz

(gpp) – Angesichts der in Kürze anstehenden Sommerferien schalten die nordbayerischen Motorsportler noch einmal einen Gang höher und erhöhen damit die Schagzahl ihrer Veranstaltungen. Im Slalomsport war es am ersten Juni-Sonntag der Slalom des Automobilclubs Höchstadt, der wieder auf dem alten Parkplatz Ascherwiesen ausgefahren wurde, und nur eine Woche später hatte der AMSC Bindlach zu seinem Pylonentanz auf der Start- und Landebahn des Bindlacher Flugplatzes gerufen.
Dem Ruf nach Mittelfranken waren insgesamt 70 Starter gefolgt, darunter auch wieder die für den AMC Coburg startenden Arnfried und Stefan Bätz (beide Meeder), die diesmal nicht ganz an ihre ansonsten guten Leistungen anknüpfen konnten. Vater Arnfried ließ bei „schier unerträglicher Hitze“ in beiden Wertungsläufe je ein Tor aus, worauf ihm auch zweimal 15 Strafsekunden aufgebrummt wurden, „ohne die ich locker Zweiter geworden wäre…..“
Sohn Stefan haderte ebenfalls mit Strafsekunden, allerdings hielten sich diese mit drei an der Zahl für eine Pylone im ersten Lauf noch in Grenzen und dank eines souverän schnellen und „endlich“ fehlerfreien Laufes war am Ende doch noch der klare Klassensieg für Bätz-Junior bei den verbesserten Fahrzeugen bis 1300 ccm drin und ein Vierter Rang in der Gruppe. „Da wir nur fünf Starter in der Klasse waren konnten sich die Reifen in den kurzen Pausen nicht wirklich abkühlen, so dass nicht recht viel mehr zu erreichen war!“ zog Stefan Bätz am Ende Bilanz.
Auf dem Bindlacher Flugplatz waren dann gleich drei Wertungsläufe zu absolvieren und Stefan Bätz bewegte den giftgrünen Opel City Kadett beim gutem Wetter und warmem Asphalt zunächst mit 46,03 sec. über den Parcours, und verbesserte sich über 45,51 Sekunden bis auf 45,15 Sekunden in seinem dritten Lauf zum Klassensieg. Vater Arnfried fand nur in seinem zweiten Lauf eine optimale Linie und war mit 45,34 Sekunden schneller als der Filius – aber in der Endabrechnung fehlte im dennoch eine ganze Sekunde „aber mit Rang zwei bin ich auch zufrieden!“ meinte der Senior bei der Siegerehrung.
Schon am Tag zuvor feierte ein weiterer Motorsportler des AMC Coburg im ADAC einen grandiosen Erfolg: Bei der Osterburgrallye rund um das vogtländische Weida gewann der jüngere Bruder des in der Deutschen Rallyemeisterschaft sehr erfolgreichen Dominik Dinkel, Patrick, mit seinem Beifahrer Felix Kießling den Bewerb mit einem Vorsprung von fünf Sekunden. Dinkel/Kießling (Rossach/Gefrees) setzten mit  Mitsubishi Lancer EVO 9 gleich in der ersten der drei, jeweils zweimal zu befahrenden Wertungsprüfungen (WP) eine Bestzeit und wiederholten dies auch in der WP drei. Im zweiten Durchgang über die gleichen WP´s erhöhten Dinkel/Kießling das Tempo, waren erneut in den WP´s vier und sechs Schnellste und gewannen damit souverän und sicher die inzwischen 47. Ausgabe der traditionsreichen Weidaer Osterburgrallye.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Osterburgrallye in Weida und Flugplatz-Slalom beim AMSC Bindlach:

