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„Endlich wieder fahren!!!“:

Und gleich Klassensieg für Jochen Autsch und Inge Stamm-Autsch

(gpp) – Wochen- nein, monatelang waren sie zur Untätigkeit verordnet, die für den AMC Coburg im ADAC startenden Jochen Autsch und Inge Stamm-Autsch, bis am vergangenen Wochenende „endlich“ ein Veranstalter eine Classic-Rallye durchführte, und dafür von den Genehmigungsbehörden sogar auch das „Okay!“ bekam.
Das Weidhausener Ehepaar, das mit seinem 1977´er Porsche 911 SC seit Jahren in der bundesdeutschen Classic-Szene überaus erfolgreich agiert, ließ sich denn auch diese Gelegenheit, „unseren ´roten` endlich ´mal aus der Garage zu holen!“ nicht entgehen und begab sich höchst motiviert zum Start- und Ziel-Ort Neukirchen am Brand um die eintägige Veranstaltung am Tag der Deutschen Einheit unter die Räder zu nehmen.
Insgesamt nahmen 37 Teilnehmer an der knapp 120 km langen Fahrt teil und berührten dabei unter anderem die Orte Stöckach, Pretzfeld, Forchheim, Heroldsbach, Großenbuch und Kleinsendelbach, bevor es zurück zum Ausgangsort ging.
Im Verlauf der Ausfahrt mußten neun Wertungsprüfungen (WP) mit 80 (!) Lichtschranken absolviert werden, wobei es zum Teil sehr schnelle und „oftmals klein in klein“ angelegte Prüfungen waren, deren Ziellichtschranke bzw. Zielschlauch bis auf die Hundertstel-Sekunde genau zu treffen war. „Unser Highlight war die WP zwei, wo wir mit einer minimalen Abweichung den zweiten Platz belegen konnten!“, freute sich das Paar im Ziel.
Unter den 35 am Ziel in Wertung angekommenen Teilnehmern belegten Jochen und Inge Autsch mit ihrem 911´er Porsche schließlich den fünften Platz und in der eigens ausgeschriebenen Porsche-Cup-Wertung in der elf Teams angetreten waren, fuhren die beiden Weidhausener auf Platz eins!
„Wir sind sehr zufrieden, in diesen verrückten Zeiten wieder einmal am Start gewesen zu sein und freuen uns über das Ergebnis – offenbar haben wir nicht viel verlernt!“
Ob dies auch weiter tragbar ist, versuchen die beiden Mitte Oktober noch einmal bei der Weilburg-Classic in Hessen, doch dann dürfte diese „äußerst kurze“ Saison wohl endgültig angehakt und zu Ende sein.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


CORONA-bedingt neuer Trend:

Kontaktlose Orientierungsfahrten

(gpp) – Während zumindest in Nord-Ost-Oberfranken die Orientierungsfahrten den Weg alles fleischlich-menschlichen gehen und – leider – sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden, erreichen uns aus Nordrhein-Westfalen Informationen über eine neue Art der Durchführung von Orientierungsfahrten – nämlich die so genannten ´kontaktlosen` Orientierungsfahrten.
Dort wird online genannt und bezahlt, per Mail die Nennungsbestätigung versandt und der Teilnehmer trifft zum vorgesehenen Zeitpunkt am vorgesehenen Ort ein, überreicht dort einem ´geschützten` Vertreter des Veranstalters seine Bestätigung. Daraufhin erhält er die Fahrtunterlagen und startet zu seiner vorgegebenen Zeit.
Auch unterwegs trifft der geneigte Teilnehmer auf keine weiteren Personen, denn nicht selten gibt es nur eine Gesamtfahrtzeit von mehreren Stunden bis zum Erreichen entweder der Mittagspause oder des Endziels.
Die Kontrolle über die richtig zurückgelegte Strecke erfolgt über die bekannten ´stummen` Kontrollen – auch ´Baumaffen` genannt, hin und wieder können auch die aus früheren Zeiten noch bekannten ´Selbststempler` zum Einsatz kommen.
Bei Ganztages-Veranstaltungen werden für die Mittagspause Lunchpakete an die Teilnehmer verteilt, die diese dann entweder im Auto oder auf einem geräumigen Parkplatz auch im Freien genießen können. Danach erfolgt der Start zur Nachmittagsetappe, die nach dem gleichen Schema verläuft.
Endlich am Ziel angekommen werden die Bordkarten dem ´geschützten` Vertreter des Veranstalters überreicht – und dann kann der Nachhauseweg angetreten werden.
Die Bekanntgabe der Sieger erfolgt im Internet-Auftritt des Veranstalters, daraufhin haben die Teilnehmer die Möglichkeit innerhalb einer kurzen Frist Einspruch zu erheben und danach werden die endgültigen Ergebnisse wieder im Internet-Auftritt des Veranstalters veröffentlicht – und die Pokale und Preise gehen per Post an die ´Betroffenen` ´raus – Fertig!
Eigentlich gar nicht soo schwierig, oder?
Entsprechende Ausschreibungs-Beispiele gibt es für Interessierte im Internet sowohl unter www.ruhrblitz.de als auch unter www.hasten-historic.de.