Klassensieg für Stopfer/Heinzel und Platz drei für Stefan Vogtmann

(gpp) – Ein über die Maßen erfolgreiches Wochenende verbrachten die Hofer Automobilsportler, und zwar am Samstag bei der Osterburgrallye rund um das vogtländische Weida und Tags darauf beim Flugplatz-Slalom des AMSC Bindlach auf dem Bindlacher Flugplatz.
Bei der mittlerweile 47. Ausgabe der Weidaer Traditions-Rallye ging das oberpfälzisch-oberfränkische Mixed-Duo Wolfgang Stopfer/Sabine Heinzel (Tirschenreuth/Hof) nach einem verdienten Urlaub wieder an den Start und zeigte auf den drei, jeweils zweimal zu befahrenden Wertungsprüfungen (WP) mit dem Schmack-Honda Civic Type R – der nach der letzten Veranstaltung zur Getriebe-Überholung in den bewährten Händen des vogtländischen Motorsport-Teams Schmack war – überaus ansprechende Leistungen. Zwar gingen die Fahrzeiten im zweiten Umlauf aufgrund von durch den vorherigen Verkehr verursachtem Dreck in vielen Kurven um einige Zehntel-Sekunden zurück – doch am Ende feierten die beiden einen mit über zwanzig Sekunden Vorsprung überaus verdienten Klassensieg!
Am Sonntag ging dann der äußerst schnelle Flugplatz-Slalom des AMSC Bindlach über die Start- und Landebahn, wo neben einem Trainingslauf gleich drei (!) Wertungsläufe ausgefahren wurden. Das Wetter blieb bis auf etwas Nieselregen in der Mittagszeit trocken, so dass die profilierten Pneus auf den Anhängern blieben und die Protagonisten die profillosen Slickreifen auf ihren Wettbewerbs-Fahrzeugen belassen konnten.
In der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1300 ccm Hubraum stand mit Stefan Vogtmann (Hof) der einzige Vertreter des AC Hof an der Startlinie und bewegte seinen schwarz-weißen VW Polo äußerst schnell und fehlerfrei über den Parcours. Dabei konnte er sich von Lauf zu Lauf verbessern, in seinem dritten Lauf war er fast eine Sekunde schneller als im ersten, „Zwar nur in kleinen Schritten, aber genügsam ernährt sich das Eichhörnchen!“ freute sich Vogtmann am Ende über einen dritten Rang und den Besuch auf dem Siegertreppchen „wo ich schon soo lange nicht mehr war, dass ich gar nicht mehr den Weg dorthin weiß!“ so der Hofer Slalomfahrer gut gelaunt bei der Siegerehrung.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.ac-hof.de.

Gerd Plietsch


Neue Erfolge für Marktredwitzer Motorsportler:

Klassensieg für Nils Bauer beim Jugendkart-Slalom in Coburg sowie Klassen- und sogar Gruppensieg für Andreas Krämer beim Bindlacher Flugplatz-Slalom

(gpp) – Nur eine Woche nach ihrer eigenen Veranstaltung standen die Jugendkart-Pilotinnen und Piloten des Motorsportclubs (MSC) Marktredwitz erneute am Start eines Jugendkart-Slaloms, diesmal auf dem Firmengelände der Blumenrod-Rödentaler Firma Martin, wo der AMC Coburg im ADAC seinen Lauf zum Bezirksvergleich Oberfranken/Oberpfalz (NOB), dem Regionalpokal Oberfranken (RPO) und um die Nordbayerische ADAC-Meisterschaft ausfuhr. Der Parcours beinhaltete schnelle, aber auch durchaus anspruchsvolle Abschnitte, die dem jugendlichen Motorsport-Nachwuchs einiges an präzisem Fahrkönnen abverlangten. Die Coburger nahmen in der Reihenfolge der einzelnen Klassen einige Änderungen dergestalt vor, dass die zwölf- und dreizehn-Jährigen der Klasse 3 den Auftakt fuhren. Hier erreichten Kevin Bickel und Anastasia Gaus die Plätze acht und elf. In der Klasse der schon ´fast` Erwachsenen (16- bis 18-Jährige), verpaßte Alina Fabian den Klassensieg nur um eine knappe halbe Sekunde, wurde aber sichere Zweite. Chantal Buchholz kam mit zwei Fehlerpunkten aus dem zweiten Lauf nur auf Rang vier und verpaßte damit den Besuch auf dem Coburger Siegertreppchen. Ihr Bruder Timo Buchholz wurde mit ebenfalls zwei Fehlerpunkten aus Lauf zwei Achter.
Nach einer kurzen Mittagspause stand dann der jüngste Motorsport-Nachwuchs, die sieben- bis neun-Jährigen der Klasse 1 an der Startlinie und Kirill Gaus wurde mit vier Fehlerpunkten aus Lauf zwei Neunter, Fabienne Gerstener kam mit insgesamt sechs Fehlerpunkten auf Platz 13. Den Abschluss bildeten schließlich die Teilnehmer in der Klasse 2 (zehn- bis elf-Jährige) und hier holte sich Nils Bauer mit zwei schnellen und fehlerfreien Fahrten einen verdienten Klassensieg mit über einer Sekunde Vorsprung vor seinem Verfolger. Dritter wurde Jonah Günther, der sich allerdings in Lauf zwei Fehlerpunkte anrechnen lassen mußte, „ansonsten wäre ein Doppelsieg durchaus möglich gewesen“, so Marktredwitz´s Jugendleiter Jens Günther. Jakob Heidenberger wurde mit insgesamt 26 Fehlerpunkten aus beiden Läufen Neunter.
In der Mädchen-Wertung belegte Alina Fabian Platz zwei und Chantal Buchholz wurde Sechste, in der Gesamtwertung kam Alina Fabian auf den hervorragenden dritten Platz, Klassensieger Nils Bauer wurde Achter.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.msc-marktredwitz.de sowie alle Ergebnisse im Detail bei www.amc-coburg.de.
Zur gleichen Zeit pfeilten die Marktredwitzer Slalomasse durch den Pylonenwald auf der Start- und Landebahn des Bindlacher Flugplatzes, wo der AMSC Bindlach seinen diesjährigen Slalom veranstaltete. Marktredwitz´ amtierender Vierfach-Slalom-Meister Andreas Krämer zeigte sich dabei von seiner besten Seite, denn nach einem 43,70 Sekunden schnellen ersten Lauf, brannte er mit seinem BMW M 3 in seinem zweiten Wertungslauf mit 42,88 Sekunden die Tagesbestzeit in den Bindlacher Asphalt und legte mit einer 43,18 Sekunden die zweitschnellste Zeit in der Gruppe der serienmäßigen Fahrzeuge nach. Damit eroberte er sich mit einem Vorsprung von gut zwei Sekunden vor seinen weiteren Mitweberbern nicht nur den Klassen- sondern auch den Gruppensieg – und belegte in der Gesamtwertung der 107 (!) Starter auch noch Rang zwei. Vater Helmut Krämer wurde in der Gruppe Fünfter und kam im Gesamtklassement mit Rang neun immerhin noch unter die Top Ten.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.msc-marktedwitz.de.

Gerd Plietsch


Cross-Slalom in der Fränkischen Schweiz:

Klassesiege und Gruppensieg für Thomas Blumreich und Klassensiege für Helmut Hodel

(gpp) – Der zweite Cross-Slalom der diesjährigen Saison fand beim MSC Fränk. Schweiz im Schwarzmann´schen Steinbruch bei Pilgerndorf (Hollfeld) statt, und die Verantwortlichen um Uwe Jentsch (Hummeltal) hatten dort einen ca. 800 m langen Parcours aufgebaut, der den Slalom-Crossern einiges an Fahrkönnen abverlangte, da er sehr lang, sehr schnell und mit drei sehr engen Spitzkehren ausgestattet war. Zudem war´s äußerst staubig, was den einen oder anderen Protagonisten durchaus nicht entgegen kam.
Bei den serienmäßigen Fahrzeugen der Gruppe G setzte der für den MSC Gefrees Thomas Blumreich (Pillmersreuth) gleich im ersten Wertungslauf mit einer Zeit von 1:19,19 min. ein erstes Ausrufezeichen, denn mit dieser Zeit war er eine gute Sekunde schneller als seine gesamten Mitbewerber. Im zweiten Wertungslauf setzte der Kurierdienstfahrer mit 1:17,88 min. noch eins d´rauf – und gewann mit 2,5 sec. Vorsprung souverän seine Klasse G 5 und wurde in der gesamten Gruppe der serienmäßigen Fahrzeuge Zweiter. Blumreichs Motorsport-Mechaniker und zweiter Fahrer Mario Casu (Chemnitz) wurde mit zwei Fahrfehlern Sechster und Nichte Nina Blumreich kam aufgrund einer falschen Reifenwahl nicht über Rang sieben hinaus.
Allerdings hatte sich Thomas Blumreich bei einer etwas unsanften Landung nach einem Sprung eine Prellung der Wirbelsäule zugezogen, und mußte für die Läufe am Nachmittag von der gesamten Blumreich´schen Familie (Vater, Bruder, Lebensgefährtin, Nichte und Enkel; Anm. d. Verf.) mehr oder weniger ins Cockpit des Köhler-VW Polo ´gehieft` werden, „doch das Fahren ging weitaus problemloser als das Laufen!" In der mittäglichen Pause gelang es Mechaniker und zweitem Fahrer Mario Casu auch, das Problem mit der Handbremse zu lösen und so startete Blumreich noch einmal in der Nachmittags-Veranstaltung durch: Mit Zeiten von 1:17,37 min. im ersten und 1:16,91 min. im zweiten Wertungslauf sicherte er sich erneut mit eineinhalb Sekunden Vorsprung souverän den Klassensieg und holte sich mit dem gleichen Vorsprung sogar den Sieg in der gesamten Gruppe der serienmäßigen Fahrzeuge „und das sogar gegen die Hubraum- und PS-stärkeren Allradler!“ freute sich Blumreich bei den Siegerehrungen und zog sich schnellstmöglich nach Hause zurück, um mit Bettruhe und Physiotherapie seinen Rücken „wieder in den Griff“  zu bekommen. Nachdem Nichte Nina Blumreich auf ihren VW Polo für das Nachmittags-Rennen andere Reifen aufgezogen hatte, konnte sie sich auf Rang sechs verbessern und Mario Casu kam mit erneutem Fahrfehler diesmal nicht über Platz sieben hinaus.
Bei den serienmäßigen Fahrzeugen der Gruppe G gingen in der Vormittags-Veranstaltung aber auch die für den AMC Coburg im ADAC startenden Zwillingsbrüder Marcel und Patrick Dinkel (beide Rossach) an den Start. Auf einem BMW 320i zeigten die beiden jüngeren Brüder des in der Deutschen Rallyemeisterschaft überaus erfolgreich agierenden Dominik Dinkel überaus fehlerfreie Leistungen und erarbeiteten sich in ihrer Klasse einen zweiten (Patrick) und vierten (Marcel) Platz. In der gesamten Gruppe der serienmäßigen Fahrzeuge verpaßte Patrick das Siegertreppchen mit Platz vier und Bruder Marcel schrammte mit Rang elf knapp an einer TopTen-Platzierung vorbei.
In der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1600 ccm Hubraum tummelten sich neben den anderen ´üblichen Verdächtigen` auch die für den AC Hof startenden Helmut Hodel (Hof) und Robert Plietsch (Röslau). Mit ihrer engel-Toyota Corolla gewann Helmut Hodel mit zwei schnellen und fehlerfreien Läufen am Vormittag die Klasse. Robert Plietsch hatte im ersten Lauf noch ein paar Eingewöhnungsschwierigkeiten, konnte aber im zweiten Lauf eine Klassenbestzeit (1:16,34 sec.) in den Pilgerndorfer Schotter brennen und wurde dadurch noch Dritter und begleitete seinen Vereinskameraden Hodel auf das Siegerpodest.
Am Nachmittag hatte Helmut Hodel in seinem zweiten Wertunslauf mit der Zielböschung etwas Probleme, räumte die Zielpylone ab und mußte sich drei Strafsekunden aufbrummen lassen – und gewann dennoch erneut die Klasse. Robert Plietsch fand einen guten und schnellen Kompromiß zwischen den beiden Läufen des Vormittages und wurde erneut Dritter.
In der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 2000 ccm Hubraum startete Vereinskamerad Udo Fischer (Rödental) mit einem BMW 323tii und wurde am Vormittag mit zwei fehlerfreien Fahrten Fünfter und konnte sich am Nachmittag sogar auf Rang vier verbessern.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.ac-hof.de und www.amc-coburg.de sowie alle Ergebnisse im Detail unter www.pfaffis-auswertung.de.