Gerd Plietsch


Cross-Slalom der Dritte:

Thüringer Jeffrey Wiesner gewinnt Doppel-Veranstaltung des MSC Nordhalben

(gpp) – Nach den gelungenen Auftakt-Veranstaltungen beim AC Hof und beim AMC Naila wagte sich nun auch der MSC Nordhalben an einen Cross-Slalom und lud dazu zum dritten und wohl auch letzten Mal in dieser Saison zu einer Doppel-Veranstaltung in den Hartsteinbruch bei Hadermannsgrün (BAB A 9 Hof – Berlin, Ausfahrt Berg/Bad Steben) ein.
Obwohl teilweise sogar die Sonne hin und wieder hinter, neben und vor den Wolken hervorblinzelte, verharrten die Temperaturen im überaus frischen, um nicht zu sagen „eiskalten“, einstelligen Bereich. Und aufgrund der zahlreichen Regenfälle in der Vorwoche präsentierte sich der Parcours mit vielen Wasserlöchern aber auch einigen Sprungkuppen, welche es den Protagonisten nicht immer leicht machten, sich schnell und sicher fortzubewegen.
Neben den aus dem Großraum Frankenwald angereisten ´Heimaskaris` wurden auch erneut neue Teilnehmer aus weiter entfernten Regionen, ja sogar aus Österreich, begrüßt, „wenn schon ´mal was ist, fahren wir auch gerne ein bißchen weiter, um zu fahren!“, so ein ungenannt bleiben wollender Teilnehmer aus dem schwäbischen.
Die Vormittags-Veranstaltung begann wie gewohnt mit der Gruppe G der serienmäßigen Fahrzeuge und ab etwa 10:30 Uhr folgten dann die verbesserten Fahrzeuge der Gruppe H.
In der relativ kleinen Gruppe der serienmäßigen Fahrzeuge setzte sich der Lokalmatador Adrian Wolf mit seinem Audi A 4 erfolgreich gegen seine Konkurrenten durch und verwies den Oberösterreicher Marcus Maulhardt (Hundshagen) auf VOLVO 940 mit fast 16 (!) Sekunden auf Platz zwei. Eine weitere Sekunde zurück erreichte der für den AMSC Bindlach startende Arno Bayer auf einem VW Polo 6 N Rang drei.
Die Gruppe der verbesserten Fahrzeuge wurde zu einer souveränen Beute des ehemaligen SUZUKI-Rallye-Cup-Teilnehmers Jeffrey Wiesner (Großbadungen), der mit seinem Subaru Impreza N 12 B trotz Strafunkten für zwei verschobene Pylonen in jedem der beiden Wertungsläufe sowohl seine Klasse, die gesamte Gruppe als auch das Gesamtklassement mit einem Vorsprung von fast fünf Sekunden gewann. Vier Sekunden zurück fuhr der für den AMC Naila startende Kilian Nierenz (Audi quattro) auf Gesamtrang zwei vor dem Obernseeser Sebastian Schmidt auf einem Audi TT, eine weitere halbe Sekunde zurück.
Nach einer kurzen Mittagspause wurde die Nachmittags-Veranstaltung ab 13 Uhr, wieder mit der Gruppe G der serienmäßigen Fahrzeuge gestartet und ab etwa 13:30 Uhr folgten schließlich noch einmal die verbesserten Fahrzeuge der Gruppe H.
Die Gruppe G wurde erneut zu einer sicheren Beute von Adrian Wolf, dem aber in diesem Wettbewerb der für den MSC Gefrees startende Mario Casu (Chemnitz) auf einem VW Polo 6 N dichter auf die Fersen rückte. Dieser wurde mit einem Rückstand von neun Sekunden Zweiter, zwei Sekunden vor dem Österreicher Maulhardt diesmal ´nur` auf den zweiten Platz des Siegertreppchens kam.
In der Gruppe der verbesserten Fahrzeuge führte auch am Nachmittag kein Weg an dem in Nordbayern nicht unbekannten Wiesner (schließlich gewann der die einstige AvD-Franken-Rallye des AC Ebern im Jahr 2006; Anm. d. Verf.) vorbei, der diesmal fehlerlos fuhr und den für dem MSC Naila startenden Stefan Sell um zehn Sekunden distanzierte. Den dritten Platz holte sich dann noch AMC-Naila-Altmeister Rudolf Hornfeck (beide Geroldsgrün) mit seinem Opel Calibra.
Zugelassen waren maximal 50 Teilnehmer, wobei dieses Limit mit 39 Startern nicht ganz erreicht wurde, aber dennoch, oder vielleicht auch gerade wegen der widrigen äußeren Temperaturen lieferten die einzelnen Fahrer durchaus heiße und sehenswerte Fahrten. „schade, dass keine Zuschauer zugelassen werden konnten“, so Michael „Mike“ Wunder vom veranstaltenden MSC Nordhalben, der sich aber dennoch zufrieden äußerte, „dass die Veranstaltung sowohl sportlich als auch CORONA-bedingt problemlos durchgeführt werden konnte!“
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter www.amc-naila.de.