Gerd Plietsch


NACHRUF

„Schotter“-Paul Bezold

Paul ist tot!
Der Mann, der mich in das von Ludwig Distler (leider auch schon lange und viel zu früh verstorben) frei gewordene Cockpit seines gelb-schwarzen Rallye-Käfers setzte, mit dem ich zahlreiche Erfolge einfahren konnte (nicht umsonst titelte der „Neue Tag Weiden“ einst: „Kleiner VW Käfer fuhr allen auf und davon“) und der mir auch in den Jahren später, als sich unsere Wege ein wenig auseinander gelebt hatten, immer ein guter Freund geblieben ist, ist verstorben.
Gottseidank konnten wir vor einigen Jahren das ´alte` Käferteam Bezold/Plietsch bei einer „Euregio-Egrensi-Classic“  mit dem von seinem Sohn Oliver erhaltenen gelb-schwarzen Rallye-Käfer noch einmal aufleben lassen. Daran werde ich mich immer erinnern, und auch daran, wie stark und kämpferisch sich Paul bei jedem Telefonat gab – ich weiß nicht, ob ich auch dazu fähig wäre….
Die Welt ist wieder einmal um einen sehr, sehr guten Freund, einen fairen Sportsmann und guten Kameraden ärmer geworden – wo soll das noch enden?
Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und vor allem seinem Sohn Olli!
Und ich rufe meinem Paul auf meine damalige Frage: „Wie ehrgeizig sind wir denn bei der „Euregio-Egrensis-Classic“ noch?“ seine Antwort (für den himmlischen Rallyesport) hinterher: „Na ja, gewinnen wollen wir nicht mehr – aber Zweiter wäre schon nicht schlecht!!!“
Schade Paul, dass es Dir nicht vergönnt war, hier unten noch einmal zu gewinnen.

Dein („Buu…“) Gerd


Von der ´Karriere` eines Beifahrers im Rallyesport:

Vom Orientierer über den ´Gebetbuch-Vorleser bis hin zum Zentimeter-Zähler

(gpp) – Den Anfang machte in der Mitte der (goldenen) siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts der Orientierungssport. Rund um den oberpfälzischen Steinwald tobten damals die Flurbereiniger, und die vor Ort ansässigen Fahrtleiter der einzelnen Motorsportclubs nutzten dies eifrig als Fallen für ihre Orientierungsfahrten. Kaum ein Weg in der Natur fand sich in der Karte wieder, was dem geneigten Beifahrer-Kollegen sicherlich heute noch die gleichen Schweißtropfen auf die Stirn projeziert, wie uns damals.
Dann folgten die Orientierungsetappen. Maximal zwei bei einer der damals so genannten Clubrallyes, anfangs der (ebenfalls noch goldenen) achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Diese waren zwar ´nur` 30 Minuten und überschaubare Kilometer lang, aber der Witz bestand darin, dass zahllose besetzte Stempelkontrollen aufgestellt waren, so dass ein behördlich noch genehmigungsfähiger, papiermäßiger Schnitt von 40 km/h Meter um Meter mehr ad absurdum geführt wurde. Zudem war es gängige Praxis, den reglementskonform angeschnallten Beifahrern die meist flauen schwarz-weiß-Kopien so ins Cockpit zu werfen, dass sich dieser erstmal wieder abschnallen mußte, dann die ´mikrige` Fahrtanweisung aufheben, sich wieder anschnallen – und erst dann losfahren konnte. Eine nicht ganz vordere Startnummer war insofern vorteilhaft, weil der Fahrer immerhin schon sehen konnte, wohin das vordere Fahrzeug verschwand. An den einzelnen Stempelkontrollen kam es nicht selten zu Stau´s und den aus dem öffentlichen Straßenverkehr bekannten, verbalen Attacken von hinteren, warten müssenden, Teilnehmern…. Problematisch war auch das Ziel, denn an den dortigen Zeitkontrollen mußten die Beifahrer aussteigen und die Ziel-Zeit auf ihrer Bordkarte selbst stempeln. Das führte dazu, dass sich eine wahre Kunst des richtigen und zeitnahen Heranfahrens an eine Ziel-Zeit-Kontrolle dergestalt entwickelte, dass sich der Beifahrer auf den letzten Metern bereits abschnallte, und der Fahrer sein Fahrzeug so platzierte, dass die geöffnete Tür mit dem letzten Bremsschwung ganz aufschwang, dabei den Ziel-Zeitnehmer-Tisch nur um Millimeter verpaßte und der Copilot mit einem mutigen Sprung aus dem Cockpit hechten und dabei die Bordkarte in den Druckschlitz stecken und mit letzter, herabfallender Handkraft den Stempel-Hebel betätigen konnte. So das Prozedere – meistens. Ab und an, wenn zum Beispiel Rallye-Teams aus dem bayerischen Süden am Start waren und sich unter denen der damalige Starbeifahrer Klaus Stöcker befand, kam es allerdings ganz anders – für diesen. Der geplagte einheimische Copilot hatte das oben ausführlich erwähnte Prozedere gerade abgearbeitet und befand sich auf dem zähen Weg der Luft-Verbesserung – und sah dann einen entspannt am Zeitnehmer-Tisch lehnenden Klaus Stöcker, der mit dem Zeitnehmer parlierte, ihm dabei zu der tollen, höchst anspruchsvollen Orientierungsetappe gratulierte – und in gelassener Ruhe seine Stempelzeit abwartete????????
Dann begann der Aufstieg. Die Orientierung verfiel, und es wurde allein entscheidend, mit welcher Zeit man eine Wertungsprüfung (WP) bewältigen konnte, um ein Klassement, eine Wertung zu erstellen – und natürlich zu gewinnen. Der anfängliche Einwand, da hat der Beifahrer doch gar keine Aufgabe mehr, wurde hinfällig, als die ersten ´falschen` Ansagen von der rechten Seite des Rallye-Autos an dessen Lenker gerieten und als Folge davon das Auto und seine Insassen vom rechten Weg abkamen.
Dann kam das ´Alter`, und mit ihm die Wendung vom Bestzeit- auf das Gleichmäßigkeits- oder Sollzeit-Fahren. Und auch das hatte seine Reize, egal ob als Einzelfahrer am Berg oder beim Slalom, oder als Beifahrer im historischen Rallyesport. Anfangs kamen die unterschiedlichsten Gerätschaften zum Einsatz um die vorgegebene/n Zeiten bis auf die geforderte Hundertstel-Sekunde zu treffen – und nicht wenige Außenstehende vermuteten stark elektromagnetische oder sonstwie geartete Geräte und Funktionen, weil man nicht glauben konnte, oder wollte, dass mehrmaliges „Null-Fahren“ auch im Hundertstel-Bereich möglich sein sollte…… Die von findigen Elektronikern immer weiter verfeinerten, digitalen Erzeugnisse ließen die traditionellen Geräte von HALDA – die im Übrigen ebenfalls ein weitaus neuartigeres, digital-elektronisches Gerät als den mechanischen Speedpilot auf den Markt brachten – schnell in einen ungerechtfertigten Hintergrund treten. Dann, als (endlich) die verschiedenartigsten „App´s“ Eingang in die Smartphones mit eben solchen ´Spielereien` fanden, war dem Unterschleif Tür und Tor geöffnet, da man von Veranstalterseite nie mehr den in einigen Klassen verbotenen Einsatz von solchen Geräten sicher und souverän kontrollieren konnte. Und so gab´s und gibt´s zwar weiterhin die Sanduhrklasse (in der alle elektronischen Hilfsmittel offiziell verboten sind; Anm. d. Verf.), aber deren Überwachung schwand und schwindet.
Schwinden – wenn auch nur partiell und keineswegs flächendeckend – tut auch die gesamte historische Rallye- und sonstige (Berg-) Renn-Szene, denn die ansonsten an einem Wochenende stattfindenden zehn bis zwanzig unterschiedlichsten Veranstaltungen verloren Zuspruch, und sogar High-End-Veranstaltungen wie die Histo-Monte und andere hochkarätige Veranstaltungen (zu denen nicht selten prominente Zeitgenossen mit viel Geld in die Cockpits von Oldtimern gekauft wurden, und die diese nach Verlassen des Startortes ebenfalls verließen und erst wieder kurz vor dem Ziel das historische Lenkrad enterten), werden zum Teil nur noch im Zweijahres-Rhythmus durchgeführt.
Und so kam es, dass auch der Chronist Platz in einem Oldtimer fand, und an einer so genannten ´Schnauferl-Rallye` teilnahm.
Auf den ersten Blick nicht unbedingt das, was man aufgrund der eigenen Historie als Beifahrer unter allen Umständen angestrebt hatte, aber das jährliche Alter und zum Teil vorhandene Gesundheits-Einschränkungen ließen schon nicht recht viel mehr an motorsportlicher Aktivität zu – leider.
Also, auf zur ´Schnauferl-Rallye`, und zwar zu der des traditionsreichen Höchstädter Motorsportclubs, der seine Anfänge und Höhepunkte allerdings im zweirädrigen Moto-Cross-Sport feierte und feiert, aber zu dessen früheren Bildersuchfahrten wir (bitte nicht weitersagen!) uns ganz am Anfang unserer Karriere auch hin und wieder hingezogen gefühlt hatten…..
Und siehe da, plötzlich wird auch das einst belächelte Heranfahren an ein Gatter, ein auf den Zentimeter genaues Anhalten auf einer Bodenmarkierung oder auch nur das nach vorne auf den Zentimeter genaue („62 Zentimeter“) Anfahren, werden plötzlich zu ´Hindernissen`, die man nicht nur gerne genau bewältigen will, sondern es setzt selbst dabei den ureigensten Ehrgeiz und einen Ergebnis orientierten Siegeswillen wach – wer hätte das gedacht????
Bei einer solchen Fahrt, die der Chronist mit seinem früheren Clubrallye-Fahrer in einem dem einstigen fahrbaren Untersatz der siebziger Jahre täuschend ähnelnden VW Rallye Käfer erlebte, kam auf die Frage des Chronisten an seinen Fahrer: „Wie ehrgeizig sind wir eigentlich noch!“ (schließlich mußten und müssen wir uns schon lange nichts mehr beweisen; Anm. d. Verf.) kam prompt die Antwort: „Nun, gewinnen brauchen wir nicht – aber Zweiter wäre schon toll!“
Was gibt´s dazu noch zu sagen?
Der Ehrgeiz und der Siegeswille sind auch bei – völlig unberechtigter – abfallender Kritik über ´Schnauferl-Fahrten` durchaus vorhanden – und warum sollte man es sich im Alter nicht wirklich etwas leichter machen und verdientermaßen einen Gang zurück schalten?
Also wurde, wie das oben erwähnte Käfer-Team Bezold/Plietsch, auch das einstige Käfer-Team Kießling/Plietsch wieder aktiviert, und wollte mit einem Peugeot 504 die inzwischen 29 (!). Ausgabe der Höchstädter ´Schnauferl-Rallye` bestreiten.
So war der Plan…
Und dann kam der Tod unseres gemeinsamen Freundes Paul Bezold ´dazwischen`, und anstatt die Höchstädter Schnauferl-Rallye zu fahren, standen wir am Grab vom „Schotter-Paul“ und versuchten, den weiteren Verlust eines langjährigen Weggefährten zu begreifen und zu verarbeiten…..

Gerd Plietsch


Fichtelgebirgs-Fahrt des MSC Wunsiedel

(gpp) – Die Fichtelgebirgsfahrt des MSC Wunsiedel hat eine gute und lange Tradition und ist seit Jahren mehr als überbucht, sprich, wer hier zu spät kommt, den bestraft das Leben wirklich.
Die 75 Startplätze sind schnell gefüllt, wenn Anfang Juni die Ausschreibung in den Briefkasten flattern. Und das ist wörtlich gemeint, denn diese Ausschreibung kommt noch wirklich auf Papier und muss von niemanden online erledigt werden.
Das trifft vor allem für diejenigen Fahrerinnen und Fahrer zu, die mit ihren Oldtimern in Würde gealtert sind, und sich lieber mit Papier und Bleistift sowie sämtlichem Reparatur-Werkzeug beschäftigen, als mit Smartphone und Internet. Wobei zugegeben wird, dass diese Personen alljährlich älter werden, und damit ist nicht nur die demografische Entwicklung gemeint!
Am dritten Juli-Samstag (21. Juli), immer passend zum traditionellen Lichterfest des Wunsiedler Nachbar-Gemeinde Bad Alexandersbad, kommen die zwei-, drei- und vierrädrigen Automobilisten aus einem immer größer werdenden Kreis, um das Fichtegebirge in all seiner Schönheit aus allen Fenstern – oder am besten „oben ohne“ zu genießen.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.msc-wunsiedel.de.