Gerd Plietsch


Erfolgreicher Saisonabschluss im Cross-Slalom:

Zweimal komplettes Siegertreppchen für Hofer Motorsportler

(gpp) – Zum diesjährigen Saisonabschluss in der Sparte Cross-Slalom des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO) machten die Motorsportler des Automobilclubs (AC) Hof noch einmal deutlich und nachdrücklich auf sich aufmerksam:
Bei der Doppel-Veranstaltung des Motorsportclubs (MSC) Nordhalben auf dem Gelände des Hartsteinbruchs bei Hadermannsgrün (Berg b. Bad Steben) setzten sich die Slalom-Crosser trotz eisiger Kälte und eines wegen des Dauerregens in der Vorwoche mit vielen Wasserpfützen, aber auch mit einigen Sprungkuppen, gespickten Parcours optimal in Szene und dominierten ihre Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1600 ccm Hubraum von Anfang an.
Den – leider noch etwas unglücklichen – Anfang machte jedoch der Schwarzenbacher Marc Rödel, seines Zeichens Sportleiter des AC Hof, der sich bereits im ersten Trainingslauf eine Halbachse an seinem Ford Puma jedoch verbog und somit für die weitere Veranstaltung ausfiel und nicht wirklich in den Wettbewerb eingreifen konnte.
Doch dann kam die Stunde der Fahrer der verbesserten 1600´er, die der Münchberger Stefan Lindemann mit seinem VW Polo und zwei 1:25´er Zeiten knapp vor dem Röslauer Robert Plietsch (Toyota Corolla) knapp gewann. Ihm fehlten letztlich nur knappe sieben Zehntel-Sekunden auf seinen Vereinskameraden, „und ich weiß auch ganz genau, in welcher Kurve ich die liegen gelassen habe!“ Platz drei auf dem Siegeretreppchen vervollständigte der Schwarzenbacher Mario Rückner (VW Polo).
Am Nachmittag, als die Strecken einigermaßen trocken gefahren worden war, schnellten die Fahr-Zeiten zum Teil um mehrere Sekunden nach unten – die Platz- Pokal- und Punkteverteilung bei den Hofer Motorsportler in ihrer Klasse blieb jedoch gleich: Es gewann Lindemann vor Plietsch und Rückner.
„Damit dürfte unsere Saison wohl beendet sein, kurz nachdem sie überhaupt erst im Frühherbst begonnen hatte“, zeigten sich die Hofer Automobilisten ein wenig unzufrieden.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter www.msc-nordhalben.de  und weitere Informationen über den AC Hof und seine Sportfahrer unter www.ac-hof.de.

Gerd Plietsch


Saisonabschluss im Cross-Slalom:

Coburger Motorsportler verpassen knapp Top-Ten-Plätze

(gpp) – Einen ihrer wohl letzten diesjährigen Auftritte im nord-ost-oberfränkischen Motorsport hatten die Automobilisten des AMC Coburg im ADAC beim Doppel-Cross-Slalom des MSC Nordhalben im Hartsteinbruch bei Hadermannsgrün (Berg b. Bad Steben).
Allerdings wagten sich nur André Wittmann (Lautertal) und Udo Fischer (Rödental) von Coburg aus in den Frankenwald, wo nach tagelangem Regen ein überaus anspruchsvoller Parcours mit zahllosen Wasserpfützen und Sprungkuppen auf die Teilnehmer wartete, und diesen einiges an Fahrkönnen und den Fahrzeugen einiges an Steh- und Durchhaltevermögen abverlangte.
Mit ihrem VW Golf starteten die beiden in der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 2000 ccm Hubraum, wo sich neben den bekannten, einheimischen ´Verdächtigen` auch zahlreiche, weitgereiste (Baden-Württemberg und sogar aus Oberösterreich) Teilnehmer um Sekunden balgten.
André Wittmann und Udo Fischer hatten gegen die große, vor allem allradgetriebene Konkurrenz, wenig auszurichten, und verpaßten in der stark besetzten Klasse knapp die Top-Ten-Plätze und wurden 13.te und 12.te (Wittmann) und 14.te und 13.te (Fischer).
„Damit dürfte unsere Saison wohl beendet sein, kurz nachdem sie überhaupt erst im Frühherbst begonnen hatte“, zeigten sich die Coburger Automobilisten ein wenig unzufrieden.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter www.msc-nordhalben.de  und weitere Informationen über den AC Hof und seine Sportfahrer unter www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Sommerlicher Saisonabschluss:

Weidhausener Ehepaar Autsch fährt bei Weilburg-Classic auf Rang vier

(gpp) – Bei noch einmal herrlichstem Sommerwetter nahmen die für den AMC Coburg im ADAC startenden Jochen Autsch und Inge Stamm-Autsch (beide Weidhausen) ihre letzte diesjährige Classic-Rallye unter die Räder ihres 1977´er Porsche 911 SC 3.0 und starteten bei der Weilburg-Classic im Westen Hessens (ca. 30 km südwestlich Wetzlar; Anm. d. Verf.).
Auf dem Programm für die 28 Teilnehmer standen 120 Kilometer Strecke, aufgelockert durch Orientierungsaufgaben und zwei Gleichmäßigkeitsprüfungen. Nach dem Ende der Orientierungskontrollen hatten die beiden Weidhausener – wie drei weitere Teilnehmer auch – zehn Strafpunkte auf ihrem Konto, so dass die Abweichungen in den beiden Gleichmäßigkeitskontrollen (GLP) für die finale Entscheidung sorgen würden.
An der Startlinie stellten die Porsche-Fahrer jedoch einen erklecklichen Unterschied zwischen der Funkzeit des Veranstalters und der eigenen fest – „und wir hatten in der Kürze der noch zur Verfügung stehenden Zeit bis zum Start leider keine Gelegenheit mehr, eine mechanische Uhr ´rauszukramen`, so dass wir mit zwei gleichen ´Zeit-Versätzen` von gut eineinhalb Sekunden in die Rundkurslichtschranken gefahren sind, und dabei ordentlich Strafsekunden eingesammelt hatten!“
Doch auch wenn das Siegertreppchen knapp verpaßt wurde, waren die beiden Weidhausener am Ende dennoch zufrieden, „in dieser verrückten Zeit immerhin noch einmal zum Fahren gekommen zu sein!“
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Erfolgreiche Aktivierung eines mehrfachen deutschen Rallyemeisters:

Matthias Kahle gewinnt Lausitz-Rallye mit knapp 30 Sekunden Vorsprung vor Markenkollegen Tannert

(gpp) – Trotz CORONA-bedingtem Verbot von Zuschauern war die diesjährige „Lausitz-Rallye“ ein voller Erfolg, auch wenn sowohl Zuschauer als auch viele Teilnehmer aus Sachsen, Polen und Tschechien fehlten und die gewohnte Lausitz-Atmosphäre ebenfalls.
Unter den 58 gestarteten Teilnehmern, besser gesagt diesen voran, fuhren von Anfang an der mehrfache Deutsche Rallyemeister Matthias Kahle mit Beifahrer Christian Dörr in einem Skoda Fabia Rally2 sowie sein Markenkollege Julius Tannert und Beifahrer Helmar Hinneberg. Beide Teams erzielten in den vier Freitagsprüfungen je zwei Bestzeiten und gingen im Sekundenabstand auf die weiteren acht Prüfungen des Samstages.
Kahle und Tannert teilten sich im Folgenden die Bestzeiten und erst im zweiten Durchgang der WP 6 „Bärwalder See“ kam auch noch der Tscheche Jan Cerny mit Beifahrer Petr Cernohorsky (Skoda Fabia R5) zum Zug und konnte sich so den dritten Gesamtrangplatz hinter den beiden Rally2-Teams sichern. Trotz eines beinharten Duells um Zehntelsekunden blieb für Carsten Mohe und Beifahrer Alexander Hirsch im Ziel nur der undankbare vierte Platz im Gesamtklassement, welches insgesamt nur 36 Teams in Wertung erreichten.
Unter den Ausgefallenen befanden sich Hermann Gassner sen. und Beifahrerin Jasmin Kramer (Mitsubishi Lancer Evo X), denen in der WP sechs ein Findling im Wege stand. Ebenfalls einen Findling trafen Dark Liebehenschel und Anne Stein (Mitsubishi Lancer EVO VII) nach der Zieldurchfahrt der WP elf. Damit endete nicht nur ein starkes Duell mit Jeffrey Wiesner und Marcel Eichenauer (Subaru Impreza N12) sondern auch der Verlust des fast schon sicher scheinenden Schotter-Cup-Sieges.
Diesen holten sich die Opel-Astra-Routiniers Bernd Knüpfer und Daniel Herzig als bestes Team der Gruppe der seriennahen Fahrzeuge.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter www.lausitz-rallye.de.

Gerd Plietsch


Meister-Titel – und keine Ehrungen:

Keine Siegerehrungen für Michael Böhm und Julia Kuhbandner

(gpp) – „Stell´ Dir vor, Du bist Meister – und es gibt keine Ehrung?!?“
So geht es den beiden Motorsportlern des MSC Wunsiedel, Michael Böhm und Julia Kuhbandner (beide Wunsiedel). Denn obwohl sie dreimal in den verschiedenen, motorsportlichen Meisterschaften und Pokalserien Oberfrankens ganz vorne mit dabei sind, und sich jeweils entweder den Meister- oder Vizemeistertitel sowie den Pokalsieg oder den zweiten Platz erobert haben: es gibt keine Ehrungen!
Denn die CORONA-Pandemie hat ihnen nicht nur die zweite Saisonhälfte ´versaut`, in der die drei noch geplanten Orientierungsfahrten abgesagt wurden – nein, die zweite Welle dieses weltumspannenden Knock-Outs verhindert auch, dass die beiden anständig und verdienstvoll geehrt werden: Denn wegen des Lockdown´s Light ist auch die gemeinsame Siegerehrung von Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO) und Regionalpokal Oberfranken (RPO) am kommenden Samstag, den 14. November abgesagt worden.
Dass die beiden Wunsiedler im NOO-Pokal die Wertung der Anfänger gewonnen haben und in der RPO-Wertung (die nur eine gemeinsame Wertung von Anfängern und Fortgeschrittenen kennt; Anm. d. Verf.) den Vizetitel errungen haben, darüber haben wir bereits berichtet.
Aktuell wurde in diesen Tagen (kurz vor Absage der Ehrung am 14. November) aber auch noch die End-Wertung des Bayerischen Orientierungs-Cups, einer Veranstaltungsserie, die ebenfalls bereits seit über 30 Jahren existiert, bekannt, und dort holten sich Böhm/Kuhbandner ebenfalls den Meistertitel bei den Anfängern.
„Sicher freuen wir uns über diese Ergebnisse, aber noch lieber wären wir die restlichen Veranstaltungen noch gefahren, und hätten auch gern unsere eigene Orientierungsfahrt des MSC Wunsiedel durchgeführt. Es ist einfach sehr, sehr schade, dass es keine Ehrungen geben kann und dieses ´verrückte` Jahr so völlig sang- und klangslos zu Ende geht!“, so die beiden bei einem kurzen telefonischen Pressegespräch etwas enttäuscht. „Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass es im kommenden Jahr, wenn vielleicht auch nicht gleich am Anfang, aber dann doch evtl. im Frühling wieder aufwärts geht und wir die eine oder andere Veranstaltung wieder fahren können!“
Ob, und ob überhaupt, und wenn ja, dann wann diese Ehrungen nachgeholt werden, stand bei Redaktionsschluss noch in den Sternen.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.msc-wunsiedel.de.

Gerd Plietsch


Meister-Titel – und keine Ehrungen:

Keine Siegerehrungen für Coburger Motorsportler

(gpp) – „Stell´ Dir vor, Du bist Meister – und es gibt keine Ehrung?!?“
So geht es den Motorsportlern des AMC Coburg im ADAC, denn obwohl sie in den verschiedenen, motorsportlichen Meisterschaften und Pokalserien Oberfrankens ganz vorne mit dabei sind, und mit André Wittmann sogar einen dreifachen (!) Meister in ihren Reihen haben – gab es keine Ehrungen!
Denn die CORONA-Pandemie hat ihnen nicht nur die zweite Saisonhälfte ´versaut`, in der die drei der noch geplanten Orientierungsfahrten abgesagt wurden – nein, die zweite Welle dieses weltumspannenden Knock-Outs verhinderte auch, dass sie würde- und verdienstvoll geehrt werden konnten: Denn wegen des Lockdown´s Light ist auch die gemeinsame Siegerehrung von Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO) und Regionalpokal Oberfranken (RPO) am vorvergangen Samstag im oberpfälzischen Kemnath abgesagt worden.