Gerd Plietsch


„Ein perfektes Wochenende“:

Apel/Robertz fahren bei der Grabfeld-Rallye auf Rang drei

(gpp) – „Das war ein perfektes Rallye-Wochenende!“ freuten sich André Apel und Tobias Robertz über ihren dritten Platz in der Klasse bei der 25. Jubiläums-Grabfeld-Rallye des MSC Bad Königshofen. Mit einem neuen Motor in ihrem Opel Kadett E 16V gingen die beiden mit viel Elan in den Wettbewerb, der auf fünf verschiedenen Wertungsprüfungen (WP) ausgefahren wurde, wovon drei jeweils zweimal zu befahren waren.
Bei bestem Wetter begann die seit Jahren mehr als gut besuchte Ausnahme-Veranstaltung rund um das Städtchen Sulzdorf an der Lederhecke, für Apel/Robertz  recht erfolgreich. In den ersten vier WP`s arbeiteten sich die für den AMC Coburg im ADAC startende Rallye-Fahrer recht erfolgreich nach vorne, und belegten zur Halbzeit unter den 27 (!) Teilnehmern in der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 2000 ccm gestarteten Teams „völlig überraschend“ Platz vier.
„Der neue Motor läuft problemlos!“, rapportierten beide zur Halbzeit überaus zufrieden und wagten den Versuch, in der zweiten Rallye-Hälfte noch „ein Schippchen“ zuzulegen, „ohne allerdings zu viel zu riskieren!“
Und das Vorhaben gelang, bis zum Zieleinlauf am frühen Abend im Festzelt, kamen die beiden sogar noch auf den dritten Platz in ihrer Klasse nach vorn und konnten „endlich!“ wieder einmal ein Siegerpodest erklimmen. Im Feld der 108 (!) Teilnehmer aus dem gesamten süddeutschen Raum kamen Apel/Robertz sogar mit Platz zwanzig noch unter die Top Twenty – „das hatten wir nicht zu träumen gewagt, desto besser fühlt es sich an!“ zeigten sich die beiden überglücklich und hoffen nun darauf, „dass sich dieses Rallye-Glück in die zweiten Saisonhälfte noch weiter transportieren läßt!“
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Interessiert an einem Schnäppchen?:

Umständehalber kommt eine TOYOTA Celica (WUN – N 50) zum Verkauf.
Sie ist 32 Jahre alt, aber keinen Winter gefahren!!! TÜV ist neu: 4/20!
Sie besitzt ein KONI-Fahrwerk, Felgen der Größe 8 J x 17 H 2 ET 40 (v) und 8,5 J x 17 HS ET 20 sowie Reifen der Größe 205/40 R 17 (v) und 215/40 R 17 (h).
Sie ist mit einem Wildleder-Lenkrad, zwei Schalensitzen samt Hosenträgergurten ausgerüstet, dazu kommt ein „terrratrip“-Wegstreckenzähler sowie eine „terratrip“-Gegensprechanlage samt zwei Helmen und zwei so genannten „Micky-Mäusen“.
Ich habe mit ihr an Gleichmäßigkeits-Bergrennen und –Slaloms teilgenommen, und der neue Besitzer braucht sich nur ´reinzusetzen, anzulassen und loszufahren!
Es gibt ein DEKRA-Gutachten über 5.000 €, wobei dies ein (klein) wenig) vehandelbar ist.
Kontakt entweder per eMail oder über 0172 – 86 08 310.)

Gerd PLIETSCH


„Gedankenspiel/e?“:

Motorsport-Vereine „Frankenwald“ und „Fichtelgebirge“???

(gpp) – Am Rande der diesjährigen Tour de Franken des ADAC-OC Naila kam es – wie in den letzten Monaten schon immer wieder ´mal – zu einer Aussprache, einer Diskussion oder Erörterung darüber, wie dem ´Schwund` an Helfern im eigenen Verein, den immer höher gestiegenen Anforderungen der Genehmigungsbehörden, aber auch dem doch auch sich anbahnenden ´Schwund` an Teilnehmern energisch entgegen gewirkt werden könnte. Vor allem die immer weniger werdenden Helfer, welche ein Motorsportclub zur Durchführung einer eigenen Veranstaltung benötigt, werden von Jahr zu Jahr weniger.
„Andere Sportvereine machen es uns vor, und schließen sich zusammen!“, so einer der Befürworter von einem Motorsport-Verein „Frankenwald“ oder auch „Fichtelgebirge“.
Ob überhaupt, und wenn ja, in welcher Form die einzelnen Vereine nach solchen Zusammenschlüssen weiterhin existieren sollen und / oder können – „nun, soweit sind wir noch nicht!“
„Aber es täte durchaus Not, sich zusammen zu setzen und diese Dinge zu besprechen!“ lautete der allgemeine Tenor, klang aber auch ein klein wenig wie „Oh Heiliger St. Florian, verschon´ mein Haus, zünd´ andere an!“
Vielleicht wäre es ganz gut, das Vorfeld zum 50 (!)-Jährige Jubiläum des „Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO)“ im Jahr 2020 dazu zu benutzen, mit neuen Ideen und neuen Gegebenheiten in ein weiteres Jahrzehnt zu gehen, oder?
Die Diskussion darüber, sollte auf jeden Fall begonnen werden!

Gerd Plietsch


ADAC-Oldtimer-Fahrt „Tour de Franken“:

´Moped`-Fahrer Friedel gewinnt mit lächerlichen vier Strafpunkten!

(gpp) – Unser Freund Paul (Bezold) ist tot, die Trauerfeier und die Beisetzung sind genau 14 Tage her, und wir wenden uns wieder (was sollen wir auch anderes tun?) dem ´Tagesgeschäft` zu. Doch auch bei der Tour de Franken des ADAC Ortsclubs Naila war „Schotter-Paul“ und seine ´Victoria` noch einmal (und immer wieder) trauriges Gesprächsthema.
Arthur Kießling und der Chronist fanden dann auch doch „endlich“ zueinander, sattelten einen heißen, französischen Peugeot 104 mit gnadenlosen 40 (oder waren´s 42?) PS und starteten gleich in doppelter Mission: Als normale Teilnehmer, aber „da ich zwei solche Veranstalter-Kollegen im Starterfeld habe, werde ich diese zudem auch als Vorausfahrzeug fahren lassen, um evtl. schon wieder fehlende Schilder und / oder Richtungspfeile zu ersetzen!“ beschloss Fahrtleiter Richard Heller (Naila) und schickte insgesamt 10 Zwei- und Drei-Räder sowie 17 Automobile und den kleinen, blauen Peugeot auf eine gut 120 km lange Strecke durch den Frankenwald. Und wies bei der Fahrerbesprechung darauf hin, dass acht Berge bis zu 16 % Steigung im Angebot seien, doch was für untermotorisierte dagegen zu tun sei – blieb irgendwie unerklärt.
Über die Bad Stebener Spielbank, Langenbach und Heinersberg führte die Strecke nach Nordhalben und weckte Erinnerungen an Nordhalbener Schlossberg- und Rennsteig-Rallyes sowie die mehrfachen Nordhalbener NOO-Orientierungsmeister Bernd Daum und Otmar Stengel. Dann ging´s übe Tschirn, Birnbaum, Eiben- und Steinberg nach Kronach zur Mittagspause im idyllischen Fröschbrunna, am Fuß einer Sommerrodelbahn.
Die Nachmittags-Etappe führte über Friesen, Rosslach, Steinwiesen, Schlegelhaid und Neuengrün zu den drei ´Schnaid´n`, bevor endgültig die Rückreise über Thiemitz, Lippertsgrün, Bobengrün, Thierbach und Marxgrün nach Naila angetreten wurde.
Der kleine Peugeot machte immer wieder ´Mucken`, gab sich bei der Gasannahme widerspenstig und ruckelte, wenn ihm höhere Drehzahlen zugemutet wurden. „Keine Ahnung was da los ist, vielleicht die Zündkerzen, vielleicht Blasenbildung im Vergaser???“ Arthur Kießlich war eine lange Zeit äußerst ungehalten, doch im Verlauf der Veranstaltung gab der 104 sein anfängliches Mißverhalten doch mehr oder weniger auf.
Es waren „wie immer!“ tolle Strecken, so die Teilnehmer trotz der mehrfachen Steigungen, ebenso gelobt wurde die Verpflegung mit einem ausgiebigen Frühstück, einem ausladenden Mittagessen und gepflegtem Kaffee und Kuchen im Ziel, bevor nach den einzelnen Sonderaufgaben die Sieger und Platzierten ermittelt wurden.
Der Peugeot 104 mit der Startnummer 55 auf der rechten oberen Frontscheibe präsentierte sich mit seiner Besatzung eigentlich ´nur` in der kleinen Gleichmäßigkeitsprüfung zufriedenstellend, in der die Vorgabe von zwölf Sekunden mit einer geringfügigen Abweichung von nur 0,3 Sekunden verpaßt wurde. Beim Gatterfahren, beim Halten mit dem rechten hinteren Rad auf einem Viereck und anderen Prüfungen waren die Ergebnisse eher suboptimal, so dass auf eine Nennung des Ergebnisses nach einhelliger Meinung der Besatzung durchaus verzichtet werden kann.
Wer sich dennoch dafür interessiert, schlage im Internet-Auftritt des ADAC-OC Naila nach, dort ist einiges zu sehen…
Und um – natürlich – der Chronistenpflicht noch nachzukommen, sei noch erwähnt, dass Thomas Friedel (Rödental) vom MC NN mit seiner NSU 501 T aus 1928 das Gesamtklassement mit einer Strafpunktezahl von lächerlichen vier (!) Zählern gewonnen hat. Das beste Auto, einen Ford Capri II von 1977, fuhr Anita Schumacher (Hof) vom AC Hof mit zwanzig Strafpunkten – und war noch einmal natürlich – die beste Dame.

Gerd Plietsch