Dennoch sollen die Erfolge der Coburger Orientierungssportler gewürdigt werden, schließlich ist es die einzige Sparte gewesen, in der überhaupt so viele Veranstaltungen durchgeführt werden konnten, um überhaupt eine Wertung zu erstellen und damit eine evtl. Ehrung zu ermöglichen.
Im NOO-Pokal holten sich André Wittmann und Markus Furkert den Meistertitel. Den vorletzten Platz neun unter den Top Ten belegte Erik Schneider, das Team Volker Honold und Andreas Vießmann kam auf Rang 14 in die Wertung der Klasse A, der Fortgeschrittenen. André Fleischann und Michael Metzner belegten Platz 18, Martin Pietschman und Beifahrer Wolfgang Hübner erreichten Platz 23, Vater René und Tochter Sophia Liebschner landeten mit einer Veranstaltung auf Rang 29 und Udo Fischer kam, ebenfalls mit einer einzigen Veranstaltung auf Platz 32.
Im Regionalpokal Oberfanken siegten – natürlich – auch die beiden Coburger AMC´ler André Wittmann und Markus Furkert. In der gemeinsamen Wertung mit den Anfängern zeigten die weitern Coburger Teilnehmer ebenfalls gute Ergebnisse: Erik Schneider wurde Zwölfter, Volker Honold und Andreas Vießmann wurden 17.te, Pietschmann/Hübner kamen auf Platz 20 und Fleischmann/Metzner auf Platz 21. Vater und Tochter Liebschner kamen mit ihrer einzigen Veranstaltung (der berühmt-berüchtigten Winter-Nacht-Orientierungsfahrt „Sewastopol“ des MSC Helmbrechts) auf Platz 36.
Dass sich die Orientierungsfahrten, mit denen der Rallyesport ja in der Mitte des vorigen Jahrhunderts mehr oder weniger ´erfunden` wurde, heutzutage wieder großer Begeisterung und zahlreichem Zuspruch erfreuen, zeigt die Tatsache, dass im RPO 70 (!) Starter klassiert sind, auch wenn einige davon nur als Teilnehmer einer einzigen Veranstaltung (der inzwischen zum absoluten Hot-Spot des nordbayerischen Orientierungssportes gewordenen Winter-Nacht-Orientierungsfahrt „Sewastopol“ des MSC Helmbrechts, traditionell immer am ersten Samstag eines neuen Jahres; Anm. d. Verf.) gewertet werden konnten.
Aktuell wurde in den Tagen kurz vor Absage der Ehrung am 14. November aber auch noch die End-Wertung des Bayerischen Orientierungs-Cups, einer Veranstaltungsserie, die ebenfalls bereits seit über 30 Jahren existiert, bekannt, und dort holten sich Wittmann/Furkert ihren dritten Titel in der Klasse der Fortgeschrittenen. Erik Schneider wurde Achter, Honold/Vießmann erreichten Platz 13 und Pietschmann/Hübner kamen auf Rang 20.
„Sicher freuen wir uns über diese Ergebnisse, aber noch lieber wären wir die restlichen Veranstaltungen noch gefahren, und hätten auch gern unsere eigene Orientierungsfahrt Anfang November durchgeführt. Es ist einfach sehr, sehr schade, dass es keine Ehrungen geben kann und dieses ´verrückte` Jahr so völlig sang- und klangslos zu Ende geht!“, so ein Vertreter des AMC Coburg im ADAC bei einem kurzen telefonischen Pressegespräch etwas enttäuscht. „Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass es im kommenden Jahr, wenn vielleicht auch nicht gleich am Anfang, aber dann doch evtl. im Frühling wieder aufwärts geht und wir die eine oder andere Veranstaltung wieder fahren können!“
Ob, und ob überhaupt, und wenn ja, dann wann diese Ehrungen nachgeholt werden, stand bei Redaktionsschluss noch in den Sternen.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Von Erwartungen und - Enttäuschungen:

Motorsport in CORONA-Zeiten…

(gpp) – Was für ein Jahr…
Mit welchen Erwartungen sind wir in dieses Jahr 2020 gestartet – und mit welchen Enttäuschungen mußten wir fertig werden???
Voller Freude haben wir uns am ersten Samstag des neuen Jahres in die Winter-Nacht-Orientierungsfahrt „Sewastopol“ des Motorsportclubs (MSC) Helmbrechts gestürzt, obwohl die Veranstaltung – wie schon in den letzten Jahren – auch heuer wieder ohne jeglichen Schnee auskommen mußte. Dann haben wir die Langstrecken-Orientierungsfahrt des MSC Marktredwitz in Angriff genommen, die ausnahmslos in der Tschechischen Republik ausgefahren wurde und zu der – wohl deswegen – leider nicht alle ´üblichen Verdächtigen` auftauchten und sich in die Vergabe von Siegestrophäen einmischten.
Schließlich haben wir bei der Orie des MSC Wiesau noch den oberpfälzischen Steinwald neu vermessen und bei der Doppel-Veranstaltung des AMC Naila gleich mehrfach den Frankenwald.
Wir hatten hingenommen, dass es in diesem Nicht-Winter gleich gar keinen Oberfränkischen Eispokal mehr gegeben hat – und just als die ´sonstigen` Motorsportler ihre Garagen, Keller, Schuppen und Werkstätten öffneten und ihren fahrbaren Motorsport-Untersätzen den ersten Auslauf gönnen wollten, kam CORONA und der erste „Lockdown“.
Geschockt wie wir Motorsportler waren, haben wir die Einschränkungen willenlos und ohne hartnäckig zu hinterfragen hingenommen und zugesehen, wie ein Slalom, eine Rallye, ein Berg- und ein Rundstrecken-Rennen nach dem anderen abgesagt wurde und wir dastanden, wie kleine Kinder, denen man wegen („groben“) Ungehorsam das Spielzeug weggenommen hatte. Allenthalben hagelte es Absagen und Verschiebungen, so dass wir schier nicht mehr hinterherkamen, diese zu notieren und zu verarbeiten, und es hatte aufgrund der zahlreichen Verschiebungen in den Herbst den Anschein, als müßte dieser monatelang andauern, um die zahllosen Termin-Verschiebungen allesamt aufnehmen zu können. Zeitgenossen mit der Gnade der etwas früheren Geburt erinnerten sich mit Schrecken an die Ölkrise und es neben Sonntags-Fahrverboten auch gleich das generelle Verbot von Motorsport-Veranstaltungen gab (während gleichzeitig Fußball-Veranstaltungen stattfanden, und die Fans in hellen Scharen mit ihren PKW´s anreisten – aber die Unterscheidung zwischen ´Normalem` und dem Motorsport war schon damals nicht zu übersehen…
So hangelten wir uns unverrichteter, weil abgesagter, Veranstaltungen von Woche zu Woche und von Monat zu Monat und warteten gespannt auf gravierende Verringerungen der täglichen Neuinfektions-Zahlen.
Und nicht nur Veranstaltungen wurden abgesagt, ganze Meisterschaften fielen durch die Roste, allen voran die Deutsche Rallye-Meisterschaft, aber auch die Meisterschaften des Bayerischen Motorsport-Verbandes (BMV) und zum Beispiel auch die inoffizielle Europameisterschaft der Amateure und Privatfahrer, der Mitropa-Rally-Cup. Andere Meisterschaften und Veranstaltungen wurden nicht nur in den Spätherbst, sondern auch gleich mit Terminen im Dezember, gleich in den Winter verschoben.
Und doch hatte der Lockdown auch etwas Gutes (getreu dem Motto: das jedem Schlechten auch etwas Gutes innewohnt): die Digitalisierung schritt voran. Und das nicht nur im Homeoffice, sondern auch der Rennsport bekam eine digitale Variante, z. B. die NLS (Nürburgring-Langstrecken-Serie, früher Veedol-Langstrecken-Meisterschaft) wurde zur DNLS und es gab, was Wunder, sogar digitale Orientierungsfahrten?! Nur um dem geliebten Motorsport frönen zu können…
Und als wären unsere ´Gebete` „endlich“ erhört worden, verringerten sich die täglichen Neuinfektionszahlen und fast alles war wieder möglich. Man durfte reisen, sogar in die weiter Ferne und der große, internationale Sport, allen voran der Fußball und die Formel 1 begannen ihre ´Spiele`. Zwar ohne Zuschauer, aber man rannte, in den Fußballstadien, in Le Mans und auf dem Nürburgring, und das gleich 24 Stunden lang. Wie gesagt, ohne Zuschauer – aber vor allem im Fußball flossen die Fernsehgelder, wenigstens. Im Motorsport war es an den Sponsoren, (dankenswerterweise) bei der Stange zu bleiben und die Szene nicht ´absaufen` zu lassen.
Und sogar der kleine lokal-regionale Motorsport schien mit einigen Veranstaltungen wieder belebt werden zu können, Cross-Slaloms, Rallyes und Slalom-Veranstaltungen wurden mit entsprechenden Hygiene-Konzepten und natürlich ebenfalls ohne Zuschauer zur Durchführung gebracht – und dann schlug CORONA zurück und bescherte uns den zweiten Lockdown. Und obwohl ´nur` Light, reichte es, den auf den Herbst und später verschobenen Veranstaltungen nun en totalen Garaus zu machen. Die wenigen Meisterschaften oder Pokalserien, die mit ihren Orientierungsfahrten gleich zu Beginn des Jahres wenigstens eine kleine Wertung erstellen konnten, mußten sogar darauf verzichten, ihre „CORONA“-Meister zu ehren.
Was ohne Rücksicht auf Verluste durchgeführt wurde, waren die Formel 1, die DTM und einige andere ´hochkarätige` Serien im In- und Ausland (vor allem auch in den USA, aber dort gab´s ja laut dem noch amtierenden Clown keine wirklichen Bedrohungen durch CORONA; die mehreren hunderttausend Toten fallen und fielen offensichtlich nicht in s Gewicht; aber wir wollen nicht politisieren!).
Und nun steht das Weihnachtsfest und der Jahreswechsel bevor, manche Veranstaltungen im neuen Jahr sind bereits abgesagt, so z. B. die österreichische Jänner-Rallye, bei anderen Veranstaltungen lesen sich die im Internet veröffentlichten Ausschreibungs-Unterlagen als hätte es CORONA nie gegeben. Obwohl durchaus damit zu rechnen ist, dass uns diese weltweite Pandemie mit Sicherheit noch weit in das Jahr 2021 begleiten und negativ beeinflussen wird.
Bleibt am Ende, allen unseren geneigten Lesern zu wünschen, dass sie gut und vor allem GESUND durch diese verrückten Zeiten kommen und wir uns alle irgendwann und irgendwo, und vor allem in alter Frische – oder frischem Alter – wieder treffen können!

Gerd Plietsch

 


Motorsport für den Erhalt von Leben:

1. Bamberger Automobilclub unterstützt Witwe und ihre fünf minderjährigen Kinder

(gpp) – Seit Jahren unterstützt der 1. Bamberger Automobilclub Hilfebedürftige der Region mit Erlösen aus seinen im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführten Oldtimer Bergclassic vor der Würgauer Wand.
Kurz nach der Veranstaltung im Jahr 2019 verunglückte auf der Bundesstraße 505 unverschuldet ein Familienvater aus Kulmbach, dessen Ehefrau nur mit schwersten Verletzungen überlebte und nun mit fünf minderjärhrigen Kindern „zurechtkommen muß!“
Spontan entschlossen sich deswegen die Verantwortlichen des 1. BAC, Vorsitzender Bernd Schrüfer, Rennleiter Hans Schrüfer und Schatzmeister Wolfgang Dill (alle Bamberg) diese Familie mit einer Spende von 3.000 € zu unterstützen.
Damit bleiben die Bamberger Motorsportler ihrem Slogan „Motorsport für den Erhalt von Leben“ weiterhin treu, mit dem sie seit 2001 Bedürftige unterstützen. In Ihrer 111-jährigen Vereinsgeschichte (Gründung im Jahr 1909; Amm. d. Verf.) haben die Verantwortlichen des 1. BAC 2001 7 000 DM an die Krebs Stiftung „für Anja“ überwiesen, nach Beendigung der Motorsportsaison 2017 übergab der 1. Bamberger AC einen weiteren Scheck über 4.000 € für den Kinder Krebsforschung der Universität Erlangen. Es folgten weitere Spenden im Jahr 2018 für den Kindergarten Sankt Kunigund in Bamberg und den Kauf eines Defibrillators für eine befreundete Freiwillige Feuerwehr was zu einer Gesamtausgabe von 5 000 € führte.
Die Bamberger Motorsportler sind stolz, dass sie in dieser Zeit insgesamt 15.000 € für Caritative Zwecke Spenden konnten, und bitten im Vorfeld des diesjährigen Weihnachtsfestes, die Kulmbacher Familie ebenfalls mit Spenden zu bedenken.
„Spenden bitte an die Sparkasse Kulmbach-Kronach, Kontonummer DE88 7715 0000 0240 4463 10, Kontoinhaber: Willi – Otto – Stiftung und Kennwort: Spende Unfallopfer.“, so Hans Schrüfer, Technischer Leiter der Oldtimer Bergclassic Würgau.
Als einer der „Macher“ der Berg Classic in Würgau bedankt sich Hans Schrüfer bei allen der alljährlich 100 bis 120 ehrenamtlichen Helfer (die aktiven Motorsportler des 1.Bamberger AC, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Würgau, die örtlichen Vereine, Landwirte und viele nicht benannte Freunde des Motor-Sports), „die es als ein „Muss“ verstehen ihre Zeit für einen guten Zweck „opfern!““
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.wuergauerberg@hotmail.de

Gerd Plietsch


Bewährtes Konzept und Reglement bleiben erhalten:

HJS – DMSC-Rallye-Cup geht mit neuen Perspektiven in das neue Jahr 2021

(gpp) – In enger Zusammenarbeit mit dem DMSB, dem Promoter BB&S und den Partnern der Serie wurde der Terminkalender des HJS DMSB Rallye Cups (HJS-DRC) für 2021 erstellt. Dieser umfasst acht Veranstaltungen in beiden Rallye-Regionen Nord und Süd. Damit das wenig planbare Infektionsgeschehen im Veranstaltungskalender passend berücksichtigt werden kann, setzt der Serienorganisator auf bis zu drei Streichresultate. Demnach werden in beiden Regionen mindestens fünf der acht geplanten Rallyes gewertet. CORONA-bedingt wird das Programm für die Förderpiloten erst im Frühjahr 2021 bekanntgegeben. Alle Junioren, die 2020 in den HJS-DRC eingeschrieben waren, können 2021 Nenngeldfrei starten.
Mit insgesamt 16 Veranstaltungen, verteilt auf das komplette Bundesgebiet, plant Serienorganisator Klaus Osterhaus: „Wir möchten den Teilnehmern in fast allen Bundesländern attraktiven Rallyesport bieten und freuen uns, dass wir trotz der schwierigen Bedingungen mit 16 Veranstaltern vertrauensvoll und ergebnisorientiert zusammenarbeiten. Mit den passenden Hygienekonzepten ist es unser Ziel, alle Veranstaltungen durchzuführen. Aufgrund der Unwägbarkeiten im Infektionsgeschehen haben wir zwei bis drei Streichresultate, damit wir in beiden Rallye-Regionen zu einem vergleichbaren Endergebnis für beide Rallyeregionen kommen“, so Osterhaus.
Dabei greift Serienorganisator Osterhaus auf das bewährte Reglement für Deutschlands größte Breitensportserie im Rallyesport zurück. Klasseneinteilungen und Punktvergabe haben sich bewährt und werden in 2021 fortgeführt. Einzige Ausnahme sind Fahrzeuge der Gruppe F mit sequentiellem Getriebe, die in dem HJS-DRC nicht gewertet werden. „Wir sind derzeit schon in Gesprächen mit dem DMSB was die Meisterschaften über das Jahr 2021 hinaus betrifft und freuen uns, diese erfolgreichen Breitensportserie mit allen Partnern und Sponsoren konsequent weiterzuentwickeln. Ein besonderes Lob richtet sich an alle Veranstalter, die viele Ideen und Gedanken für die passenden Hygienemaßnahmen vorbereitet haben“, so Osterhaus.
Das Förderprogramm möchten Klaus Osterhaus und Frank Christian im Frühjahr 2021 vorstellen. „Aufgrund der aktuellen Situation ist es eine Herausforderung, mit Sponsoren und der Automobilindustrie, zu finalen Vereinbarungen zu kommen. Daher werden sich die Entscheidungen ins Frühjahr vertagen. Wir halten an unserem bestehenden Konzept fest und freuen uns, erfolgreiche junge Rallyepiloten weiter zu entwickeln“, erklärt Projektleiter Frank Christian von Pole Promotion.
Weitere Informationen sowie die neuen Termine für 2021 gibt es im Internet unter www.hjs-drc.de.

Gerd Plietsch